#inktober2020 Teil 4

Und schon ist es wieder vorbei. Wir haben komplett durchgehalten, 31 Tage, 31 Zeichnungen.

Den offiziellen „Survivor Badge“ haben wir uns redlich verdient:

Hier jetzt der vierte Teil meiner Beiträge zum Inktober:

Tag 25: buddy

Ja, bei einem Taucher würde man hier vielleicht ein anderes Motiv erwarten. Ein spontaner Einfall verhinderte dies jedoch. So landete dann die Brille von Buddy Holly in der Lampe.

Tag 26: hide

Bei diesem Thema schaffte es der erste Einfall aufs Blatt. Wer ihn nicht sieht, er hat sich ja versteckt, da ist ein Vogel Strauß.

Tag 27: music

Beim Thema Musik musste ich wieder eine Weile überlegen. Es wurde dann ein Cover einer meiner Lieblingsbands, OMD. Diese CD bekam ich vor ein paar Jahren von der besten Frau der Welt geschenkt. Hier noch einmal ein „Dankeschön“, ich liebe dich!

Tag 28: float

Wieder eine Zeichnung, bei der ich eine Weile überlegt habe. Es wurde ein schwimmender Käfer. Keine Angst, er ist nicht in Seenot. Das Ufer ist nah und direkt nach der Zeichnung flog er auf eine Blume am Rand des Sees.

Tag 29: shoes

Schuhe, aber nicht irgendwelche. Es wurden Schuhe, für die ersten Schritte. Auch wenn es abgedroschen klingt, jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Ich wünsche hiermit insbesondere meinem Enkel eine aufregende, spannende Reise durchs Leben. Du gehst deinen Weg! Da bin ich mir sicher.

Tag 30: ominous

Wieder ein schwieriges Thema. Ich startete dazu einfach mit dem Begriff bei Google eine Bildersuche. Auf einem der Bilder sah ich einen langen dunklen Flur. Das sollte es werden. Als ich jedoch den Stift in die Hand nahm, sah ich dieses Fenster vor mir. Tja, so kann es gehen.

Tag 31: crawl

Das Motiv stand sehr schnell fest. Die Umsetzung dauerte ein wenig länger. Somit ging es mir wie beim Biber. Bevor ich soweit war, hatte sich mein Model fast aus dem Staub gemacht.

Fazit:

Es sind wieder schöne Zeichnungen entstanden. Besonders schön finde ich die unterschiedlichen Zeichentechniken, die sich spontan ergaben. Diese bieten nun Ansatzpunkte, in unterschiedliche Richtungen weiterzumachen. Vielleicht gibt es im nächsten Inktober keine Glühlampen. Ich lasse mich überraschen.

Und vielen Dank auch hier noch einmal an meine Frau. Es war wieder ein schönes Ritual, vor dem Einschlafen gemeinsam zu zeichnen.

#inktober2020 Teil 3

Verrückt, schon wieder sind 8 Tage um. Hier kommen sie, die Tage 17 bis 24!

Tag 17: storm

Wie hätte ich bei diesem Thema widerstehen sollen. Der erste Gedanke bei „storm“ ist doch natürlich Stormtrooper, oder? Somit hat sich auch dieses Jahr wieder eine LEGO-Minifigur in den Inktober geschmuggelt.

Tag 18: trap

Auch für den 18. hätte Star Wars gepasst. Aber ich wollte Admiral Ackbar nicht wieder bemühen. Also baute ich eine kleine Mausefalle.

Tag 19 dizzy

Wann wird mir schwindlig? Auf jeden Fall, wenn ich solche Fahrgeschäfte auch nur anschaue. Warum tut man sich sowas an?

Tag 20: coral

Ganz ehrlich, der erste Gedanke war es, das Waschmittel Coral zu zeichnen. Aber als Taucher, der die Schönheit der Korallenwelt schon vor Ort bewundern konnte, wollte ich bei diesem Thema doch ernst bleiben. So wurde es eine elkhorn coral. Bei der Recherche habe ich dann gelesen, dass nicht einmal 1% des Meeresbodens mit Korallen bedeckt ist, sie jedoch 25% der Meeresbewohner einen Lebensraum bieten.

Tag 21: sleep

Wir haben in unserem Garten 2 Igel. Bald werden sie Winterschlaf halten. Dafür harken wir das Laub unserer Bäume in die Ecken des Gartens. Da hilft es viel mehr als im Müll.

Tag 22: chef

Was habe ich als Kind die Muppet Show geliebt. Naja, genau genommen liebe ich sie auch heute noch. Einer der Höhepunkte war immer der dänische Koch. Erst später habe ich dann erfahren, dass es im amerikanischen Original ein Schwede ist. Smørrebrød, Smørrebrød, røm, pøm, pøm, pøm!

Tag 23: rip

Unter den Zeichnern wurde viel diskutiert. Ist jetzt der Riss, das Reißen gemeint? Oder soll das R.I.P. heißen? Wie immer, völlig egal. Jedes Thema darf der Zeichner für sich selbst interpretieren. Bei mir wurde es der Riss. Wobei … die Lampe macht es wohl nicht mehr lang. Dann also doch auch R.I.P. …

Tag 24: dig

Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich schon einen Spaten in der Lampe. Es musste also eine andere Idee her. Da fiel mein Blick auf die Buntstiftpackung meiner Frau. Der Krtek, na das wird ihr doch bestimmt gefallen, wenn der kleine Maulwurf seinen Spaten schwingt.

#inktober2020 Teil 2

Weiter geht die wilde Fahrt: Tag 9 bis 16!

Tag 9: throw

Kurz vor diesem Tag hatte ich einen Bericht über die IG-Nobel-Preise gesehen. Fester Bestandteil der Zeremonie zu Verleihung dieser Preise, ist das Werfen von Papierfliegern.

Tag 10: hope

In jedem Samenkorn steckt die Hoffnung auf ein zukünftiges Leben. Darauf, dass es weitergeht, dass wir nicht vergebens auf dieser Welt sind.

Tag 11: disgusting

Hat sich jemand von euch in letzter Zeit bei Twitter und Facebook umgeschaut? Ich finde ja, dass die Umgangsformen dort immer häufiger ekelhaft sind.

Tag 12: slippery

Um es mit Reinhard Mey zu sagen: „Auch für dich mit dem stolzesten Schritt im Saale, liegt irgendwo schon eine Bananenschale. …“. Lasst uns alle nicht vergessen, dass wir nur arme kleine Würstchen sind!

Tag 13: dune

Bei Düne denke ich an die Ostsee. Der Weg durch die Düne zum Meer ist jedes Mal etwas ganz Besonderes. Ein enger Weg und plötzlich steht man vor unendlicher Weite. Ab und zu braucht man das für die Seele.

Tag 14: armor

Wie eine Rüstung ist der Panzer der Schildkröte. Bei Gefahr kann sie sich zurückziehen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass sie sich auch immer wieder heraustraut.

Tag 15: outpost

Stundenlang stehen die kleinen Erdmännchen auf ihrem Vorposten und beobachten. So können sie bei Gefahr rechtzeitig reagieren. Ziemlich clever die Kleinen!

Tag 16: rocket

Natürlich hätte ich einfach eine Rakete zeichnen können. Heute hatte ich jedoch Lust auf eine Herausforderung. Also wurde es Rocket Raccoon von den Guardians of the Galaxy.

#inktober2020 Teil 1

Wieder ist es Oktober. Wieder gibt es eine Liste für den „Inktober“. Damit ich bei dem ganzen privaten Hin und Her auch mithalten kann, werden es in diesem Jahr wieder Glühlampen. Sollte im nächsten Jahr wieder Ruhe eingekehrt sein, versuche ich mich vielleicht wieder an etwas Ungewohntem.

Auch auf ein übergeordnetes Thema habe ich verzichtet. Es geht nur ums Mitmachen.

Genug der Vorrede, auf zu den ersten 8 Zeichnungen!

Tag 1: fish

Ich hoffe ja, der Hai hat nicht alle anderen Fische verspeist. Diese Glühlampe hatte ein ehemaliger Kollege lange Zeit an seinem Whiteboard im Büro.

Tag 2: wisp

Das erste Mal, dass ich mit dem Wort wisp in Berührung kam, war im Zusammenhang „wisp of smoke“. Übersetzungsprogramme boten auch Fetzen oder Strähne an. Die ausgepustete Kerze fand ich jedoch am passendsten.

Tag 3: bulky

Was kann man in eine Lampe stecken, was sperrig oder auch massig ist. Also einen Sack Reis kann man ja wohl als massig bezeichnen. Vielleicht ist ja gerade einer davon in China umgefallen.

Tag 4: radio

Ein Radio hatte ich bereits zum Tag des Radios gezeichnet. Also musste etwas anderes her. Was braucht man für das Radio alles? Zum Beispiel bekommt man ohne Mikrofon keine Sprache hinein.

Tag 5: blade

Mein erster Gedanke war der Vampierjäger aus dem Marvel-Universum. Eine einfache Klinge sollte es auf jeden Fall nicht werden. So wurde es ein Sägeblatt.

Tag 6: rodent

Eigentlich hätte es beim Thema Nagetier ja ein Meerschweinchen werden müssen. Bei den Glühlampen widerstrebt es mir jedoch, das Offensichtliche zu tun. Scheinbar wartete ich jedoch zu lange mit der Entscheidung. Der Biber war schon fast weg.

Tag 7: fancy

Diese Glühlampe sollte also schick werden. Der erste Einfall, den ich hatte, war ein Zylinder. Wenn der nicht schick ist, was dann?

Tag 8: teeth

Zähne … hm! Ach ja, irgendwann kommt der Tag, an dem unsere Zähne getrennt von uns schlafen. Dieses Motiv hatte ich vorher bereits in der App Vectinator auf dem iPad ausprobiert. Ich musste also „nur“ noch abzeichnen.

Zwischenfazit:

Nach 8 Tagen kann ich sagen, nach kleinen Startproblemen läuft es. Ich werde am Ball bleiben. Wobei mir das heutige Thema noch ein wenig Kopfzerbrechen bereitet.

Schmopfkerzen … wenn der Schädel brummt

Wer kennt es nicht, pochende, ziehende, pulsierende, … Schmerzen im Kopf.

Der 5. September ist, zumindest in Deutschland, der Kopfschmerztag. Dieser soll daran erinnern, dass man diese Schmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Treten sie gelegentlich auf, ist alles im Rahmen. Hat man sie regelmäßig und/oder besonders stark, sollte man mit einem Arzt darüber sprechen.

Für mich ist dieser Tag ein Grund, wieder mit den Glühlampen weiterzumachen. Drücken wir doch diesem kleinen Gespenst die Daumen, dass es seine Kopfschmerzen los wird.

Dum dum du du dum …

In der Liste der „verrückten“ Feiertage habe ich heute den „National Dandelion Day“ gefunden. Es gibt in den USA also einen Löwenzahn-Tag.

Nicht zuletzt auch in Erinnerung an Peter Lustig, ist mir das eine Glühlampe wert. Aber auch sonst gehört dieser kleine Kämpfer zu meinen Lieblingsblumen.

Und wer noch an der Überschrift grübelt: es soll der Anfang der Titelmelodie der Kinderserie sein.

Barcelona (#USkVirtual)

Auf nach Barcelona! Offensichtlich hielt der Reiseleiter die Karte falsch und wir landeten auf der griechischen Insel Santorino.

Aber wenn ich schon mal hier bin, … Ein zweites Mal im Rahmen der virtuellen Reisen gab ich noch rasch den Markern eine Chance.

Ich stelle fest, ich bin doch eher der „Bleistifttyp“. Die Marker ziehen erstmal wieder zurück in den Schrank.

In Barcelona dann doch endlich angekommen, irrte ich einen ganze Weile durch die Straßen. Es kam einfach kein Motiv vorbei, das rief: „Zeichne mich!“. Ich wollte gerade aufgeben, da hörte ich es rufen.

Mit dem Bleistift zwischen den Fingern fühlte ich mich deutlich wohler beim Zeichnen. Ich hoffe, das kann man auch sehen.

Olala Paris (#USkVirtual)

Nach meinem gestrigen Ruhetag (die „Kollegen“ waren in Toledo unterwegs) ging es wieder nach Paris. Dieses Mal trafen wir uns in Saint Martin.

Damit es nicht ganz so eintönig wird, sollten heute endlich Farben zum Einsatz kommen.

Die Vorzeichnung erfolgte noch mit dem Bleistift, danach kam ein Tuschestift von Faber-Castell aus der PITT-Serie in der Größe S zum Einsatz. Für die Farben nutzte ich meine, noch fast neuen, Ohuhu-Marker.

So richtig zufrieden bin ich mit dem Ergebnis noch nicht. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.