Bahnhof Friedrichstraße, die Zweite

Bei den Urban Sketchern aus Berlin kursiert seit einiger Zeit der Geheimtipp Dussmann. Aus dem 3. Stock des Kulturkaufhauses in der Friedrichstraße hat man einen schönen Blick auf den Bahnhof und sitzt, wichtig in der kalten Zeit, warm und trocken. So einige haben inzwischen dieses Motiv auf Papier gebannt. Da ich ja sozusagen an der Quelle sitze, musste ich jetzt nachziehen.

Ein wenig doof ist es, wenn man abends zeichnen möchte, dass man irgendwann nix mehr erkennt. Es spiegelt sich dann nur noch der Laden in der Scheibe.

Die letzten Änderungen habe ich dann heute früh noch vorgenommen. Die Häuser im Hintergrund konnte ich am Abend überhaupt nicht mehr sehen.

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Materialliste:

  • Papier 140g DIN-A5 (Noname)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistift 2B, 8B (FaberCastell 9000er Serie)
  • Bleistift 9B (LYRA Rembrandt)
  • Pentel Orenz 0,2 B

Berlin, Bahnhof Friedrichstraße

Wenn das Wetter und die Laune es zulassen, drehe ich mit meinen Kollegen in der Mittagspause eine kleine Runde an der frischen Luft. So ziemlich jedes Mal nehme ich mir vor, das Panorama mit dem Bahnhof und dem Fernsehturm zu zeichnen.

Jetzt ist es passiert.

Ich habe zwar das „falsche“ Papier benutzt, aber das Ergebnis gefällt mir trotzdem.

Materialliste:

  • Papier 90g DIN-A5 (Clairfontaine)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistift 2B (FaberCastell 9000er Serie)
  • Pentel Orenz 0,2 B

Brauerei, die Zweite

Wie schon erwähnt, es gibt in der Stone Brewery unzählige Motive, die zum Zeichnen einladen.

Auf der Suche nach einer Sicht, die vielleicht nicht jeder zeichnen würde, stieß ich auf diesen Durchgang. Wenn man erleichtert von der Toilette zurück zum Bier geht, bietet dieses Bild.

Materialliste:

  • Papier 140g DIN-A5 (Noname)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistifte 2B, 8B (FaberCastell 9000er Serie in „Normal“ und „Jumbo“)
  • FaberCastell Graphitkreide 6B
  • Pentel Orenz 0,2 B

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Jetzt ist es soweit. Wenn alles klappt, wie geplant, werden demnächst Zeichnungen von mir in einer Ausstellung zu sehen sein.

Die Stone Brewery im Marienpark bietet den Mitgliedern der Urban Sketcher Berlin die Möglichkeit sich zu zeigen. Das Thema ist, wie könnte es anders sein, Berlin.

Jeder wird eine Zeichnung aus der Brauerei und noch das eine oder andere Berlin-Bild ausstellen.

Mein erster „Schuss“ ist ein Motiv aus dem Gastraum. Es ist aber noch ein weiterer Zeichentermin angesetzt. Motive gibt es dort zu Hauf.

Wie es weitergeht, lest ihr natürlich hier.

Materialliste:

  • Papier 140g DIN-A5 (Noname)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistifte 2B, 8B (FaberCastell 9000er Serie in „Normal“ und „Jumbo“)
  • Pentel Orenz 0,2 B

Ich hab‘ da mal was vorbereitet

Seit einiger Zeit bin ich in der Gruppe der „Urban Sketcher Berlin“. Als sich nun ein paar der Mitglieder im Dussmann Kulturkaufhaus treffen wollten, gesellte ich mich einfach mal dazu. Ich kam zwar nicht zum Zeichnen (dafür ist die Mittagspause zu kurz), aber hatte mit den Dreien ein sehr nettes Gespräch.

Damit ich nicht mit ganz leeren Händen dastehe, wurde von mir vorher die unten zu sehende Zeichnung angefertigt.

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Da ich öfter gefragt werde, was ich zum Zeichnen verwende, werde ich ab jetzt die Liste unter der jeweiligen Zeichnung mit veröffentlichen.

  • Papier 140g DIN-A5 (Noname)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistifte 2B, 8B (FaberCastell 9000er Serie in „Normal“ und „Jumbo“)
  • Pentel Orenz 0,2 B

Unter der Kette

Vom Podcaster Travis J. Dow bekam ich den Tipp, die Kirche „St. Maria unter der Kette“ zu zeichnen. Diese Kirche hatte ich bisher noch nie für voll genommen. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Karlsbrücke.

Als Motiv habe ich den Innenhof mit Blick zum Ausgang gewählt. Aber auch von außen gab es schöne Ansichten.

Danke Travis!

Auf zur Kleinseite

Als weiteres Motiv stand die Karlsbrücke auf meinem Plan. Unklar war jedoch, wie die Zeichnung werden sollte. Mein erster Gedanke war eigentlich, die Brücke von der Seite mit dem Hradschin im Hintergrund zu zeichnen.

Spontan entschied ich mich dann jedoch für die Brückentürme der Kleinseite. Während in Richtung Altstadt ein einzelner Turm steht, sind es hier zwei Türme. Diese sind durch einen Torbogen verbunden.

Mit klammen Fingern musste ich mich nach der Vorzeichnung erst einmal, bei einer heißen Schokolade mit meiner Frau, aufwärmen.

Vor dem Týn

Týn oder das eher bekannte Teyn bezeichnete einen Handelshof in der Prager Altstadt. Hier konnten ausländische Kaufleute übernachten. Außerdem wurden hier auch die Zölle kassiert.

Die daneben befindliche römisch-katholische Kirche bekam daher den Namen „Kirche der Jungfrau Maria vor dem Teyn“. Das war den Leuten aber wahrscheinlich zu lang, also kennt man sie unter dem Namen Teynkirche.

Mich fasziniert dieses Gebäude jedes Mal aufs Neue. Vor einigen Jahren habe ich sie schon einmal gezeichnet. Diese Zeichnung hatten wir Freunden zu einem Jubiläum geschenkt. Somit stand für mich bei diesem Pragbesuch das erste Motiv von vornherein fest. In meiner Sammlung durfte sie nicht fehlen.

Sachsens Leuchttürme

In diesem Urlaub konnte ich meinen Zyklus „Sachsens Leuchttürme“ fertigstellen.

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Da es sich bei dem Moritzburger Leuchtturm, laut Auskunft vor Ort, um den einzigen Leuchtturm in Sachsen handelt, ist es nur eine einzelne Zeichnung.

Dieser Leuchtturm ist einer der ältesten Binnenleuchttürme Deutschlands. Gebaut wurde er sozusagen als Kulisse für nachgestellte Seeschlachten. Aber auch der DEFA-Märchenfilm „Sechse kommen durch die Welt“ aus dem Jahr 1972 wurde teilweise hier gedreht.