Backsteingotik in Zehlendorf

Auf meiner neuen Freitagszeichnung seht ihr die Paulus-Kirche aus Zehlendorf. Sie wurde 1903 erbaut. Der Architekt orientierte sich an der märkischen Backsteingotik.

Erst hatte ich überlegt, den Blick in die Serie „Wege“ aufzunehmen. Aber der Turm wollte dann doch lieber mit Bleistiften gezeichnet werden.

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Die regelmäßigen freitäglichen Wartezeiten sind jetzt erst einmal für unbestimmte Zeit vorbei. Das heißt natürlich nicht, dass ich aufhöre zu zeichnen. Es wird wahrscheinlich einfach wieder unregelmäßiger.

Unter der Kette

Vom Podcaster Travis J. Dow bekam ich den Tipp, die Kirche „St. Maria unter der Kette“ zu zeichnen. Diese Kirche hatte ich bisher noch nie für voll genommen. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Karlsbrücke.

Als Motiv habe ich den Innenhof mit Blick zum Ausgang gewählt. Aber auch von außen gab es schöne Ansichten.

Danke Travis!

Vor dem Týn

Týn oder das eher bekannte Teyn bezeichnete einen Handelshof in der Prager Altstadt. Hier konnten ausländische Kaufleute übernachten. Außerdem wurden hier auch die Zölle kassiert.

Die daneben befindliche römisch-katholische Kirche bekam daher den Namen „Kirche der Jungfrau Maria vor dem Teyn“. Das war den Leuten aber wahrscheinlich zu lang, also kennt man sie unter dem Namen Teynkirche.

Mich fasziniert dieses Gebäude jedes Mal aufs Neue. Vor einigen Jahren habe ich sie schon einmal gezeichnet. Diese Zeichnung hatten wir Freunden zu einem Jubiläum geschenkt. Somit stand für mich bei diesem Pragbesuch das erste Motiv von vornherein fest. In meiner Sammlung durfte sie nicht fehlen.

Dorfkirche Bohnsdorf

Schon lange stand die Bohnsdorfer Kirche auf dem „Zettel“ der noch zu zeichnenden Motive. Es ist eine kleine sehr schöne Kirche. Der alte Dorfplatz bietet aber noch eine Menge weiterer Motive. Bestimmt kommen noch einige Zeichnungen dazu.

Noch vor ein paar Jahren stand vor der Kirche ein großes hölzernes Kreuz. Doch leider war es irgendwann so morsch, dass es umstürzte.

BohnsdorfKirche

Noch ein paar Fakten zu Bohnsdorf:

  • Gründung ca. 12. oder 13. Jahrhundert (wahrscheinlich als slawisches Runddorf)
  • entstanden ist Bohnsdorf als „Sackgassendorf“, es gab keine Durchgangsstraße,
  • Eingemeindung nach Groß-Berlin 1920,
  • Die Bohnsdorfer Bockwindmühle steht heute im Berliner Technikmuseum.

Müller oder Ludgeri

Vor dieser Frage standen wir an einem Urlaubstag, an dem die Temperaturen weit jenseits der 30°C waren. Jedenfalls waren das gefühlt die beiden kühlsten Orte in Norden.

Da wir keine Lust auf „Shopping“ im Drogeriemarkt hatten, landeten wir in der Kirche. Die hatte ich ja schon von außen gezeichnet. Nun wollten wir sie uns auch von innen betrachten.

Es war überwältigend! So eine Kirche hatten wir noch nicht gesehen. Wir wussten nicht, wo wir zuerst hinschauen sollten. Ein paar Eindrücke wollte ich skizzieren und danach auf einem größeren Blatt eine Zeichnung davon anfertigen. Nach 3 Skizzen dachte ich mir jedoch: „Hey, das sieht doch gar nicht mal so schlecht aus!“. Ich entschied mich, die ursprünglichen Skizzen noch ein wenig nachzubearbeiten.

Schon lange wollte ich mir eine Zeichentechnik zulegen, mit der ich schneller zum Ziel komme. Und siehe da, das hier gefällt mir schon mal.

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Ein wenig Schuld an der ganzen Sache ist auch ein Dozent eines Zeichenkurses. Dieser saß in Greetsiel am Nebentisch und erklärte seinen Schülern die Probleme rund um Perspektiven. Dazu zeichnete er mit spielerischer Leichtigkeit Beispielbilder.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mich beim Zeichnen in Kleinigkeiten verliere. Dann muss ich aufpassen, nicht ungeduldig zu werden und zu schludern. Möglicher Weise ist das ein Kompromiss, mit dem ich zwischendurch auch mal ein „schnelles“ Bild zeichnen kann.

Im Norden in Norden

Unser Sommerurlaub führte uns nach Norden, in die Stadt Norden in Ostfriesland.

Gewohnt haben wir im Stadthotel Smutje. Wenn wir noch einmal in der Gegend sein sollten, dort würden wir wieder „absteigen“. Dieses Hotel ist wirklich eine Empfehlung wert. Das ganze Team sorgt für eine Wohlfühl-Atmosphäre. Hier nochmal ein „Danke“ dafür.

Woran es in  Ostfriesland auf keinen Fall mangelt: Motive zum Zeichnen. Angefangen habe ich mit der Lutgeri-Kirche direkt in Norden. Gezeichnet habe ich sie sozusagen von der Rückseite aus. Der ehemalige Friedhof bot den besten Blick auf dieses imposante Gebäude.

Ich habe beim Zeichnen wieder versucht, durch die Schatten, Tiefe ins Bild zu bringen. Mir persönlich gefällt, ehrlich gesagt, der Mittlere der 3 Grabsteine fast am besten.

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„Berlin“ in Berlin

In der Tauentzienstraße in Berlin befindet sich, unübersehbar, die Skulptur „Berlin“. Sie wurde anlässlich der 750-Jahr-Feier 1987 erbaut und sollte die Teilung der Stadt symbolisieren.

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Im Hintergrund, Richtung Kurfürstendamm, befindet sich die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

Maria Schnee

Mit Erschrecken habe ich feststellen müssen, dass die Zeichnung des Ortes Hochfilzen mit seiner Kirche „Unsere Liebe Frau Maria Schnee“ noch nicht hier gelandet war. Das werde ich mal schnell beheben.

Auf unserer Sommertour waren wir, wie hier schon geschrieben, auch in Hochfilzen. Nach einer Radtour zum Biathlonstadion fuhren wir noch einmal durch den Ort. Ich wollte auf jeden Fall noch die Kirche zeichnen. Also suchten wir nach einer geeigneten Stelle. Auf einer Weide, gleich nach dem Ortsausgang bot sich dann das gewünschte Motiv.

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Sankt Georg in Antholz Mittertal 

Von Hochfilzen ging es weiter nach Antholz. Der Streckentipp, den wir auf dem letzten Zeltplatz bekommen hatten war wirklich Klasse. Die Fahrt über den Staller Sattel war ein Erlebnis. 

Die nächste fertiggestellte Zeichnung ist direkt aus Antholz Mittertal. Gegenüber der Kirche gönnten wir uns ein Bierchen. Dabei zeichnete ich schon einmal die Umrisse. So nach und nach kam dann der Rest dazu.