Im historischen Hafen

Am 18.5. nahm ich an einem Treffen der Urban Sketchers Berlin teil. Wir trafen uns am historischen Hafen in der Mitte von Berlin. Als ich eintraf, hatten sich alle schon ihr erstes Motiv ausgesucht und zeichneten.

Ich setzte mich als Erstes auf die Inselbrücke mit Blick auf den Fernsehturm.

Die ganze Zeit in der Sonne zu sitzen wurde dann doch unangenehm. Also musste ich mir einen schattigen Platz suchen. Hier wurde es für mich historisch, ich meine, persönlich historisch. Wie oft war ich mit meiner Oma im Märkischen Museum? Bestimmt dutzende Male. Die Höhepunkte waren immer die Bären und die Ritterrüstung.

Wieder abgekühlt machte ich mich wieder auf den Weg zum Hafen. Die nächste Station war die Anlegestelle „Fischerinsel“. Hier hatte ich einen schönen Blick unter die Inselbrücke.

Leider störte ich dabei ein Entenpärchen, das ich auch gleich um Entschuldigung gebeten hatte.

Im Anschluss trafen sich die verbliebenen Zeichner noch auf dem Theaterschiff zum Drink&Draw. Die letzte Zeichnung entstand also bei netten Gesprächen und Bier. Dass der Stil nicht so richtig zu den ersten drei Zeichnungen passt, ist gewollt.

Spannend war es auch, den anderen einfach mal über die Schulter zu schauen. Die vielen unterschiedlichen Stile sind einfach faszinierend.

Im Nachhinein muss ich sagen, eine sehr gute Entscheidung, an dem Treffen teilzunehmen. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, war es bestimmt nicht das letzte Mal.

Wenn Bier die Rettung ist

Land unter! Leider galt das für den Keller meiner Mutter. Eigentlich wollte sie sich nur ein Bier holen. Unvermittelt stand sie vor einer Massendemonstration verirrter Regentropfen. Nicht nur, dass Paule Platsch seine Nelke verfehlte, nein, er landete im dunklen Keller.

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Der Übeltäter war dann schnell identifiziert. Das Wasser aus dem Fallrohr sammelte sich direkt an der Hauswand. Das konnte durch den Einsatz von Mülltüten, Kabelbinder und Plastikrohren behoben werden. Das fehlgeleitete Wasser wurde über Eimer aus dem Keller in die Freiheit entlassen.

Und was wurde aus dem Bier? Ja das musste leider im Keller bleiben. Bis zum nächsten Mal. Aber dann bitte ohne Indoor-Swimming-Pool.

Jetzt habe ich nach Paule Platsch den nächsten Ohrwurm: „… Noch muss er zum Keller schwimmen und zur Nacht sein Dach erklimmen …“.

I’m watering in the rain (*sing*)

Machte man sich im alten Griechenland über überflüssige Tätigkeiten lustig, nannte man es „Eulen nach Athen tragen“. Warum? Es gab wohl in Athen schon so viele Eulen, dass es unsinnig war, diese dort auch noch hinzutragen. Außerdem hätten die Eulen, wenn sie es denn gewollt hätten, auch einfach hinfliegen können.

Was hat das jetzt mit meiner folgenden Zeichnung zu tun?

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Der heutige Sonntag ist verregnet. Das ist zum einen schon einmal doof, weil wir die noch nicht ganz trockenen Handtücher draußen auf der Leine gelassen hatten. Zum anderen hat uns die Gartennachbarin leicht ins Staunen gebracht.

Nachdem gestern der Rasen vertikutiert wurde, verteilte sie heute Dünger und Grassamen. So weit so gut. Ungeachtet der Tatsache, dass es in der Nacht geregnet hatte und den ganzen Tag ein Schauer den nächsten jagt, sprengte sie in aller Ruhe ihren Garten. Ja, sie stand mit dem Sprenger im Regen und wässerte den nassen Boden. Es fehlte nur noch der Regenschirm.

Wie kommt man bitte auf solche Ideen?

 

 

Wie aus Daniela Inkontinenzia wurde …

Es gab Zeiten, in denen fließendes Wasser in der Wohnung zu den neuesten Errungenschaften zählte. Ehrlich gesagt, aktuell sehe ich das nicht ganz so positiv.

Als ich mir vor ein paar Tagen in unserer Küche eine nasse Socke holte, ahnte ich noch nicht, was das bedeutet. Ja, es war vor dem Geschirrspüler. Aber wir hatten uns auch kurz vorher die Dichtgummis betrachtet und dachten nun, vielleicht hat sich dabei der Gummi gelöst. Kann ja passieren, wenn man nicht nur mit den Augen, sondern auch mit den Fingern guckt. Nach einer Inspektion der Türabdichtung entschieden wir uns, den nächsten Waschgang zu starten.

Also das Geschirr wurde sauber. Dumm nur, dass es unten aus dem Gerät heraustropfte. Und das nicht wenig.

Heute haben wir das Gerät unter der Arbeitsplatte hervorgeholt. Dabei haben wir einen Aufkleber auf der Oberseite mit dem Namen Daniela gefunden. Jetzt wissen wir wenigstens, wer in den letzten Jahren bei uns abgewaschen hat.

Warum Daniela jetzt Pipi in die Küche macht, ist noch nicht klar. Dummerweise ist der Abflussschlauch fest mit dem Gerät verbunden (Warum fällt mir grad Schwanzus Longus ein?). Es ist somit nicht so einfach, diesen auf Verstopfung zu prüfen. Somit werden wir in den nächsten Tagen bei IKEA aufschlagen. Vielleicht wird uns da geholfen.