Die letzten Meter Richtung Büro

Um entspannt in den Tag zu starten, habe ich angefangen, eine Station früher aus der Bahn auszusteigen. Der Rest wird dann gegangen. Interessante Sichten haben sich so schon ergeben.

Es gab zum Beispiel schöne Fotos an einer spiegelglatten Spree mit spannenden Spiegelungen.

Und es gibt einen neuen „Weg“. Ehrlich gesagt ist die Friedrichstraße etwas mehr als nur ein einzelner Weg. Aber was soll’s!

Thank god it’s friday

Die Freitagszeichnung dieser Woche zeigt ein Detail des Bahnhofs in Zehlendorf.

Der kleine Baum, der im Widerlager der Brücke wächst, zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Aber das Zusammenspiel von Holz, Stein und Stahl überzeugten mich dann, dieses Motiv zu zeichnen.

Unterm Strich (was für ein Wortspiel) war es auch eine gute Perspektivübung.

Der berühmte Blick

Heute fällt das „Freitagsbild“ mit einer Neuerung auf der Seite zusammen. Es gibt eine neue Kategorie im Menü. Wenn ihr oben auf „Zeichnung“ und dann auf „Tusche“ geht, gibt es dort die Einträge „Glühlampen“ und „Wege“.

Unter „Wege“ findet ihr ab jetzt die neuen Tusche-Zeichnungen mit Wegen. Das kann von Waldwegen, über Straßen bis hin zu Schienen alles Mögliche sein.

Die heutige Freitagszeichnung gehört in diese neue Kategorie. Sie zeigt den, bei den Urban Sketchern in Berlin beliebten, Dussmannblick. Dazu stellt man sich im Kulturkaufhaus in die zweite oder dritte Etage und schaut in Richtung Bahnhof.

Es war einmal ein Güterbahnhof

Am Bahndamm in Zehlendorf steht ein Güterbahnhof. Nur leider kommen hier keine Güter mehr an.

Als ich das Gebäude das erste Mal sah, wusste ich, dass es irgendwann in meinem Zeichenblock landen wird.

Die Wahl des Standortes war etwas schwierig, da das Gelände von einem Zaun umgeben ist und das Tor bis jetzt immer zu war.

(Bleistift auf A5 Clairefontaine CRAY’ON 120 g/m^2)

Feuerbachstraße

Wieder einmal hatte ich Zeit zu überbrücken. Dieses Mal war ich in Steglitz am Bahnhof Feuerbachstraße.

Gegenüber in der Bushaltestelle sitzend hatte ich einen schönen Blick auf das Gebäude. Nervig war nur, dass mir dauernd irgendwelche Busse die Sicht versperrten. Die Fahrer hätten ja für den Moment auch mal woanders halten können.

Am Ende des Bildes war noch Zeit übrig. Auf dem Bahnsteig fiel mir auf, dass man von dort aus den Fernsehturm und das Schöneberger Gasometer nebeneinander sehen kann. Das Motiv wollte auch noch aufs Papier.

Ab und zu sollte man auch mal über den Tellerrand schauen (Nicht nur, wenn es Nachtisch gibt!). Also versuchte ich mich an der Umsetzung mit einem Tuschestift. Zugegebenermaßen nicht ohne eine Vorzeichnung mit einem Bleistift und der Softbrush kam auch noch nicht zum Einsatz. Aber man sollte ja immer Luft nach oben lassen.

Übungen zur Perspektive

In den letzten Tagen zeichne ich in Bus und Bahn in einem Extra-Block. Ich möchte damit das perspektivische Zeichnen trainieren. Was ich bei diesen Zeichnungen auch übe, ist das frühzeitige Aufhören. Damit tue ich mich noch sehr schwer. Bei der Zeichnung unten ist mir das wieder nicht gelungen. Es wurde wieder einmal eine „fertige“ Zeichnung. Nicht, dass das jetzt grundsätzlich schlecht wäre, aber das war nicht das Ziel der Übung.

Materialliste:

  • Papier 90g DIN-A5 (Clairfontaine)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistift 2B (FaberCastell 9000er Serie)
  • Bleistift 9B (LYRA Rembrandt)
  • Pentel Orenz 0,2 B

Bahnhof Friedrichstraße, die Zweite

Bei den Urban Sketchern aus Berlin kursiert seit einiger Zeit der Geheimtipp Dussmann. Aus dem 3. Stock des Kulturkaufhauses in der Friedrichstraße hat man einen schönen Blick auf den Bahnhof und sitzt, wichtig in der kalten Zeit, warm und trocken. So einige haben inzwischen dieses Motiv auf Papier gebannt. Da ich ja sozusagen an der Quelle sitze, musste ich jetzt nachziehen.

Ein wenig doof ist es, wenn man abends zeichnen möchte, dass man irgendwann nix mehr erkennt. Es spiegelt sich dann nur noch der Laden in der Scheibe.

Die letzten Änderungen habe ich dann heute früh noch vorgenommen. Die Häuser im Hintergrund konnte ich am Abend überhaupt nicht mehr sehen.

img_4745

Materialliste:

  • Papier 140g DIN-A5 (Noname)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistift 2B, 8B (FaberCastell 9000er Serie)
  • Bleistift 9B (LYRA Rembrandt)
  • Pentel Orenz 0,2 B

Berlin, Bahnhof Friedrichstraße

Wenn das Wetter und die Laune es zulassen, drehe ich mit meinen Kollegen in der Mittagspause eine kleine Runde an der frischen Luft. So ziemlich jedes Mal nehme ich mir vor, das Panorama mit dem Bahnhof und dem Fernsehturm zu zeichnen.

Jetzt ist es passiert.

Ich habe zwar das „falsche“ Papier benutzt, aber das Ergebnis gefällt mir trotzdem.

Materialliste:

  • Papier 90g DIN-A5 (Clairfontaine)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistift 2B (FaberCastell 9000er Serie)
  • Pentel Orenz 0,2 B