Perspektive im Garten

Gestern wollte ich im Garten eine Skizze zur Übung von Perspektiven zeichnen. Als erstes habe ich mir die umstehenden Häuser betrachtet. Aber so richtig wollte der Funke nicht überspringen.

Dann fiel mein Blick auf unsere Süßkirsche. Was, wenn ich den mal aus der Perspektive der Amsel zeichne, die gerade darunter sitzt?

Materialliste:

  • Papier 90g DIN-A5 (Clairfontaine)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistift 2B (FaberCastell 9000er Serie)
  • Bleistift 9B (LYRA Rembrandt)

Bäume und Gräber

Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, in den Kletterpark in Bad Saarow zu gehen. Die Tür stand auch offen. Leider waren wir aber offensichtlich zu früh dran. Der Saisonstart ist erst in einer Woche.

Zeit für eine Zeichnung war aber trotzdem. Auf dem Gelände des Kletterparks befand sich vor langer Zeit die Begräbnisstätte der Familie Bonserie. Nach Plünderungen 1945 wurden die „Bewohner“ umgebettet und das Gelände verfiel. Auf der Zeichnung ist das ehemalige Mausoleum zu sehen.

Materialliste:

  • Papier 170g DIN-A5 (Boesner)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistift 2B, 8B (FaberCastell 9000er Serie)
  • Pentel Orenz 0,2 B

Vernissage

Meine erste Vernissage ist Geschichte. Es war spannend und aufregend.

Ich konnte viele interessante Gespräche führen. Für ein sehr gutes Gefühl sorgten anerkennende Blicke und Worte der Anderen.

Beim „Live-Drawing“ ist dann die folgende Zeichnung entstanden.

Bei einem abschließenden Bier in kleiner Runde wollte noch ein zweites Motiv in den Skizzenblock. Dieses Mal haben es meine Frau und meine Tochter mit auf das Bild geschafft. Premiere!

Materialliste Zeichnung 1:

  • Papier 170g DIN-A5 (Boesner)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistift 2B, 8B (FaberCastell 9000er Serie)
  • Pentel Orenz 0,2 B

Materialliste Zeichnung 2:

  • Papier 90g DIN-A5 (Clairfontaine)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistift 2B, 8B (FaberCastell 9000er Serie)

Langsam wird es ernst

In der nächsten Woche am Samstag ist es soweit. Zum ersten Mal hängen Zeichnungen von mir in einer Ausstellung. Ich bin schon ganz gespannt.

Wer dies hier noch rechtzeitig liest und in Berlin ist, sollte sich das nicht entgehen lassen. Zeichnen und Bier genießen passt doch recht gut zusammen.

Zur Vernissage am 16. März werden einige Mitglieder der Berliner Urban Sketcher vor Ort sein. Jeder Besucher darf beim geplanten Eventzeichnen mitmachen, den Zeichnern über die Schulter schauen oder einen Blick in die Skizzenbücher wagen.

Wer mit der S-Bahn anreisen möchte, kann bis zum S-Bahnhof Attilastraße fahren und von dort aus den Fußweg an den Gleisen nehmen. Vielleicht kommt demjenigen dann die folgende Brücke bekannt vor.

Das ist eine Zeichnung aus der „Serie“ der Perspektivübungen. Hier habe ich es geschafft, das Ganze mal nicht bis zum Ende zu treiben.

Vorbereitungen in der Brauerei

In Vorbereitung der Ausstellung in der Stone Brewing World trafen sich einige der Berliner Urban Sketcher in der Brauerei. Es wurden noch letzte Absprachen getroffen und natürlich auch gezeichnet.

Da es draußen kalt war, blieben meine Frau und ich lieber drin. Bei leckerem Essen und Bier zeichnete es sich ganz entspannt.

Die fertige Zeichnung sah dann so aus:

Nach der ersten Zeichenrunde ging es für mich noch in den Brauraum. Auch dort boten sich einige schöne Motive.

Auch bei diesen beiden Zeichnungen sieht man wieder die Struktur des neuen Papiers.

Die beiden Stempel landeten auf der Rückseite der ersten Zeichnung. Ich dachte, dass das Stempeln nur bei Tauchern verbreitet ist … so kann man sich irren.

Materialliste:

  • Papier 170g DIN-A5 (Boesner)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistift 2B, 8B (FaberCastell 9000er Serie)
  • Bleistift 9B (LYRA Rembrandt)
  • Pentel Orenz 0,2 B

Neues Buch, neues Glück?

Mein altes Skizzenbuch ist leer und wurde dem Mülleimer übergeben. Bei Boesner wurde jedoch rechtzeitig für Ersatz gesorgt.

Wieder ist es ein Ringbuch geworden. Leider hat dieses Buch keine Mikroperforierung. Da ich ja mit Bleistiften arbeite, kann ich die Zeichnungen nicht im Buch lassen. Sie verwischen dort. Und noch einen weiteren Vorteil hat das Aufbewaren der Zeichnungen in einem separaten Ordner. Sollte das Skizzenbuch verloren gehen, sind die Zeichnungen nicht weg.

Jetzt aber zur ersten Zeichnung im neuen Buch. Sie ist in den Königskolonnaden im Heinrich-von-Kleist-Platz in Berlin entstanden. Die letzten Striche habe ich dann in der Gaststätte „Hannibal“ gezogen. Leider verirrte sich ein Tropfen vom Bierglas auf das Blatt. Tja, nicht zu ändern, das ist jetzt so.

Noch ein paar Feststellungen zum Buch. Als erstes ist mit aufgefallen, dass das Papier, im Gegensatz zum alten Buch, nicht weiß ist. Es ist eher leicht gelblich. Der zweite Unterschied ist mir erst heute bewusst geworden, die Struktur ist deutlich rauer. Ich hätte nicht gedacht, dass sich das so sehr auf die Zeichnung auswirkt. Mal was anderes.

Zinnowitz 2.0

Vor ein paar Jahren, genau genommen 2012, zeichnete ich das Hotel Dünenschloss in Zinnowitz auf Usedom. Eine Kopie der Zeichnung hängt dort im Treppenhaus.

Nun waren meine Frauen wieder für ein paar Tage dort und haben mir ein Foto vom Hotel geschickt. Also Stifte gespitzt, über das Zeichenpapier gestrichen und losgelegt. Schauen wir doch mal, wie dieses Motiv heute als Zeichnung aussieht.

Tja, was soll ich sagen … knappe 7 Jahre gehen auch am Zeichenstil nicht spurlos vorbei.

Materialliste:

  • Papier 140g DIN-A5 (Noname)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistift 2B, 8B (FaberCastell 9000er Serie)
  • Bleistift 9B (LYRA Rembrandt)
  • Pentel Orenz 0,2 B

Übungen zur Perspektive

In den letzten Tagen zeichne ich in Bus und Bahn in einem Extra-Block. Ich möchte damit das perspektivische Zeichnen trainieren. Was ich bei diesen Zeichnungen auch übe, ist das frühzeitige Aufhören. Damit tue ich mich noch sehr schwer. Bei der Zeichnung unten ist mir das wieder nicht gelungen. Es wurde wieder einmal eine „fertige“ Zeichnung. Nicht, dass das jetzt grundsätzlich schlecht wäre, aber das war nicht das Ziel der Übung.

Materialliste:

  • Papier 90g DIN-A5 (Clairfontaine)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistift 2B (FaberCastell 9000er Serie)
  • Bleistift 9B (LYRA Rembrandt)
  • Pentel Orenz 0,2 B

Bahnhof Friedrichstraße, die Zweite

Bei den Urban Sketchern aus Berlin kursiert seit einiger Zeit der Geheimtipp Dussmann. Aus dem 3. Stock des Kulturkaufhauses in der Friedrichstraße hat man einen schönen Blick auf den Bahnhof und sitzt, wichtig in der kalten Zeit, warm und trocken. So einige haben inzwischen dieses Motiv auf Papier gebannt. Da ich ja sozusagen an der Quelle sitze, musste ich jetzt nachziehen.

Ein wenig doof ist es, wenn man abends zeichnen möchte, dass man irgendwann nix mehr erkennt. Es spiegelt sich dann nur noch der Laden in der Scheibe.

Die letzten Änderungen habe ich dann heute früh noch vorgenommen. Die Häuser im Hintergrund konnte ich am Abend überhaupt nicht mehr sehen.

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Materialliste:

  • Papier 140g DIN-A5 (Noname)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistift 2B, 8B (FaberCastell 9000er Serie)
  • Bleistift 9B (LYRA Rembrandt)
  • Pentel Orenz 0,2 B

Berlin, Bahnhof Friedrichstraße

Wenn das Wetter und die Laune es zulassen, drehe ich mit meinen Kollegen in der Mittagspause eine kleine Runde an der frischen Luft. So ziemlich jedes Mal nehme ich mir vor, das Panorama mit dem Bahnhof und dem Fernsehturm zu zeichnen.

Jetzt ist es passiert.

Ich habe zwar das „falsche“ Papier benutzt, aber das Ergebnis gefällt mir trotzdem.

Materialliste:

  • Papier 90g DIN-A5 (Clairfontaine)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistift 2B (FaberCastell 9000er Serie)
  • Pentel Orenz 0,2 B