Starker Kaffee und Hilfslinien

Hier jetzt noch eine Zeichnung aus dem letzten Urlaub.

Bei einem Espresso, der definitiv Tote erwecken konnte, saßen wir vor einem Kaffee-Haus mit Blick auf diese Fassaden. Ich versuchte mich wieder einmal in perspektivischem Zeichnen.

Es klappt schon ganz gut. Dieses Mal hatte ich auch daran gedacht, mir Hilfslinien zu ziehen. Sonst zeichne ich ja meist einfach darauf los und wundere mich dann, dass es nicht so richtig passt.

Sollte unsere nette Tischnachbarin das hier lesen, liebe Grüße von uns!

Altes und Neues

Nach langer Zeit im Home-Office wollte ich mal wieder die Kollegen im Büro besuchen.

Auf nach Frankfurt am Main. Neben Notebook und Co. waren natürlich auch der Block und die Stifte im Gepäck.

Was mich an Frankfurt zeichnerisch interessiert, ist der Gegensatz zwischen historischen Gebäuden und den Hochhäusern. Also suchte ich mir ein entsprechendes Motiv. Die erste Zeichnung entstand auf der Brücke „Eisener Steg“. Im Vordergrund ist die „Kath. Pfarrkirche St. Leonhard“. Sie bildet einen schönen Kontrast zu den Gebäuden im Hintergrund.

2016 zeichnete ich eine Laterne vor der alten Oper. Ich wusste noch den genauen Platz, an dem ich damals saß. Dann schauen wir doch mal, wie ich mich weiterentwickelt habe … nun, ich denke, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

O sole mio, … (#VirtualSketch)

Mit der virtuellen Gondel war ich am 21. April in Venedig unterwegs. Ich wollte etwas abseits zeichnen. Somit schipperte ich gefühlt jeden kleinen Kanal entlang, bis ich ein passendes Motiv fand.

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Wieder war eigentlich die größte Herausforderung, die Verzerrung der Perspektive auszugleichen.

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Ich finde, es ist mir ganz gut gelungen.

Ansonsten: wir sollten wirklich mal dort hin. Es gibt einige schöne Ecken.

Big Apple (#VirtualSketch)

Ich war noch niemals in New York, …! Aber Google macht es möglich.

Zuerst trieb ich mich am vorgeschlagenen Treffpunkt herum. Am Times Square fühlte ich mich jedoch mit meinem Bleistift nicht so richtig wohl. So machte ich mich auf den Weg in den Central Park. Hier fand ich einen Blick in Richtung Times Square, auf dem sogar noch Bäume zu sehen sind.

Mit der Laterne im Vordergrund versuchte ich einen Blickfang als Gegenstück zu den Hochhäusern zu setzen.

Lets have a tea! (#VirtualSketch)

Der Portschlüssel brachte mich auf ein Boot auf der Themse. Der Blick fiel auf die Tower-Bridge.

Es war recht windig, also sprang ich bei der nächsten Gelegenheit an Land und machte mich zu Fuß auf den Weg. Mitten auf der Zufahrt zur Brücke entschied ich mich — das wird es!

Ich ignorierte die hupenden Autofahrer und setzte mich mitten auf die Fahrbahn.

Barcelona (#USkVirtual)

Auf nach Barcelona! Offensichtlich hielt der Reiseleiter die Karte falsch und wir landeten auf der griechischen Insel Santorino.

Aber wenn ich schon mal hier bin, … Ein zweites Mal im Rahmen der virtuellen Reisen gab ich noch rasch den Markern eine Chance.

Ich stelle fest, ich bin doch eher der „Bleistifttyp“. Die Marker ziehen erstmal wieder zurück in den Schrank.

In Barcelona dann doch endlich angekommen, irrte ich einen ganze Weile durch die Straßen. Es kam einfach kein Motiv vorbei, das rief: „Zeichne mich!“. Ich wollte gerade aufgeben, da hörte ich es rufen.

Mit dem Bleistift zwischen den Fingern fühlte ich mich deutlich wohler beim Zeichnen. Ich hoffe, das kann man auch sehen.

Bogengang am Eingang

Mir ist gestern aufgefallen, dass ich hier schon eine Weile keine Bleistiftzeichnungen veröffentlicht habe. Die letzten sind nur in der Urban Sketcher Gruppe gelandet.

Hier also mal wieder etwas Neues.

Da meine Uhr auf die Anzahl der Schritte achtet, steige ich auf dem Weg ins Büro meistens eine S-Bahn-Station früher aus. Dann führt mich mein Weg an vielen Motiven vorbei. Eines davon ist das Bode-Museum.

Backsteingotik in Zehlendorf

Auf meiner neuen Freitagszeichnung seht ihr die Paulus-Kirche aus Zehlendorf. Sie wurde 1903 erbaut. Der Architekt orientierte sich an der märkischen Backsteingotik.

Erst hatte ich überlegt, den Blick in die Serie „Wege“ aufzunehmen. Aber der Turm wollte dann doch lieber mit Bleistiften gezeichnet werden.

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Die regelmäßigen freitäglichen Wartezeiten sind jetzt erst einmal für unbestimmte Zeit vorbei. Das heißt natürlich nicht, dass ich aufhöre zu zeichnen. Es wird wahrscheinlich einfach wieder unregelmäßiger.

Wieder Freitag

Und wieder ist es Freitag und ich habe in Steglitz Zeit zum Zeichnen. Heute hatte ich mir den Bierpinsel vorgenommen.

Nachdem ich den oberen Teil komplett fertig hatte, stellte ich leider fest, dass der untere Teil nicht mehr passte. Also oben alles wegradieren und neu anfangen. Jetzt passt es auch.