#inktober2020 Teil 2

Weiter geht die wilde Fahrt: Tag 9 bis 16!

Tag 9: throw

Kurz vor diesem Tag hatte ich einen Bericht über die IG-Nobel-Preise gesehen. Fester Bestandteil der Zeremonie zu Verleihung dieser Preise, ist das Werfen von Papierfliegern.

Tag 10: hope

In jedem Samenkorn steckt die Hoffnung auf ein zukünftiges Leben. Darauf, dass es weitergeht, dass wir nicht vergebens auf dieser Welt sind.

Tag 11: disgusting

Hat sich jemand von euch in letzter Zeit bei Twitter und Facebook umgeschaut? Ich finde ja, dass die Umgangsformen dort immer häufiger ekelhaft sind.

Tag 12: slippery

Um es mit Reinhard Mey zu sagen: „Auch für dich mit dem stolzesten Schritt im Saale, liegt irgendwo schon eine Bananenschale. …“. Lasst uns alle nicht vergessen, dass wir nur arme kleine Würstchen sind!

Tag 13: dune

Bei Düne denke ich an die Ostsee. Der Weg durch die Düne zum Meer ist jedes Mal etwas ganz Besonderes. Ein enger Weg und plötzlich steht man vor unendlicher Weite. Ab und zu braucht man das für die Seele.

Tag 14: armor

Wie eine Rüstung ist der Panzer der Schildkröte. Bei Gefahr kann sie sich zurückziehen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass sie sich auch immer wieder heraustraut.

Tag 15: outpost

Stundenlang stehen die kleinen Erdmännchen auf ihrem Vorposten und beobachten. So können sie bei Gefahr rechtzeitig reagieren. Ziemlich clever die Kleinen!

Tag 16: rocket

Natürlich hätte ich einfach eine Rakete zeichnen können. Heute hatte ich jedoch Lust auf eine Herausforderung. Also wurde es Rocket Raccoon von den Guardians of the Galaxy.

#inktober2020 Teil 1

Wieder ist es Oktober. Wieder gibt es eine Liste für den „Inktober“. Damit ich bei dem ganzen privaten Hin und Her auch mithalten kann, werden es in diesem Jahr wieder Glühlampen. Sollte im nächsten Jahr wieder Ruhe eingekehrt sein, versuche ich mich vielleicht wieder an etwas Ungewohntem.

Auch auf ein übergeordnetes Thema habe ich verzichtet. Es geht nur ums Mitmachen.

Genug der Vorrede, auf zu den ersten 8 Zeichnungen!

Tag 1: fish

Ich hoffe ja, der Hai hat nicht alle anderen Fische verspeist. Diese Glühlampe hatte ein ehemaliger Kollege lange Zeit an seinem Whiteboard im Büro.

Tag 2: wisp

Das erste Mal, dass ich mit dem Wort wisp in Berührung kam, war im Zusammenhang „wisp of smoke“. Übersetzungsprogramme boten auch Fetzen oder Strähne an. Die ausgepustete Kerze fand ich jedoch am passendsten.

Tag 3: bulky

Was kann man in eine Lampe stecken, was sperrig oder auch massig ist. Also einen Sack Reis kann man ja wohl als massig bezeichnen. Vielleicht ist ja gerade einer davon in China umgefallen.

Tag 4: radio

Ein Radio hatte ich bereits zum Tag des Radios gezeichnet. Also musste etwas anderes her. Was braucht man für das Radio alles? Zum Beispiel bekommt man ohne Mikrofon keine Sprache hinein.

Tag 5: blade

Mein erster Gedanke war der Vampierjäger aus dem Marvel-Universum. Eine einfache Klinge sollte es auf jeden Fall nicht werden. So wurde es ein Sägeblatt.

Tag 6: rodent

Eigentlich hätte es beim Thema Nagetier ja ein Meerschweinchen werden müssen. Bei den Glühlampen widerstrebt es mir jedoch, das Offensichtliche zu tun. Scheinbar wartete ich jedoch zu lange mit der Entscheidung. Der Biber war schon fast weg.

Tag 7: fancy

Diese Glühlampe sollte also schick werden. Der erste Einfall, den ich hatte, war ein Zylinder. Wenn der nicht schick ist, was dann?

Tag 8: teeth

Zähne … hm! Ach ja, irgendwann kommt der Tag, an dem unsere Zähne getrennt von uns schlafen. Dieses Motiv hatte ich vorher bereits in der App Vectinator auf dem iPad ausprobiert. Ich musste also „nur“ noch abzeichnen.

Zwischenfazit:

Nach 8 Tagen kann ich sagen, nach kleinen Startproblemen läuft es. Ich werde am Ball bleiben. Wobei mir das heutige Thema noch ein wenig Kopfzerbrechen bereitet.

Schmopfkerzen … wenn der Schädel brummt

Wer kennt es nicht, pochende, ziehende, pulsierende, … Schmerzen im Kopf.

Der 5. September ist, zumindest in Deutschland, der Kopfschmerztag. Dieser soll daran erinnern, dass man diese Schmerzen nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Treten sie gelegentlich auf, ist alles im Rahmen. Hat man sie regelmäßig und/oder besonders stark, sollte man mit einem Arzt darüber sprechen.

Für mich ist dieser Tag ein Grund, wieder mit den Glühlampen weiterzumachen. Drücken wir doch diesem kleinen Gespenst die Daumen, dass es seine Kopfschmerzen los wird.

#EDiM 2020 Teil 2 (16-31)

Der Monat Mai des Jahres 2020 ist Geschichte. Wieder haben wir für jeden Tag eine Zeichnung angefertigt. Es war ein kleines Ritual geworden. Abends haben wir im Bett noch vor dem Schlafen gezeichnet.

Oftmals war meine Frau schon fertig, wärend ich noch das Motiv suchte. Manchmal war ich auf ihre Stifte und das Papier neidisch. Aber ich wollte das Ganze auf dem Tablet durchziehen. Koste es was es wolle.

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Am Tag 16 stand ein Schneebesen oder eine Küchenmaschine auf dem Programm. Bei DUPLO wurde ich fündig.

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Der 17. war da schon etwas schwieriger. Es sollten Kaffeebohnen oder ein Teebeutel werden. Hier musste meine Tasse herhalten. Der Teebeutel ist gut darin versteckt.

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Das Frühstück, welches am 18. das Thema war, fand ich im ersten Moment schwierig, fand dann jedoch dieses Croissant in der LEGO-City-Reihe.

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Jetzt wurde es kompliziert. Die Aufgabe für den 19. Mai war ein Kissen. Das Internet musste wieder helfen. Wie man sieht, ich habe ein Kissen gefunden.

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Schuhe oder Bekleidung war das nächste Thema. Da die Minifiguren ihre Bekleidung gleich auf dem Körper haben, wurde es einfach ein Unterkörper.

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Der 21. war der Tag der Früchte. Dazu fiel mir nicht so richtig etwas ein. Auch hier half mir mal wieder Tante Google mit einem Obst-Teller aus.

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Das Motiv für das Thema des 22. war wieder schnell gefunden. Ein Buch, eine Zeitung oder ein Magazin sollte es werden, der aktuelle LEGO-Katalog wurde es.

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Auch wieder ein Motiv, bei dem ich nicht lange nachdenken musste. Am 23. wurde ein Glas gewünscht.

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Wo möchtest du gerade sein? Diese Frage sollte zeichnerisch am 24. dargestellt werden. Das war inhaltlich kein Problem. Eine Nacht im LEGO-Store und alle Kästen aufmachen dürfen, ein Traum. Leider ging es technisch in die Hose. Für diese Art von Zeichnung passt die Kombination Samsung-Tablet und App nicht so wirklich.

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Am 25. Mai ist Handtuchtag. An diesem Tag feiert man Douglas Adams, den Schöpfer des “Hitchhikers”. Bei der Suche im Internet fand ich das Bild von Marvin als Minifigur. Wenn das nicht passt, was dann?

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Am 26. lag ich ein wenig neben dem Thema. Eigentlich war ein Nudelgericht gewünscht. Italienisch wurde es, es gab Pizza.

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Der Schlüssel zu Fingernägeln, die nach dem Bauen mit LEGO nicht kaputt sind, ist ein Teiletrenner. Das Thema am 27.: Schlüssel!

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Auch in der LEGO-City muss man sich ab und zu die Hände waschen. Da hilft es einen Wasserhahn im Hause zu haben. So war der 28. kein Problem.

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Für den 29. sollte es dann Gemüse oder irgendetwas aus dem Kühlschrank werden. Na dann, bei mir gibt es Möhrchen.

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Die Blumen für den vorletzten Tag sind noch von früher. Erst jetzt fiel mir auf, dass diese Blumen schon eine Weile nicht mehr produziert werden.

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Am letzten Tag war ein Telefon gewünscht. Bei mir wurde es ein kleines Rotes.

Fazit:

Wie man sieht, habe ich Einiges ausprobiert. Von „Bleistift“-Zeichnungen bis hin zu Tusche. Über die Zeit habe ich mich immer mehr eingearbeitet. An den letzten Zeichnungen kann man sehen, womit ich am besten zurechtkam.

Irgendwann fing ich an, Layer zu nutzen. Das ist ein großer Vorteil zum analogen Zeichnen. Man fängt mit einem Bleistift an, die Vorzeichnung zu skizzieren. Hier habe ich mich dann auch getraut, großzügig mit Hilfslinien zu arbeiten. Auf einem neuen Layer habe ich die Vorzeichnung mit der Tuschefeder nachgezogen. Zum „Ausmalen“ habe ich danach einen Layer zwischen den beiden ersten angelegt. Damit musste ich nicht so aufpassen, dass ich die Linien nicht übermale. Als Abschluss dann die Vorzeichnung wegwerfen und die Layer verbinden – fertig. Wichtig ist nur, konzentriert bleiben und beim Zeichnen nicht die Layer verwechseln.

Für:

  • Layer vereinfachen einiges beim Zeichnen
  • eine riesige Auswahl an Zeichenutensilen und Farben
  • die UnDo-Funktion
  • die Zeichnung oder auch nur Teile davon können auf der Fläche verschoben werden
  • sehr gute Handballenerkennung
  • das Digitalisieren für die Veröffentlichung entfällt

Wider:

  • unpräzises, schwammiges Zeichengefühl
  • keine Drucksensitivität beim getesteten Gerät
  • Platz auf dem ActiveTab viel zu klein
  • die dicke Schutzhülle störte die Handbewegung
  • ab und zu sprang ein Menü ins Bild
  • ich hatte keine Option gefunden, in der App das automatische Drehen auszuschalten

Alles in allem war es ein interessanter Ausflug in unbekannte Gebiete. Ich muss feststellen, dass das Zeichnen auf dem Tablet für mich kein Ersatz für Stift und Papier werden wird. Aber als Ergänzung kann ich es mir sehr gut vorstellen. Dafür müsste ich aber mal das Ganze mit einem größeren Gerät ausprobieren. Wenn ich das nächste Mal ein iPad Pro in der Hand habe, werde ich das mal machen. Vielleicht komme ich ja mit dem Stift von Apple auch besser klar.

Ansonsten freue ich mich schon auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Every Day in May“!

Dum dum du du dum …

In der Liste der „verrückten“ Feiertage habe ich heute den „National Dandelion Day“ gefunden. Es gibt in den USA also einen Löwenzahn-Tag.

Nicht zuletzt auch in Erinnerung an Peter Lustig, ist mir das eine Glühlampe wert. Aber auch sonst gehört dieser kleine Kämpfer zu meinen Lieblingsblumen.

Und wer noch an der Überschrift grübelt: es soll der Anfang der Titelmelodie der Kinderserie sein.

Barcelona (#USkVirtual)

Auf nach Barcelona! Offensichtlich hielt der Reiseleiter die Karte falsch und wir landeten auf der griechischen Insel Santorino.

Aber wenn ich schon mal hier bin, … Ein zweites Mal im Rahmen der virtuellen Reisen gab ich noch rasch den Markern eine Chance.

Ich stelle fest, ich bin doch eher der „Bleistifttyp“. Die Marker ziehen erstmal wieder zurück in den Schrank.

In Barcelona dann doch endlich angekommen, irrte ich einen ganze Weile durch die Straßen. Es kam einfach kein Motiv vorbei, das rief: „Zeichne mich!“. Ich wollte gerade aufgeben, da hörte ich es rufen.

Mit dem Bleistift zwischen den Fingern fühlte ich mich deutlich wohler beim Zeichnen. Ich hoffe, das kann man auch sehen.

Klingt komisch — ist aber so!

Wieder ist es ein Geburtstag, der mich dazu bringt, einen Artikel zu schreiben. Dieses Mal ist es ein 80ster.

Armin Maiwald konnte heute feiern. Und ganz besonders freut sich auch die Maus.

Danke Armin, für die vielen lehrreichen und unterhaltsamen Stunden. Bei dir bekommt man seine Bildung wirklich aus dem Fernsehen.

Das alles und noch viel mehr …!

Heute wäre Rio Reiser 70 Jahre alt geworden. Als ich das am Morgen bei Twitter las, war mir klar, dazu wird es eine Glühlampe geben. Leider hatte ich meine Stifte und den Block nicht in die Sporttasche umgepackt. So musste das Vorhaben bis zum späten Abend warten.

Bei der Gelegenheit las ich bei Wikipedia, dass Rio hier in Berlin auf einem Friedhof in Schöneberg liegt. Da kann man ihn ja direkt mal besuchen gehen. Und wenn man dann schon mal da ist, kann man gleich noch bei den Gebrüdern Grimm vorbeischauen.