Wellpappe und Gurken

In den letzten Wochen lief mir immer wieder das Wort „Upcycling“ über den Weg. Aus dem Bauch heraus fand ich es doof. Ich stellte es auf die gleiche Ebene, auf der sich Bastler jetzt „Maker“ nennen. Nach einer kurzen Suche im Internet bin ich jetzt schlauer.

Es ist nicht einfach nur ein neues Wort für Wiederverwertung, es soll sich ganz klar vom Recycling absetzen. Reiner Pilz von der Burgdorfer Pilz GmbH sagte 1994 in einem Interview mit der Zeitschrift „Salvo“ den folgenden Satz:

“‚Recycling‘‚ I call it down-cycling. They smash bricks, they smash everything. What we need is up-cycling where old products are given more value, not less.‘”

Upcycling spart sich also das „Kaputtmachen“. Na dann – werfen wir die Wellpappe dieses Mal nicht in die Papiertonne, sondern bauen daraus etwas.

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Wir hatten ja noch für unsere Gurkenglas-Lampe eine Abdeckung für die Anschlüsse gesucht. Nun kam meine Frau auf die Idee, dafür die Wellpappe aus der Verpackung der IKEA-Möbel zu nehmen.

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Mit dem Cutter schnitt ich auf der einen Seite ein größeres Loch hinein und entfernte vorsichtig die Innereien.

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Auf der gegenüberliegenden Seite brauchten wir ein kleines Loch für die Zuleitung und einen Schlitz für die Montage.

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Das Ganze vorsichtig angebaut und die Lampe ist komplett. Ist mal etwas Anderes.

Jetzt wollen wir das Ganze noch mit einem größeren Glas probieren, weil wir finden, dass die „Glühlampe“ nicht so richtig wirkt. Demnächst gibt es bei uns also wieder Spreewaldgurken.

Ein Gedanke zu „Wellpappe und Gurken

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