Wenn Bier die Rettung ist

Land unter! Leider galt das für den Keller meiner Mutter. Eigentlich wollte sie sich nur ein Bier holen. Unvermittelt stand sie vor einer Massendemonstration verirrter Regentropfen. Nicht nur, dass Paule Platsch seine Nelke verfehlte, nein, er landete im dunklen Keller.

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Der Übeltäter war dann schnell identifiziert. Das Wasser aus dem Fallrohr sammelte sich direkt an der Hauswand. Das konnte durch den Einsatz von Mülltüten, Kabelbinder und Plastikrohren behoben werden. Das fehlgeleitete Wasser wurde über Eimer aus dem Keller in die Freiheit entlassen.

Und was wurde aus dem Bier? Ja das musste leider im Keller bleiben. Bis zum nächsten Mal. Aber dann bitte ohne Indoor-Swimming-Pool.

Jetzt habe ich nach Paule Platsch den nächsten Ohrwurm: „… Noch muss er zum Keller schwimmen und zur Nacht sein Dach erklimmen …“.

Nicht nur sz, jetzt auch SZ

Das Alphabet hat Zuwachs bekommen. Seit heute gibt es offiziell das große „ẞ“.

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Lange mussten wir darauf warten. Auf den ersten Blick macht diese Einführung nicht so viel Sinn. Mir würde jedenfalls kein Wort einfallen, welches mit einem „ẞ“ beginnt.

Noch einmal darüber nachgedacht, sind mir Ausweis und Pass eingefallen. Dort werden Namen und Nachnamen in Großbuchstaben geschrieben. Nun muss der kontrollierende Beamte nicht mehr grübeln, ob er jetzt einen Herren Groß oder Gross vor sich hat.

Mir fiel aber noch eine andere Frage ein. Wie gebe ich das auf meinem Rechner ein? Die Tastatur kennt den neuen Buchstaben noch nicht. Auch hier kann geholfen werden. Man benötigt logischerweise eine Schriftart, die das Zeichen enthält. Dann soll es unter neueren Windowsversionen möglich sein, mittels <ALT-GR>+<h> den Buchstaben zu schreiben. Alternativ kann man auch die<ALT>-Taste gedrückt halten und im Ziffenblock die 7838 tippen. In HTML kann es über diesen Code (ẞ) auch eingebunden werden. Voraussetzung, wie schon gesagt, die verwendete Schriftart enthält dieses Zeichen auch.

Wer noch ein wenig mehr wissen möchte, bei Wikipedia gibt es einen Artikel zu diesem Thema.

I’m watering in the rain (*sing*)

Machte man sich im alten Griechenland über überflüssige Tätigkeiten lustig, nannte man es „Eulen nach Athen tragen“. Warum? Es gab wohl in Athen schon so viele Eulen, dass es unsinnig war, diese dort auch noch hinzutragen. Außerdem hätten die Eulen, wenn sie es denn gewollt hätten, auch einfach hinfliegen können.

Was hat das jetzt mit meiner folgenden Zeichnung zu tun?

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Der heutige Sonntag ist verregnet. Das ist zum einen schon einmal doof, weil wir die noch nicht ganz trockenen Handtücher draußen auf der Leine gelassen hatten. Zum anderen hat uns die Gartennachbarin leicht ins Staunen gebracht.

Nachdem gestern der Rasen vertikutiert wurde, verteilte sie heute Dünger und Grassamen. So weit so gut. Ungeachtet der Tatsache, dass es in der Nacht geregnet hatte und den ganzen Tag ein Schauer den nächsten jagt, sprengte sie in aller Ruhe ihren Garten. Ja, sie stand mit dem Sprenger im Regen und wässerte den nassen Boden. Es fehlte nur noch der Regenschirm.

Wie kommt man bitte auf solche Ideen?

 

 

Unterm Dach

In Dachgeschosswohnungen wird es im Sommer gern einmal sehr heiß. Gilt das auch für Todessterne? Und überhaupt, wie muss man sich den Dachboden eines Todessternes vorstellen?

Auf die erste Frage habe ich keine Antwort. Bei der Zweiten kann ich weiterhelfen.

Da ist zum einen der Hobbyraum der imperialen Bösewichte. Von hier aus lassen sich bequem ganze Planeten pulverisieren. Im Hintergrund erkennt man die Monitorwand, auf der man dem getroffenen Planeten beim zerbröseln zuschauen kann.

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Gleich nebenan findet man zwei Geschütztürme, die sich synchron nach links und rechts schwenken lassen.

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Außerdem befindet sich in dieser Etage auch eine Reparaturwerkstatt für Droiden. Sehenswert ist hier die Menge an Werkzeug. Hinter dem schwenkbaren Tisch lugt ein kleiner Mouse-Droid vor.

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Zu guter Letzt ist hier auch noch der Besprechungsraum, in dem Darth Vader aufmüpfige Offiziere fernwürgen kann.

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Als Abschluss kommt noch der Aufzug in den Schacht in der Mitte und oben noch ein Deckel drauf. Fertig ist der Todesstern. Jetzt muss ich nur noch dafür sorgen, dass die X-Wings nicht zu nahe kommen. – Obwohl, das Bauen hat wirklich Spaß gemacht.

Umzug aus dem Blech

Bisher wohnten meine Stifte in der Original-Blechschachtel. Da waren sie gut geschützt und purzelten nicht durcheinander. Der Radierstift und der 0,2er Druckbleistift passten da jedoch leider nicht mit hinein.

In der Adventszeit waren wir in Potsdam auf dem böhmischen Weihnachtsmarkt. Dort gab es an einem Stand Stiftrollen aus Leder. Man versicherte uns, dass man die in Potsdam auch in einem Geschäft kaufen könne. Ich wollte die Entscheidung noch einmal überschlafen und nahm keine mit.

Am letzten Freitag haben wir endlich einen Laden gefunden, der diese Stiftrollen führte. Im Holländerviertel gibt es in der Benkertstraße 16 den Laden KettenChaosDesign. Hier wurde mir geholfen. Die kurze Verwirrung, ob die Stifte auch alle passen, konnte die Künstlerin nach kurzer Nachfrage durch die Ladeninhaberin, auflösen. Während ich meine Zeichenutensilien probewohnen ließ, half sie meiner Frau bei der Suche nach bestimmten Anhängern.

Überhaupt ist dieser Laden eine wahre Fundgrube. Der Name ist im positiven Sinne Programm. Ordnung sucht man vergebens, was hier aber zu 100% passt.

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Doch nun zur neuen Stiftrolle:

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Die Tasche hat Jule von Jellomoon angefertigt.

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Wie man sieht, entgegen meiner ersten Befürchtung, hat alles locker hineingepasst. Es ist sogar noch Platz. Der dicke Graphitstift ist etwas locker. Da er aber unten im Falz steckt, sollte er nicht herausfallen.

Nun muss sie sich nur noch im Alltag bewähren.

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Ich geh schaukeln

Die Sache mit den Glühlampen macht langsam richtig Spaß. Diesmal handelt es sich um eine Auftragsarbeit. Meine Frau hatte sich eine Zeichnung von einen Baum mit Schaukel gewünscht.

 

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An den Zeichnungsstil muss ich mich noch gewöhnen. Mit der Baumkrone habe ich mich ziemlich schwergetan.

Und ab in die dritte Ebene …

Und wieder geht es mit dem Aufzug in die nächste Ebene des Todessternes.

Auf dem ersten Bild ist schon einmal der Boden des Hangars 327 zu sehen.

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Nachdem alle Bodenplatten verbaut waren, fand eine intensive Qualitätskontrolle statt. Zum Glück wurden keine Fehler gefunden

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Am auffälligsten in dieser Ebene ist der große Superlaser. Ich hoffe, es gibt keine Zerstörungen im Zimmer.

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Weiter geht es zum Zellentrakt. Über das rechte Zahnrad öffnet sich die Gefängniszelle und über das linke Zahnrad der Schacht zur Müllpresse. Außerdem ist hier noch der Verhör-Droide mit der Spritze an der Seite zu sehen.

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Gleich neben dem Gefängnis befindet sich der Thronsaal des Imperators. Dieser ist sogar mit einem Geländer gesichert. Nicht, dass noch jemand ins Weltall fällt!

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Und wieder ist eine Ebene geschafft. Jetzt fehlt nur noch der Dachboden.

*Dingdong* Ebene 2, Müllpresse!

Sorry, eigentlich sollte es hier schneller vorangehen. Aber mit dem letzten Beitrag musste ich mir erst einmal den Frust von der Seele schreiben.

Weiter geht’s beim Todesstern! Nach dem „Keller“ kommt jetzt die zweite Ebene. Hier befindet sich auch endlich die berühmte Müllpresse.

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Wer genau hinschaut, kann in der Mitte auch das Dianoga erkennen. Über den Mechanismus am oberen Bildrand können die Wände zueinander bewegt werden. Auch die Stange ist da, mit der im Film verzweifelt versucht wurde, die Wände zu stoppen.

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Gleich daneben befindet sich ein Geschütz. Per Druck auf den roten Stein werden die Laserstrahlen abgefeuert. Sollten die dann im Zimmer nicht mehr zu finden sein, an der Wand hängt noch Nachschub.

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Der Raum unter dem Hangar. mit dem Aufzug ganz vorn können die Storm Trooper bequem zu den Raumschiffen gelangen.

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Hier kann Obi Wan den Traktorstrahl deaktivieren. Zieht man an dem vorderen Hebel, verschwindet das blaue Licht.

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Langsam bekommt man schon einen Eindruck, wie groß der Todesstern werden wird.

Wenn die Spannung zu groß wird

Frau von Storch fühlte sich heute bemüßigt, verschiedene Politiker aufgrund ihrer Beileidsbekundungen zu kritisieren. Ich frage mich, was diese Frau reitet. Was treibt sie und ihre Partei an, die Bevölkerung zu spalten? Wobei, auch aus den Reihen der AfD kamen Worte des Beileids. So richtig abgestimmt ist das nicht.


Immer wieder thematisieren sie den Islam als Wurzel allen Übels. Sie begreifen einfach nicht, dass es ‚den‘ Islam überhaupt nicht gibt. Genausowenig wie ‚das‘ Christentum. Hier würde niemand auf die Idee kommen, z.B. die evangelische Kirche mit radikalen Strömungen im Christentum in einen Topf zu werfen.

Der Islam steht plötzlich für alles Schlechte, nur weil es auch dort Idioten gibt.

Ja klar, jammern ist nicht die Lösung. Menschen jedoch die Hilfe zu versagen, weil Glaubens-„Brüder“ nicht mehr alle beisammen haben, kann auch nicht die Lösung sein. Was soll es denn bringen, die Grenzen zu schließen? Die Terroristen, die als Flüchtlinge getarnt hier auftauchen, finden den Weg zu uns auch durch geschlossene Grenzen.

Das Einzige jedoch, was die sogenannte Alternative schafft, ist Misstrauen im eigenen Land. Jeder, der fremd aussieht, wird verdächtig. Immerhin könnte er ja Moslem sein. Damit wird er, nach alternativer Lesart, zum Terrorverdächtigen. Wo das hinführen kann, haben wir vor ein paar Jahrzehnten schon einmal durch.

Ich hoffe, wir Deutschen rennen nicht wieder den einfachen „Lösungen“ hinterher. Wir dürfen gestriges Gedankengut nicht salonfähig werden lassen.