Schloss oder nicht Schloss …

Wieder waren wir auf unserer Pulsnitz/Moritzburg-Tour mit unserem Wohnmobil. Erst wurden die Pfefferkuchenvorräte aufgefüllt und dann nachgeschaut, ob das Schloss noch steht. Und ja, es steht noch!

Es sollte aber nicht wie immer das Schloss aufs Papier. Dieses Mal nicht! Die Tür vom „Landhof zu Moritzburg“ hat doch auch mal ein Portrait verdient, oder?

So wirklich kann man dem Schloss dann doch nicht widerstehen. Aber ich strenge mich an, eher ungewohnte Perspektiven zu finden.

Starker Kaffee und Hilfslinien

Hier jetzt noch eine Zeichnung aus dem letzten Urlaub.

Bei einem Espresso, der definitiv Tote erwecken konnte, saßen wir vor einem Kaffee-Haus mit Blick auf diese Fassaden. Ich versuchte mich wieder einmal in perspektivischem Zeichnen.

Es klappt schon ganz gut. Dieses Mal hatte ich auch daran gedacht, mir Hilfslinien zu ziehen. Sonst zeichne ich ja meist einfach darauf los und wundere mich dann, dass es nicht so richtig passt.

Sollte unsere nette Tischnachbarin das hier lesen, liebe Grüße von uns!

Knapp vorbei am Goldenen Dachl

Wenn man in Innsbruck ist, muss man zum Goldenen Dachl.

Oder man hat es schon gesehen und schaut eher nach anderen schönen Ecken. Bei meinem letzten Besuch dort, saß ich mit drei Kollegen fast unter eben diesem Dachl und hatte einen schönen Blick in Richtung Dom.

Die Bleistift-Vorzeichnung fotografierte ich mit dem iPad, importierte das Foto in die App Procreate und beendete sie dort. Wieder kam ein Pinsel von Ittai Manero zum Einsatz, der “Ghost Brushstroke”. Das “Papier” ist ebenfalls von ihm.

Wer sich für die Entstehung der Zeichnung interessiert, hier habe ich mal das Video aus Procreate veröffentlicht.

Mit einem guten Bier in der Sonne sitzen …

Bei wunderschönem Wetter entschieden sich meine Frau und ich, uns auf dem Köpenicker Schlossplatz noch ein Bier mit Schmalzstulle zu gönnen.

An Motiven zum Zeichnen ist die Altstadt reich. Gleich gegenüber gab es eine schöne Hausecke mit Laterne davor.

Übrigens, auch wenn Köpenick (inzwischen zusammen mit Treptow) „nur“ ein Stadtbezirk von Berlin ist, hatte es damals beim Stadtrecht gegenüber Berlin die Nase um 5 Jahre vorn.

Rheinsberg, der zweite Tag

Nachdem ich mich nach dem Frühstück noch einmal hingelegt hatte, wurde ich erst um 14 Uhr wieder wach. Auch wenn man sie von seinem Enkel überreicht bekommt, macht eine Erkältung nicht so richtig Spaß.

Trotzdem ließen wir es uns nicht nehmen, noch eine Runde durch Rheinsberg zu drehen.

Draußen war es dazu noch kalt, so dass ich keine richtige Lust auf Urban Sketching hatte. Beim Warten auf das Abendessen wollte aber dennoch eine Zeichnung aufs Papier. Also besorgte ich mir rasch im Internet eine Vorlage und los ging es.

Russische Erde in Weimar

Auch ohne Schillers Anwesenheit ist die Weimarer Fürstengruft etwas ganz Besonderes. An der Rückseite des klassizistischen Baus wurde eine Russisch-Orthodoxe Grabkapelle gebaut.

Diese dient der eingeheirateten Maria Pawlowna als Ruhestätte. Vor dem Bau wurden extra mehrere Wagenladungen Erde aus Russland geholt, damit sie ihrem Glauben entsprechend bestattet werden konnte.

Das Besondere ist jedoch, dass in der Gruft ein Durchbruch geschaffen wurde. So können Maria und ihr protestantischer Mann direkt nebeneinanderliegen.

Sachen gibts …!

Für die Zeichnung habe ich mal die Tuschestifte rausgeholt. Der grüne Stift wurde gerade frisch in Weimar in einem Bastel-Laden in der Nähe des Friedhofes gekauft.

Hoch hinaus

Kran /kraːn,Krán/ Substantiv, maskulin [der] Vorrichtung, die aus einer einem Gerüst ähnlichen, fahrbaren Konstruktion mit Führerhaus und einem (beweglichen) Ausleger besteht, die zum Versetzen oder Heben von Lasten oder sperrigen Gegenständen benutzt wird.

Ist das nicht eine schöne Beschreibung, die ich im Internet gefunden habe?

Ich habe den Kran vor unserem Fenster lieber gezeichnet als beschrieben. Und war damit seit einiger Zeit mal wieder auf dem Gebiet des Urban Sketching unterwegs. Das Zeichnen auf dem Tablet für „Every Day in May“ macht Spaß. Aber ein Bleistift ist nun mal ein Bleistift.

Auch unser Farn und die Gerbera haben es in die Zeichnung geschafft.

Uups, eine Burg!

Da ich zur Zeit ja nirgendwo so richtig hinkomme und heute auch das Wetter nicht nach draußen einlud, durchsuchte ich meine Urlaubsfotos.

Dabei stieß ich auf die Burg Eltz. Die hatte es bis heute nicht ins Skizzenbuch geschafft. Also wurde das Papier glatt gestrichen, der Stift gespitzt und es ging los.

Es war absolut beeindruckend, als nach einer kleinen Wanderung durch den Wald, diese Burg plötzlich vor uns lag. Ein überwältigender Moment.

Dort, wo Haselnüsse zaubern!

Wir haben uns ein Wohnmobil zugelegt. An diesem Wochenende wurde es eingeweiht. Die erste Tour mit dem Eigenen. Über Pulsnitz (die Pfefferküchlereien 😉 ) ging es nach Moritzburg. Hier stehen wir nun mit Blick auf das Schloss.

Natürlich spazierten wir ums Schloss. Dieses Mal wählten wir bei der Runde um den Schlossteich eine andere Route als die Male davor. Es boten sich auch hier schöne Ansichten. Die angefrorene Wasseroberfläche spiegelte interessant das Schloss. Das habe ich mal versucht, mit einer Zeichnung einzufangen.

Gezeichnet habe ich das Ganze auf dem iPad Pro in der App Procreate mit dem Apple-Pencil. Langsam komme ich mit den “Bleistiften” dort klar.

Ach ja, der Adventskalender ist zu Hause geblieben. Da müsst ihr euch mit mir zusammen noch ein wenig gedulden, bis das nächste Türchen geöffnet wird.