Bei Enten zu Gast

Abendbrot gab es gestern bei uns außer Haus. Wir packten Wein, Wurst und Kekse ein, schnappten uns die Räder und radelten zur Dahme. Am Ufer des Flusses machten wir es uns gemütlich.

Zweimal bekamen wir Besuch von einer Entenfamilie, die unsere Vorräte, Rucksäcke und Zeichenutensilien intensiv untersuchten.

Trotz dieser Ablenkung konnte ich eine Zeichnung anfertigen.

Erkenntnisse des Abends, wir müssen das öfter machen, der Wein war gut, Enten klauen TUC-Kekse und ich brauche bald einen neuen 9B-Stift.

Ach ja, ich muss wieder ein wenig mehr Sport machen. Von diesem kurzen Ausflug habe ich mir einen kleinen Muskelkater geholt. Das ist kein gutes Zeichen.

5 Bier bitte!

Wer hat an der Uhr gedreht? Am Freitag informierte mich WordPress, dass ich mit dem Serviervorschlag jetzt 5 Jahre dabei bin.

Mein BLOG hat also seinen 5. Geburtstag feiern können. Viel ist seitdem passiert.

  • 15,8 Tausend Aufrufe meiner Seiten
  • 8.698 Besucher waren da und haben die
  • 495 Artikel gesehen
  • 74 Besucher haben sich entschlossen, dem Serviervorschlag zu folgen

Vielen Dank an alle, die mir hier die Treue halten. Na dann … auf die nächsten 5 Jahre.

Spontaner Besuch im Park

Eigentlich war der Tag komplett anders geplant. Das Wohnmobil hatte einen Termin zur Durchsicht. Zum Abend sollten wir es wieder abholen können. Die Zwischenzeit wollten wir uns im Tierpark vertreiben. Wie gesagt, es kam anders. Wir waren kaum aus dem Womo raus, da legte der Techniker schon los und ehe wir uns versahen, war alles erledigt.

Was machen wir jetzt mit dem angebrochenen Tag? Doch noch in den Tierpark? Doch wo parkt man dort ein Wohnmobil? Also war der Ersatzplan, dass wir Richtung Heimat fahren und einfach mal schauen.

Gleichzeitig sahen wir die Hinweisschilder für die „Gärten der Welt“. Jeder dachte, „Hey, das wäre doch was!“. Also auf nach Marzahn!

Im Park fand ich eine schöne Stelle zum Zeichnen. Die Bank wurde auch gerade frei. So entstand dann die Vorzeichnung.

Zu Hause angekommen fiel mein Blick auf das Tablet. Hm, sollte ich mal? Bei EDIM hatte es doch so gut geklappt …

Gut, das ging dann mal in die Hose. Wahrscheinlich wollte ich einfach zuviel. EDIM und Urban Sketching sind schon unterschiedliche Baustellen.

Von einer Zeichen-Kollegin kam der Tipp es doch ein wenig sanfter angehen zu lassen und da ich die Ausgangsdatei noch in Procreate hatte, machte ich mich an die Arbeit.

Die zweite Version gefällt mir schon besser. Die Technik ist noch ausbaufähig aber ich denke, ich bin auf dem richtigen Weg. Es ist auch relativ selten, dass ein Meister vom Himmel fällt.

Im Anschluss stellte sich die Frage, wie sieht das Ganze aus, wenn ich es in meiner gewohnten Art und Weise umsetze?

Ich denke, man sieht, mit welcher Technik ich mich wohlfühle. Und darum geht es ja hauptsächlich. Was aber nicht heißen soll, dass ich das Zeichnen mit Procreate wieder aufgebe.

EDIM 2021 Teil 4

Nun ist der Mai schon ein paar Tage vorbei. Es hat wieder richtig Spaß gemacht. Ich habe das Gefühl, dass ich mit Procreate jetzt deutlich besser zurechtkomme. Insofern hat das Ganze doch schon mal etwas gebracht.

Sehr schön war in diesem Jahr auch die Stimmung in der Facebook-Gruppe. Es ist einfach schön, von Menschen aus aller Welt Rückmeldungen und nette Kommentare zu erhalten. Auch anders herum, die Interpretationen der Anderen zu sehen und zu kommentieren – was die Technik heute alles so möglich macht.

Sollte sich jemand aus der Gruppe hierher verirren, Vielen Dank für diese Zeit.

Aber nun zu den Zeichnungen, die in den letzten Tagen so entstanden sind.

Los geht es mit dem Thema “Würfel”. An dem Tag standen wir mit dem Wohnmobil in Straupitz im Spreewald. Vor dem Zeichnen spielten wir noch ein Spiel. Da war es naheliegend, dass der Würfel auch gleich Modell stehen (oder liegen?) musste.

Beim Thema Schatzkiste suchte ich zuerst nach einem Motiv aus dem Film “Die Schatzinsel” mit den Muppets. Als ich jedoch keine ansprechende Vorlage fand, fiel mir eines meiner Lieblings-Computerspiele ein, Monkey Island von Lucas Arts.

Ja und nun hängt Guybrush Threepwood am Seil und muss eine Entscheidung treffen. Rettet er die Schatzkiste oder seine Freundin Elaine?

Der 24. stand im Zeichen der Skizzenbücher. Meine Bleistiftzeichnungen sammle ich in A5-Ordnern. Eine Handvoll Bücher habe ich jedoch mit den Glühlampen. Die sehen von außen jedoch recht langweilig aus. Auf gut Glück aufgeklappt sah ich die Lampe mit dem Pflaster. Das wurde dann mein Motiv.

Das Thema für den 25sten war von vornherein klar. Wie jedes Jahr ist wieder Handtuchtag. Der Tag, an dem man dem genialen Autor Douglas Adams gedenkt. Eine meiner Lieblingsfiguren ist Marvin, der depressive Roboter.

Was man nicht so alles finden kann. Auf dem Weg nach Hause fand ich vor ein paar Jahren einen kleinen LEGO-Ritter. Natürlich durfte er mitkommen. Er lebt jetzt bei uns im Wohnzimmer. Thema: “draußen gefunden” – check!

Eigentlich war ein Verlängerungskabel das Thema des nächsten Tages. Ich entschied mich jedoch für ein USB-Kabel. Bei der Gelegenheit fiel mir zum ersten Mal auf, dass die Enden im USB-Logo unterschiedlich sind. Hätte mir das als jemandem aus der IT nicht schon früher auffallen müssen?

Mein Motiv am 28sten hätte ich auch zwei Tage vorher zeichnen können. Den kleinen Unimog von Matchbox hatte ich als kleiner Junge am Strand der Ostsee gefunden. Jetzt hat er es zum Thema Auto aufs Papier geschafft.

Ein “Stapler” war das Thema am folgenden Tag. Wer kommt bitte auf die Idee, einen Tacker zu zeichnen? (Har-Har-Gefahr! – Grüße an Gina)

Modell stehen durfte mein Zenith-Tacker aus alten Tagen. Bei meiner Arbeit im Fotolabor war er mein täglicher Begleiter.

Mit Spielkarten geht es weiter. Bei der Gelegenheit hatten wir den Spieleschrank durchforstet, nach Spielen, die ins Wohnmobil umziehen können. Dabei fiel mir ein Skat-Spiel mit Motiven von Otto Waalkes in die Hände. Das war doch passend. So kommt der Künstler, der einen großen Anteil an meinem Spaß beim Zeichnen hat, mit in meine Sammlung.

Auf zum Finale! Das abschließende Thema des Jahres 2021 war eine Computermaus. So durfte meine Maus mal mit mir ins Bett. Dort lag sie mir dann Modell. Sowas hat man auch nicht jeden Tag.

Nach 31 Tagen und 31 Zeichnungen bin ich wieder weitergekommen. Die ersten Schritte fühlten sich ungewohnt an. Es zog immer mehr Routine ein. Der eine oder andere Fehler auf dem Weg wurde mitgenommen. Aber das ist es ja, was weiterbringt. Wie der alte Edison gesagt haben soll: “Ich habe nicht 1000 Mal beim Bau der Glühlampe versagt, ich habe 1000 Wege gefunden, wie es nicht geht.”.

Die “Pinsel” und das “Papier” von Ittai Manero kann ich vorbehaltlos empfehlen. Im ersten Artikel zu EDIM2021 ist ein Link zu seiner Seite. Schaut mal bei ihm vorbei!

Sieht man mich bei EDIM2022 auch wieder? Ganz gewiss! Wird es dann wieder Papier? Keine Ahnung! Lassen wir uns alle überraschen! Bis dann …!

EDIM 2021 Teil 3

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?

Da habe ich euch doch etwas lange warten lassen. Sorry!

Also; los geht es!

An 15. Tag war Medizin das Thema. Ab einem gewissen Alter mangelt es da nicht an Vorlagen. Voila, hier meine Magentablette.

Weiter geht es mit dem nächsten Thema, zerknülltes Papier. Der erste Versuch endete damit, dass ich den Radierer auf ganz groß gestellt hatte und für einen leeren Arbeitsbereich sorgen musste. Würde ich die Zeichnungen nicht auf dem Tablet machen, das Papier wäre zerknüllt auf dem Boden gelandet. Ein Taschentuch (unbenutzt) wurde dann der Star des Abends.

Beim Thema des nächsten Tages konnte ich mich nicht entscheiden. Zur Auswahl stand ein Pinsel oder ein Stift. Also nahm ich meinen Pinselstift. Dieser wurde mir vom Comic-Zeichner Flix wärmstens empfohlen. Ja, was soll ich sagen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten benutze ich den sehr gern. Danke, Flix!

Eine Interdental-Zahnbürste sollte es am 18. werden. Dafür habe ich in unserem Haushalt kein „Model“ gefunden. Aber Zahnseide war da. Ist das nicht auch sowas?

Am 19. sollte es der Blick aus dem Fenster werden. Nach vorn oder nach hinten? Die Straße oder der Garten? Es wurde die Straße mit unserem Wohnmobil, welches sich schon auf die kommenden Touren freut.

Ein wichtiges Werkzeug ist der Korkenzieher. Daher hatte er es auch auf die Liste von EDIM in diesem Jahr geschafft. Wir haben den immer am Mann / an der Frau, in Form meines Taschenmessers.

Das letzte Thema in diesem Artikel ist ein Gewürzglas. Es wurde eine Mischung aus unserer Salz- und unserer Pfeffermühle.

Der nächste Teil lässt hoffentlich nicht so lange auf sich warten.

EDIM 2021 Teil 2

Weiter geht’s! Schon sind 7 neue Zeichnungen entstanden.

Als Thema des achten Tages suchte ich mir aus den Vorgaben die Hand aus. Ja ich gebe zu, ich habe es mir einfach gemacht.

Kaffeebohnen oder Nüsse sollten es am 9. werden. Wie man sieht, ich entschied mich gegen die Nüsse.

Der Zehnte stand im Zeichen der Lilie. Nee Quatsch, es sollte eine Pflanze aus unserem Umfeld werden. Ich entschied mich für unseren Kaktus, der im Sommer immer auf dem Balkon wohnt. Für’s Gießen bedankt er sich ab und zu mit einer wunderschönen Blüte.

Weiter mit Tag 11. Ein Tool sollte es werden. Das Tool überhaupt ist doch ein Leatherman. Es hat uns schon oft gute Dienste erwiesen.

Für den zwölfen Tag wurde es schmutzig. Ein Stapel Abwasch war gewünscht. Wenn ich ehrlich bin, sieht mein Geschirr nicht wirklich schmutzig aus. Da muss ich noch üben.

Beim Thema Nahaufnahme musste ich eine Weile überlegen. Kurz bevor wir loslegen wollten, kam mir der Einfall. Oft stand ich mit meinem Vater mit dem Teleskop im Garten. Als Astro-Lehrer konnte er mir eine Menge zeigen. Danke dafür, du fehlst mir! (Und das auch noch am Vatertag.) Erkennt jemand, was da gerade im Okular zu sehen ist?

Wieder sollte es ein Stapel werden. Dieses Mal jedoch ein Stapel Socken. Ein Blick in meine Sockenschublade gefällig? Zum Glück lag Animal ganz oben. Sonst wäre es ein recht farbloses Bild geworden.

Dann sind wir mal gespannt, was die nächsten Tage bringen.

Hoch hinaus

Kran /kraːn,Krán/ Substantiv, maskulin [der] Vorrichtung, die aus einer einem Gerüst ähnlichen, fahrbaren Konstruktion mit Führerhaus und einem (beweglichen) Ausleger besteht, die zum Versetzen oder Heben von Lasten oder sperrigen Gegenständen benutzt wird.

Ist das nicht eine schöne Beschreibung, die ich im Internet gefunden habe?

Ich habe den Kran vor unserem Fenster lieber gezeichnet als beschrieben. Und war damit seit einiger Zeit mal wieder auf dem Gebiet des Urban Sketching unterwegs. Das Zeichnen auf dem Tablet für „Every Day in May“ macht Spaß. Aber ein Bleistift ist nun mal ein Bleistift.

Auch unser Farn und die Gerbera haben es in die Zeichnung geschafft.

Ich kleb‘ dir eine!

Na dann lassen wir die Katze mal aus dem Sack. Wir haben unser Wohnmobil personalisiert. Jetzt gibt es von Kalle keinen Zwilling mehr.

Dazu habe ich in Vectornator (eine Zeichenapp auf dem Tablet) zwei Motive gezeichnet. Diese schmücken jetzt die Front und das Heck.

Fangen wir vorn an. Hier schaut jetzt mein Wurm frech über den Kühlergrill.

Auf dem Heck prangt, wie soll es anders sein, eine Glühlampe. Als Motiv in der Lampe hatte ich unser eigenes Wohnmobil gewählt.

Bevor jetzt jemand die Brille holen muss, hier noch eine Nahaufnahme:

Während der Wurm schnell noch vorm Schlafengehen entstand, steckt in der Glühlampe ordentlich Arbeit. Das waren im Endeffekt einige Stunden.

Die Aufkleber wurden in der örtlichen Druckerei Leue geplottet. Vielen Dank für die Arbeit inklusive der Korrekturen.

Das Aufkleben ging recht problemlos. Mit einigen gesehenen YouTube-Videos und den Tipps von Herrn Leue klappte es.

Jetzt wollen wir hoffen, dass wir auch lange daran Freude haben.

Lass es dunkel werden!

Vom 5. bis zum 12. April diesen Jahres ist die International Dark Sky Week. Worum geht es? Ja, wie der Name es schon sagt, es geht um einen dunklen Himmel.

Die Menschen in den Städten dieser Erde kennen heute oftmals keinen dunklen Himmel mehr. In Deutschland muss man Orte, an denen man die Milchstraße sehen kann, schon intensiv suchen.

Inzwischen gibt es den Begriff der Lichtverschmutzung. Wir Menschen machen die Nacht zum Tag. Überall leuchtet es hell.

Inzwischen leben wohl 83% der Menschheit mit einem künstlich erleuchteten Himmel. Das beeinträchtigt nicht nur das Leben des Menschen, auch Tiere leiden darunter. Außerdem ist es eine ziemliche Verschwendung von Energie.

Schaut bitte auf euer Verhalten. Verzichtet auf jedes unnötige Licht und tut der Umwelt einen Gefallen.

Ach ja, das Motiv habe ich von der oben verlinkten Seite ausgeborgt. Ich möchte mich nicht mit fremden Federn schmücken. Die Idee, das Thema in eine Glühlampe zu packen fand ich jedoch schon reizvoll.