In den Seilen hängen …

Die nächste „Baustelle“ in unserem Wohnmobil Kalle waren die Fächer über den Betten. Diese sind offen, so dass man dort während der Fahrt nicht viel unterbringen kann. Türen anzubringen, war uns ein zu großer Aufwand. Außerdem würde auch das Raumgefühl leiden.

Damit sich da jedoch nicht alles, bei einer schwungvoll gefahrenen Kurve, gleichmäßig im Bett verteilt, haben wir uns etwas überlegt.

Zuerst wurde eingekauft. Im Warenkorb landeten 20m grünes Gummiband mit einem Durchmesser von 8mm. (Meine Frau überlegte ernsthaft Schlüppergummi zu nehmen!)

Anschließend wurden auf der Beifahrerseite Löcher in die Wände vom Regal gebohrt. In jede Wand kamen 2 Löcher mit 5cm Abstand.

Im letzten Schritt wurde das Gummiband durch die Löcher gefädelt und hinten im Schrank verknotet.

Jetzt wird die ganze Sache einem Praxistest unterzogen und wenn es sich bewährt, kommt vielleicht auch die andere Seite dran.

Uns gefällt es auf jeden Fall schon mal. Auch bei der Farbe haben wir uns richtig entschieden.

P.S.: Die nächste Verschönerung an Kalle ist auch schon in Vorbereitung. Darauf bin ich schon ganz gespannt. Um was es geht, wird natürlich noch nicht verraten. Ein bisschen Spannung muss schon sein.

Ein Rahmen für die Kisten

Heute ging es nun los. Als erste Amtshandlung musste ein „Vorherfoto“ gemacht werden.

Die Kiste kam jetzt mit in den Keller. Dort war inzwischen Baufreiheit geschaffen worden.

Der erste „Och-Menno-Moment“ ließ nicht lange auf sich warten. Bei den Sägeblättern meiner aktuellen Stichsäge waren nur Holzsägeblätter vorhanden. Also schnell mal in den Baumarkt … ach nee, das geht ja gerade nicht!

Somit musste die „Alte“ nochmal ran. Der erste Schnitt funktionierte mehr schlecht als recht. Mit ein wenig Nacharbeit war es aber noch zu retten. Das Sägen mit der Säge in der Hand war also nicht so dolle. Der zweite Ansatz funktionierte dann besser. Die Säge hatte ich dafür in die Werkbank eingespannt.

Nachdem ich danach das Vierkantrohr beim dritten Schnitt auch nicht mehr mit der Seite, sondern der Kante ansetzte war es fast schon perfekt.

Heute sind auf diese Weise die zwei Rahmen entstanden, in denen später die Kisten stehen sollen.

Womit ich ehrlich gesagt überhaupt nicht gerechnet hatte, war der erforderliche Kraftaufwand für das Einsetzen der Verbinder. Da musste man mit dem Gummihammer ordentlich draufhauen. Leider führte das dazu, dass jetzt eine Menge Gummiabrieb auf den Winkeln ist. Vielleicht hätte ich doch die schwarze Variante nehmen sollen. Mal schauen, möglicherweise bekommt man das ja wieder sauber.

Die letzten beiden Schnitte musste ich ganz im „Retro-Style“ sägen. Da sich das Sägeblatt verabschiedete, kam die gute alte Bügelsäge zum Einsatz. Hier merkte ich doch gleich wieder, wie bequem man doch geworden ist.

Ach ja, Ersatz ist schon bestellt, natürlich jetzt für die „Neue“. Die ist auch deutlich spurtreuer als ihre Vorgängerin. Ich hoffe, das wird dann noch einfacher.

Im nächsten Schritt werden die Teleskopschienen befestigt und der umlaufende Rahmen gebaut.