VerFLIXt nochmal!

Am letzen Freitag hatte ich das Vergnügen mit dem Comic-Zeichner Flix im Rahmen einer Autogrammstunde kurz zu reden. Begeistert von seinem „Strich“ kamen wir ein wenig ins fachsimpeln über Stifte. Er benutzte einen Softbrush-Tuschestift. An den hatte ich mich nie ernsthaft rangetraut.

Auf sein Anraten habe ich mich heute hingesetzt und mit meinem Faber-Castell SB geübt. Damit es nicht ganz so leicht wird, wollte ich auch gleich auf die Vorzeichnung mit dem Bleistift verzichten.

FB_PITT_SB

Probleme bereitet mir jedoch der obere Teil der Glühlampen. In einem Strich bekomme ich sie nicht hin.  Sie werden dann immer unförmig.

Kreise

Vielleicht fehlten mir auf dem A4-Blatt auch die Grenzen. Normaler Weise zeichne ich die Glühlampen ja auf A6. Ein weiterer Test also auf dem „klassischen“ Papier:

Pinsellampe

Naja, schon nicht schlecht. Leider war es ein Zufallstreffer. Die nächste Lampe sah eher aus wie ein Pilz. Was mir dabei auffiel, ist die Tatsache, dass die PITT-Stifte sehr leicht sind. Eventuell ist ein schwererer Stift ja besser geeignet. Ich muss mal schauen, ob ich irgendwo mal einen ausprobieren kann.

Bei einer der nächsten Übungszeichnungen versuchte ich mich dann noch an einer neuen Art, die Fassung zu wahren zeichnen. Die wiederum gefällt mir recht gut. Sie wirkt deutlich leichter als die alte Version. Vielleicht wechsle ich ja. Sagt doch mal Bescheid, was ihr davon haltet.

Fassung_neu

Auf jeden Fall werde ich dem Softbrush-Stift jetzt mehr Auslauf geben. Vielen Dank an Flix.

Verstärkung aus dem Hause Jellomoon

Nachdem meine Materialien für die Bleistiftzeichnungen im Sommer ein neues Zuhause bekamen, waren nur die Tuschestifte an der Reihe. Sie mussten sich bisher mit den Originalschachteln begnügen, in denen sie gekauft wurden.

Auf dem Sinterklaas-Markt im Potsdamer Holländerviertel habe ich mir jetzt eine neue Tasche für die Stifte gekauft.

Da ich mit der „Alten“ schon sehr zufrieden war, sollte es wieder etwas von Jellomoon werden.

Für die Tuschestifte musste es nicht die große Variante werden, die kleine Tasche reicht für 10 Stifte. Vier davon stecken in den kleinen Gummischlaufen, der Rest kommt in die Tasche.

Wenn sich jetzt ein Leser auch so eine Tasche/Rolle holen möchte, der kann auf der verlinkten Website schauen, auf welchen Märkten Jellomoon zu finden ist. Oder man fährt nach Potsdam und schaut dort bei Kettenchaosdesign vorbei.

Umzug aus dem Blech

Bisher wohnten meine Stifte in der Original-Blechschachtel. Da waren sie gut geschützt und purzelten nicht durcheinander. Der Radierstift und der 0,2er Druckbleistift passten da jedoch leider nicht mit hinein.

In der Adventszeit waren wir in Potsdam auf dem böhmischen Weihnachtsmarkt. Dort gab es an einem Stand Stiftrollen aus Leder. Man versicherte uns, dass man die in Potsdam auch in einem Geschäft kaufen könne. Ich wollte die Entscheidung noch einmal überschlafen und nahm keine mit.

Am letzten Freitag haben wir endlich einen Laden gefunden, der diese Stiftrollen führte. Im Holländerviertel gibt es in der Benkertstraße 16 den Laden KettenChaosDesign. Hier wurde mir geholfen. Die kurze Verwirrung, ob die Stifte auch alle passen, konnte die Künstlerin nach kurzer Nachfrage durch die Ladeninhaberin, auflösen. Während ich meine Zeichenutensilien probewohnen ließ, half sie meiner Frau bei der Suche nach bestimmten Anhängern.

Überhaupt ist dieser Laden eine wahre Fundgrube. Der Name ist im positiven Sinne Programm. Ordnung sucht man vergebens, was hier aber zu 100% passt.

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Doch nun zur neuen Stiftrolle:

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Die Tasche hat Jule von Jellomoon angefertigt.

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Wie man sieht, entgegen meiner ersten Befürchtung, hat alles locker hineingepasst. Es ist sogar noch Platz. Der dicke Graphitstift ist etwas locker. Da er aber unten im Falz steckt, sollte er nicht herausfallen.

Nun muss sie sich nur noch im Alltag bewähren.

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Erleuchtung mit Tusche

Schon lange überlege ich, es auch einmal mit Tusche zu probieren. Ich habe mich nur nicht getraut. Jetzt wurden mir zum Geburtstag Tuschestifte geschenkt.

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Da mir auf die Rasche kein Motiv einfiel, durchstöberte ich Pinterest. Und siehe da, ich wurde fündig.

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Etwas in der Art hatte ich dort vor ein paar Tagen schon gesehen und an einer meiner Pinnwände gepinnt.

Beim Zeichnen fühlte ich mich noch etwas unsicher. Dadurch wurde der Umriss der Glühlampe etwas zittrig. Ich denke mal, dass sich das noch mit der Zeit gibt. Mit dem Bleistift habe ich immer noch die Möglichkeit zu korrigieren. Hier muss es gleich stimmen. Vielleicht sollte ich es mit Bob Ross halten: „We don’t make mistakes here, just happy little accidents“.

Kann mir jemand raushelfen

Hier kommen heute ein paar Sachen zusammen. Eine Bleistiftzeichnung von einer LEGO-Minifigur unter Einsatz eines neuen Radierstiftes.


Das Motiv spukte mir schon ein paar Tage durch den Kopf. Es wollte unbedingt raus. Deshalb musste die fertigzustellende Zeichnung aus Stolberg heute noch warten.

Ich kann nicht einmal sagen, wie ich darauf kam. Das Bild im Kopf war einfach plötzlich da.

Ich hoffe, es gefällt euch.

Vom neuen Radierer werde ich hier demnächst noch berichten.

Kunstharz, die Zweite! (Wand #8)

Der zweite Durchgang ist erledigt. Alle Nuten sind ausgegossen, das Material ist ausgehärtet und die Sperrholzplatte erst einmal aus dem Weg geräumt.

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Zeit für ein paar Nachbetrachtungen:

Grundsätzlich kann SKresin 72 für diesen Zweck verwendet werden. Da ich nicht wusste, wie viel ich davon brauchen würde, hatte ich auf Verdacht die 1,3-kg-Variante bestellt. Als ich die Flaschen dann in der Hand hielt, war ich mir doch nicht so sicher, ob das wirklich reichen würde. Die Menge passte aber recht gut. Ein kleiner Rest für eventuelle Nacharbeiten ist noch vorhanden.

Für die Einhaltung des vorgegeben Mischungsverhältnisses von Harz und Härter (10:3) habe ich eine digitale Küchenwaage genutzt. Jeweils einen Becher, bei denen ich immer darauf geachtet habe, sie nicht zu vertauschen. Damit es sich noch leicht gießt, habe ich immer 100g Harz mit 30g Härter angesetzt. Angerührt habe ich das Ganze in einen Kunststoffbecher mit einem Glasspachtel.

Was ich nicht bedacht hatte, wie hier auch schon vor ein paar Tagen erwähnt, war der Fakt, dass Sperrholz (Pappel) sehr saugfähig ist. Auf diese Weise hat sich eine komplette Gießharz-Füllung ins Holz verteilt. Sollte ich so etwas noch einmal machen, werde ich die Nuten mit dem Kunstharz im ersten Durchgang nur ausstreichen. Dann ist die Oberfläche „versiegelt“ und der Verbrauch sollte geringer werden. Außerdem könnte man vielleicht auf diesem Weg auch um die „Flecken“ im Holz herumkommen. Zuerst war ja geplant, die Platte nur mit einer Lasur zu streichen, damit die Holzmaserung noch zu sehen ist. Der Plan wurde jetzt zu Gunsten einer einfarbig weißen Lackierung fallen gelassen.

Die Zahl 72 im Produktnamen steht für die Zeit, die für das Aushärten erforderlich ist. Nach 24 Stunden fängt es an zu gelieren. Das bedeutet aber, dass das Werkstück absolut plan liegen muss. Ich hatte leider eine kaum zu messende Schräge – prompt bildeten sich kleine Pfützen und die Nuten für den Stamm des Baumes waren im Endeffekt nicht mehr bis zum Rand gefüllt. Das schaue ich mir nochmal in Ruhe an, wenn das Licht montiert ist. Sollte das nicht zu sehen sein, bleibt das so.

Vielleicht hätte ich wirklich erst an einem kleinen Projekt üben sollen. Aber jedesmal die 72 Stunden abwarten …

Noch ein paar Worte zum Geruch. Nach einigen Rezensionen zu Konkurrenzprodukten bei Amazon, hatte ich schon Schlimmes erwartet. Aber die Aussage „kaum Geruch“ auf der Website der Harzspezialisten trifft wirklich zu. Auf Grund des Wetters und der Größe der Platte musste ich das Ganze vor Ort im Zimmer bearbeiten. Mit normaler Lüftung (ein offenes Fenster) war das auch kein Problem. Ich habe auch keine Fabelwesen in der Wohnung getroffen. Da riecht der Fixierer für meine Bleistiftzeichnungen deutlich mehr.

Sollte jemand noch Anmerkungen oder Fragen haben, gern doch.

Kunstharz, die Erste! (Wand #7)

Die Sache mit dem Kunstharz gestaltet sich doch nicht so, wie geplant. Eigentlich wollte ich nur die Nuten ausgießen und warten bis es fest ist. Da hatte ich aber die Rechnung ohne das Holz gemacht.


Die Holzplatte hatte nichts Besseres zu tun, als das ganze Kunstharz aufzusaugen. Jetzt lasse ich das Ganze aushärten und gehe mal davon aus, dass die zweite Füllung da bleibt, wo sie soll.

Zeit bringt Rosen, …

Vor einiger Zeit berichtete ich hier von einem neugekauften Bleistift. Die allererste Zeichnung, die ich mit ihm zeichnete, war für einen anderen Blog bestimmt. Auf Diesen bin ich über den WordPress-Reader über das Schlagwort „Zeichnen“ gestoßen. Es handelt sich um den Blog „999 Rosen“ von Martina Wald.

Die Zeichnung wurde dort sogar in die Liste der Gast-Zeichnungen aufgenommen. Vielen Dank an Martina!

Bleistiftzeichnung einer Rose

Ich bereue den Kauf des Stiftes übrigens nicht. Es macht Spaß, mit ihm zu Zeichnen. In den danach entstandenen Zeichnungen habe ich ihn meist für die filigranen Arbeiten benutzt. Wie man jedoch oben sieht, können mit ihm auch komplette Motive entstehen.

Zeichnen ohne Bleistift ist möglich, aber nicht erstrebenswert!

Heute fuhr die Bahn. Ich war also nicht wieder im Zeitungsladen. Dafür habe ich auf dem iPad ein wenig in der App Paper experimentiert.


Mit meinem Touchpen und der Einstellung „Schreibfeder“ (das mit dem gelben Griff), ist dann spontan die folgende Zeichnung entstanden. Es ist schon gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich mit der ungewohnten Art zu Zeichnen angefreundet hat, funktioniert es recht gut. Beim nächsten Mal muss ich mal noch die anderen Zeichengeräte ausprobieren. Wenn es etwas wird, landet es möglicher Weise auch wieder hier.


Bevor Fragen kommen, mir geht es gut.

Fazit:

Für schnelle Skizzen zwischendurch kann das Pad durchaus genutzt werden. In Verbindung mit der App Paper und einem Stift erhält man recht gute Ergebnisse. Aber das Zeichnen mit einem (oder mehreren) Bleistift(en) auf Papier kann das nicht ersetzen.

Eine Zeichnung für mich

Wie ich schon in einem LEGO-Beitrag geschrieben habe, war ich im Juni diesen Jahres in Stuttgart auf der ComicCon (Noch mal Danke an meine Tochter für das schöne Wochenende!).

Hier habe ich nicht selbst zum Stift gegriffen, sondern Zeichnen lassen ;-). In diesem Beitrag geht es um eine Zeichnung, die ich von Ingo Römling bekommen habe. Es war beeindruckend, wie so eine Zeichnung entsteht. Und nicht nur das, es gab auch einen Tipp, der mit einem Handschuh zu tun hatte. Dieser lässt nämlich die zeichnende Hand leichter über das Papier gleiten. Das hilft Absätze in Linien zu vermeiden. Ich muss das unbedingt mal ausprobieren.

Jetzt brauche ich nur noch Sabine Wren als LEGO-Minifigur. Das würde das Ganze perfekt machen. Beides muss ich dann irgendwie in/an einem Rahmen kombinieren. Ich werde das Ergebnis hier vorstellen.

Zum Schluss nochmal: „Danke Ingo!“