Wenn Bier die Rettung ist

Land unter! Leider galt das für den Keller meiner Mutter. Eigentlich wollte sie sich nur ein Bier holen. Unvermittelt stand sie vor einer Massendemonstration verirrter Regentropfen. Nicht nur, dass Paule Platsch seine Nelke verfehlte, nein, er landete im dunklen Keller.

IMG_8750

Der Übeltäter war dann schnell identifiziert. Das Wasser aus dem Fallrohr sammelte sich direkt an der Hauswand. Das konnte durch den Einsatz von Mülltüten, Kabelbinder und Plastikrohren behoben werden. Das fehlgeleitete Wasser wurde über Eimer aus dem Keller in die Freiheit entlassen.

Und was wurde aus dem Bier? Ja das musste leider im Keller bleiben. Bis zum nächsten Mal. Aber dann bitte ohne Indoor-Swimming-Pool.

Jetzt habe ich nach Paule Platsch den nächsten Ohrwurm: „… Noch muss er zum Keller schwimmen und zur Nacht sein Dach erklimmen …“.

Ist Prime wirklich Prime?

Damit unser leuchtendes Gurkenglas besser zu Geltung kommt, haben wir uns entschlossen, den Schalter mit einem Dimmer auszutauschen.

Da ich mir nicht sicher war, ob ich da jeden dahergelaufenen Dimmer nehmen kann, befragte ich Tante Google. Ergebnis – natürlich funktioniert ein Gespann aus klassischem Dimmer und LED-Leuchtmittel wohl nicht.

Das Ganze endete mit einer Bestellung bei Amazon. Während der Bestellung bot Amazon mir einen Probemonat „Amazon Prime“ an. Da die Technik jetzt komplett installiert ist, nahm ich das Angebot an. (Inzwischen habe ich ja auch was von den ganzen inklusiven Serien und Videos.)

IMG_6848

Die Lieferung war auch am nächsten Tag bei mir. Leider scheint Amazon bei der Verpackung sparen zu müssen. Alles flog einzeln im Karton hin und her. Den Fetzen Papier hätten sie sich auch sparen können. Ist das für Prime-Kunden jetzt so? Dann überlebt die Mitgliedschaft nicht den Probemonat.

Ein kleiner Tipp zum Dimmer, ich hätte ihn beinahe wieder zurückgeschickt. Der dimmt nicht nur, der schaltet auch. Heißt, wenn man ihn anschließt und die Lampe bleibt beim Drehen dunkel, ist er nicht zwangsläufig kaputt. Es reicht, einmal zu drücken. Ja, kaum macht man es richtig, funktioniert es. Potzblitz!

Und was dort unter dem Papierfetzen hervorlugt, das erfahrt ihr beim nächsten Mal.

Projektionsfläche

Es gibt wieder einen Fortschritt beim Ausbau zu vermelden. Die Leinwand ist da. Und nicht nur das, sie ist sogar schon angebaut.

IMG_6841

Nach langer Suche und Entscheidungsfindung ist es eine Leinwand von der Firma celexon geworden. Wir haben uns das Format 160×120 entschieden.

Der Anbau war recht problemlos. Da sie an einer Leichtbauwand angebracht wurde, habe ich Metall-Hohlraumdübel verwendet. Beim Festschrauben sollte man nicht zu beherzt an die Sache gehen, die Kunststoffkappen mit den Bohrungen könnten das sonst übel nehmen.

Wir haben die Leinwand nach dem Anbau erst einmal ausgezogen gelassen. Es roch leicht chemisch. Der Geruch scheint sich aber schon verflüchtigt zu haben.

Was ich noch lernen muss, ist das Einrollen der Leinwand. Meine Frau greift einfach hin, zieht ein kleines Stück runter und das Ding rollt sich ein. Bei mir klappt das überhaupt nicht.

Da ich das Werkzeug einmal in der Hand hatte, wurde auch gleich das Regal über der Leinwand mit angebracht. Hier müssen wir uns noch entscheiden, ob die Boxen stehen oder liegen sollen. Im Anschluss wurde dann das noch vor dem Zimmer herumlungernde Werkzeug in den Keller gebracht. Wieder ein Schritt in Richtung Wohnlichkeit.

Und alles ward gut

Genau so hatte ich es mir vorgestellt. Das erste, hier im Blog begleitete, Projekt ist auf der Zielgeraden. Vielen Dank für euer Interesse.

img_6351

Für diejenigen, die über diesen Beitrag einsteigen, hier ein paar Schlaglichter aus der Entstehungsgeschichte:

Und wir werden uns jetzt für einen Moment zurücklehnen und genießen. Aber nicht zu lange, die nächsten Aufgaben stehen schon an. Naja, ehrlich gesagt, sind in dem Zimmer auch noch ein paar Dinge fertigzustellen.

Wellpappe und Gurken

In den letzten Wochen lief mir immer wieder das Wort „Upcycling“ über den Weg. Aus dem Bauch heraus fand ich es doof. Ich stellte es auf die gleiche Ebene, auf der sich Bastler jetzt „Maker“ nennen. Nach einer kurzen Suche im Internet bin ich jetzt schlauer.

Es ist nicht einfach nur ein neues Wort für Wiederverwertung, es soll sich ganz klar vom Recycling absetzen. Reiner Pilz von der Burgdorfer Pilz GmbH sagte 1994 in einem Interview mit der Zeitschrift „Salvo“ den folgenden Satz:

“‚Recycling‘‚ I call it down-cycling. They smash bricks, they smash everything. What we need is up-cycling where old products are given more value, not less.‘”

Upcycling spart sich also das „Kaputtmachen“. Na dann – werfen wir die Wellpappe dieses Mal nicht in die Papiertonne, sondern bauen daraus etwas.

img_1404

Wir hatten ja noch für unsere Gurkenglas-Lampe eine Abdeckung für die Anschlüsse gesucht. Nun kam meine Frau auf die Idee, dafür die Wellpappe aus der Verpackung der IKEA-Möbel zu nehmen.

img_1405

Mit dem Cutter schnitt ich auf der einen Seite ein größeres Loch hinein und entfernte vorsichtig die Innereien.

img_1406

Auf der gegenüberliegenden Seite brauchten wir ein kleines Loch für die Zuleitung und einen Schlitz für die Montage.

img_1409

Das Ganze vorsichtig angebaut und die Lampe ist komplett. Ist mal etwas Anderes.

Jetzt wollen wir das Ganze noch mit einem größeren Glas probieren, weil wir finden, dass die „Glühlampe“ nicht so richtig wirkt. Demnächst gibt es bei uns also wieder Spreewaldgurken.

Einzug der Minifiguren

Endlich ist es soweit. Die Minifiguren dürfen wieder aus dem Karton an die Wand. Zusammen mit den „Neuen“ aus der Weihnachtszeit sind es inzwischen über 170 Stück.

img_6211

Erst hatte ich die Sockel mit den Figuren ungeordnet platziert, das gefiel mir aber nicht so richtig gut. Also wurden sie wieder regelmäßig angeordnet. Nur General Grievous und Han Solo in Karbonit machen auf Grund ihrer Größe eine Ausnahme. Ach ja, Sabine Wren hat immer noch ihren Ehrenplatz auf Ingos Zeichnung. Die ist auch schon in das Zimmer umgezogen. Der endgültige Platz muss noch festgelegt werden.

Für diejenigen, die meine ersten Einträge in diesem Blog noch nicht gelesen haben, gibt es hier die Beschreibung der Sockel.

img_6210

Der hohe Schrägstein bildet die Basis. Der Winkel sorgt dafür, dass die Figuren richtig stehen und nicht herunterfallen. Das gebogene längliche Teil dient als vorderer Abschluss.

  • Schrägstein 65° 2 x 2 x 2 (3678)
  • Winkel 1 x 2 – 2 x 2 (44728)
  • Doppel Bogenabschluss 1x4x2/3 (93273)

In der Klammer hinter den Teilen steht die Teilenummer von LEGO, falls jemand diese bestellen möchte.

Zusammengebaut sieht das dann so aus:

img_6209

Ich habe die Teile direkt im LEGO-Store gekauft. Mit der richtigen Technik (Vielen Dank an meine Frau!) bekommt man eine Menge davon in die Becher. Wenn man ein Teil nicht in der Teilewand findet, einfach mal nachfragen, oftmals gibt es noch Bestände im Lager.

Onlinebestellungen von Einzelteilen habe ich, außer bei Figuren, noch nicht probiert.

Ein Abend bei IKEA

Nun war es soweit. Es konnten die ersten Möbel gekauft werden. Also: „Auf zu IKEA“!

Es war ja bereits klar, dass wir das Tagesbett und die TV-Bank aus der Serie Hemnes wollten. Also liefen wir schon sehr zielgerichtet durch den Laden. Leider mussten wir jedoch feststellen, dass unser IKEA nicht, wie von uns vermutet, bis 21 Uhr auf hat. Somit wurde das Ende des Einkaufes noch leicht stressig. Eigentlich wollte ich noch nach einem Regalbrett für den Beamer schauen. Das war aber zeitlich nicht mehr drin. Zumal wir das Bett nicht einfach kaufen konnten, sondern noch entscheiden mussten , welche Matratzen wir dazu nehmen.

Um ein paar Euros ärmer, aber zwei Möbelstücke reicher, stapelten wir die Kartons und die beiden Matratzen dann in unser Auto und fuhren nach Hause.

img_6093

Jetzt ist das Zimmer schon wieder vollgestellt.

Mit dem Aufbau musste ich am Abend noch anfangen, es „kribbelte“ einfach in den Fingern. Man kann das doch nicht einfach so liegen lassen. Bis zur Seite 3 der Bauanleitung bin ich noch gekommen. Danach unter die Dusche und ins Bett.

Am liebsten hätte ich heute die Arbeit geschwänzt und weitergebaut.

Hoffnungsglück

Vom Werkzeug befreit, des Zimmers Fläche …

Nein, keine Angst, ich höre schon auf.

img_6043

Das Zimmer wirkt ohne das ganze Werkzeug fast schon groß. Der Fußboden und die Wände sind entstaubt und das Fenster geputzt.

Jetzt sind noch ein paar Fugen mit Silikon zu versehen und ein weiteres Kapitel ist gelesen. Der nächste Weg führt zu IKEA. Wir haben ja schon lange ein Auge auf das Schlafsofa der Hemnes-Reihe geworfen. Für die Technik ist die Hemnes-TV-Bank geplant. Dann kommt noch das eine oder andere Regal an die Wand.

img_6041_baumwand

An der LEGO-Wand hängt schon mein neuer Kalender. Die „Aufhängung“ habe ich aus LEGO-Teilen gebaut.

An den weißen Teilen mit dem Stück Kabel werden die hinteren Lautsprecher befestigt. Oben sieht man den HDMI-Anschluss und die Steckdose für den Beamer.

img_6039_balken

An dieser Wand soll dann die Zeichnung von Sabine ihren Platz finden.

LED-Gurken

Wozu ein Weihnachtsmarktbesuch so alles gut sein kann. Auf der Nahrungssuche führte mich mein Weg in Köln über den Weihnachtsmarkt am Dom. Die Beleuchtung einer der vielen Buden machte mich neugierig. Statt Lampenschirmen hatten sie Gläser verwendet. Keine Ahnung, was in den Gläsern mal war, für mich waren es Gurkengläser.

Die Idee fand ich Klasse und konnte es mir gut in unserem Zimmer vorstellen.

img_5967_glas

Standesgemäß wurde es bei uns ein Glas, welches vorher Spreewaldgurken enthielt. Da macht das Leeren des Glases vorher auch noch Spaß . Die Etiketten ließen sich bei dieser Sorte sehr gut lösen. (Hat meine Frau jedenfalls gesagt.)

img_5966_ubersicht

Hier eine Übersicht der verwendete Materialien und das Werkzeug. Die Lampenfassung habe ich beim Stöbern in den Regalen bei Hornbach gefunden. Die Glühlampe in der Mitte war nur Platzhalter, die LED steckte noch in der „Übergangsfassung“.

img_5969_deckelfassung

Mit dem Leatherman habe ich das Loch in den Deckel geschnitten. Mit etwas Kraft wurde im Anschluss die Fassung in den Deckel gedreht.

Ein kleiner Tipp am Rande, der Folienschreiber zum Anzeichnen war eine doofe Idee. Die Hände waren hinterher komplett blau.

img_5970_deckelfassunglampe

Probeweise habe ich die Glühlampe eingeschraubt. Nachher wird die LED-Lampe den Platz in der Fassung übernehmen.

img_5972_zusammengebaut1

Fertig zusammengebaut sieht es dann so aus. Jetzt muss es nur noch angebaut und angeschlossen werden.

img_5974_angebautnah

Ja, so ungefähr habe ich mir das vorgestellt. Aber irgendwie ist die Lampe zu hell. Das Glas verliert eingeschaltet an Wirkung. Die verwendete LED-Lampe soll einer herkömmlichen 60 Watt Glühlampe entsprechen. Mal schauen, wie es mit einer Nummer kleiner aussieht.

Abschließend muss oben noch der Anschluss und die Aufhängung ein wenig versteckt werden. Dafür habe ich noch nicht die zündende Idee.

Auf dem Boden des Zimmers angekommen

Wieder ist ein Abschnitt geschafft. Der Fußboden ist soweit fertig. Es wird immer deutlicher erkennbar, wo die Reise hingeht.img_5709_zimmerboden

Nach einigem Hin und Her hatten wir uns für Kork entschieden. Nach intensiver Suche wurden dann laminatartige Platten mit „Klickverlegung“ gekauft. Die Oberfläche ist eine Holznachbildung. Was mir recht gut gefällt, ist die Tatsache, dass die Platten rundherum gefast sind. Das verstärkt noch die Illusion von Dielen.

Die Verlegung war recht problemlos. Ich habe mir sogar vorher die Anleitung durchgelesen. Vielleicht hat es deswegen auch so gut geklappt.

Der nächste Schritt ist dann die Verkleidung der Heizungsrohre und die Scheuerleisten. Wenn das dann geschafft ist, muss das ganze Zimmer erst einmal entstaubt werden.

Wenn sich der Fußbodenbelag bewährt, werden wir den Rest der Etage auch noch damit auslegen.