Vernissage

Meine erste Vernissage ist Geschichte. Es war spannend und aufregend.

Ich konnte viele interessante Gespräche führen. Für ein sehr gutes Gefühl sorgten anerkennende Blicke und Worte der Anderen.

Beim „Live-Drawing“ ist dann die folgende Zeichnung entstanden.

Bei einem abschließenden Bier in kleiner Runde wollte noch ein zweites Motiv in den Skizzenblock. Dieses Mal haben es meine Frau und meine Tochter mit auf das Bild geschafft. Premiere!

Materialliste Zeichnung 1:

  • Papier 170g DIN-A5 (Boesner)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistift 2B, 8B (FaberCastell 9000er Serie)
  • Pentel Orenz 0,2 B

Materialliste Zeichnung 2:

  • Papier 90g DIN-A5 (Clairfontaine)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistift 2B, 8B (FaberCastell 9000er Serie)

Neues Buch, neues Glück?

Mein altes Skizzenbuch ist leer und wurde dem Mülleimer übergeben. Bei Boesner wurde jedoch rechtzeitig für Ersatz gesorgt.

Wieder ist es ein Ringbuch geworden. Leider hat dieses Buch keine Mikroperforierung. Da ich ja mit Bleistiften arbeite, kann ich die Zeichnungen nicht im Buch lassen. Sie verwischen dort. Und noch einen weiteren Vorteil hat das Aufbewaren der Zeichnungen in einem separaten Ordner. Sollte das Skizzenbuch verloren gehen, sind die Zeichnungen nicht weg.

Jetzt aber zur ersten Zeichnung im neuen Buch. Sie ist in den Königskolonnaden im Heinrich-von-Kleist-Platz in Berlin entstanden. Die letzten Striche habe ich dann in der Gaststätte „Hannibal“ gezogen. Leider verirrte sich ein Tropfen vom Bierglas auf das Blatt. Tja, nicht zu ändern, das ist jetzt so.

Noch ein paar Feststellungen zum Buch. Als erstes ist mit aufgefallen, dass das Papier, im Gegensatz zum alten Buch, nicht weiß ist. Es ist eher leicht gelblich. Der zweite Unterschied ist mir erst heute bewusst geworden, die Struktur ist deutlich rauer. Ich hätte nicht gedacht, dass sich das so sehr auf die Zeichnung auswirkt. Mal was anderes.

Übungen zur Perspektive

In den letzten Tagen zeichne ich in Bus und Bahn in einem Extra-Block. Ich möchte damit das perspektivische Zeichnen trainieren. Was ich bei diesen Zeichnungen auch übe, ist das frühzeitige Aufhören. Damit tue ich mich noch sehr schwer. Bei der Zeichnung unten ist mir das wieder nicht gelungen. Es wurde wieder einmal eine „fertige“ Zeichnung. Nicht, dass das jetzt grundsätzlich schlecht wäre, aber das war nicht das Ziel der Übung.

Materialliste:

  • Papier 90g DIN-A5 (Clairfontaine)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistift 2B (FaberCastell 9000er Serie)
  • Bleistift 9B (LYRA Rembrandt)
  • Pentel Orenz 0,2 B

Von Frau Amsel beobachtet

Vor ein paar Wochen habe ich den Süßkirschbaum in unserem Garten zurückgeschnitten. Nach einer Weile fühlte ich mich beobachtet. Ich sah mich um und entdeckte eine aufgeplusterte Amseldame, die sich offensichtlich für Baumschnitt interessierte.

Erst dachte ich, ihr geht es nicht so gut. Immer wieder hört man ja vom Usutu-Virus, dem in diesem Jahr schon wieder sehr viele Amseln zum Opfer gefallen sind.

Zum Glück ging es ihr aber gut. Als sie sah, dass ich mich mehr mit ihr als mit dem Baum beschäftigte, ging sie gemächlich in den Nachbargarten. Ich sagte ihr noch, sie solle sich vor den Katzen in Acht nehmen und widmete mich wieder dem Baum.

Kalenderblatt März

Hat schon jemand gewartet? Sorry, aber wie das oft so ist … „Ja, ich muss noch den Artikel schreiben!“. Ich habe ja grade noch die Kurve bekommen, der Monat ist noch nicht um.

Es ist inzwischen März und damit haben wir auch ein neues Kalenderblatt. In diesem Monat ist es die Knospe einer Kastanie.

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Vorbereitung auf Weihnachten (Teil 1)

2017 ist etwas passiert, was es vorher noch nie in meinem Leben gab. Ich habe bereits im Januar mit der Umsetzung des Weihnachtsgeschenkes für meine Frau angefangen.

Das Ziel war, in jedem Monat eine Zeichnung anzufertigen und daraus einen Kalender zu basteln. Da das Motiv auch zum Monat passen sollte, wählte ich für den Januar eine Schneelandschaft.

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Ich werde die Zeichnungen über das Jahr hier veröffentlichen. Natürlich jeweils in dem Monat, in dem sie entstanden sind. Bei der einen oder anderen fällt mir das Warten schon schwer. Ich hoffe, ihr fiebert den Artikeln genauso entgegen wie ich.

Ach ja, dar Kalender kam übrigens sehr gut an.

Nachsitzen für Stolberg 

Vor einiger Zeit hatte ich hier eine noch unfertige Zeichnung aus unserem Sommerurlaub in Stolberg gezeigt. Heute hatte ich richtig Lust, an dieser Zeichnung weiterzuarbeiten.


Ja, was soll ich sagen, plötzlich war sie fertig.


Wer sich das Panorama in Natura anschauen möchte, dem sei ein Spaziergang auf dem unteren Bandweg ans Herz gelegt. Von diesem Wanderweg aus hat man viele schöne Ausblicke auf Stolberg.

Stachelbeere zum Geburtstag

Ich gebe zu, wir als Eltern sind an der Situation nicht ganz unschuldig. Aber das lässt sich im Nachhinein auch nicht mehr ändern. Unsere Tochter hat in der Vorweihnachtszeit Geburtstag.

Nun möchte man sich ja nicht unbedingt einen Strauß Blumen in die weihnachtlich geschmückte Wohnung stellen. Anders herum ist es auch unpassend, ein Weihnachtsgesteck zum Geburtstag zu schenken. Somit gab es meistens Gutscheine für einen Blumenstrauß, der im Laufe das Jahres eingelöst wurde.

Für dieses Jahr hat sie sich eine Stachelbeere für die Terrasse gewünscht. Da man ja jetzt nicht mit leeren Händen erscheinen möchte, musste also besagter Gutschein erstellt werden. Die Bitte meiner Frau war:“Zeichne doch bitte rasch einen Stachelbeerstrauch.“. Nun habe ich inzwischen einen gewissen Anspruch an meine Zeichnungen und „schnell“ geht nicht mehr. Leider findet sich zu dieser Jahreszeit schwerlich ein Strauch mit Blättern in der freien Natur. Daher musste eine Zeichnung von der Wikipedia-Seite als Vorlage herhalten.

Hier das Ergebnis:

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Zu Besuch bei den Mainzelmännchen

Wie mir gerade auffällt, haben diejenigen, die wegen meiner Zeichnungen herkommen in der letzten Zeit nicht viel geboten bekommen. Daher mal wieder ein Beitrag mit Zeichnung.

Diese Zeichnung ist in Mainz entstanden. Es ist der Blick durch einen Park (Fischtorplatz) auf den Mainzer Dom.


Bei meiner ersten kurzen Stippvisite hatte ich für mich beschlossen, nach Mainz musst du nicht nochmal. Aber mein Chef sah das anders. Ich war kurz darauf noch einmal eine ganze Woche dort. Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass Mainz durchaus schöne Ecken hat.

Sollte einer der Kollegen aus Mainz das hier lesen: ja, der Döner war wirklich gut.