Langsam wird es ernst

In der nächsten Woche am Samstag ist es soweit. Zum ersten Mal hängen Zeichnungen von mir in einer Ausstellung. Ich bin schon ganz gespannt.

Wer dies hier noch rechtzeitig liest und in Berlin ist, sollte sich das nicht entgehen lassen. Zeichnen und Bier genießen passt doch recht gut zusammen.

Zur Vernissage am 16. März werden einige Mitglieder der Berliner Urban Sketcher vor Ort sein. Jeder Besucher darf beim geplanten Eventzeichnen mitmachen, den Zeichnern über die Schulter schauen oder einen Blick in die Skizzenbücher wagen.

Wer mit der S-Bahn anreisen möchte, kann bis zum S-Bahnhof Attilastraße fahren und von dort aus den Fußweg an den Gleisen nehmen. Vielleicht kommt demjenigen dann die folgende Brücke bekannt vor.

Das ist eine Zeichnung aus der „Serie“ der Perspektivübungen. Hier habe ich es geschafft, das Ganze mal nicht bis zum Ende zu treiben.

Auf zur Kleinseite

Als weiteres Motiv stand die Karlsbrücke auf meinem Plan. Unklar war jedoch, wie die Zeichnung werden sollte. Mein erster Gedanke war eigentlich, die Brücke von der Seite mit dem Hradschin im Hintergrund zu zeichnen.

Spontan entschied ich mich dann jedoch für die Brückentürme der Kleinseite. Während in Richtung Altstadt ein einzelner Turm steht, sind es hier zwei Türme. Diese sind durch einen Torbogen verbunden.

Mit klammen Fingern musste ich mich nach der Vorzeichnung erst einmal, bei einer heißen Schokolade mit meiner Frau, aufwärmen.

Auf ein Bier beim Ampelmann

Es war Mai. Wir hatten unseren Hochzeitstag.

Zum Abschluss setzten wir uns beim Ampelmann ans Spreeufer und ließen es uns bei einem Bier gut gehen. Während meine Frau das Bier holte (Draußen bei den Liegestühlen ist Selbstbedienung.), packte ich den Block und die Stifte aus.

Ihr seht hier ganz links der Berliner Dom mit Friedrichsbrücke und rechts ein Stück der „Alten Nationalgalerie“. Die Galerie ist Teil der Museumsinsel.

Wer einen Platz zum Verweilen und „Leutegucken“ sucht. Hier ist beides möglich. So leer, wie es auf meiner Zeichnung aussieht, ist es dort sehr selten.