Nun in dimmbar

Die originalen Lampen am Bett in unserem Wohnmobil kennen leider nur die Zustände „an“ und „aus“. Daher hatte wir die Idee, dimmbare Leselampen zu installieren.

Bei Amazon wurden wir fündig und schlugen bei den PrimeDays zu.

Es wurde ein Doppelpack in silber mit Schwanenhals und USB-Steckdosen.

Nach und nach wanderte eine Menge Werkzeug ins Wohnmobil. Akkuschrauber, Bohrer, Zangen, Multimeter, Taschenmesser, Leatherman, Schraubendreher, Staubsauger, Durchziehhilfe, …

Der Strom sollte vom Schalter in der Mitte des Schrankes über dem Bett abgezweigt werden. Aus einer einzelnen Lüsterklemme wurden einige Wago-Klemmen. Damit diese hinterher auch Platz im Schrankboden finden, musste ich die schwarze Plastikdose entfernen, in der der Schalter steckte.

Nachdem das Ganze soweit vorbereitet war, mussten „nur“ noch die Kabel bis in die Ecken verlegt werden. Mit Durchziehhilfe und verschiedenen Drähten, gelang das dann irgendwann.

Wir entschieden uns, die Lampen mehr zur Wand hin anzubringen. Ein Fehler, wie wir kurz darauf feststellen mussten.

Einfach nur Kabel durchfädeln und anklemmen (der erste Test kostete eine Sicherung).

Und schon brennt die Lampe! Leider war jetzt zwischen Wand und Lampe nicht genügend Platz um die Schraube einzuschrauben. Mal schauen, wie ich das noch löse. Es ist einigermaßen fest, ich weiß nur nicht wie lange.

Aber wir sind ja lernfähig. Auf der anderen Seite ließen wir dann ausreichend Platz.

Zum Abschluss dann das Werkzeug weg- und die Kissen wieder zurückgeräumt. Ich bin gespannt auf den Praxistest.

Zeichnen mit Schlagern im Ohr

Auf der Köpenicker Schlossinsel finden ab und zu Konzerte statt. Am 11.07.26 war es die „Schlagernacht“. Nun ist das nicht so die Musik, die ich höre, aber damit meine Frau da nicht alleine hin musste, begleitete ich sie. Im Gepäck waren, wie immer, Papier und Stifte.

Zu Liedern von Helene Fischer und Andrea Berg saß ich dann auf der Wiese und zeichnete. Für das Schloss fehlte mir der richtige „Blick“. Im Hof stand die Bühne davor und vom Park aus die Bäume.

So wurde die Schlosskirche mein erstes Motiv.

Da das Konzert nach dieser Zeichnung noch im vollen Gange war, suchte ich mir zu „Atemlos“ ein zweites Motiv.

Zum ersten Mal fiel mir bewusst auf, dass man den Turm des Rathauses und das Türmchen auf dem Haus am Schlossplatz aus dem Park sieht. Das wurde das zweite Motiv.

Wozu so ein Besuch bei einem Schlagerkonzert doch alles gut ist.

Vorhang zu! (Die Zweite)

Weiter geht es mit den Vorhängen in Trudi, unserem Wohnmobil.

Nachdem wir das Fahrerhaus und den Schlafbereich mit neuen Vorhängen ausgestattet hatten, waren nun die Vorhänge am Tisch an der Reihe.

Die langweiligen weißen Standardvorhänge wollten wir von Anfang an ersetzen. Lange suchten wir nach einem passenden Stoff. Meine Frau fand dann einen Tischläufer. Dieser passte wie die Faust aufs Auge. Wir mussten ihn nur genau in der Mitte durchschneiden und umnähen.

Mit einer leicht höheren Verspannung des Fadens passte nun auch der Unterfaden.

Langsam komme ich auch mit der Nähmaschine immer besser klar. Was ich noch nicht verstehe, ist, dass laufend der Faden aus der Nadel rutscht, wenn man losnähen will. Wenn da noch jemand einen Tipp hat, immer her damit.

Die Anprobe am Fenster war dann zu unserer vollsten Zufriedenheit. Die Länge ist perfekt und dank des dünnen Stoffes lassen sie sich auch gut öffnen. Und zum Kissen passen sie auch noch.

Und nun, Vorhang zu!

Vorhang zu!

In unserem ersten Wohnmobil hatten wir im Fahrerhaus zur Abdunkelung Vorhänge.

Unsere Trudi kam mit fest verbauten Plissee-Kassetten von Remis aber einer Gardinenschiene im Fahrerhaus.

Die bisherigen Fahrten brachten die Erkenntnis, dass ein Vorhang das Ganze wohnlicher machen und die Kälte besser draußen lassen würde.

Also sollte ein Vorhang her. Diesen gab es dann bei IKEA. Da die jetzt mit 3m Länge nicht so ganz zur Höhe des Wohnmobils passten, musste auch noch eine Nähmaschine her. Nach langer Suche, Vergleichen und Selbstermutigung, fiel die Entscheidung für ein Modell von Brother.

Nach einigem Ausprobieren traute ich mich an das Kürzen der beiden Vorhangschals.

Dieses war der erste Streich …

Damit die Vorhänge auch zusammenpassen, wurde aus den einen abgeschnittenen Teil der neue Vorhang zum “Schlafzimmer”.

Langsam komme ich mit der Nähmaschine zurecht. Als nächstes kommen die Vorhänge vom Fenster am Tisch an die Reihe.

Fuhr ein Kahn auf der Spree

Und wieder ein schmerzlicher Abschied. Mit der “Lütten” verlässt eine der Großen die Bühne für immer.

Kinder liebten sie als Agga Knack, die Traumlaus beim Traumzauberbaum aber auch als Märchenrätsel-Hexe Ratesumbria in der Vorweihnachtszeit.

Bei einem Kinderkonzert in der Parkbühne hatten wir die Gelegenheit, uns mit ihr zu unterhalten. Wir stellten fest, unser Eindruck täuschte nicht. Sie war ein toller Mensch.

Vielen Dank für schöne Zeiten. Liebe Grüße an Reinhard Lakomy. Auf ein “Mir doch egal”. Haut rein!

Driving home for Christmas

Kurz vor Weihnachten erreichte uns alle die traurige Nachricht vom Tod Chris Reas.

Seine Lieder und seine gefühlvolle Stimme, sorgen immer wieder für Gänsehaut.

Wir hatten das Glück, noch eines seiner letzten Konzerte erleben zu dürfen. Es war wirklich ein Erlebnis, auch wenn man ihm schon ansah, wie schwer es ihm fiel.

Chris, wo immer du bist (ganz sicher nicht auf der Road to Hell), mach es gut! Mit deiner Musik hast du dir ein Denkmal gesetzt und bist damit unsterblich!

Türchen 24/2025

Den Abschluss bildet ein Duo aus BB8-Schneemann und einem kleinen Tannenbaum. Der Droide hat einen sehr schönen Aufdruck.

In diesem Jahr hat LEGO mal einen neuen Ansatz gewagt und das gefällt mir. Wir haben jetzt die Werkstatt von Babu Frik und eine Menge Droiden.

Wenn jetzt noch mit den übrig gebliebenen Teilen ein Überraschungsmodell gebaut werden könnte und nicht schon der meiste Inhalt auf der Verpackung verraten werden würde, wäre es perfekt.

Na dann sind wir mal gespannt auf den Adventskalender 2026.