EDIM 2021 Teil 4

Nun ist der Mai schon ein paar Tage vorbei. Es hat wieder richtig Spaß gemacht. Ich habe das Gefühl, dass ich mit Procreate jetzt deutlich besser zurechtkomme. Insofern hat das Ganze doch schon mal etwas gebracht.

Sehr schön war in diesem Jahr auch die Stimmung in der Facebook-Gruppe. Es ist einfach schön, von Menschen aus aller Welt Rückmeldungen und nette Kommentare zu erhalten. Auch anders herum, die Interpretationen der Anderen zu sehen und zu kommentieren – was die Technik heute alles so möglich macht.

Sollte sich jemand aus der Gruppe hierher verirren, Vielen Dank für diese Zeit.

Aber nun zu den Zeichnungen, die in den letzten Tagen so entstanden sind.

Los geht es mit dem Thema “Würfel”. An dem Tag standen wir mit dem Wohnmobil in Straupitz im Spreewald. Vor dem Zeichnen spielten wir noch ein Spiel. Da war es naheliegend, dass der Würfel auch gleich Modell stehen (oder liegen?) musste.

Beim Thema Schatzkiste suchte ich zuerst nach einem Motiv aus dem Film “Die Schatzinsel” mit den Muppets. Als ich jedoch keine ansprechende Vorlage fand, fiel mir eines meiner Lieblings-Computerspiele ein, Monkey Island von Lucas Arts.

Ja und nun hängt Guybrush Threepwood am Seil und muss eine Entscheidung treffen. Rettet er die Schatzkiste oder seine Freundin Elaine?

Der 24. stand im Zeichen der Skizzenbücher. Meine Bleistiftzeichnungen sammle ich in A5-Ordnern. Eine Handvoll Bücher habe ich jedoch mit den Glühlampen. Die sehen von außen jedoch recht langweilig aus. Auf gut Glück aufgeklappt sah ich die Lampe mit dem Pflaster. Das wurde dann mein Motiv.

Das Thema für den 25sten war von vornherein klar. Wie jedes Jahr ist wieder Handtuchtag. Der Tag, an dem man dem genialen Autor Douglas Adams gedenkt. Eine meiner Lieblingsfiguren ist Marvin, der depressive Roboter.

Was man nicht so alles finden kann. Auf dem Weg nach Hause fand ich vor ein paar Jahren einen kleinen LEGO-Ritter. Natürlich durfte er mitkommen. Er lebt jetzt bei uns im Wohnzimmer. Thema: “draußen gefunden” – check!

Eigentlich war ein Verlängerungskabel das Thema des nächsten Tages. Ich entschied mich jedoch für ein USB-Kabel. Bei der Gelegenheit fiel mir zum ersten Mal auf, dass die Enden im USB-Logo unterschiedlich sind. Hätte mir das als jemandem aus der IT nicht schon früher auffallen müssen?

Mein Motiv am 28sten hätte ich auch zwei Tage vorher zeichnen können. Den kleinen Unimog von Matchbox hatte ich als kleiner Junge am Strand der Ostsee gefunden. Jetzt hat er es zum Thema Auto aufs Papier geschafft.

Ein “Stapler” war das Thema am folgenden Tag. Wer kommt bitte auf die Idee, einen Tacker zu zeichnen? (Har-Har-Gefahr! – Grüße an Gina)

Modell stehen durfte mein Zenith-Tacker aus alten Tagen. Bei meiner Arbeit im Fotolabor war er mein täglicher Begleiter.

Mit Spielkarten geht es weiter. Bei der Gelegenheit hatten wir den Spieleschrank durchforstet, nach Spielen, die ins Wohnmobil umziehen können. Dabei fiel mir ein Skat-Spiel mit Motiven von Otto Waalkes in die Hände. Das war doch passend. So kommt der Künstler, der einen großen Anteil an meinem Spaß beim Zeichnen hat, mit in meine Sammlung.

Auf zum Finale! Das abschließende Thema des Jahres 2021 war eine Computermaus. So durfte meine Maus mal mit mir ins Bett. Dort lag sie mir dann Modell. Sowas hat man auch nicht jeden Tag.

Nach 31 Tagen und 31 Zeichnungen bin ich wieder weitergekommen. Die ersten Schritte fühlten sich ungewohnt an. Es zog immer mehr Routine ein. Der eine oder andere Fehler auf dem Weg wurde mitgenommen. Aber das ist es ja, was weiterbringt. Wie der alte Edison gesagt haben soll: “Ich habe nicht 1000 Mal beim Bau der Glühlampe versagt, ich habe 1000 Wege gefunden, wie es nicht geht.”.

Die “Pinsel” und das “Papier” von Ittai Manero kann ich vorbehaltlos empfehlen. Im ersten Artikel zu EDIM2021 ist ein Link zu seiner Seite. Schaut mal bei ihm vorbei!

Sieht man mich bei EDIM2022 auch wieder? Ganz gewiss! Wird es dann wieder Papier? Keine Ahnung! Lassen wir uns alle überraschen! Bis dann …!

EDIM 2021 Teil 3

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?

Da habe ich euch doch etwas lange warten lassen. Sorry!

Also; los geht es!

An 15. Tag war Medizin das Thema. Ab einem gewissen Alter mangelt es da nicht an Vorlagen. Voila, hier meine Magentablette.

Weiter geht es mit dem nächsten Thema, zerknülltes Papier. Der erste Versuch endete damit, dass ich den Radierer auf ganz groß gestellt hatte und für einen leeren Arbeitsbereich sorgen musste. Würde ich die Zeichnungen nicht auf dem Tablet machen, das Papier wäre zerknüllt auf dem Boden gelandet. Ein Taschentuch (unbenutzt) wurde dann der Star des Abends.

Beim Thema des nächsten Tages konnte ich mich nicht entscheiden. Zur Auswahl stand ein Pinsel oder ein Stift. Also nahm ich meinen Pinselstift. Dieser wurde mir vom Comic-Zeichner Flix wärmstens empfohlen. Ja, was soll ich sagen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten benutze ich den sehr gern. Danke, Flix!

Eine Interdental-Zahnbürste sollte es am 18. werden. Dafür habe ich in unserem Haushalt kein „Model“ gefunden. Aber Zahnseide war da. Ist das nicht auch sowas?

Am 19. sollte es der Blick aus dem Fenster werden. Nach vorn oder nach hinten? Die Straße oder der Garten? Es wurde die Straße mit unserem Wohnmobil, welches sich schon auf die kommenden Touren freut.

Ein wichtiges Werkzeug ist der Korkenzieher. Daher hatte er es auch auf die Liste von EDIM in diesem Jahr geschafft. Wir haben den immer am Mann / an der Frau, in Form meines Taschenmessers.

Das letzte Thema in diesem Artikel ist ein Gewürzglas. Es wurde eine Mischung aus unserer Salz- und unserer Pfeffermühle.

Der nächste Teil lässt hoffentlich nicht so lange auf sich warten.

EDIM 2021 Teil 2

Weiter geht’s! Schon sind 7 neue Zeichnungen entstanden.

Als Thema des achten Tages suchte ich mir aus den Vorgaben die Hand aus. Ja ich gebe zu, ich habe es mir einfach gemacht.

Kaffeebohnen oder Nüsse sollten es am 9. werden. Wie man sieht, ich entschied mich gegen die Nüsse.

Der Zehnte stand im Zeichen der Lilie. Nee Quatsch, es sollte eine Pflanze aus unserem Umfeld werden. Ich entschied mich für unseren Kaktus, der im Sommer immer auf dem Balkon wohnt. Für’s Gießen bedankt er sich ab und zu mit einer wunderschönen Blüte.

Weiter mit Tag 11. Ein Tool sollte es werden. Das Tool überhaupt ist doch ein Leatherman. Es hat uns schon oft gute Dienste erwiesen.

Für den zwölfen Tag wurde es schmutzig. Ein Stapel Abwasch war gewünscht. Wenn ich ehrlich bin, sieht mein Geschirr nicht wirklich schmutzig aus. Da muss ich noch üben.

Beim Thema Nahaufnahme musste ich eine Weile überlegen. Kurz bevor wir loslegen wollten, kam mir der Einfall. Oft stand ich mit meinem Vater mit dem Teleskop im Garten. Als Astro-Lehrer konnte er mir eine Menge zeigen. Danke dafür, du fehlst mir! (Und das auch noch am Vatertag.) Erkennt jemand, was da gerade im Okular zu sehen ist?

Wieder sollte es ein Stapel werden. Dieses Mal jedoch ein Stapel Socken. Ein Blick in meine Sockenschublade gefällig? Zum Glück lag Animal ganz oben. Sonst wäre es ein recht farbloses Bild geworden.

Dann sind wir mal gespannt, was die nächsten Tage bringen.

EDIM 2021 Teil1

Komm lieber Mai und mache …!

Es ging wieder los. Auch in diesem Jahr gibt es eine Liste mit Themen, um jeden Tag im Mai zu einer Zeichnung zu animieren. Wir haben uns wieder direkt ins Abenteuer gestürzt.

In diesem Jahr suchte ich mir kein übergeordnetes Thema. Nur für die Ausführung legte ich mich fest. Alle Zeichnungen werden mit ProCreate auf dem iPad erstellt. Von Ittai Manero, einem spanischen Künstler, habe ich mir ein Pinselset für Wasserfarben besorgt. Auch das „Papier“ habe ich von ihm. Schaut doch mal auf seiner Seite vorbei.

In ProCreate habe ich mir eine Vorlage erstellt, die aus verschiedenen Ebenen besteht. Die Ebenen teilen sich in Papier, Skizze, Zeichnung und Colorierung auf. Auf diese Weise kann ich beispielsweise die Skizze im fertigen Bild einfach ausblenden.

Und los ging es mit dem ersten Thema: ein Glücksbringer. Als Kind hatte ich mal in einem Überraschungs-Ei ein kleines Zicklein. Dieses begleitete mich ab dem Moment immer, wenn in der Schule Tests oder Arbeiten anstanden. Ich denke schon, das es mir Glück gebracht hatte.

Ein Sportgerät sollte es am zweiten Tag werden. Damit war das Motiv klar. Die Berliner Eisbären standen im Finale um die deutsche Meisterschaft. Also wurde es Eishockey.

Am dritten Tag stand ein Helm auf dem Programm. Meinen Motorradhelm hatte ich nicht mehr also musste ein anderer Helm her. Anregung gab es bei meinen LEGO-Minifiguren. So ein mandalorianischer Helm hat schon was.

Wo wir schon mal ins Star-Wars-Universum abgebogen waren, kam das Thema des vierten Tages gerade recht, Star-Wars-Tag. Passend zum Helm von Din Djarin, dem Mandolorianer, war nun sein kleiner Begleiter Grogu an der Reihe.

Wieder zurück am Zeichentisch war am Fünften ein Anspitzer zu zeichnen. Da mein eigener von Faber-Castell ein wenig langweilig aussieht, suchte ich mir eine andere Vorlage. Ins Auge fiel mir ein Bild von einem klassischen Spitzer aus Messing.

Am sechsten Tag stand eine Schraube auf dem Programm. Ich hatte die Skizze für eine klassische Schraube auch schon fast fertig. Dann kam die plötzliche Eingebung … ich zeichnete gerade in meine Kopiervorlage. Und außerdem hätte ich beinahe DIE Gelegenheit sausen lassen. Schraubt man nicht Glühlampen in die Fassung? Damit passen die doch zum Thema! Hier also nun meine erste „Wasserfarben“-Glühlampe.

Am nächsten, dem siebenten Tag, standen Kräuter und Unkräuter auf dem Programm. Da durfte doch der Löwenzahn nicht fehlen. Ich finde, hier ist mir der Wasserfarben-Look recht gut gelungen. Die Pinsel sind schon echt Klasse.

Tja, das ist der aktuelle Stand. Natürlich geht es weiter. Wir alle können gespannt sein.

#EDiM 2020 Teil 2 (16-31)

Der Monat Mai des Jahres 2020 ist Geschichte. Wieder haben wir für jeden Tag eine Zeichnung angefertigt. Es war ein kleines Ritual geworden. Abends haben wir im Bett noch vor dem Schlafen gezeichnet.

Oftmals war meine Frau schon fertig, wärend ich noch das Motiv suchte. Manchmal war ich auf ihre Stifte und das Papier neidisch. Aber ich wollte das Ganze auf dem Tablet durchziehen. Koste es was es wolle.

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Am Tag 16 stand ein Schneebesen oder eine Küchenmaschine auf dem Programm. Bei DUPLO wurde ich fündig.

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Der 17. war da schon etwas schwieriger. Es sollten Kaffeebohnen oder ein Teebeutel werden. Hier musste meine Tasse herhalten. Der Teebeutel ist gut darin versteckt.

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Das Frühstück, welches am 18. das Thema war, fand ich im ersten Moment schwierig, fand dann jedoch dieses Croissant in der LEGO-City-Reihe.

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Jetzt wurde es kompliziert. Die Aufgabe für den 19. Mai war ein Kissen. Das Internet musste wieder helfen. Wie man sieht, ich habe ein Kissen gefunden.

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Schuhe oder Bekleidung war das nächste Thema. Da die Minifiguren ihre Bekleidung gleich auf dem Körper haben, wurde es einfach ein Unterkörper.

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Der 21. war der Tag der Früchte. Dazu fiel mir nicht so richtig etwas ein. Auch hier half mir mal wieder Tante Google mit einem Obst-Teller aus.

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Das Motiv für das Thema des 22. war wieder schnell gefunden. Ein Buch, eine Zeitung oder ein Magazin sollte es werden, der aktuelle LEGO-Katalog wurde es.

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Auch wieder ein Motiv, bei dem ich nicht lange nachdenken musste. Am 23. wurde ein Glas gewünscht.

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Wo möchtest du gerade sein? Diese Frage sollte zeichnerisch am 24. dargestellt werden. Das war inhaltlich kein Problem. Eine Nacht im LEGO-Store und alle Kästen aufmachen dürfen, ein Traum. Leider ging es technisch in die Hose. Für diese Art von Zeichnung passt die Kombination Samsung-Tablet und App nicht so wirklich.

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Am 25. Mai ist Handtuchtag. An diesem Tag feiert man Douglas Adams, den Schöpfer des “Hitchhikers”. Bei der Suche im Internet fand ich das Bild von Marvin als Minifigur. Wenn das nicht passt, was dann?

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Am 26. lag ich ein wenig neben dem Thema. Eigentlich war ein Nudelgericht gewünscht. Italienisch wurde es, es gab Pizza.

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Der Schlüssel zu Fingernägeln, die nach dem Bauen mit LEGO nicht kaputt sind, ist ein Teiletrenner. Das Thema am 27.: Schlüssel!

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Auch in der LEGO-City muss man sich ab und zu die Hände waschen. Da hilft es einen Wasserhahn im Hause zu haben. So war der 28. kein Problem.

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Für den 29. sollte es dann Gemüse oder irgendetwas aus dem Kühlschrank werden. Na dann, bei mir gibt es Möhrchen.

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Die Blumen für den vorletzten Tag sind noch von früher. Erst jetzt fiel mir auf, dass diese Blumen schon eine Weile nicht mehr produziert werden.

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Am letzten Tag war ein Telefon gewünscht. Bei mir wurde es ein kleines Rotes.

Fazit:

Wie man sieht, habe ich Einiges ausprobiert. Von „Bleistift“-Zeichnungen bis hin zu Tusche. Über die Zeit habe ich mich immer mehr eingearbeitet. An den letzten Zeichnungen kann man sehen, womit ich am besten zurechtkam.

Irgendwann fing ich an, Layer zu nutzen. Das ist ein großer Vorteil zum analogen Zeichnen. Man fängt mit einem Bleistift an, die Vorzeichnung zu skizzieren. Hier habe ich mich dann auch getraut, großzügig mit Hilfslinien zu arbeiten. Auf einem neuen Layer habe ich die Vorzeichnung mit der Tuschefeder nachgezogen. Zum „Ausmalen“ habe ich danach einen Layer zwischen den beiden ersten angelegt. Damit musste ich nicht so aufpassen, dass ich die Linien nicht übermale. Als Abschluss dann die Vorzeichnung wegwerfen und die Layer verbinden – fertig. Wichtig ist nur, konzentriert bleiben und beim Zeichnen nicht die Layer verwechseln.

Für:

  • Layer vereinfachen einiges beim Zeichnen
  • eine riesige Auswahl an Zeichenutensilen und Farben
  • die UnDo-Funktion
  • die Zeichnung oder auch nur Teile davon können auf der Fläche verschoben werden
  • sehr gute Handballenerkennung
  • das Digitalisieren für die Veröffentlichung entfällt

Wider:

  • unpräzises, schwammiges Zeichengefühl
  • keine Drucksensitivität beim getesteten Gerät
  • Platz auf dem ActiveTab viel zu klein
  • die dicke Schutzhülle störte die Handbewegung
  • ab und zu sprang ein Menü ins Bild
  • ich hatte keine Option gefunden, in der App das automatische Drehen auszuschalten

Alles in allem war es ein interessanter Ausflug in unbekannte Gebiete. Ich muss feststellen, dass das Zeichnen auf dem Tablet für mich kein Ersatz für Stift und Papier werden wird. Aber als Ergänzung kann ich es mir sehr gut vorstellen. Dafür müsste ich aber mal das Ganze mit einem größeren Gerät ausprobieren. Wenn ich das nächste Mal ein iPad Pro in der Hand habe, werde ich das mal machen. Vielleicht komme ich ja mit dem Stift von Apple auch besser klar.

Ansonsten freue ich mich schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Every Day in May“!

#EDiM 2020 Teil 1 (1-15)

Auch in diesem Jahr mache ich bei „Every Day in May“ mit. Damit es nicht langweilig wird, gibt es in diesem Jahr keine Glühlampen. Eine ganz dumme Idee kam mir, ich zeichne zu jedem Thema etwas, was mit LEGO zu tun hat.

Um für mich die Herausforderung hoch zu halten, verlasse ich dieses Mal komplett gewohnte Pfade. Statt mit dem Blei- oder Tuschestift, habe ich mich für einen elektronischen Stift entschieden. Ich möchte wissen, ob es sich für mich lohnen würde, ein Tablet mit Stift für Zeichnungen anzuschaffen.

Mein Testobjekt ist ein Samsung Tab Active2. Dieses Tablet bringt gleich einen Stift mit. Als App kam „Autodesk SketchBook“ zum Einsatz. Der Austausch der Dateien lief über mein OneDrive.

Aber nun zu den Zeichnungen:

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Am ersten Tag fühlte sich das Ganze schon mal sehr ungewohnt an. Das Thema war ein Trinkpott. Einen lebensgroßen LEGO-Pott bekam ich vor einiger Zeit von meiner Frau zu Weihnachten.

Ich stelle fest, es ist viel leichter, als ich dachte. (Wenn ich nur geahnt hätte …)

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Das Thema des zweiten Tages war eine Lampe. Auch das war kein Problem. Eine Straßenlaterne aus der LEGO-City-Reihe stand mir Modell. Es läuft!

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Dritter Tag, der Lieblingsplatz. Häh? Was soll ich denn da zeichnen? OK, ich hatte dann doch noch eine Idee. Die musste ich in der Facebook-Gruppe aber erklären. In der Zeichnung seht ihr den Sockel, den ich für meine StarWars-Figuren baue. Neben der Wand mit den Figuren sitze ich wirklich immer wieder gern.

Tja, was soll ich sagen, das war mein Facebookpost mit den meisten Likes. Damit hatte ich nicht gerechnet.

Die Zeichnung ist etwas krakelig geworden. Was ich jedoch genutzt habe, ist die Möglichkeit, in der Zeichnung zu drehen und zu verschieben. So eine App muss ja auch Vorteile zum klassischen Zeichnen bieten.

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Tag 4: May the 4th, StarWars-Tag. Ich bin in meinem Element. Dafür habe ich doch auf jeden Fall etwas an meiner Wand. – Ich habe zuviel an meiner Wand. – Was soll ich nehmen? Ich entscheide mich für einen Trooper-Helm.

Das wird in meinen Augen mein bisheriges „Meisterstück“. Hier passt mal alles, Perspektive, Proportionen, Schatten, … Aber die Kollegen von Facebook scheinen das nicht so zu sehen. Es gibt deutlich weniger Likes. Egal!

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Am fünften Tag sollte es ein Computer oder ein Drucker werden. LEGO – Computer – was macht man da? Ich beginne, meine Themensetzung zu bereuen.

Aber kurz vor der Verzweiflung fiel mir Mindstorms ein. Die Zentraleinheit der Robotik-Serie ist ja nun einmal ein kleiner Computer.

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Na bravo! Am 6. Tag soll es ein Selbstportrait werden. Wer hat sich das mit diesem LEGO-Thema ausgedacht?

Da mir mein LEGO-Kopf im Nachhinein doch recht gut gefiel, wurde der mein neues Profilbild bei Facebook.

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Der Topf, das Thema des siebenten Tages war jetzt wieder einfach zu finden. Langsam werde ich sicherer mit der App. Inzwischen habe ich die „Künstlerstifte“ in der App gefunden.

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Mein Lieblings-Zeichengerät (Tag 8) ist eigentlich der Bleistift. Aber wie bekomme ich hier den Bogen zu LEGO? Eine kurze Internet-Recherche brachte mein Motiv zu Tage. Da bot jemand die „Stifte“ als Anstecker an.

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Mit der Uhr vom 9. Mai habe ich mich wirklich schwer getan. Um nicht wieder DUPLO bemühen zu müssen, wurde es an diesem Tag Big Ben aus dem LEGO-Architecture-Set „London“. Viermal habe ich neu angefangen und im Endeffekt bin ich mit dem Ergebnis nicht so richtig zufrieden. Meine Frau durfte sich anhören, dass ich mit richtigen Stiften mindestens zehnmal schneller wäre.

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Am 10. Tag sollte man sein Haustier zeichnen. Als Junge hatte ich zwei Zwergkaninchen, Augustus und Julius. Das erste LEGO-Spielzeug meiner Tochter war der DUPLO-Hase als Klapper. Also war das Motiv klar. Es ging auch relativ leicht von der Hand. Es macht doch Spaß, auf dem Tablet zu zeichnen.

EDiM_2020_11

Am elften Tag sollte es dann ein Rezept werden. Nach einigem Kopfzerbrechen kam ich auf das Offensichtliche: eine Bauanleitung. Das ist doch eigentlich das Gleiche wie ein Rezept, eine Anleitung, was, in welcher Menge, wie zusammengehört.

Es wollte wieder nicht so richtig laufen mit dem Stift, das wird aber bestimmt noch. Es ist ein echtes Auf und Ab.

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Das Spielzeug vom zwölften Tag, war thematisch ja recht eingegrenzt. Aber für welches Motiv soll ich mich entscheiden. Nach einem kurzen gedanklichen Ausflug in meine Kindheit stand fest, es sollte ein bestimmtes Auto werden. In diesem Moment wurde es dann doch schwierig. Ich wusste weder den Namen, noch die Nummer des Sets. Das machte die Suche im Internet schwierig. Nach einiger Zeit fand ich dann heraus, dass es das Set mit der Nummer 6607 aus dem Jahr 1982 ist. Das kleine Auto ist also 38 Jahre alt! Nicht zu fassen! Zum ersten Mal stellte ich die Bleistifte in der App mal auf Farbe um. Okay, das geht also auch.

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Als ich las, dass das Thema des 13. Tages Toilettenpapier sein soll, war klar, heute gibt es wieder etwas von DUPLO. Den Stein fand ich schon witzig, als meine Tochter damals das LEGO-Puppenhaus von DUPLO bekam.

Hier probierte ich mal den Fineliner und die Tuschefeder aus. Die „Bleistift“-Vorzeichnung blendete ich nach der Fertigstellung einfach aus (offensichtlich auch die Beschriftung).

EDiM_2020_14

Am Vierzehnten sollte es etwas mit Falten werden. Wenn im StarWars-Universum einer Falten hat, dann der Imperator. Heute wird es also eine Minifigur.

Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis. Aber leider kommt der bei meinen „Mitzeichnern“ auf Facebook nicht so gut an. Vielleicht haben sie auch nur Angst vor ihm.

EDiM_2020_15

Der Blick aus dem Fenster sollte es am 15. werden. Ein Fensterbaustein aus der DUPLO-Feuerwehr und ein aus DUPLO-Steinen gebauter Baum stehen stellvertretend für mein Schlafzimmerfenster und die große Tanne davor.

 

Die Hälfte der Tage ist um, Zeit für eine Zwischenbilanz.

Es macht Spaß, mit dem Tablet zu zeichnen, meistens jedenfalls. Es kann auch frustrieren. Bisher habe ich noch nicht herausgefunden, was den Unterschied macht. Klar ist, es ist ein völlig anderes Zeichengefühl.

Technisch muss ich sagen, dass es ab und zu stört, dass der Punkt des Aufsetzens des Stiftes, nicht unbedingt auch die Stelle ist, wo er zeichnet. Machmal „rubbelt“ man mit dem Stift, ohne dass an der beabsichtigten Stelle irgendetwas passiert. Ich habe auch noch nicht herausgefunden, ob und wenn ja wie, ich das automatische Drehen des Bildschirmes ausschalten kann. Dazu kommt, dass mir persönlich das Tablet zu klein ist.

Was bei diesem Gerät wirklich gut funktioniert, ist die Handballenerkennung. Beim Zeichnen mit dem Stift kann man die Hand auf den Bildschirm auflegen, ohne das Zeichnen zu stören.

Also auf zur zweiten Hälfte des Monats und drückt mir bitte die Daumen, dass mir die Ideen zum Thema LEGO nicht ausgehen.

EDiM #31

Nun ist der letzte Tag im Mai erreicht. Wieder ist ein Monat in gefühlter Rekordzeit um.

Was meine Glühlampen angeht, war es ein sehr produktiver Monat. Ich habe es wirklich geschafft, jeden Tag zu zeichnen. An manchen Tagen fiel es mir leicht und an anderen Tagen musste ich erst in die Gänge kommen. Wie so oft im Leben.

Mir hat es sehr viel gebracht. Das Zeichnen der Lampe ist deutlich effektiver geworden. Ich habe mich an detailliertere Motive gewagt und bei den letzten beiden Zeichnungen kam auch ein grauer Stift zum Einsatz. Ist das Grau eigentlich jemandem aufgefallen?

Viele Teilnehmer der Aktion EDiM haben sich in die nächste Runde verabschiedet, „Every Day in June“. Für mich ist diesbezüglich erst einmal Schluss, ich freue mich auf Mai 2020. Die Krabbe winkt zum Abschied.

Das heißt aber nicht, dass ich bis dahin nicht mehr zeichne. Keine Angst!

Zum Abschluss noch vielen Dank an meine Leser, ein paar haben sich ja sogar entschlossen, dieser Seite zu folgen.

Bis dann, der nächste Beitrag lässt bestimmt nicht lange auf sich warten.

EDiM #30

Erst wollte ich ein LEGO-Motorrad zeichnen. Aber noch mehr LEGO in dieser Serie wäre eventuell zu viel.

Ich habe also versucht, mein eigenes Motorrad zu zeichnen. Ehrlich gesagt, bin ich nicht so richtig zufrieden mit dem Ergebnis.

So ist das, manchmal fließt das Motiv einfach so auf das Papier und ein anderes Mal zwingt man sich zu jedem Strich. Ich denke aber, das gehört dazu. Mal sehen, wie es morgen läuft.

EDiM #29

Messer oder Schwert, so richtig spannend fand ich das Thema nicht.

Ein Laserschwert hatte ich schon einmal in eine Glühlampe gezeichnet. Nur leider hatte das ein Loch ins Glas gebrannt. Das sollte nicht noch einmal passieren.

Ein LEGO-Laserschwert schien mir ungefährlicher. Also auf ans Werk …

EDiM #28

Wir biegen langsam in die Zielgerade ein. Das heutige Thema fand ich nochmal recht anspruchsvoll.

Eigentlich wollte ich morgens noch ein Foto machen, damit ich unser Haus dann in der Bahn abzeichnen kann. Auf dem halben Weg zum Bahnhof fiel mir das aber erst wieder ein. Ein Zurücklaufen lohnte sich in dem Moment nicht mehr.

Also versuchte ich im Internet ein Bild zu finden, was mir aber nicht so richtig gelang. Somit musste ich aus dem Kopf zeichnen. Ich denke, es hat ganz gut geklappt. Nur die Schornsteine habe ich vergessen.

Später fiel mir noch ein, dass ich ja auch bei Google Streetview hätte schauen können. Aber es ging ja auch so.