Das Streichergebnis (Wand#16)

Damit hier niemand denkt, dass es im Zimmer nicht weitergeht, hier eine „Wasserstandsmeldung“. Ich bin nicht nur mit dem Öffnen des Adventskalenders beschäftigt.

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Die Wand ist jetzt einmal mit Acrylfarbe geweißt. Leider schlägt noch der Baum durch. Ich werde es mir am Samstag mal bei Tageslicht anschauen, denke jedoch, dass ich noch einen zweiten Durchgang machen werde.

Für den noch „nackten“ Schornstein habe ich am Montag schon das Material für die Verkleidung geholt. Das wird jedoch erst nach dem Streichen der LED-Wand angebracht. Sonst habe ich da gleich Farbkleckse drauf. Was es wird … lasst euch überraschen. Der Beitrag darüber wird dann eine Art Crossover-Folge.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen (Wand #15)

Nachdem die „Baumplatte“ an der Wand befestigt war, konnten auch die Seiten zugeschnitten und angebracht werden.

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Die beiden heraushängenden schwarzen Kabel sind für die hinteren Lautsprecher der Heimkinoanlage vorgesehen. Der baumelnde Schalter sollte eigentlich das LED-Licht steuern. Das hat er auch gemacht, jedenfalls bis ich ihn in die dafür vorgesehene Ausfräsung eingesetzt hatte. Seit dem Zeitpunkt will er nicht mehr. Verbinde ich die Kontakte direkt, leuchtet der Baum. Der LED-Streifen funktioniert also noch.

Die Wand wird jetzt noch gestrichen und danach ist der Schornstein dran. Hier haben wir uns auch eine ausgefallene Wandverkleidung ausgedacht. Lasst euch überraschen. (Kleiner Tipp: Es hat mit einer meiner Leidenschaften zu tun.)

Es ist fast vollbracht (Wand #14)

Die Sperrholzplatte ist an der Wand. Endlich! Die HDMI- und die Strom-Steckdose sind auch angeschlossen.

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So sieht es recht unspektakulär aus. Leider sieht man die Stellen, an denen das Kunstharz vom Holz aufgesaugt wurde. Wir kommen also um das Streichen nicht herum. Schade, aber nicht zu ändern. Wie schon geschrieben, sollte es ein nächstes Mal geben, werden die Nuten als Erstes dünn ausgepinselt. Vielleicht sieht es ja dann besser aus.

Jetzt aber, Licht aus! Spot an! Tada!

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Im Dunkeln mit eingeschalteter Hintergrundbeleuchtung sieht es Klasse aus. So hatte ich es mir vorgestellt. Uns gefällt es.

Jetzt noch die Flächen links und rechts verkleiden, das Ganze weiß bepinseln und der nächste Abschnitt ist fertig.

Kunstharz, die Zweite! (Wand #8)

Der zweite Durchgang ist erledigt. Alle Nuten sind ausgegossen, das Material ist ausgehärtet und die Sperrholzplatte erst einmal aus dem Weg geräumt.

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Zeit für ein paar Nachbetrachtungen:

Grundsätzlich kann SKresin 72 für diesen Zweck verwendet werden. Da ich nicht wusste, wie viel ich davon brauchen würde, hatte ich auf Verdacht die 1,3-kg-Variante bestellt. Als ich die Flaschen dann in der Hand hielt, war ich mir doch nicht so sicher, ob das wirklich reichen würde. Die Menge passte aber recht gut. Ein kleiner Rest für eventuelle Nacharbeiten ist noch vorhanden.

Für die Einhaltung des vorgegeben Mischungsverhältnisses von Harz und Härter (10:3) habe ich eine digitale Küchenwaage genutzt. Jeweils einen Becher, bei denen ich immer darauf geachtet habe, sie nicht zu vertauschen. Damit es sich noch leicht gießt, habe ich immer 100g Harz mit 30g Härter angesetzt. Angerührt habe ich das Ganze in einen Kunststoffbecher mit einem Glasspachtel.

Was ich nicht bedacht hatte, wie hier auch schon vor ein paar Tagen erwähnt, war der Fakt, dass Sperrholz (Pappel) sehr saugfähig ist. Auf diese Weise hat sich eine komplette Gießharz-Füllung ins Holz verteilt. Sollte ich so etwas noch einmal machen, werde ich die Nuten mit dem Kunstharz im ersten Durchgang nur ausstreichen. Dann ist die Oberfläche „versiegelt“ und der Verbrauch sollte geringer werden. Außerdem könnte man vielleicht auf diesem Weg auch um die „Flecken“ im Holz herumkommen. Zuerst war ja geplant, die Platte nur mit einer Lasur zu streichen, damit die Holzmaserung noch zu sehen ist. Der Plan wurde jetzt zu Gunsten einer einfarbig weißen Lackierung fallen gelassen.

Die Zahl 72 im Produktnamen steht für die Zeit, die für das Aushärten erforderlich ist. Nach 24 Stunden fängt es an zu gelieren. Das bedeutet aber, dass das Werkstück absolut plan liegen muss. Ich hatte leider eine kaum zu messende Schräge – prompt bildeten sich kleine Pfützen und die Nuten für den Stamm des Baumes waren im Endeffekt nicht mehr bis zum Rand gefüllt. Das schaue ich mir nochmal in Ruhe an, wenn das Licht montiert ist. Sollte das nicht zu sehen sein, bleibt das so.

Vielleicht hätte ich wirklich erst an einem kleinen Projekt üben sollen. Aber jedesmal die 72 Stunden abwarten …

Noch ein paar Worte zum Geruch. Nach einigen Rezensionen zu Konkurrenzprodukten bei Amazon, hatte ich schon Schlimmes erwartet. Aber die Aussage „kaum Geruch“ auf der Website der Harzspezialisten trifft wirklich zu. Auf Grund des Wetters und der Größe der Platte musste ich das Ganze vor Ort im Zimmer bearbeiten. Mit normaler Lüftung (ein offenes Fenster) war das auch kein Problem. Ich habe auch keine Fabelwesen in der Wohnung getroffen. Da riecht der Fixierer für meine Bleistiftzeichnungen deutlich mehr.

Sollte jemand noch Anmerkungen oder Fragen haben, gern doch.

Kunstharz, die Erste! (Wand #7)

Die Sache mit dem Kunstharz gestaltet sich doch nicht so, wie geplant. Eigentlich wollte ich nur die Nuten ausgießen und warten bis es fest ist. Da hatte ich aber die Rechnung ohne das Holz gemacht.


Die Holzplatte hatte nichts Besseres zu tun, als das ganze Kunstharz aufzusaugen. Jetzt lasse ich das Ganze aushärten und gehe mal davon aus, dass die zweite Füllung da bleibt, wo sie soll.

2kg Holz in kleinen Spänen (Wand #6)

OK, ich gebe zu, das ist etwas übertrieben. Aber gefühlt kam das schon hin.

Heute durfte der Dremel zeigen, was er drauf hat. Nach dem Wurm zur Probe war nun der Baum dran. Dafür wurde der Fußboden aufgeräumt und die Sperrholzplatte mit dem vorgezeichneten Baum hingelegt. Dann nur noch Ohrstöpsel rein, Schutzbrille auf und ab ging die wilde Fahrt.


Am Anfang habe ich noch den Fehler gemacht, dass ich versucht habe, mich genau an die Vorzeichnung zu halten. Das führt aber zu einer etwas zittrigen Linie. Besser ist es, die Vorzeichnung als Vorschlag zu sehen. Das ist deutlich unverkrampfter.


Nach jedem Zweig musste der Staubsauger geschwungen werden.


Da kam schon eine Menge an Spänen zusammen.


Im nächsten Schritt werden jetzt die Kanten geschliffen und die ausgefrästen Nuten mit klarem Kunstharz gefüllt. Das werde ich aber erst am Wurm testen. Ich bin schon gespannt, wie das funktioniert.

Bleistift auf Sperrholz (Wand #3) 

Jetzt wird es ernst. Die Platten und2ef81e2e-3a73-4f6f-89bb-451a3ae3678el0001-img_4298-jpg Leisten liegen im Zimmer. Den Baum wollte ich erst möglichst genau übertragen. Ich hatte sogar schon mit dem Einzeichnen eines 10cm-Rasters angefangen. Das war aber recht schnell verworfen.

Der Baum wurde einfach wieder neu gezeichnet. Die rechte Hälfte des Baumes gefällt mir noch nicht so richtig, die muss ich heute Abend noch einmal überarbeiten.

Weil ich, auf Grund der baulichen Gegebenheiten, keine breitere Platte (ohne sie zu zersägen) in das Zimmer bekommen habe, wird der Baum nun einen Tick schmaler. Mir fehlen auf jeder Seite 5cm. Aber das sollte kein Problem sein.

Kurz noch zum Material: ich habe mir 6mm starkes Pappel-Sperrholz geholt. Die Platten sind 1,20m x 2,50m groß.

Unten habe ich noch ein Detailfoto angehängt, da oben von der Zeichnung nicht viel zu sehen ist.