2kg Holz in kleinen Spänen (Wand #6)

OK, ich gebe zu, das ist etwas übertrieben. Aber gefühlt kam das schon hin.

Heute durfte der Dremel zeigen, was er drauf hat. Nach dem Wurm zur Probe war nun der Baum dran. Dafür wurde der Fußboden aufgeräumt und die Sperrholzplatte mit dem vorgezeichneten Baum hingelegt. Dann nur noch Ohrstöpsel rein, Schutzbrille auf und ab ging die wilde Fahrt.


Am Anfang habe ich noch den Fehler gemacht, dass ich versucht habe, mich genau an die Vorzeichnung zu halten. Das führt aber zu einer etwas zittrigen Linie. Besser ist es, die Vorzeichnung als Vorschlag zu sehen. Das ist deutlich unverkrampfter.


Nach jedem Zweig musste der Staubsauger geschwungen werden.


Da kam schon eine Menge an Spänen zusammen.


Im nächsten Schritt werden jetzt die Kanten geschliffen und die ausgefrästen Nuten mit klarem Kunstharz gefüllt. Das werde ich aber erst am Wurm testen. Ich bin schon gespannt, wie das funktioniert.

Zeichnen mit dem Dremel (Wand #5)

Heute früh klingelte es an der Tür. Eigentlich waren wir gerade beim Frühstück. Aber es lohnte sich, die Tür zu öffnen. Der Paketbote stand vor mir und überreichte mir den bestellten Dremel mit dem Oberfräse-Vorsatz. Jetzt konnte der Spaß losgehen.


Aber erst wurde die Lattung für die Wandverkleidung angebracht. Das neue Spielzeug musste noch warten.

Kurz vorm Abendbrot war es dann soweit.

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Um erst einmal zu üben, bevor ich mich an den großen Baum wage, nahm ich mir einen Rest und zeichnete mit einem Bleistift meinen Wurm. An dem wollte ich ausprobieren, wie es sich mit dem Dremel arbeitet und ob sich meine Idee überhaupt umsetzen lässt.

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Die Umrisse zog ich mit der Oberfräse nach. Wenn man den Dreh raus hat, geht das recht gut.

Nur eine dünne Holzschicht (ca. 0,5 mm) ließ ich stehen. Auf diese Weise bekommt man auf der Vorderseite eine glatte Oberfläche. Mein erster Plan war es nämlich ganz durchzufräsen und den Zwischenraum dann mit Kunstharz zu verfüllen. Das hätte aber zur Folge, dass die Vorderseite noch geschliffen werden müsste. Die Arbeit kann ich mir nun sparen. Obwohl ich überlege, die Nuten trotzdem aufzufüllen. Möglicherweise wird das Licht dann gleichmäßiger und die Platte insgesamt stabiler.

Die Vorderseite soll dann weiß werden. Aber nur so, dass man die Maserung noch sehen kann.

Hier noch der Wurm vor einer schon vorhandenen LED-Leiste. Cool, genau so hatte ich mir das vorgestellt. Jetzt müssen wir noch eine Verwendung für das Teststück finden. Das kann man ja nicht wegwerfen.