Und alles ward gut

Genau so hatte ich es mir vorgestellt. Das erste, hier im Blog begleitete, Projekt ist auf der Zielgeraden. Vielen Dank für euer Interesse.

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Für diejenigen, die über diesen Beitrag einsteigen, hier ein paar Schlaglichter aus der Entstehungsgeschichte:

Und wir werden uns jetzt für einen Moment zurücklehnen und genießen. Aber nicht zu lange, die nächsten Aufgaben stehen schon an. Naja, ehrlich gesagt, sind in dem Zimmer auch noch ein paar Dinge fertigzustellen.

Hoffnungsglück

Vom Werkzeug befreit, des Zimmers Fläche …

Nein, keine Angst, ich höre schon auf.

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Das Zimmer wirkt ohne das ganze Werkzeug fast schon groß. Der Fußboden und die Wände sind entstaubt und das Fenster geputzt.

Jetzt sind noch ein paar Fugen mit Silikon zu versehen und ein weiteres Kapitel ist gelesen. Der nächste Weg führt zu IKEA. Wir haben ja schon lange ein Auge auf das Schlafsofa der Hemnes-Reihe geworfen. Für die Technik ist die Hemnes-TV-Bank geplant. Dann kommt noch das eine oder andere Regal an die Wand.

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An der LEGO-Wand hängt schon mein neuer Kalender. Die „Aufhängung“ habe ich aus LEGO-Teilen gebaut.

An den weißen Teilen mit dem Stück Kabel werden die hinteren Lautsprecher befestigt. Oben sieht man den HDMI-Anschluss und die Steckdose für den Beamer.

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An dieser Wand soll dann die Zeichnung von Sabine ihren Platz finden.

LED-Gurken

Wozu ein Weihnachtsmarktbesuch so alles gut sein kann. Auf der Nahrungssuche führte mich mein Weg in Köln über den Weihnachtsmarkt am Dom. Die Beleuchtung einer der vielen Buden machte mich neugierig. Statt Lampenschirmen hatten sie Gläser verwendet. Keine Ahnung, was in den Gläsern mal war, für mich waren es Gurkengläser.

Die Idee fand ich Klasse und konnte es mir gut in unserem Zimmer vorstellen.

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Standesgemäß wurde es bei uns ein Glas, welches vorher Spreewaldgurken enthielt. Da macht das Leeren des Glases vorher auch noch Spaß . Die Etiketten ließen sich bei dieser Sorte sehr gut lösen. (Hat meine Frau jedenfalls gesagt.)

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Hier eine Übersicht der verwendete Materialien und das Werkzeug. Die Lampenfassung habe ich beim Stöbern in den Regalen bei Hornbach gefunden. Die Glühlampe in der Mitte war nur Platzhalter, die LED steckte noch in der „Übergangsfassung“.

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Mit dem Leatherman habe ich das Loch in den Deckel geschnitten. Mit etwas Kraft wurde im Anschluss die Fassung in den Deckel gedreht.

Ein kleiner Tipp am Rande, der Folienschreiber zum Anzeichnen war eine doofe Idee. Die Hände waren hinterher komplett blau.

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Probeweise habe ich die Glühlampe eingeschraubt. Nachher wird die LED-Lampe den Platz in der Fassung übernehmen.

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Fertig zusammengebaut sieht es dann so aus. Jetzt muss es nur noch angebaut und angeschlossen werden.

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Ja, so ungefähr habe ich mir das vorgestellt. Aber irgendwie ist die Lampe zu hell. Das Glas verliert eingeschaltet an Wirkung. Die verwendete LED-Lampe soll einer herkömmlichen 60 Watt Glühlampe entsprechen. Mal schauen, wie es mit einer Nummer kleiner aussieht.

Abschließend muss oben noch der Anschluss und die Aufhängung ein wenig versteckt werden. Dafür habe ich noch nicht die zündende Idee.

Auf dem Boden des Zimmers angekommen

Wieder ist ein Abschnitt geschafft. Der Fußboden ist soweit fertig. Es wird immer deutlicher erkennbar, wo die Reise hingeht.img_5709_zimmerboden

Nach einigem Hin und Her hatten wir uns für Kork entschieden. Nach intensiver Suche wurden dann laminatartige Platten mit „Klickverlegung“ gekauft. Die Oberfläche ist eine Holznachbildung. Was mir recht gut gefällt, ist die Tatsache, dass die Platten rundherum gefast sind. Das verstärkt noch die Illusion von Dielen.

Die Verlegung war recht problemlos. Ich habe mir sogar vorher die Anleitung durchgelesen. Vielleicht hat es deswegen auch so gut geklappt.

Der nächste Schritt ist dann die Verkleidung der Heizungsrohre und die Scheuerleisten. Wenn das dann geschafft ist, muss das ganze Zimmer erst einmal entstaubt werden.

Wenn sich der Fußbodenbelag bewährt, werden wir den Rest der Etage auch noch damit auslegen.

Fliesen – mal anders

Nachdem fast alle Wände ihre Verkleidung bekommen hatten, war nur noch der Schornstein übrig. Dort starrte uns noch der nackte Putz an.

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In der ersten Version unserer Planung waren für die Wand Klinker geplant. Vor einiger Zeit hatte ich in einem Baumarkt Klinkerimitat aus Schaumstoff gesehen. Die hatten auf der Rückseite einfach einen Klebestreifen. Wie wir jedoch erfuhren, lagen die Dinger wohl wie Blei in den Regalen. Daher werden sie inzwischen nicht mehr angeboten. Richtige Klinker-„Fliesen“ wollte ich nicht nehmen. Das war mir zuviel Arbeit. Die auch noch angebotenen Foto-Tapeten hatten uns nicht richtig überzeugt.

Irgendwann saß ich dann im Zimmer und meinte einfach nur zu Spaß, dass ich die Wand jetzt mit Lego-Platten bekleben werde. Je öfter wir darüber nachdachten, umso besser fanden wir die Idee. Und einige Zeit später stand ich dann im Lego-Store und kaufte 11 Grundplatten (Nr. 10701). Mit den bereits vorhandenen vier Platten reichte es dann für den Schornstein. Die schmale Seite bekommt 5 und die breite Seite entsprechend 10 Platten.

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Der nächste zu klärende Punkt war dann die Frage der Befestigung. Hier fiel die Wahl, nach einiger Internetrecherche, auf Acryl. Das hat den Charme, dass man das im Falle des Falles auch wieder ab bekommt. Bis zu diesem Zeitpunkt hält es jedoch sehr gut.

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Das Kleben war recht problemlos. Wichtig ist es, den Rand komplett zu umranden. Sonst hält das Ganze nicht richtig.

Damit die Abstände zwischen den Platten stimmen, benutzte ich Lego-Steine als „Fliesenkreuze“. Die sind jedoch inzwischen wieder abgenommen.

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Inzwischen wohnen schon ein paar Minifiguren an der Wand zur Probe.

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Abschließend muss ich jetzt noch die „Umrahmung“ fertigstellen und die restlichen Ixel mit Leisten versehen.

Die Wände sind also bald fertig und der Fußboden kann angefangen werden. Das wird ja auch langsam Zeit.

Das Streichergebnis (Wand#16)

Damit hier niemand denkt, dass es im Zimmer nicht weitergeht, hier eine „Wasserstandsmeldung“. Ich bin nicht nur mit dem Öffnen des Adventskalenders beschäftigt.

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Die Wand ist jetzt einmal mit Acrylfarbe geweißt. Leider schlägt noch der Baum durch. Ich werde es mir am Samstag mal bei Tageslicht anschauen, denke jedoch, dass ich noch einen zweiten Durchgang machen werde.

Für den noch „nackten“ Schornstein habe ich am Montag schon das Material für die Verkleidung geholt. Das wird jedoch erst nach dem Streichen der LED-Wand angebracht. Sonst habe ich da gleich Farbkleckse drauf. Was es wird … lasst euch überraschen. Der Beitrag darüber wird dann eine Art Crossover-Folge.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen (Wand #15)

Nachdem die „Baumplatte“ an der Wand befestigt war, konnten auch die Seiten zugeschnitten und angebracht werden.

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Die beiden heraushängenden schwarzen Kabel sind für die hinteren Lautsprecher der Heimkinoanlage vorgesehen. Der baumelnde Schalter sollte eigentlich das LED-Licht steuern. Das hat er auch gemacht, jedenfalls bis ich ihn in die dafür vorgesehene Ausfräsung eingesetzt hatte. Seit dem Zeitpunkt will er nicht mehr. Verbinde ich die Kontakte direkt, leuchtet der Baum. Der LED-Streifen funktioniert also noch.

Die Wand wird jetzt noch gestrichen und danach ist der Schornstein dran. Hier haben wir uns auch eine ausgefallene Wandverkleidung ausgedacht. Lasst euch überraschen. (Kleiner Tipp: Es hat mit einer meiner Leidenschaften zu tun.)

Es ist fast vollbracht (Wand #14)

Die Sperrholzplatte ist an der Wand. Endlich! Die HDMI- und die Strom-Steckdose sind auch angeschlossen.

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So sieht es recht unspektakulär aus. Leider sieht man die Stellen, an denen das Kunstharz vom Holz aufgesaugt wurde. Wir kommen also um das Streichen nicht herum. Schade, aber nicht zu ändern. Wie schon geschrieben, sollte es ein nächstes Mal geben, werden die Nuten als Erstes dünn ausgepinselt. Vielleicht sieht es ja dann besser aus.

Jetzt aber, Licht aus! Spot an! Tada!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Im Dunkeln mit eingeschalteter Hintergrundbeleuchtung sieht es Klasse aus. So hatte ich es mir vorgestellt. Uns gefällt es.

Jetzt noch die Flächen links und rechts verkleiden, das Ganze weiß bepinseln und der nächste Abschnitt ist fertig.

Wenn für die Steckdose kein Platz ist (Wand #13)

Bevor die Sperrholzplatte an der Wand befestigt werden kann, müssen alle Kabel und Anschlüsse verlegt werden. Damit unsere Heimkino-Anlage das Bild zum (noch zu beschaffenden) Beamer bringen kann, habe ich auch ein HDMI-Kabel verlegt. Damit da nicht einfach ein Kabel aus der Wand hängt, sollte dort eine Steckdose hin. Nun kann man im Internet auch die eine oder andere HDMI-Steckdose kaufen. Die haben alle jedoch einen gravierenden Nachteil. Hinten hängt ein Stück Kabel mit einer Buchse raus. Es wird also recht viel Platz zwischen Dose und Wand benötigt. Bei Leichtbau kein Problem, bei einer Ziegelwand schon doof.

Die Lösung war eine simple HDMI-Eckkupplung für 4 Euro und ein paar Zerquetschte.

Mit dem Dremel habe ich ein entsprechendes Loch in die Platte gefräst und die Kupplung mit Heißkleber auf der Rückseite befestigt – fertig ist die Selbstbau-Steckdose. Ich denke mal, dass ich auch noch etwas zwischen der Kupplung und der Wand befestigen werde. Nicht, dass sich das Ding mal nach hinten rausdrücken lässt.


Damit der schwarze Rand nicht so auffällt, wird der noch weiß angemalt. Ich denke mal, das sollte mit einem weißen Edding funktionieren.


Ach ja, vor dem Einbau hatte ich das Ganze getestet. Wäre ja blöd, wenn alles zusammengebaut ist und da kein Signal ankommen würde.

P.S. Wir hatten gestern schon einmal probeweise die Sperrholzplatte mit dem Baum vor der Wand zu stehen. Sieht wirklich gut aus.

So sprach der Herr es werde Licht, … (Wand #12)

… doch er fand den Schalter nicht.

Es war nicht leicht einen Wandschalter für den LED-Baum zu finden. Ich habe lange im Internet gesucht. Eine Fernbedienung wollte ich nicht. Im Zweifelsfall liegt die unter irgendeinem der vielen Kissen oder in einer Ritze der Schlafcouch. Somit musste es „installierbar“ sein. Ein weiterer Punkt, der die Auswahl einschränkte, war der Fakt, dass ich keine RGB-LEDs verbaut habe. Damit wir uns auch beim weißen Licht entspannen können, sind es RGBW-Streifen. Auf diesen sind neben den farbigen LEDs auch welche in einem warmen Weißton.

Nach dem Lesen vieler Rezensionen und einer Rückversicherung bei meiner Tochter, ist es dann dieser hier geworden: RGBW-LED-Controller.

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Er war per Post recht schnell bei mir und wurde auch gleich ausgepackt und angeschlossen.

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Nachdem ich verstanden habe, dass es sich um einen Touch-Schalter handelt, war er auch einfach zu bedienen. Man darf nicht drücken, nur berühren. Jede Grundfarbe ist einzeln auswählbar (die 4 unteren Tasten). Das Licht ist dann über die Schaltflächen oben in der Mitte auch dimmbar. Steht der Sinn nach Besonderem, kann über den Farbkreis eine Mischfarbe gewählt werden.

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Die äußeren Tasten der oberen Reihe schalten die „Programme“ durch. Damit kann man die Lämpchen blinken lassen sowie harte oder weiche Farbwechsel einstellen. Ist man im Programmmodus, steuern die „Dimm-Tasten“ die Geschwindigkeit.

Der erste Eindruck ist schon einmal sehr gut. Ich hoffe, dass sich der Schalter später auch im Alltag bewährt.