Kalenderblatt März

Hat schon jemand gewartet? Sorry, aber wie das oft so ist … „Ja, ich muss noch den Artikel schreiben!“. Ich habe ja grade noch die Kurve bekommen, der Monat ist noch nicht um.

Es ist inzwischen März und damit haben wir auch ein neues Kalenderblatt. In diesem Monat ist es die Knospe einer Kastanie.

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Vorbereitung auf Weihnachten (Teil 1)

2017 ist etwas passiert, was es vorher noch nie in meinem Leben gab. Ich habe bereits im Januar mit der Umsetzung des Weihnachtsgeschenkes für meine Frau angefangen.

Das Ziel war, in jedem Monat eine Zeichnung anzufertigen und daraus einen Kalender zu basteln. Da das Motiv auch zum Monat passen sollte, wählte ich für den Januar eine Schneelandschaft.

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Ich werde die Zeichnungen über das Jahr hier veröffentlichen. Natürlich jeweils in dem Monat, in dem sie entstanden sind. Bei der einen oder anderen fällt mir das Warten schon schwer. Ich hoffe, ihr fiebert den Artikeln genauso entgegen wie ich.

Ach ja, dar Kalender kam übrigens sehr gut an.

Projektionsfläche

Es gibt wieder einen Fortschritt beim Ausbau zu vermelden. Die Leinwand ist da. Und nicht nur das, sie ist sogar schon angebaut.

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Nach langer Suche und Entscheidungsfindung ist es eine Leinwand von der Firma celexon geworden. Wir haben uns das Format 160×120 entschieden.

Der Anbau war recht problemlos. Da sie an einer Leichtbauwand angebracht wurde, habe ich Metall-Hohlraumdübel verwendet. Beim Festschrauben sollte man nicht zu beherzt an die Sache gehen, die Kunststoffkappen mit den Bohrungen könnten das sonst übel nehmen.

Wir haben die Leinwand nach dem Anbau erst einmal ausgezogen gelassen. Es roch leicht chemisch. Der Geruch scheint sich aber schon verflüchtigt zu haben.

Was ich noch lernen muss, ist das Einrollen der Leinwand. Meine Frau greift einfach hin, zieht ein kleines Stück runter und das Ding rollt sich ein. Bei mir klappt das überhaupt nicht.

Da ich das Werkzeug einmal in der Hand hatte, wurde auch gleich das Regal über der Leinwand mit angebracht. Hier müssen wir uns noch entscheiden, ob die Boxen stehen oder liegen sollen. Im Anschluss wurde dann das noch vor dem Zimmer herumlungernde Werkzeug in den Keller gebracht. Wieder ein Schritt in Richtung Wohnlichkeit.

Und alles ward gut

Genau so hatte ich es mir vorgestellt. Das erste, hier im Blog begleitete, Projekt ist auf der Zielgeraden. Vielen Dank für euer Interesse.

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Für diejenigen, die über diesen Beitrag einsteigen, hier ein paar Schlaglichter aus der Entstehungsgeschichte:

Und wir werden uns jetzt für einen Moment zurücklehnen und genießen. Aber nicht zu lange, die nächsten Aufgaben stehen schon an. Naja, ehrlich gesagt, sind in dem Zimmer auch noch ein paar Dinge fertigzustellen.

Wellpappe und Gurken

In den letzten Wochen lief mir immer wieder das Wort „Upcycling“ über den Weg. Aus dem Bauch heraus fand ich es doof. Ich stellte es auf die gleiche Ebene, auf der sich Bastler jetzt „Maker“ nennen. Nach einer kurzen Suche im Internet bin ich jetzt schlauer.

Es ist nicht einfach nur ein neues Wort für Wiederverwertung, es soll sich ganz klar vom Recycling absetzen. Reiner Pilz von der Burgdorfer Pilz GmbH sagte 1994 in einem Interview mit der Zeitschrift „Salvo“ den folgenden Satz:

“‚Recycling‘‚ I call it down-cycling. They smash bricks, they smash everything. What we need is up-cycling where old products are given more value, not less.‘”

Upcycling spart sich also das „Kaputtmachen“. Na dann – werfen wir die Wellpappe dieses Mal nicht in die Papiertonne, sondern bauen daraus etwas.

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Wir hatten ja noch für unsere Gurkenglas-Lampe eine Abdeckung für die Anschlüsse gesucht. Nun kam meine Frau auf die Idee, dafür die Wellpappe aus der Verpackung der IKEA-Möbel zu nehmen.

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Mit dem Cutter schnitt ich auf der einen Seite ein größeres Loch hinein und entfernte vorsichtig die Innereien.

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Auf der gegenüberliegenden Seite brauchten wir ein kleines Loch für die Zuleitung und einen Schlitz für die Montage.

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Das Ganze vorsichtig angebaut und die Lampe ist komplett. Ist mal etwas Anderes.

Jetzt wollen wir das Ganze noch mit einem größeren Glas probieren, weil wir finden, dass die „Glühlampe“ nicht so richtig wirkt. Demnächst gibt es bei uns also wieder Spreewaldgurken.

Hoffnungsglück

Vom Werkzeug befreit, des Zimmers Fläche …

Nein, keine Angst, ich höre schon auf.

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Das Zimmer wirkt ohne das ganze Werkzeug fast schon groß. Der Fußboden und die Wände sind entstaubt und das Fenster geputzt.

Jetzt sind noch ein paar Fugen mit Silikon zu versehen und ein weiteres Kapitel ist gelesen. Der nächste Weg führt zu IKEA. Wir haben ja schon lange ein Auge auf das Schlafsofa der Hemnes-Reihe geworfen. Für die Technik ist die Hemnes-TV-Bank geplant. Dann kommt noch das eine oder andere Regal an die Wand.

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An der LEGO-Wand hängt schon mein neuer Kalender. Die „Aufhängung“ habe ich aus LEGO-Teilen gebaut.

An den weißen Teilen mit dem Stück Kabel werden die hinteren Lautsprecher befestigt. Oben sieht man den HDMI-Anschluss und die Steckdose für den Beamer.

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An dieser Wand soll dann die Zeichnung von Sabine ihren Platz finden.

LED-Gurken

Wozu ein Weihnachtsmarktbesuch so alles gut sein kann. Auf der Nahrungssuche führte mich mein Weg in Köln über den Weihnachtsmarkt am Dom. Die Beleuchtung einer der vielen Buden machte mich neugierig. Statt Lampenschirmen hatten sie Gläser verwendet. Keine Ahnung, was in den Gläsern mal war, für mich waren es Gurkengläser.

Die Idee fand ich Klasse und konnte es mir gut in unserem Zimmer vorstellen.

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Standesgemäß wurde es bei uns ein Glas, welches vorher Spreewaldgurken enthielt. Da macht das Leeren des Glases vorher auch noch Spaß . Die Etiketten ließen sich bei dieser Sorte sehr gut lösen. (Hat meine Frau jedenfalls gesagt.)

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Hier eine Übersicht der verwendete Materialien und das Werkzeug. Die Lampenfassung habe ich beim Stöbern in den Regalen bei Hornbach gefunden. Die Glühlampe in der Mitte war nur Platzhalter, die LED steckte noch in der „Übergangsfassung“.

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Mit dem Leatherman habe ich das Loch in den Deckel geschnitten. Mit etwas Kraft wurde im Anschluss die Fassung in den Deckel gedreht.

Ein kleiner Tipp am Rande, der Folienschreiber zum Anzeichnen war eine doofe Idee. Die Hände waren hinterher komplett blau.

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Probeweise habe ich die Glühlampe eingeschraubt. Nachher wird die LED-Lampe den Platz in der Fassung übernehmen.

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Fertig zusammengebaut sieht es dann so aus. Jetzt muss es nur noch angebaut und angeschlossen werden.

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Ja, so ungefähr habe ich mir das vorgestellt. Aber irgendwie ist die Lampe zu hell. Das Glas verliert eingeschaltet an Wirkung. Die verwendete LED-Lampe soll einer herkömmlichen 60 Watt Glühlampe entsprechen. Mal schauen, wie es mit einer Nummer kleiner aussieht.

Abschließend muss oben noch der Anschluss und die Aufhängung ein wenig versteckt werden. Dafür habe ich noch nicht die zündende Idee.

Auf dem Boden des Zimmers angekommen

Wieder ist ein Abschnitt geschafft. Der Fußboden ist soweit fertig. Es wird immer deutlicher erkennbar, wo die Reise hingeht.img_5709_zimmerboden

Nach einigem Hin und Her hatten wir uns für Kork entschieden. Nach intensiver Suche wurden dann laminatartige Platten mit „Klickverlegung“ gekauft. Die Oberfläche ist eine Holznachbildung. Was mir recht gut gefällt, ist die Tatsache, dass die Platten rundherum gefast sind. Das verstärkt noch die Illusion von Dielen.

Die Verlegung war recht problemlos. Ich habe mir sogar vorher die Anleitung durchgelesen. Vielleicht hat es deswegen auch so gut geklappt.

Der nächste Schritt ist dann die Verkleidung der Heizungsrohre und die Scheuerleisten. Wenn das dann geschafft ist, muss das ganze Zimmer erst einmal entstaubt werden.

Wenn sich der Fußbodenbelag bewährt, werden wir den Rest der Etage auch noch damit auslegen.

Das Streichergebnis (Wand#16)

Damit hier niemand denkt, dass es im Zimmer nicht weitergeht, hier eine „Wasserstandsmeldung“. Ich bin nicht nur mit dem Öffnen des Adventskalenders beschäftigt.

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Die Wand ist jetzt einmal mit Acrylfarbe geweißt. Leider schlägt noch der Baum durch. Ich werde es mir am Samstag mal bei Tageslicht anschauen, denke jedoch, dass ich noch einen zweiten Durchgang machen werde.

Für den noch „nackten“ Schornstein habe ich am Montag schon das Material für die Verkleidung geholt. Das wird jedoch erst nach dem Streichen der LED-Wand angebracht. Sonst habe ich da gleich Farbkleckse drauf. Was es wird … lasst euch überraschen. Der Beitrag darüber wird dann eine Art Crossover-Folge.