Rechts abbiegen verboten

Mir scheint es so, dass es für so einige Mitbürger wieder in Ordnung ist, rechtes Gedankengut zu hegen. Es wird von „Biodeutschen“ gesprochen. Ich habe die Befürchtung, dass es bis zum Ariernachweis nicht mehr weit ist. Wer gegen rechte Strömungen argumentiert, wird als „linksgrünversifft“ und „Schlafschaf“ bezeichnet. Wer nicht deutlich rechts der Mitte steht, ist linksextrem. Für mich ist Extremismus, rechts oder links, keine Option. Extremisten haben immer die „einfachen Antworten“. Damit können sie zwar am Stammtisch punkten, mit der Realität hat das jedoch sehr wenig zu tun.

Extremismus und Ausländerfeindlichkeit kann keine Lösung sein. Nie!

Wer mit einem „Ich bin zwar kein Nazi, aber …“ anfängt, braucht nicht weiterzusprechen. Unsere Vorfahren konnten sich noch herausreden. „Wir haben ja nicht ahnen können, dass …!“ Das funktioniert bei uns nicht. Wir wissen, was passiert ist. So blind kann doch eigentlich kein Mensch sein!

Hoffen wir alle, dass es sich bei dem derzeitigen Rechtsruck der Gesellschaft, nur um eine vorübergehende Erscheinung handelt. Lasst die AfD, wie damals die DVU, in die Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Das sind wir unseren Kindern und Kindeskindern schuldig!

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VerFLIXt nochmal!

Am letzen Freitag hatte ich das Vergnügen mit dem Comic-Zeichner Flix im Rahmen einer Autogrammstunde kurz zu reden. Begeistert von seinem „Strich“ kamen wir ein wenig ins fachsimpeln über Stifte. Er benutzte einen Softbrush-Tuschestift. An den hatte ich mich nie ernsthaft rangetraut.

Auf sein Anraten habe ich mich heute hingesetzt und mit meinem Faber-Castell SB geübt. Damit es nicht ganz so leicht wird, wollte ich auch gleich auf die Vorzeichnung mit dem Bleistift verzichten.

FB_PITT_SB

Probleme bereitet mir jedoch der obere Teil der Glühlampen. In einem Strich bekomme ich sie nicht hin.  Sie werden dann immer unförmig.

Kreise

Vielleicht fehlten mir auf dem A4-Blatt auch die Grenzen. Normaler Weise zeichne ich die Glühlampen ja auf A6. Ein weiterer Test also auf dem „klassischen“ Papier:

Pinsellampe

Naja, schon nicht schlecht. Leider war es ein Zufallstreffer. Die nächste Lampe sah eher aus wie ein Pilz. Was mir dabei auffiel, ist die Tatsache, dass die PITT-Stifte sehr leicht sind. Eventuell ist ein schwererer Stift ja besser geeignet. Ich muss mal schauen, ob ich irgendwo mal einen ausprobieren kann.

Bei einer der nächsten Übungszeichnungen versuchte ich mich dann noch an einer neuen Art, die Fassung zu wahren zeichnen. Die wiederum gefällt mir recht gut. Sie wirkt deutlich leichter als die alte Version. Vielleicht wechsle ich ja. Sagt doch mal Bescheid, was ihr davon haltet.

Fassung_neu

Auf jeden Fall werde ich dem Softbrush-Stift jetzt mehr Auslauf geben. Vielen Dank an Flix.

Duckomenta

Bei unserem Besuch in Emden haben wir es uns nicht nehmen lassen, in die Duckomenta zu gehen.

Die Ausstellung hat mich schlicht begeistert. Auf dem Weg wieder ins Hotel stellte ich mir die Frage, ob nicht auch mein „klassischer“ Wurm eine Entsprechung im Parallel-Universum der Enten hat.

Zu meinem Erstaunen bin ich fündig geworden. Wer hätte das gedacht. Vielleicht sollte ich das Team der Duckomenta informieren.

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40 Jahre, ich kann es kaum glauben

Am 19.6.1978 erblickte am Schreibtisch von Jim Davis ein frecher, fetter, fauler und filosofischer Kater das Licht der Welt.

So richtig kann ich es nicht glauben, aber wenn ich auf mein eigenes Alter schaue, ja, wir werden alle nicht jünger. Aber im Gegensatz zu mir, sieht man dem Kater sein Alter nicht an.

Ich drücke mal die Daumen, dass uns Garfield noch viele Jahre begleitet. Alles Gute zu deinem Geburtstag (wenn auch leicht verspätet)!

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Ich hoffe ja nur, dass mich jetzt nicht das neue Leistungsschutzrecht trifft. Ich habe Jim Davis nicht um Erlaubnis gefragt (*verlegenamkopfkratz*).

„Ich möchte wissen, was da draußen ist.“

Ein ganz Großer hat uns verlassen. Stephen Hawking hat sich auf den Weg gemacht nachzuschauen, wo wir alle irgendwann hingehen.

Vielleicht erfüllt er sich seinen Traum und entdeckt Dinge im Weltraum, die uns auf ewig verborgen bleiben werden.

Mach es gut, wo auch immer du jetzt bist.

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Silber ist das neue Gold

Wahnsinn! Hätten wir uns heute (Sonntag) nicht den Wecker auf 5 Uhr gestellt, wir hätten etwas verpasst. Unsere Eishockey-Nationalmannschaft wäre beinahe Olympiasieger geworden! Wer hätte damit gerechnet? Ich jedenfalls nicht.

Danke Jungs, ihr wart genial. Diese Mannschaftsleistung kann man nicht genug loben. Dass das dritte Tor dann auch noch durch einen Eisbär geschossen wurde – Fanherz, was willst du mehr?

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Methodisch korrektes Biertrinken

Wenn ich unterwegs bin, höre ich meistens Podcasts.

Einer davon ist „Methodisch inkorrekt“ von Reinhard Remfort und Nicolas Wöhrl. Die beiden erklären hier auf sehr unterhaltsame Weise aktuelle wissenschaftliche Veröffentlichungen.

Als Hörer konnte man dabei auch verfolgen, wie Reinhard beim Schreiben seines Buches eine Deadline nach der anderen riss. Ich vermute ja fast Absicht dahinter. So wurde die Spannung immer höher. Inzwischen ist es jedoch erschienen, sogar schon die 3. Auflage.

Im Buch „Methodisch korrektes Biertrinken“ geht es um die Vermittlung physikalischer Zusammenhänge. Wer jetzt an ein dröges Fachbuch denkt, wird hier eines Besseren belehrt. Die Erklärungen sind in eine Rahmenhandlung eingebettet und sehr einfach nachzuvollziehen.

Wer es bestellen und dabei den beiden Podcastern etwas Gutes tun möchte, kann den Amazon-Link hier verwenden.

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Am 2. Februar, war es dann soweit, Reinhard war in Berlin zur Lesung. Das konnte ich mir nicht entgehen lassen. Tja, was soll ich sagen … es hat Spaß gemacht. Vielen Dank an die Adresse des Autors. Man merkt ihm den Spaß an der Vermittlung von Wissen regelrecht an. Selbst Physikmuffel dürften bei ihm ihren Spaß haben.

Wer von meinen Lesern zufällig über eine Lesung zum methodisch korrekten Biertrinken stolpert, sollte unbedingt hingehen. Auch wenn Physik nie das Lieblingsfach war, oder genau genommen, gerade dann!

Ach ja, Reinhard, solltest du das hier lesen: die Zeichnung war spontan und kreativ.