Prosit Neujahr!

Ich wünsche allen meinen Lesern einen richtig guten Start ins neue Jahr. Nehmt Gelegenheiten wahr, lebt so, wie ihr es für richtig haltet aber seid bitte auch für andere da.

Ich werde mich hier weiterhin ab und zu melden.

Bis dahin, Stephan!

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LED-Gurken

Wozu ein Weihnachtsmarktbesuch so alles gut sein kann. Auf der Nahrungssuche führte mich mein Weg in Köln über den Weihnachtsmarkt am Dom. Die Beleuchtung einer der vielen Buden machte mich neugierig. Statt Lampenschirmen hatten sie Gläser verwendet. Keine Ahnung, was in den Gläsern mal war, für mich waren es Gurkengläser.

Die Idee fand ich Klasse und konnte es mir gut in unserem Zimmer vorstellen.

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Standesgemäß wurde es bei uns ein Glas, welches vorher Spreewaldgurken enthielt. Da macht das Leeren des Glases vorher auch noch Spaß . Die Etiketten ließen sich bei dieser Sorte sehr gut lösen. (Hat meine Frau jedenfalls gesagt.)

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Hier eine Übersicht der verwendete Materialien und das Werkzeug. Die Lampenfassung habe ich beim Stöbern in den Regalen bei Hornbach gefunden. Die Glühlampe in der Mitte war nur Platzhalter, die LED steckte noch in der „Übergangsfassung“.

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Mit dem Leatherman habe ich das Loch in den Deckel geschnitten. Mit etwas Kraft wurde im Anschluss die Fassung in den Deckel gedreht.

Ein kleiner Tipp am Rande, der Folienschreiber zum Anzeichnen war eine doofe Idee. Die Hände waren hinterher komplett blau.

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Probeweise habe ich die Glühlampe eingeschraubt. Nachher wird die LED-Lampe den Platz in der Fassung übernehmen.

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Fertig zusammengebaut sieht es dann so aus. Jetzt muss es nur noch angebaut und angeschlossen werden.

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Ja, so ungefähr habe ich mir das vorgestellt. Aber irgendwie ist die Lampe zu hell. Das Glas verliert eingeschaltet an Wirkung. Die verwendete LED-Lampe soll einer herkömmlichen 60 Watt Glühlampe entsprechen. Mal schauen, wie es mit einer Nummer kleiner aussieht.

Abschließend muss oben noch der Anschluss und die Aufhängung ein wenig versteckt werden. Dafür habe ich noch nicht die zündende Idee.

Türchen #22

Heute gibt es wieder ein Modell.

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Wieder gibt es eine Menge Teile.

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Es ist ein schönes Minimodell eines Imperialen Shuttle.

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Und falls wir mal einen Steinschlag in der Scheibe haben – die Ersatzscheibe ist schon mit dabei.

Ach ja, die Sache mit dem Modell von vorgestern ist geklärt. Es handelt sich weder um einen Speeder, noch um Jabbas Sail Khetanna. Wobei letzteres nicht einmal so weit weg ist. Kurz gesagt, es handelt sich um das Desert Skiff. Glückwunsch an den Kommentator Wortman. Es ist wirklich das kleine „Schiff“, welches mit der Khetanna unterwegs war.

Woher ich das plötzlich weiß? Ich habe einfach bei Lego nachgefragt.

 

Teufels Geschenk

Bisher habe ich nur vom Baufortschritt im ehemaligen Kinderzimmer geschrieben. Die LED-Wand und das Profilholz waren schon Thema. Wobei natürlich die leuchtende Wand mehr im Fokus steht.

Wenn das alles soweit fertig ist, zieht auch noch etwas Technik in den Raum ein. Das eine oder andere Kabel ist ja schon verlegt. Zu der geplanten Technik gehört eine Heimkino-Anlage. Nach einiger Internetrecherche sind wir beim, in Berlin ansässigen, Unternehmen Teufel gelandet.

Gekauft haben wir ein Bundle aus Lautsprechern (Consono 35 MK3) und einem Blu-ray-Receiver (Impaq 8000). Leider stehen alle Geräte wieder verpackt in einer Ecke. Ich habe den Receiver und den Subwoofer zwar einmal ausprobiert (beide funktionieren), aber das Zimmer ist ja noch nicht fertig.

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Jetzt zur Frage, was das Ganze nun mit einem Geschenk zu tun hat. Nun, es begab sich zu der Zeit unseres Einkaufes, dass ein kleines Gewinnspiel stattfand. Teufel wollte wissen, welcher Film, es war gerade die Woche vor Halloween, für uns der Gruseligste bisher war. Nun sind wir nicht so die „Horror-Fans“. Aber ein paar Filme in dieser Richtung fielen uns noch ein. Nachhaltig in Erinnerung geblieben war uns auf jeden Fall „Es“ von Stephen King. Also Karte ausgefüllt, in die Losbox (Box im wahrsten Sinne des Wortes) geworfen und die Geschichte abgeheftet. Bei solchen Gewinnspielen gewinnt doch nie jemand. Es wird einfach ein Portrait von Fotelia heruntergeladen, der „Gewinner“ präsentiert, fertig.

Denkste, kurze Zeit später erhielt ich einen Anruf, dass man mich gern noch einmal im „Flagship-Store“ sehen möchte. Auf meine verwunderte Frage nach dem „Warum?“ bekam ich die Antwort: „Sie haben den ersten Preis unseres Gewinnspiels gewonnen!“.

Nein! – Doch! – Ohhh!

Das gibt es doch nicht! Das Gewinnspiel war doch kein Fake. Wir haben doch glatt das Geld für die komplette Anlage wiederbekommen. Man muss auch mal Glück haben.

Der Vollständigkeit halber möchte ich hier nicht unerwähnt lassen, dass wir das Gefühl haben, bei Teufel sehr gut beraten worden zu sein. Es wurde uns nichts aufgeschwatzt und der Verkäufer hat uns noch aufgezeigt, wo wir Einsparungspotenzial haben. (Obwohl es im Nachhinein doch die teurere Anlage hätte sein können. ;-))

Wer billig kauft, kauft zweimal!

Warum man kurz vorm Einschlafen nicht shoppen sollte

Vor einiger Zeit hatte ich mein iPad noch mit ins Bett genommen, um ein wenig bei Amazon zu stöbern. Meine Frau wollte auch noch ein wenig lesen. Beim Durchsehen der Ergebnisliste der Suche „LEGO Starwars Minifiguren“ fiel mir ein unschlagbares Angebot auf. Sabine Wren und Darth Bubi (Kylo Ren) in einem Paket … der Weg zum Bestell-Knopf war kurz, zu kurz.

So schnell, wie es bestellt war, so lange dauerte die Lieferung. Angeblich sollte der Anbieter direkt aus Österreich versenden. Nach mehreren Wochen kam dann ein Päckchen aus China. Na toll!

Da sie sich ja nun extra für mich auf den langen Weg gemacht hatten, durften sie zum Luft schnappen aus der Tüte raus.

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Nachdem ich mir die Teile betrachtet hatte, stand fest, die gehen wieder zurück. So eine Qualität hat in meiner Sammlung nichts zu suchen. Das war auf gar keinen Fall LEGO. Eine kurze Suche im Internet (warum nicht vorher?) brachte zu Tage, dass der Hersteller Dargo heißt.

Wie wird man so etwas wieder los?

Die Frage war also, wie schicke ich die zurück. Und vor Allem, wohin schicke ich sie? Die Frage ließ sich aber leicht beantworten. Ich musste lediglich bei Amazon die Rücksendung beantragen und bekam dann die entsprechenden Informationen per Mail. Ich erhielt einen Rücksendeschein, mit dem ich die Figuren auf die Reise ins Nachbarland schicken sollte.

Ein Versand in einem einfachen Päckchen kam nicht in Frage, wer weiß ob das nicht „verloren“ geht. Dann würde ich mein Geld nie wieder sehen. Leider kostete der verfolgbare Versand nach Österreich aber 14 Euro. Wenn ich das jetzt von den 20 Euro abziehe, die ich wiederhaben wollte, war die Relation nicht mehr gewahrt.

Nach einem kurzen Nachdenken wurde entschieden, die Figuren bleiben doch hier. Aber … sie kommen nicht mit an die Wand. Das konnte ich den „Echten“ nicht antun.

Was lernt mich das?

Wenn man nicht mehr in der Lage ist, bei einem „saugünstigen“ Angebot, das Ganze nochmal intensiv unter die Lupe zu nehmen, Finger weg vom Bestell-Knopf. Lieber einmal drüber schlafen und sich das Ganze am Morgen danach nochmals anschauen.

Ich habe ja nun ganze 9 Figuren, die mich immer wieder daran erinnern werden.

Auf dem Weg zur Fertigstellung 

Wie schon angekündigt, ich muss noch meine Arbeiten aus dem Urlaub aufarbeiten.

Ihr seht hier den Blick auf Stolberg mit dem Schloss. Ganz links ist noch ein Stück von der Kirche zu sehen. Die hat leider nicht mehr auf die Zeichnung gepasst.

Der Standort war am vermeintlichen unteren Bandweg. Wie wir aber später gelernt haben, der Bandweg biegt vorher ab. Ich hatte hier ja schon geschrieben, die Ausschilderung in der Gegend ist nicht immer so eindeutig. Wir saßen also genaugenommen am „verlängertem Bandweg“.

Wenn ich die Zeichnung fertig habe, werde ich sie hier einstellen.

Zeichnen ohne Bleistift ist möglich, aber nicht erstrebenswert!

Heute fuhr die Bahn. Ich war also nicht wieder im Zeitungsladen. Dafür habe ich auf dem iPad ein wenig in der App Paper experimentiert.


Mit meinem Touchpen und der Einstellung „Schreibfeder“ (das mit dem gelben Griff), ist dann spontan die folgende Zeichnung entstanden. Es ist schon gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich mit der ungewohnten Art zu Zeichnen angefreundet hat, funktioniert es recht gut. Beim nächsten Mal muss ich mal noch die anderen Zeichengeräte ausprobieren. Wenn es etwas wird, landet es möglicher Weise auch wieder hier.


Bevor Fragen kommen, mir geht es gut.

Fazit:

Für schnelle Skizzen zwischendurch kann das Pad durchaus genutzt werden. In Verbindung mit der App Paper und einem Stift erhält man recht gute Ergebnisse. Aber das Zeichnen mit einem (oder mehreren) Bleistift(en) auf Papier kann das nicht ersetzen.