Sonne, liebe Sonne …

Ich habe ja nichts gegen gelegentliche Regenschauer. Ein mehrtägiger Dauerregen und das auch noch, wenn man mit dem Wohnmobil unterwegs ist, nee, nicht mein Fall.

Vielleicht haben wir uns nur das falsche Gefährt ausgesucht.

Wenigstens haben wir keinen Keller, der volllaufen kann.

Wenn Bier die Rettung ist

Land unter! Leider galt das für den Keller meiner Mutter. Eigentlich wollte sie sich nur ein Bier holen. Unvermittelt stand sie vor einer Massendemonstration verirrter Regentropfen. Nicht nur, dass Paule Platsch seine Nelke verfehlte, nein, er landete im dunklen Keller.

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Der Übeltäter war dann schnell identifiziert. Das Wasser aus dem Fallrohr sammelte sich direkt an der Hauswand. Das konnte durch den Einsatz von Mülltüten, Kabelbinder und Plastikrohren behoben werden. Das fehlgeleitete Wasser wurde über Eimer aus dem Keller in die Freiheit entlassen.

Und was wurde aus dem Bier? Ja das musste leider im Keller bleiben. Bis zum nächsten Mal. Aber dann bitte ohne Indoor-Swimming-Pool.

Jetzt habe ich nach Paule Platsch den nächsten Ohrwurm: „… Noch muss er zum Keller schwimmen und zur Nacht sein Dach erklimmen …“.

I’m watering in the rain (*sing*)

Machte man sich im alten Griechenland über überflüssige Tätigkeiten lustig, nannte man es „Eulen nach Athen tragen“. Warum? Es gab wohl in Athen schon so viele Eulen, dass es unsinnig war, diese dort auch noch hinzutragen. Außerdem hätten die Eulen, wenn sie es denn gewollt hätten, auch einfach hinfliegen können.

Was hat das jetzt mit meiner folgenden Zeichnung zu tun?

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Der heutige Sonntag ist verregnet. Das ist zum einen schon einmal doof, weil wir die noch nicht ganz trockenen Handtücher draußen auf der Leine gelassen hatten. Zum anderen hat uns die Gartennachbarin leicht ins Staunen gebracht.

Nachdem gestern der Rasen vertikutiert wurde, verteilte sie heute Dünger und Grassamen. So weit so gut. Ungeachtet der Tatsache, dass es in der Nacht geregnet hatte und den ganzen Tag ein Schauer den nächsten jagt, sprengte sie in aller Ruhe ihren Garten. Ja, sie stand mit dem Sprenger im Regen und wässerte den nassen Boden. Es fehlte nur noch der Regenschirm.

Wie kommt man bitte auf solche Ideen?