Das erste Treffen

Wieder gab es bei Ittai Manero einen kostenlosen Pinsel für die App ProCreate.

Der Pinsel “Summer Vibes” macht wirklich Spaß. Die Zeichnung meiner beiden Gespenster ist nur mit diesem Pinsel entstanden. Da die Pinselstärke über den Druck mit dem Stift gesteuert wird, spart man sich das Umschalten. Auch die leicht ausgefransten Ränder haben etwas Besonderes.

Vielleicht treffen sich die Beiden ja in Zukunft mal wieder.

Abgründe!

Heute erreichte uns wieder einmal eine traurige Nachricht. Martin Perscheid lebt nicht mehr. Er wurde nur 55 Jahre alt.

Seine Zeichnungen waren bissig und immer auf den Punkt. Eine laute „Stimme“, die den Wahnsinn dieser Welt anprangerte ist verstummt. „Perscheids Abgründe“ werden uns allen fehlen.

Ach übrigens, wir braten die Fischstäbchen immer noch von allen Seiten!

5 Bier bitte!

Wer hat an der Uhr gedreht? Am Freitag informierte mich WordPress, dass ich mit dem Serviervorschlag jetzt 5 Jahre dabei bin.

Mein BLOG hat also seinen 5. Geburtstag feiern können. Viel ist seitdem passiert.

  • 15,8 Tausend Aufrufe meiner Seiten
  • 8.698 Besucher waren da und haben die
  • 495 Artikel gesehen
  • 74 Besucher haben sich entschlossen, dem Serviervorschlag zu folgen

Vielen Dank an alle, die mir hier die Treue halten. Na dann … auf die nächsten 5 Jahre.

EDIM 2021 Teil1

Komm lieber Mai und mache …!

Es ging wieder los. Auch in diesem Jahr gibt es eine Liste mit Themen, um jeden Tag im Mai zu einer Zeichnung zu animieren. Wir haben uns wieder direkt ins Abenteuer gestürzt.

In diesem Jahr suchte ich mir kein übergeordnetes Thema. Nur für die Ausführung legte ich mich fest. Alle Zeichnungen werden mit ProCreate auf dem iPad erstellt. Von Ittai Manero, einem spanischen Künstler, habe ich mir ein Pinselset für Wasserfarben besorgt. Auch das „Papier“ habe ich von ihm. Schaut doch mal auf seiner Seite vorbei.

In ProCreate habe ich mir eine Vorlage erstellt, die aus verschiedenen Ebenen besteht. Die Ebenen teilen sich in Papier, Skizze, Zeichnung und Colorierung auf. Auf diese Weise kann ich beispielsweise die Skizze im fertigen Bild einfach ausblenden.

Und los ging es mit dem ersten Thema: ein Glücksbringer. Als Kind hatte ich mal in einem Überraschungs-Ei ein kleines Zicklein. Dieses begleitete mich ab dem Moment immer, wenn in der Schule Tests oder Arbeiten anstanden. Ich denke schon, das es mir Glück gebracht hatte.

Ein Sportgerät sollte es am zweiten Tag werden. Damit war das Motiv klar. Die Berliner Eisbären standen im Finale um die deutsche Meisterschaft. Also wurde es Eishockey.

Am dritten Tag stand ein Helm auf dem Programm. Meinen Motorradhelm hatte ich nicht mehr also musste ein anderer Helm her. Anregung gab es bei meinen LEGO-Minifiguren. So ein mandalorianischer Helm hat schon was.

Wo wir schon mal ins Star-Wars-Universum abgebogen waren, kam das Thema des vierten Tages gerade recht, Star-Wars-Tag. Passend zum Helm von Din Djarin, dem Mandolorianer, war nun sein kleiner Begleiter Grogu an der Reihe.

Wieder zurück am Zeichentisch war am Fünften ein Anspitzer zu zeichnen. Da mein eigener von Faber-Castell ein wenig langweilig aussieht, suchte ich mir eine andere Vorlage. Ins Auge fiel mir ein Bild von einem klassischen Spitzer aus Messing.

Am sechsten Tag stand eine Schraube auf dem Programm. Ich hatte die Skizze für eine klassische Schraube auch schon fast fertig. Dann kam die plötzliche Eingebung … ich zeichnete gerade in meine Kopiervorlage. Und außerdem hätte ich beinahe DIE Gelegenheit sausen lassen. Schraubt man nicht Glühlampen in die Fassung? Damit passen die doch zum Thema! Hier also nun meine erste „Wasserfarben“-Glühlampe.

Am nächsten, dem siebenten Tag, standen Kräuter und Unkräuter auf dem Programm. Da durfte doch der Löwenzahn nicht fehlen. Ich finde, hier ist mir der Wasserfarben-Look recht gut gelungen. Die Pinsel sind schon echt Klasse.

Tja, das ist der aktuelle Stand. Natürlich geht es weiter. Wir alle können gespannt sein.

Ich kleb‘ dir eine!

Na dann lassen wir die Katze mal aus dem Sack. Wir haben unser Wohnmobil personalisiert. Jetzt gibt es von Kalle keinen Zwilling mehr.

Dazu habe ich in Vectornator (eine Zeichenapp auf dem Tablet) zwei Motive gezeichnet. Diese schmücken jetzt die Front und das Heck.

Fangen wir vorn an. Hier schaut jetzt mein Wurm frech über den Kühlergrill.

Auf dem Heck prangt, wie soll es anders sein, eine Glühlampe. Als Motiv in der Lampe hatte ich unser eigenes Wohnmobil gewählt.

Bevor jetzt jemand die Brille holen muss, hier noch eine Nahaufnahme:

Während der Wurm schnell noch vorm Schlafengehen entstand, steckt in der Glühlampe ordentlich Arbeit. Das waren im Endeffekt einige Stunden.

Die Aufkleber wurden in der örtlichen Druckerei Leue geplottet. Vielen Dank für die Arbeit inklusive der Korrekturen.

Das Aufkleben ging recht problemlos. Mit einigen gesehenen YouTube-Videos und den Tipps von Herrn Leue klappte es.

Jetzt wollen wir hoffen, dass wir auch lange daran Freude haben.

Lass es dunkel werden!

Vom 5. bis zum 12. April diesen Jahres ist die International Dark Sky Week. Worum geht es? Ja, wie der Name es schon sagt, es geht um einen dunklen Himmel.

Die Menschen in den Städten dieser Erde kennen heute oftmals keinen dunklen Himmel mehr. In Deutschland muss man Orte, an denen man die Milchstraße sehen kann, schon intensiv suchen.

Inzwischen gibt es den Begriff der Lichtverschmutzung. Wir Menschen machen die Nacht zum Tag. Überall leuchtet es hell.

Inzwischen leben wohl 83% der Menschheit mit einem künstlich erleuchteten Himmel. Das beeinträchtigt nicht nur das Leben des Menschen, auch Tiere leiden darunter. Außerdem ist es eine ziemliche Verschwendung von Energie.

Schaut bitte auf euer Verhalten. Verzichtet auf jedes unnötige Licht und tut der Umwelt einen Gefallen.

Ach ja, das Motiv habe ich von der oben verlinkten Seite ausgeborgt. Ich möchte mich nicht mit fremden Federn schmücken. Die Idee, das Thema in eine Glühlampe zu packen fand ich jedoch schon reizvoll.

Weiß auf Schwarz

Wieder habe ich etwas gelernt. Wir alle kennen Scherenschnitte, in denen Motive aus schwarzem Papier ausgeschnitten werden. In der Urform war es jedoch farblich genau umgekehrt. Das Motiv wurde aus weißem Papier ausgeschnitten und dann mit dunklem Papier hinterlegt. Man nennt das auch Weißschnitt.

Im Insel-Verlag ist vor ein paar Tagen „Das Kräuterbuch des Johann Christoph Ende“ erschienen. Es handelt sich hierbei um die Umsetzung einer Handschrift, welche auf ca. 1680 datiert wird.

Die Herausgeberin Renate Schipke hat diese alte Handschrift für die heutige Zeit lesbar gemacht und mit einem Nachwort versehen.

Das Besondere an diesem Kräuterbuch sind die Illustrationen. Diese wurden als Weißschnitt angefertigt. Das macht das Werk einmalig.

Wer also Interesse an alten Heilkräutern hat und sich für kunstvolle Scherenschnitte interessiert, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

Es schneit, es schneit …

Seit langer Zeit hat es in Berlin mal wieder geschneit. Nach dem Frühstück drehten wir eine Runde, um den Schnee unter den Füßen knirschen zu hören.

Die Zeichnung ist auf dem iPad in Procreate entstanden. Verwendet habe ich für die Zeichnung den Pinsel „Feine Spitze“ aus dem Set Tusche. Nur bei meinem Kürzel nahm ich mit „Tuschzeichner“ einen anderen Pinsel.

Die Wiege des Rundfunks

Am 22.12.1920 wurde in Königs Wusterhausen Geschichte geschrieben.

Um 14 Uhr strahlte man hier die erste Rundfunksendung Deutschlands aus. Vom vorher nur militärisch genutzten Areal wurde ein Weihnachtskonzert gesendet. Das ist doch wirklich ein Fortschritt. Statt Marschbefehl, Musik zum Fest der Liebe.

Das ist doch auf jeden Fall eine Glühlampe wert.

#inktober2020 Teil 4

Und schon ist es wieder vorbei. Wir haben komplett durchgehalten, 31 Tage, 31 Zeichnungen.

Den offiziellen „Survivor Badge“ haben wir uns redlich verdient:

Hier jetzt der vierte Teil meiner Beiträge zum Inktober:

Tag 25: buddy

Ja, bei einem Taucher würde man hier vielleicht ein anderes Motiv erwarten. Ein spontaner Einfall verhinderte dies jedoch. So landete dann die Brille von Buddy Holly in der Lampe.

Tag 26: hide

Bei diesem Thema schaffte es der erste Einfall aufs Blatt. Wer ihn nicht sieht, er hat sich ja versteckt, da ist ein Vogel Strauß.

Tag 27: music

Beim Thema Musik musste ich wieder eine Weile überlegen. Es wurde dann ein Cover einer meiner Lieblingsbands, OMD. Diese CD bekam ich vor ein paar Jahren von der besten Frau der Welt geschenkt. Hier noch einmal ein „Dankeschön“, ich liebe dich!

Tag 28: float

Wieder eine Zeichnung, bei der ich eine Weile überlegt habe. Es wurde ein schwimmender Käfer. Keine Angst, er ist nicht in Seenot. Das Ufer ist nah und direkt nach der Zeichnung flog er auf eine Blume am Rand des Sees.

Tag 29: shoes

Schuhe, aber nicht irgendwelche. Es wurden Schuhe, für die ersten Schritte. Auch wenn es abgedroschen klingt, jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Ich wünsche hiermit insbesondere meinem Enkel eine aufregende, spannende Reise durchs Leben. Du gehst deinen Weg! Da bin ich mir sicher.

Tag 30: ominous

Wieder ein schwieriges Thema. Ich startete dazu einfach mit dem Begriff bei Google eine Bildersuche. Auf einem der Bilder sah ich einen langen dunklen Flur. Das sollte es werden. Als ich jedoch den Stift in die Hand nahm, sah ich dieses Fenster vor mir. Tja, so kann es gehen.

Tag 31: crawl

Das Motiv stand sehr schnell fest. Die Umsetzung dauerte ein wenig länger. Somit ging es mir wie beim Biber. Bevor ich soweit war, hatte sich mein Model fast aus dem Staub gemacht.

Fazit:

Es sind wieder schöne Zeichnungen entstanden. Besonders schön finde ich die unterschiedlichen Zeichentechniken, die sich spontan ergaben. Diese bieten nun Ansatzpunkte, in unterschiedliche Richtungen weiterzumachen. Vielleicht gibt es im nächsten Inktober keine Glühlampen. Ich lasse mich überraschen.

Und vielen Dank auch hier noch einmal an meine Frau. Es war wieder ein schönes Ritual, vor dem Einschlafen gemeinsam zu zeichnen.