Nun in dimmbar

Die originalen Lampen am Bett in unserem Wohnmobil kennen leider nur die Zustände „an“ und „aus“. Daher hatten wir die Idee, dimmbare Leselampen zu installieren.

Bei Amazon wurden wir fündig und schlugen bei den PrimeDays zu.

Es wurde ein Doppelpack in silber mit Schwanenhals und USB-Steckdosen.

Nach und nach wanderte eine Menge Werkzeug ins Wohnmobil. Akkuschrauber, Bohrer, Zangen, Multimeter, Taschenmesser, Leatherman, Schraubendreher, Staubsauger, Durchziehhilfe, …

Der Strom sollte vom Schalter in der Mitte des Schrankes über dem Bett abgezweigt werden. Aus einer einzelnen Lüsterklemme wurden einige Wago-Klemmen. Damit diese hinterher auch Platz im Schrankboden finden, musste ich die schwarze Plastikdose entfernen, in der der Schalter steckte.

Nachdem das Ganze soweit vorbereitet war, mussten „nur“ noch die Kabel bis in die Ecken verlegt werden. Mit Durchziehhilfe und verschiedenen Drähten gelang das dann irgendwann.

Wir entschieden uns, die Lampen mehr zur Wand hin anzubringen. Ein Fehler, wie wir kurz darauf feststellen mussten.

Einfach nur Kabel durchfädeln und anklemmen (der erste Test kostete eine Sicherung).

Und schon leuchtet die Lampe! Leider war jetzt zwischen Wand und Lampe nicht genügend Platz, um die Schraube einzuschrauben. Mal schauen, wie ich das noch löse. Es ist einigermaßen fest, ich weiß nur nicht wie lange.

Aber wir sind ja lernfähig. Auf der anderen Seite ließen wir dann ausreichend Platz.

Zum Abschluss das Werkzeug weg- und die Kissen wieder zurückgeräumt. Ich bin gespannt auf den Praxistest.

Ist Prime wirklich Prime?

Damit unser leuchtendes Gurkenglas besser zu Geltung kommt, haben wir uns entschlossen, den Schalter mit einem Dimmer auszutauschen.

Da ich mir nicht sicher war, ob ich da jeden dahergelaufenen Dimmer nehmen kann, befragte ich Tante Google. Ergebnis – natürlich funktioniert ein Gespann aus klassischem Dimmer und LED-Leuchtmittel wohl nicht.

Das Ganze endete mit einer Bestellung bei Amazon. Während der Bestellung bot Amazon mir einen Probemonat „Amazon Prime“ an. Da die Technik jetzt komplett installiert ist, nahm ich das Angebot an. (Inzwischen habe ich ja auch was von den ganzen inklusiven Serien und Videos.)

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Die Lieferung war auch am nächsten Tag bei mir. Leider scheint Amazon bei der Verpackung sparen zu müssen. Alles flog einzeln im Karton hin und her. Den Fetzen Papier hätten sie sich auch sparen können. Ist das für Prime-Kunden jetzt so? Dann überlebt die Mitgliedschaft nicht den Probemonat.

Ein kleiner Tipp zum Dimmer, ich hätte ihn beinahe wieder zurückgeschickt. Der dimmt nicht nur, der schaltet auch. Heißt, wenn man ihn anschließt und die Lampe bleibt beim Drehen dunkel, ist er nicht zwangsläufig kaputt. Es reicht, einmal zu drücken. Ja, kaum macht man es richtig, funktioniert es. Potzblitz!

Und was dort unter dem Papierfetzen hervorlugt, das erfahrt ihr beim nächsten Mal.