Schmopfkerzen … wenn der Schädel brummt

Wer kennt es nicht, pochende, ziehende, pulsierende, … Schmerzen im Kopf.

Der 5. September ist, zumindest in Deutschland, der Kopfschmerztag. Dieser soll daran erinnern, dass man diese Schmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Treten sie gelegentlich auf, ist alles im Rahmen. Hat man sie regelmäßig und/oder besonders stark, sollte man mit einem Arzt darüber sprechen.

Für mich ist dieser Tag ein Grund, wieder mit den Glühlampen weiterzumachen. Drücken wir doch diesem kleinen Gespenst die Daumen, dass es seine Kopfschmerzen los wird.

#EDiM 2020 Teil 2 (16-31)

Der Monat Mai des Jahres 2020 ist Geschichte. Wieder haben wir für jeden Tag eine Zeichnung angefertigt. Es war ein kleines Ritual geworden. Abends haben wir im Bett noch vor dem Schlafen gezeichnet.

Oftmals war meine Frau schon fertig, wärend ich noch das Motiv suchte. Manchmal war ich auf ihre Stifte und das Papier neidisch. Aber ich wollte das Ganze auf dem Tablet durchziehen. Koste es was es wolle.

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Am Tag 16 stand ein Schneebesen oder eine Küchenmaschine auf dem Programm. Bei DUPLO wurde ich fündig.

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Der 17. war da schon etwas schwieriger. Es sollten Kaffeebohnen oder ein Teebeutel werden. Hier musste meine Tasse herhalten. Der Teebeutel ist gut darin versteckt.

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Das Frühstück, welches am 18. das Thema war, fand ich im ersten Moment schwierig, fand dann jedoch dieses Croissant in der LEGO-City-Reihe.

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Jetzt wurde es kompliziert. Die Aufgabe für den 19. Mai war ein Kissen. Das Internet musste wieder helfen. Wie man sieht, ich habe ein Kissen gefunden.

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Schuhe oder Bekleidung war das nächste Thema. Da die Minifiguren ihre Bekleidung gleich auf dem Körper haben, wurde es einfach ein Unterkörper.

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Der 21. war der Tag der Früchte. Dazu fiel mir nicht so richtig etwas ein. Auch hier half mir mal wieder Tante Google mit einem Obst-Teller aus.

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Das Motiv für das Thema des 22. war wieder schnell gefunden. Ein Buch, eine Zeitung oder ein Magazin sollte es werden, der aktuelle LEGO-Katalog wurde es.

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Auch wieder ein Motiv, bei dem ich nicht lange nachdenken musste. Am 23. wurde ein Glas gewünscht.

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Wo möchtest du gerade sein? Diese Frage sollte zeichnerisch am 24. dargestellt werden. Das war inhaltlich kein Problem. Eine Nacht im LEGO-Store und alle Kästen aufmachen dürfen, ein Traum. Leider ging es technisch in die Hose. Für diese Art von Zeichnung passt die Kombination Samsung-Tablet und App nicht so wirklich.

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Am 25. Mai ist Handtuchtag. An diesem Tag feiert man Douglas Adams, den Schöpfer des “Hitchhikers”. Bei der Suche im Internet fand ich das Bild von Marvin als Minifigur. Wenn das nicht passt, was dann?

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Am 26. lag ich ein wenig neben dem Thema. Eigentlich war ein Nudelgericht gewünscht. Italienisch wurde es, es gab Pizza.

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Der Schlüssel zu Fingernägeln, die nach dem Bauen mit LEGO nicht kaputt sind, ist ein Teiletrenner. Das Thema am 27.: Schlüssel!

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Auch in der LEGO-City muss man sich ab und zu die Hände waschen. Da hilft es einen Wasserhahn im Hause zu haben. So war der 28. kein Problem.

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Für den 29. sollte es dann Gemüse oder irgendetwas aus dem Kühlschrank werden. Na dann, bei mir gibt es Möhrchen.

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Die Blumen für den vorletzten Tag sind noch von früher. Erst jetzt fiel mir auf, dass diese Blumen schon eine Weile nicht mehr produziert werden.

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Am letzten Tag war ein Telefon gewünscht. Bei mir wurde es ein kleines Rotes.

Fazit:

Wie man sieht, habe ich Einiges ausprobiert. Von „Bleistift“-Zeichnungen bis hin zu Tusche. Über die Zeit habe ich mich immer mehr eingearbeitet. An den letzten Zeichnungen kann man sehen, womit ich am besten zurechtkam.

Irgendwann fing ich an, Layer zu nutzen. Das ist ein großer Vorteil zum analogen Zeichnen. Man fängt mit einem Bleistift an, die Vorzeichnung zu skizzieren. Hier habe ich mich dann auch getraut, großzügig mit Hilfslinien zu arbeiten. Auf einem neuen Layer habe ich die Vorzeichnung mit der Tuschefeder nachgezogen. Zum „Ausmalen“ habe ich danach einen Layer zwischen den beiden ersten angelegt. Damit musste ich nicht so aufpassen, dass ich die Linien nicht übermale. Als Abschluss dann die Vorzeichnung wegwerfen und die Layer verbinden – fertig. Wichtig ist nur, konzentriert bleiben und beim Zeichnen nicht die Layer verwechseln.

Für:

  • Layer vereinfachen einiges beim Zeichnen
  • eine riesige Auswahl an Zeichenutensilen und Farben
  • die UnDo-Funktion
  • die Zeichnung oder auch nur Teile davon können auf der Fläche verschoben werden
  • sehr gute Handballenerkennung
  • das Digitalisieren für die Veröffentlichung entfällt

Wider:

  • unpräzises, schwammiges Zeichengefühl
  • keine Drucksensitivität beim getesteten Gerät
  • Platz auf dem ActiveTab viel zu klein
  • die dicke Schutzhülle störte die Handbewegung
  • ab und zu sprang ein Menü ins Bild
  • ich hatte keine Option gefunden, in der App das automatische Drehen auszuschalten

Alles in allem war es ein interessanter Ausflug in unbekannte Gebiete. Ich muss feststellen, dass das Zeichnen auf dem Tablet für mich kein Ersatz für Stift und Papier werden wird. Aber als Ergänzung kann ich es mir sehr gut vorstellen. Dafür müsste ich aber mal das Ganze mit einem größeren Gerät ausprobieren. Wenn ich das nächste Mal ein iPad Pro in der Hand habe, werde ich das mal machen. Vielleicht komme ich ja mit dem Stift von Apple auch besser klar.

Ansonsten freue ich mich schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Every Day in May“!

Dum dum du du dum …

In der Liste der „verrückten“ Feiertage habe ich heute den „National Dandelion Day“ gefunden. Es gibt in den USA also einen Löwenzahn-Tag.

Nicht zuletzt auch in Erinnerung an Peter Lustig, ist mir das eine Glühlampe wert. Aber auch sonst gehört dieser kleine Kämpfer zu meinen Lieblingsblumen.

Und wer noch an der Überschrift grübelt: es soll der Anfang der Titelmelodie der Kinderserie sein.

Barcelona (#USkVirtual)

Auf nach Barcelona! Offensichtlich hielt der Reiseleiter die Karte falsch und wir landeten auf der griechischen Insel Santorino.

Aber wenn ich schon mal hier bin, … Ein zweites Mal im Rahmen der virtuellen Reisen gab ich noch rasch den Markern eine Chance.

Ich stelle fest, ich bin doch eher der „Bleistifttyp“. Die Marker ziehen erstmal wieder zurück in den Schrank.

In Barcelona dann doch endlich angekommen, irrte ich einen ganze Weile durch die Straßen. Es kam einfach kein Motiv vorbei, das rief: „Zeichne mich!“. Ich wollte gerade aufgeben, da hörte ich es rufen.

Mit dem Bleistift zwischen den Fingern fühlte ich mich deutlich wohler beim Zeichnen. Ich hoffe, das kann man auch sehen.

Klingt komisch — ist aber so!

Wieder ist es ein Geburtstag, der mich dazu bringt, einen Artikel zu schreiben. Dieses Mal ist es ein 80ster.

Armin Maiwald konnte heute feiern. Und ganz besonders freut sich auch die Maus.

Danke Armin, für die vielen lehrreichen und unterhaltsamen Stunden. Bei dir bekommt man seine Bildung wirklich aus dem Fernsehen.

Das alles und noch viel mehr …!

Heute wäre Rio Reiser 70 Jahre alt geworden. Als ich das am Morgen bei Twitter las, war mir klar, dazu wird es eine Glühlampe geben. Leider hatte ich meine Stifte und den Block nicht in die Sporttasche umgepackt. So musste das Vorhaben bis zum späten Abend warten.

Bei der Gelegenheit las ich bei Wikipedia, dass Rio hier in Berlin auf einem Friedhof in Schöneberg liegt. Da kann man ihn ja direkt mal besuchen gehen. Und wenn man dann schon mal da ist, kann man gleich noch bei den Gebrüdern Grimm vorbeischauen.

John Ronald Reuel

Der Autor der Geschichten über die Geschehnisse in Mittelerde hätte heute seinen Geburtstag gefeiert. Geboren wurde er jedoch schon 1892.

In die Lampe habe ich das Logo der „Tolkien Estate“ gezeichnet. Diese Gesellschaft verwaltet, bis auf „Herr der Ringe“, das literarische Vermächtnis Tolkiens.

Neues Buch, neue Wege

Nach einem anstrengenden aber produktiven Inktober habe ich mich jetzt mal wieder aufgerafft zu zeichnen.

Auf der ComicCon in Berlin hatte ich mir ein neues Buch für meine Wege-Zeichnungen gekauft. Das sollte nun zum Einsatz kommen.

Auf die erste Seite des Buches kam ein Titelblatt. Jetzt kann man hier schon einmal sehen, was einen auf den nächsten Seiten erwartet.

Die erste Zeichnung ist der Blick in Richtung Fernsehturm in der Georgenstraße. Eine Ansicht, die ich auf meinem Arbeitsweg recht regelmäßig sehe.

Die zweite Zeichnung zeigt die Bohnsdorfer Dorfkirche. Die hatte es ja schon einmal als Bleistiftzeichnung in die Ausstellung in der Brauerei geschafft.

In beiden Zeichnungen habe ich versucht, mit dem Brushpen Akzente zu setzen. Blöd ist nur, wenn man schon viel Arbeit reingesteckt hat, verliert man die Experimentierfreude. Man hat einfach nur noch Angst alles zu versauen.

Zum Buch noch kurz, so richtig zufrieden bin ich nicht. Die Tusche blutet leicht durch. Für Bleistiftzeichnungen wäre es besser geeignet. Aber ich habe jetzt einmal mit Tusche angefangen, jetzt ist das eben so.