Schlüppergummi, die Zweite!

Es geht wieder ums Wohnmobil. Wir hatten von der “Absicherung” des Regals über dem Bett noch einige Meter Gummi übrig. Der Plan war jetzt, die Latschen platzsparend zu verstauen. Am Besten gleich neben der Tür.

Die Leisten hatte ich im Keller vorbereitet.

Mit jeweils 3 Schrauben wurden sie an der Wand befestigt und der Gummi eingefädelt und verknotet.

Ja, und so soll es dann aussehen. Daneben hängt gleich eine Bürste, um im Falle des Falles die Sohlen der Schuhe vor dem Einsteigen zu säubern.

Da es jetzt schon ein paar Beiträge zum Wohnmobil sind, habe ich mich entschlossen, einen neuen Eintrag ins Menü aufzunehmen. So hat man alles zu diesem Thema ordentlich an einer Stelle zusammen.

Ich kleb‘ dir eine!

Na dann lassen wir die Katze mal aus dem Sack. Wir haben unser Wohnmobil personalisiert. Jetzt gibt es von Kalle keinen Zwilling mehr.

Dazu habe ich in Vectornator (eine Zeichenapp auf dem Tablet) zwei Motive gezeichnet. Diese schmücken jetzt die Front und das Heck.

Fangen wir vorn an. Hier schaut jetzt mein Wurm frech über den Kühlergrill.

Auf dem Heck prangt, wie soll es anders sein, eine Glühlampe. Als Motiv in der Lampe hatte ich unser eigenes Wohnmobil gewählt.

Bevor jetzt jemand die Brille holen muss, hier noch eine Nahaufnahme:

Während der Wurm schnell noch vorm Schlafengehen entstand, steckt in der Glühlampe ordentlich Arbeit. Das waren im Endeffekt einige Stunden.

Die Aufkleber wurden in der örtlichen Druckerei Leue geplottet. Vielen Dank für die Arbeit inklusive der Korrekturen.

Das Aufkleben ging recht problemlos. Mit einigen gesehenen YouTube-Videos und den Tipps von Herrn Leue klappte es.

Jetzt wollen wir hoffen, dass wir auch lange daran Freude haben.

In den Seilen hängen …

Die nächste „Baustelle“ in unserem Wohnmobil Kalle waren die Fächer über den Betten. Diese sind offen, so dass man dort während der Fahrt nicht viel unterbringen kann. Türen anzubringen, war uns ein zu großer Aufwand. Außerdem würde auch das Raumgefühl leiden.

Damit sich da jedoch nicht alles, bei einer schwungvoll gefahrenen Kurve, gleichmäßig im Bett verteilt, haben wir uns etwas überlegt.

Zuerst wurde eingekauft. Im Warenkorb landeten 20m grünes Gummiband mit einem Durchmesser von 8mm. (Meine Frau überlegte ernsthaft Schlüppergummi zu nehmen!)

Anschließend wurden auf der Beifahrerseite Löcher in die Wände vom Regal gebohrt. In jede Wand kamen 2 Löcher mit 5cm Abstand.

Im letzten Schritt wurde das Gummiband durch die Löcher gefädelt und hinten im Schrank verknotet.

Jetzt wird die ganze Sache einem Praxistest unterzogen und wenn es sich bewährt, kommt vielleicht auch die andere Seite dran.

Uns gefällt es auf jeden Fall schon mal. Auch bei der Farbe haben wir uns richtig entschieden.

P.S.: Die nächste Verschönerung an Kalle ist auch schon in Vorbereitung. Darauf bin ich schon ganz gespannt. Um was es geht, wird natürlich noch nicht verraten. Ein bisschen Spannung muss schon sein.

Sie haben Ihr Ziel erreicht …

Wieder ist ein Projekt beendet. Einerseits schön, andererseits hatte das Bauen auch Spaß gemacht.

Das größte Problem war heute, das Regal an die richtige Stelle in der Heckgarage zu bugsieren. Ein paar Mal steckte die ganze Konstruktion fest. Nachdem ich mir nach oben mehr Platz geschaffen hatte, ging es.

Direkt hinter der Tür hatte ich die Abschlussstopfen ans Bettgestell geschraubt. Das Vierkantrohr wurde dann aufgesteckt. Verklemmt wurde das Ganze mit den Schraubfüßen.

An der Rückseite musste ich improvisieren, da das Regal kürzer, als das Bett breit ist. Ich hatte noch zwei einfache Winkel übrig. So konnte ich das Problem elegant lösen.

Ein schöner Rücken kann auch entzücken. Hier könnte vielleicht noch die Leiter befestigt werden. Zwischen Regal und Rückwand werden dann die Klappstühle ihren Platz finden.

Oben kann noch eine Platte angebracht werden. Dann haben wir auch dort noch Platz.

Fazit:

Ich würde es fast genauso wieder machen. Warum nur fast? Naja, das Sägen mit der Stichsäge war eher suboptimal. Mit einem richtigen Sägeblatt für Aluminium ging es einigermaßen. Für ein nächstes Mal würde ich aber ein entsprechendes Sägeblatt für die Kapp- und Gehrungssäge holen. Das sollte einfacher sein.

Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass die Verbinder wirklich nur mit Gewalt in die Rohre gehen. Der Gummihammer musste mit ordentlich Schmackes geschwungen werden. Das könnte aber daran liegen, dass ich die glasfaserverstärkte Variante gewählt hatte. Dafür ist es jetzt so fest, dass das Regal gewiss nicht mehr auseinander fällt.

Alles in allem passt alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Bis jetzt kann ich einen Nachbau empfehlen.

Am übernächsten Wochenende erfolgt dann ein Praxistest. Wir hoffen, dass es nicht während der Fahrt anfängt zu poltern.

Es wächst und gedeiht!

Es ging heute einen ziemlichen Schritt nach vorn. Die inneren Rahmen sind mit dem äußeren Gestell verbunden. Die Füße sind dran, der obere abschließende Rahmen ist drauf und das Ganze durfte schon mal kurz probewohnen.

Aber eines nach dem anderen. Die erste Arbeit heute war es, die Teleskopschienen an dem äußeren Rahmen zu befestigen. Dafür verwendete ich wieder die Edelstahlschrauben mit den Hülsenmuttern. Als das fertig war, stellte ich schon mal die Kisten in die inneren Rahmen, um zu probieren, ob es so schon einmal passt. Und es passte! (Kurzes Schulterklopfen)

Im nächsten Schritt ging es um die Füße. Die erste Idee, im vorderen Bereich unten eine Querstrebe zu setzen, verwarf ich. Das Ganze war so wie es war schon sehr stabil. Hier hatte ich bei der Bestellung zum Glück noch eine zweite Möglichkeit vorgesehen. Die Füße bekommen jetzt höhenverstellbare Abschlusskappen.

Die Stellschrauben haben eine Länge von 3 cm. Damit sollte der Plan, das Regal an den Bettstreben oben zu verschrauben gut passen. Ich kann dann das Regal einfach drunterschieben und mit den Stellschrauben einfach bis zum Anschlag hochdrehen.

Nachdem die Füße angebaut waren, kam der erste große Moment. Das Regal durfte kurz sein geplantes Zuhause anschauen.

Ja, so hatte ich es mir vorgestellt. Also ein paar Maße genommen und wieder ab in den Keller. Nun wurde der obere Abschlussrahmen gebaut. Auf Diesen kann zum Schluss für noch mehr Ablagefläche noch eine Platte gelegt werden.

Genug für heute, Feierabend! Aber man sieht schon wo es hingeht. Schön, dass es bisher genau so wird, wie ich es mir vorgestellt hatte. So machen Selbstbauprojekte Spaß!

Im nächsten Schritt kommt das Regal morgen noch einmal in die Heckgarage. Der genaue Abstand nach oben wird abgemessen und die Stellen am „Bettgestell“ markiert, an denen die Abschlusskappen angeschraubt werden sollen.

Beim Schrauber

Alle Bestellungen sind jetzt da. Die Schrauben mit den passenden Muttern und dem Sicherungslack, die Sägeblätter und auch die zweite Kiste.

Am ersten Rahmen konnte ich schon die beiden Teleskopschienen befestigen. Jede Seite wurde 4x verschraubt. Damit sich nichts locker rüttelt, wurde noch Sicherungslack aufgetragen.

Das dann auf beiden Seiten und der erste Rahmen war fertig.

Gut, wenn man einen Plan hat!

Nicht so gut, wenn man dabei wichtige Dinge nicht beachtet hat. Was war passiert? Die Schrauben, die ich noch hatte, passten nicht und wenn sie gepasst hätten, hätte ich sie nicht nehmen können. Es waren nur einfache Stahlschrauben.

Aber ich konnte schon mal anhalten und die Löcher markieren.

Die Schwierigkeit, vor der ich jetzt stand, war die Tatsache, dass ich auf beiden Seiten sehr wenig Platz habe. Einfach durchbohren, 30er Schraube durch und Mutter drauf funktioniert nicht. Irgendwann kam ich auf Hülsenmuttern, mit denen z.B. unsere IKEA-PAX-Schränke im Schlafzimmer untereinander verbunden sind.

Die erforderlichen Schrauben und Muttern mussten nun erst einmal bestellt werden. Dabei achtete ich gleich darauf, dass alles aus Edelstahl ist. Nicht, dass da noch etwas anfängt zu rosten.

Ein Rahmen für die Kisten

Heute ging es nun los. Als erste Amtshandlung musste ein „Vorherfoto“ gemacht werden.

Die Kiste kam jetzt mit in den Keller. Dort war inzwischen Baufreiheit geschaffen worden.

Der erste „Och-Menno-Moment“ ließ nicht lange auf sich warten. Bei den Sägeblättern meiner aktuellen Stichsäge waren nur Holzsägeblätter vorhanden. Also schnell mal in den Baumarkt … ach nee, das geht ja gerade nicht!

Somit musste die „Alte“ nochmal ran. Der erste Schnitt funktionierte mehr schlecht als recht. Mit ein wenig Nacharbeit war es aber noch zu retten. Das Sägen mit der Säge in der Hand war also nicht so dolle. Der zweite Ansatz funktionierte dann besser. Die Säge hatte ich dafür in die Werkbank eingespannt.

Nachdem ich danach das Vierkantrohr beim dritten Schnitt auch nicht mehr mit der Seite, sondern der Kante ansetzte war es fast schon perfekt.

Heute sind auf diese Weise die zwei Rahmen entstanden, in denen später die Kisten stehen sollen.

Womit ich ehrlich gesagt überhaupt nicht gerechnet hatte, war der erforderliche Kraftaufwand für das Einsetzen der Verbinder. Da musste man mit dem Gummihammer ordentlich draufhauen. Leider führte das dazu, dass jetzt eine Menge Gummiabrieb auf den Winkeln ist. Vielleicht hätte ich doch die schwarze Variante nehmen sollen. Mal schauen, möglicherweise bekommt man das ja wieder sauber.

Die letzten beiden Schnitte musste ich ganz im „Retro-Style“ sägen. Da sich das Sägeblatt verabschiedete, kam die gute alte Bügelsäge zum Einsatz. Hier merkte ich doch gleich wieder, wie bequem man doch geworden ist.

Ach ja, Ersatz ist schon bestellt, natürlich jetzt für die „Neue“. Die ist auch deutlich spurtreuer als ihre Vorgängerin. Ich hoffe, das wird dann noch einfacher.

Im nächsten Schritt werden die Teleskopschienen befestigt und der umlaufende Rahmen gebaut.

Trari trara, die Post ist da!

Der Großteil der Lieferung ist da. Es fehlt nur noch die flachere Eurobox.

In einem 2 Meter langen Paket wurden die Vierkantrohre und die Steckverbinder geliefert.

Einen Tag vorher kamen bereits die Teleskopschienen.

Es sieht auf den ersten Blick komplett aus. Na dann los! Schauen wir doch mal, wie weit ich am Wochenende komme. Es juckt schon in den Fingern.

Planung für die Bastelstunde

Der eine oder andere hat es hier vielleicht schon mitbekommen. Wir haben seit einem Vierteljahr ein Wohnmobil.

Um das Womo auf unsere Bedürfnisse weiter anzupassen, haben wir auch bereits ein paar Ideen. Da ich hier schon lange kein Bauprojekt mehr hatte, habe ich mich entschlossen, euch an einer dieser Ideen teilhaben zu lassen.

Um uns den Umgang mit der „Geraffelkiste“ in der Heckgarage zu vereinfachen, möchte ich die Kiste in ein Regal integrieren. Sie soll in einen Rahmen eingebaut werden, der über einen Teleskopauszug verfügen wird.

Stand heute gibt es eine Planung und das Material wurde bestellt.

Die Skizze und die Liste habe ich mit der App „GoodNotes“ erstellt.

Das Material habe ich bei Alu-Spezi und Dold-Mechatronik bestellt. Die zweite Box kommt über Amazon, da wir die Erste dort schon bestellt hatten. In der kommenden Woche sollte das Alles hier ankommen. Bis dahin will ich den Keller noch einigermaßen aufgeräumt haben.

Wie es weitergeht, erfahrt ihr hier. Ich bin schon gespannt und ganz aufgeregt.