5 Bier bitte!

Wer hat an der Uhr gedreht? Am Freitag informierte mich WordPress, dass ich mit dem Serviervorschlag jetzt 5 Jahre dabei bin.

Mein BLOG hat also seinen 5. Geburtstag feiern können. Viel ist seitdem passiert.

  • 15,8 Tausend Aufrufe meiner Seiten
  • 8.698 Besucher waren da und haben die
  • 495 Artikel gesehen
  • 74 Besucher haben sich entschlossen, dem Serviervorschlag zu folgen

Vielen Dank an alle, die mir hier die Treue halten. Na dann … auf die nächsten 5 Jahre.

EDIM 2021 Teil 4

Nun ist der Mai schon ein paar Tage vorbei. Es hat wieder richtig Spaß gemacht. Ich habe das Gefühl, dass ich mit Procreate jetzt deutlich besser zurechtkomme. Insofern hat das Ganze doch schon mal etwas gebracht.

Sehr schön war in diesem Jahr auch die Stimmung in der Facebook-Gruppe. Es ist einfach schön, von Menschen aus aller Welt Rückmeldungen und nette Kommentare zu erhalten. Auch anders herum, die Interpretationen der Anderen zu sehen und zu kommentieren – was die Technik heute alles so möglich macht.

Sollte sich jemand aus der Gruppe hierher verirren, Vielen Dank für diese Zeit.

Aber nun zu den Zeichnungen, die in den letzten Tagen so entstanden sind.

Los geht es mit dem Thema “Würfel”. An dem Tag standen wir mit dem Wohnmobil in Straupitz im Spreewald. Vor dem Zeichnen spielten wir noch ein Spiel. Da war es naheliegend, dass der Würfel auch gleich Modell stehen (oder liegen?) musste.

Beim Thema Schatzkiste suchte ich zuerst nach einem Motiv aus dem Film “Die Schatzinsel” mit den Muppets. Als ich jedoch keine ansprechende Vorlage fand, fiel mir eines meiner Lieblings-Computerspiele ein, Monkey Island von Lucas Arts.

Ja und nun hängt Guybrush Threepwood am Seil und muss eine Entscheidung treffen. Rettet er die Schatzkiste oder seine Freundin Elaine?

Der 24. stand im Zeichen der Skizzenbücher. Meine Bleistiftzeichnungen sammle ich in A5-Ordnern. Eine Handvoll Bücher habe ich jedoch mit den Glühlampen. Die sehen von außen jedoch recht langweilig aus. Auf gut Glück aufgeklappt sah ich die Lampe mit dem Pflaster. Das wurde dann mein Motiv.

Das Thema für den 25sten war von vornherein klar. Wie jedes Jahr ist wieder Handtuchtag. Der Tag, an dem man dem genialen Autor Douglas Adams gedenkt. Eine meiner Lieblingsfiguren ist Marvin, der depressive Roboter.

Was man nicht so alles finden kann. Auf dem Weg nach Hause fand ich vor ein paar Jahren einen kleinen LEGO-Ritter. Natürlich durfte er mitkommen. Er lebt jetzt bei uns im Wohnzimmer. Thema: “draußen gefunden” – check!

Eigentlich war ein Verlängerungskabel das Thema des nächsten Tages. Ich entschied mich jedoch für ein USB-Kabel. Bei der Gelegenheit fiel mir zum ersten Mal auf, dass die Enden im USB-Logo unterschiedlich sind. Hätte mir das als jemandem aus der IT nicht schon früher auffallen müssen?

Mein Motiv am 28sten hätte ich auch zwei Tage vorher zeichnen können. Den kleinen Unimog von Matchbox hatte ich als kleiner Junge am Strand der Ostsee gefunden. Jetzt hat er es zum Thema Auto aufs Papier geschafft.

Ein “Stapler” war das Thema am folgenden Tag. Wer kommt bitte auf die Idee, einen Tacker zu zeichnen? (Har-Har-Gefahr! – Grüße an Gina)

Modell stehen durfte mein Zenith-Tacker aus alten Tagen. Bei meiner Arbeit im Fotolabor war er mein täglicher Begleiter.

Mit Spielkarten geht es weiter. Bei der Gelegenheit hatten wir den Spieleschrank durchforstet, nach Spielen, die ins Wohnmobil umziehen können. Dabei fiel mir ein Skat-Spiel mit Motiven von Otto Waalkes in die Hände. Das war doch passend. So kommt der Künstler, der einen großen Anteil an meinem Spaß beim Zeichnen hat, mit in meine Sammlung.

Auf zum Finale! Das abschließende Thema des Jahres 2021 war eine Computermaus. So durfte meine Maus mal mit mir ins Bett. Dort lag sie mir dann Modell. Sowas hat man auch nicht jeden Tag.

Nach 31 Tagen und 31 Zeichnungen bin ich wieder weitergekommen. Die ersten Schritte fühlten sich ungewohnt an. Es zog immer mehr Routine ein. Der eine oder andere Fehler auf dem Weg wurde mitgenommen. Aber das ist es ja, was weiterbringt. Wie der alte Edison gesagt haben soll: “Ich habe nicht 1000 Mal beim Bau der Glühlampe versagt, ich habe 1000 Wege gefunden, wie es nicht geht.”.

Die “Pinsel” und das “Papier” von Ittai Manero kann ich vorbehaltlos empfehlen. Im ersten Artikel zu EDIM2021 ist ein Link zu seiner Seite. Schaut mal bei ihm vorbei!

Sieht man mich bei EDIM2022 auch wieder? Ganz gewiss! Wird es dann wieder Papier? Keine Ahnung! Lassen wir uns alle überraschen! Bis dann …!

Ich kleb‘ dir eine!

Na dann lassen wir die Katze mal aus dem Sack. Wir haben unser Wohnmobil personalisiert. Jetzt gibt es von Kalle keinen Zwilling mehr.

Dazu habe ich in Vectornator (eine Zeichenapp auf dem Tablet) zwei Motive gezeichnet. Diese schmücken jetzt die Front und das Heck.

Fangen wir vorn an. Hier schaut jetzt mein Wurm frech über den Kühlergrill.

Auf dem Heck prangt, wie soll es anders sein, eine Glühlampe. Als Motiv in der Lampe hatte ich unser eigenes Wohnmobil gewählt.

Bevor jetzt jemand die Brille holen muss, hier noch eine Nahaufnahme:

Während der Wurm schnell noch vorm Schlafengehen entstand, steckt in der Glühlampe ordentlich Arbeit. Das waren im Endeffekt einige Stunden.

Die Aufkleber wurden in der örtlichen Druckerei Leue geplottet. Vielen Dank für die Arbeit inklusive der Korrekturen.

Das Aufkleben ging recht problemlos. Mit einigen gesehenen YouTube-Videos und den Tipps von Herrn Leue klappte es.

Jetzt wollen wir hoffen, dass wir auch lange daran Freude haben.

Lass es dunkel werden!

Vom 5. bis zum 12. April diesen Jahres ist die International Dark Sky Week. Worum geht es? Ja, wie der Name es schon sagt, es geht um einen dunklen Himmel.

Die Menschen in den Städten dieser Erde kennen heute oftmals keinen dunklen Himmel mehr. In Deutschland muss man Orte, an denen man die Milchstraße sehen kann, schon intensiv suchen.

Inzwischen gibt es den Begriff der Lichtverschmutzung. Wir Menschen machen die Nacht zum Tag. Überall leuchtet es hell.

Inzwischen leben wohl 83% der Menschheit mit einem künstlich erleuchteten Himmel. Das beeinträchtigt nicht nur das Leben des Menschen, auch Tiere leiden darunter. Außerdem ist es eine ziemliche Verschwendung von Energie.

Schaut bitte auf euer Verhalten. Verzichtet auf jedes unnötige Licht und tut der Umwelt einen Gefallen.

Ach ja, das Motiv habe ich von der oben verlinkten Seite ausgeborgt. Ich möchte mich nicht mit fremden Federn schmücken. Die Idee, das Thema in eine Glühlampe zu packen fand ich jedoch schon reizvoll.

Weiß auf Schwarz

Wieder habe ich etwas gelernt. Wir alle kennen Scherenschnitte, in denen Motive aus schwarzem Papier ausgeschnitten werden. In der Urform war es jedoch farblich genau umgekehrt. Das Motiv wurde aus weißem Papier ausgeschnitten und dann mit dunklem Papier hinterlegt. Man nennt das auch Weißschnitt.

Im Insel-Verlag ist vor ein paar Tagen „Das Kräuterbuch des Johann Christoph Ende“ erschienen. Es handelt sich hierbei um die Umsetzung einer Handschrift, welche auf ca. 1680 datiert wird.

Die Herausgeberin Renate Schipke hat diese alte Handschrift für die heutige Zeit lesbar gemacht und mit einem Nachwort versehen.

Das Besondere an diesem Kräuterbuch sind die Illustrationen. Diese wurden als Weißschnitt angefertigt. Das macht das Werk einmalig.

Wer also Interesse an alten Heilkräutern hat und sich für kunstvolle Scherenschnitte interessiert, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

Die Wiege des Rundfunks

Am 22.12.1920 wurde in Königs Wusterhausen Geschichte geschrieben.

Um 14 Uhr strahlte man hier die erste Rundfunksendung Deutschlands aus. Vom vorher nur militärisch genutzten Areal wurde ein Weihnachtskonzert gesendet. Das ist doch wirklich ein Fortschritt. Statt Marschbefehl, Musik zum Fest der Liebe.

Das ist doch auf jeden Fall eine Glühlampe wert.

#inktober2020 Teil 4

Und schon ist es wieder vorbei. Wir haben komplett durchgehalten, 31 Tage, 31 Zeichnungen.

Den offiziellen „Survivor Badge“ haben wir uns redlich verdient:

Hier jetzt der vierte Teil meiner Beiträge zum Inktober:

Tag 25: buddy

Ja, bei einem Taucher würde man hier vielleicht ein anderes Motiv erwarten. Ein spontaner Einfall verhinderte dies jedoch. So landete dann die Brille von Buddy Holly in der Lampe.

Tag 26: hide

Bei diesem Thema schaffte es der erste Einfall aufs Blatt. Wer ihn nicht sieht, er hat sich ja versteckt, da ist ein Vogel Strauß.

Tag 27: music

Beim Thema Musik musste ich wieder eine Weile überlegen. Es wurde dann ein Cover einer meiner Lieblingsbands, OMD. Diese CD bekam ich vor ein paar Jahren von der besten Frau der Welt geschenkt. Hier noch einmal ein „Dankeschön“, ich liebe dich!

Tag 28: float

Wieder eine Zeichnung, bei der ich eine Weile überlegt habe. Es wurde ein schwimmender Käfer. Keine Angst, er ist nicht in Seenot. Das Ufer ist nah und direkt nach der Zeichnung flog er auf eine Blume am Rand des Sees.

Tag 29: shoes

Schuhe, aber nicht irgendwelche. Es wurden Schuhe, für die ersten Schritte. Auch wenn es abgedroschen klingt, jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Ich wünsche hiermit insbesondere meinem Enkel eine aufregende, spannende Reise durchs Leben. Du gehst deinen Weg! Da bin ich mir sicher.

Tag 30: ominous

Wieder ein schwieriges Thema. Ich startete dazu einfach mit dem Begriff bei Google eine Bildersuche. Auf einem der Bilder sah ich einen langen dunklen Flur. Das sollte es werden. Als ich jedoch den Stift in die Hand nahm, sah ich dieses Fenster vor mir. Tja, so kann es gehen.

Tag 31: crawl

Das Motiv stand sehr schnell fest. Die Umsetzung dauerte ein wenig länger. Somit ging es mir wie beim Biber. Bevor ich soweit war, hatte sich mein Model fast aus dem Staub gemacht.

Fazit:

Es sind wieder schöne Zeichnungen entstanden. Besonders schön finde ich die unterschiedlichen Zeichentechniken, die sich spontan ergaben. Diese bieten nun Ansatzpunkte, in unterschiedliche Richtungen weiterzumachen. Vielleicht gibt es im nächsten Inktober keine Glühlampen. Ich lasse mich überraschen.

Und vielen Dank auch hier noch einmal an meine Frau. Es war wieder ein schönes Ritual, vor dem Einschlafen gemeinsam zu zeichnen.

#inktober2020 Teil 2

Weiter geht die wilde Fahrt: Tag 9 bis 16!

Tag 9: throw

Kurz vor diesem Tag hatte ich einen Bericht über die IG-Nobel-Preise gesehen. Fester Bestandteil der Zeremonie zu Verleihung dieser Preise, ist das Werfen von Papierfliegern.

Tag 10: hope

In jedem Samenkorn steckt die Hoffnung auf ein zukünftiges Leben. Darauf, dass es weitergeht, dass wir nicht vergebens auf dieser Welt sind.

Tag 11: disgusting

Hat sich jemand von euch in letzter Zeit bei Twitter und Facebook umgeschaut? Ich finde ja, dass die Umgangsformen dort immer häufiger ekelhaft sind.

Tag 12: slippery

Um es mit Reinhard Mey zu sagen: „Auch für dich mit dem stolzesten Schritt im Saale, liegt irgendwo schon eine Bananenschale. …“. Lasst uns alle nicht vergessen, dass wir nur arme kleine Würstchen sind!

Tag 13: dune

Bei Düne denke ich an die Ostsee. Der Weg durch die Düne zum Meer ist jedes Mal etwas ganz Besonderes. Ein enger Weg und plötzlich steht man vor unendlicher Weite. Ab und zu braucht man das für die Seele.

Tag 14: armor

Wie eine Rüstung ist der Panzer der Schildkröte. Bei Gefahr kann sie sich zurückziehen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass sie sich auch immer wieder heraustraut.

Tag 15: outpost

Stundenlang stehen die kleinen Erdmännchen auf ihrem Vorposten und beobachten. So können sie bei Gefahr rechtzeitig reagieren. Ziemlich clever die Kleinen!

Tag 16: rocket

Natürlich hätte ich einfach eine Rakete zeichnen können. Heute hatte ich jedoch Lust auf eine Herausforderung. Also wurde es Rocket Raccoon von den Guardians of the Galaxy.

#inktober2020 Teil 1

Wieder ist es Oktober. Wieder gibt es eine Liste für den „Inktober“. Damit ich bei dem ganzen privaten Hin und Her auch mithalten kann, werden es in diesem Jahr wieder Glühlampen. Sollte im nächsten Jahr wieder Ruhe eingekehrt sein, versuche ich mich vielleicht wieder an etwas Ungewohntem.

Auch auf ein übergeordnetes Thema habe ich verzichtet. Es geht nur ums Mitmachen.

Genug der Vorrede, auf zu den ersten 8 Zeichnungen!

Tag 1: fish

Ich hoffe ja, der Hai hat nicht alle anderen Fische verspeist. Diese Glühlampe hatte ein ehemaliger Kollege lange Zeit an seinem Whiteboard im Büro.

Tag 2: wisp

Das erste Mal, dass ich mit dem Wort wisp in Berührung kam, war im Zusammenhang „wisp of smoke“. Übersetzungsprogramme boten auch Fetzen oder Strähne an. Die ausgepustete Kerze fand ich jedoch am passendsten.

Tag 3: bulky

Was kann man in eine Lampe stecken, was sperrig oder auch massig ist. Also einen Sack Reis kann man ja wohl als massig bezeichnen. Vielleicht ist ja gerade einer davon in China umgefallen.

Tag 4: radio

Ein Radio hatte ich bereits zum Tag des Radios gezeichnet. Also musste etwas anderes her. Was braucht man für das Radio alles? Zum Beispiel bekommt man ohne Mikrofon keine Sprache hinein.

Tag 5: blade

Mein erster Gedanke war der Vampierjäger aus dem Marvel-Universum. Eine einfache Klinge sollte es auf jeden Fall nicht werden. So wurde es ein Sägeblatt.

Tag 6: rodent

Eigentlich hätte es beim Thema Nagetier ja ein Meerschweinchen werden müssen. Bei den Glühlampen widerstrebt es mir jedoch, das Offensichtliche zu tun. Scheinbar wartete ich jedoch zu lange mit der Entscheidung. Der Biber war schon fast weg.

Tag 7: fancy

Diese Glühlampe sollte also schick werden. Der erste Einfall, den ich hatte, war ein Zylinder. Wenn der nicht schick ist, was dann?

Tag 8: teeth

Zähne … hm! Ach ja, irgendwann kommt der Tag, an dem unsere Zähne getrennt von uns schlafen. Dieses Motiv hatte ich vorher bereits in der App Vectinator auf dem iPad ausprobiert. Ich musste also „nur“ noch abzeichnen.

Zwischenfazit:

Nach 8 Tagen kann ich sagen, nach kleinen Startproblemen läuft es. Ich werde am Ball bleiben. Wobei mir das heutige Thema noch ein wenig Kopfzerbrechen bereitet.

Schmopfkerzen … wenn der Schädel brummt

Wer kennt es nicht, pochende, ziehende, pulsierende, … Schmerzen im Kopf.

Der 5. September ist, zumindest in Deutschland, der Kopfschmerztag. Dieser soll daran erinnern, dass man diese Schmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Treten sie gelegentlich auf, ist alles im Rahmen. Hat man sie regelmäßig und/oder besonders stark, sollte man mit einem Arzt darüber sprechen.

Für mich ist dieser Tag ein Grund, wieder mit den Glühlampen weiterzumachen. Drücken wir doch diesem kleinen Gespenst die Daumen, dass es seine Kopfschmerzen los wird.