Jetzt geht’s los …

Naja, wenn man es genau nimmt, geht es ja erst morgen los.

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Völlig überraschend (Hatte es vor ein paar Tagen kurz geblitzt?) bekam ich gestern den innig gewünschten Adventskalender.

Ich werde versuchen, euch hier über den Inhalt des Kalenders auf dem Laufenden zu halten. Ganz gespannt ich jedenfalls schon bin.

P.S. Alle Türchen sind noch zu, es wurde nicht geschmult.

Wenn für die Steckdose kein Platz ist (Wand #13)

Bevor die Sperrholzplatte an der Wand befestigt werden kann, müssen alle Kabel und Anschlüsse verlegt werden. Damit unsere Heimkino-Anlage das Bild zum (noch zu beschaffenden) Beamer bringen kann, habe ich auch ein HDMI-Kabel verlegt. Damit da nicht einfach ein Kabel aus der Wand hängt, sollte dort eine Steckdose hin. Nun kann man im Internet auch die eine oder andere HDMI-Steckdose kaufen. Die haben alle jedoch einen gravierenden Nachteil. Hinten hängt ein Stück Kabel mit einer Buchse raus. Es wird also recht viel Platz zwischen Dose und Wand benötigt. Bei Leichtbau kein Problem, bei einer Ziegelwand schon doof.

Die Lösung war eine simple HDMI-Eckkupplung für 4 Euro und ein paar Zerquetschte.

Mit dem Dremel habe ich ein entsprechendes Loch in die Platte gefräst und die Kupplung mit Heißkleber auf der Rückseite befestigt – fertig ist die Selbstbau-Steckdose. Ich denke mal, dass ich auch noch etwas zwischen der Kupplung und der Wand befestigen werde. Nicht, dass sich das Ding mal nach hinten rausdrücken lässt.


Damit der schwarze Rand nicht so auffällt, wird der noch weiß angemalt. Ich denke mal, das sollte mit einem weißen Edding funktionieren.


Ach ja, vor dem Einbau hatte ich das Ganze getestet. Wäre ja blöd, wenn alles zusammengebaut ist und da kein Signal ankommen würde.

P.S. Wir hatten gestern schon einmal probeweise die Sperrholzplatte mit dem Baum vor der Wand zu stehen. Sieht wirklich gut aus.

So sprach der Herr es werde Licht, … (Wand #12)

… doch er fand den Schalter nicht.

Es war nicht leicht einen Wandschalter für den LED-Baum zu finden. Ich habe lange im Internet gesucht. Eine Fernbedienung wollte ich nicht. Im Zweifelsfall liegt die unter irgendeinem der vielen Kissen oder in einer Ritze der Schlafcouch. Somit musste es „installierbar“ sein. Ein weiterer Punkt, der die Auswahl einschränkte, war der Fakt, dass ich keine RGB-LEDs verbaut habe. Damit wir uns auch beim weißen Licht entspannen können, sind es RGBW-Streifen. Auf diesen sind neben den farbigen LEDs auch welche in einem warmen Weißton.

Nach dem Lesen vieler Rezensionen und einer Rückversicherung bei meiner Tochter, ist es dann dieser hier geworden: RGBW-LED-Controller.

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Er war per Post recht schnell bei mir und wurde auch gleich ausgepackt und angeschlossen.

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Nachdem ich verstanden habe, dass es sich um einen Touch-Schalter handelt, war er auch einfach zu bedienen. Man darf nicht drücken, nur berühren. Jede Grundfarbe ist einzeln auswählbar (die 4 unteren Tasten). Das Licht ist dann über die Schaltflächen oben in der Mitte auch dimmbar. Steht der Sinn nach Besonderem, kann über den Farbkreis eine Mischfarbe gewählt werden.

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Die äußeren Tasten der oberen Reihe schalten die „Programme“ durch. Damit kann man die Lämpchen blinken lassen sowie harte oder weiche Farbwechsel einstellen. Ist man im Programmmodus, steuern die „Dimm-Tasten“ die Geschwindigkeit.

Der erste Eindruck ist schon einmal sehr gut. Ich hoffe, dass sich der Schalter später auch im Alltag bewährt.

Teufels Geschenk

Bisher habe ich nur vom Baufortschritt im ehemaligen Kinderzimmer geschrieben. Die LED-Wand und das Profilholz waren schon Thema. Wobei natürlich die leuchtende Wand mehr im Fokus steht.

Wenn das alles soweit fertig ist, zieht auch noch etwas Technik in den Raum ein. Das eine oder andere Kabel ist ja schon verlegt. Zu der geplanten Technik gehört eine Heimkino-Anlage. Nach einiger Internetrecherche sind wir beim, in Berlin ansässigen, Unternehmen Teufel gelandet.

Gekauft haben wir ein Bundle aus Lautsprechern (Consono 35 MK3) und einem Blu-ray-Receiver (Impaq 8000). Leider stehen alle Geräte wieder verpackt in einer Ecke. Ich habe den Receiver und den Subwoofer zwar einmal ausprobiert (beide funktionieren), aber das Zimmer ist ja noch nicht fertig.

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Jetzt zur Frage, was das Ganze nun mit einem Geschenk zu tun hat. Nun, es begab sich zu der Zeit unseres Einkaufes, dass ein kleines Gewinnspiel stattfand. Teufel wollte wissen, welcher Film, es war gerade die Woche vor Halloween, für uns der Gruseligste bisher war. Nun sind wir nicht so die „Horror-Fans“. Aber ein paar Filme in dieser Richtung fielen uns noch ein. Nachhaltig in Erinnerung geblieben war uns auf jeden Fall „Es“ von Stephen King. Also Karte ausgefüllt, in die Losbox (Box im wahrsten Sinne des Wortes) geworfen und die Geschichte abgeheftet. Bei solchen Gewinnspielen gewinnt doch nie jemand. Es wird einfach ein Portrait von Fotelia heruntergeladen, der „Gewinner“ präsentiert, fertig.

Denkste, kurze Zeit später erhielt ich einen Anruf, dass man mich gern noch einmal im „Flagship-Store“ sehen möchte. Auf meine verwunderte Frage nach dem „Warum?“ bekam ich die Antwort: „Sie haben den ersten Preis unseres Gewinnspiels gewonnen!“.

Nein! – Doch! – Ohhh!

Das gibt es doch nicht! Das Gewinnspiel war doch kein Fake. Wir haben doch glatt das Geld für die komplette Anlage wiederbekommen. Man muss auch mal Glück haben.

Der Vollständigkeit halber möchte ich hier nicht unerwähnt lassen, dass wir das Gefühl haben, bei Teufel sehr gut beraten worden zu sein. Es wurde uns nichts aufgeschwatzt und der Verkäufer hat uns noch aufgezeigt, wo wir Einsparungspotenzial haben. (Obwohl es im Nachhinein doch die teurere Anlage hätte sein können. ;-))

Zu Besuch bei den Mainzelmännchen

Wie mir gerade auffällt, haben diejenigen, die wegen meiner Zeichnungen herkommen in der letzten Zeit nicht viel geboten bekommen. Daher mal wieder ein Beitrag mit Zeichnung.

Diese Zeichnung ist in Mainz entstanden. Es ist der Blick durch einen Park (Fischtorplatz) auf den Mainzer Dom.


Bei meiner ersten kurzen Stippvisite hatte ich für mich beschlossen, nach Mainz musst du nicht nochmal. Aber mein Chef sah das anders. Ich war kurz darauf noch einmal eine ganze Woche dort. Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass Mainz durchaus schöne Ecken hat.

Sollte einer der Kollegen aus Mainz das hier lesen: ja, der Döner war wirklich gut.

Wer keine Balken hat, der macht sich welche. 

Gemütlich soll es werden, das neue Zimmer. Ein Raum mit Holzbalken wirkt irgendwie von sich aus schon gemütlich. Was macht man also, wenn man keine sichtbaren Balken hat? Man baut sich welche. Nun gut, wir hätten auch die echten Deckenbalken freilegen können. Dabei wäre jedoch jegliche Isolierung flöten gegangen. Das war somit keine Option.

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Zurück zum Selbstbaubalken, das Holz ist aus dem Baumarkt. Die Balken haben einen Querschnitt von ca. 50×100. Im hinteren Balken (der ist schon ein wenig älter) wurde noch eine Nut an der Oberseite eingefräst, in der das Kabel für den Anschluss einer Lampe läuft.

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Um die Illusion eines tragenden Balkens noch zu erhöhen, habe ich den Zweiten nicht nur an der Decke befestigt, sondern auch an der Wand weiterlaufen lassen. Gestern kam dann noch die Sparre hinzu. Auf Grund der leichten Dachschräge war der obere Anschluss etwas frickelig aber es hat funktioniert. Ich habe hier nicht mit Holzdübeln gearbeitet. Das Teil ist einfach angeschraubt. Die Schraubenköpfe sind aber im Holz versenkt. Jetzt werde ich noch die eine oder andere Problemstelle mit Holzkitt bearbeiten. Zum Abschluss bekommt das Ganze eine weißliche Lasur, damit die Balken zum Profilholz passen.

Es werde Licht (Wand #11)

Es geht Schlag auf Schlag. Gestern noch auf dem Fußboden, heute schon an der Wand.


Sollte der Klebestreifen auf der Unterseite nicht ausreichen, wird das Ganze vom Heißkleber gehalten. Den habe ich auf Anraten meiner Tochter alle 10 Zentimeter angebracht.

Nachdem alles angebracht war, erfolgte ein weiterer Funktionstest.

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Ja, so soll es aussehen. Nun noch die Farben:

Rot:

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Check!

Blau:

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Check!

Grün:

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Che… – Nee, warte mal, was ist denn das? Da haben sich ein paar LEDs entschieden zu streiken. Das gibt es doch nicht. Mist!

So kann das nicht bleiben. Aber es wäre ja langweilig, wenn es einfach funktioniert hätte.

Ansonsten, auf jeden Fall schon einmal herrliche Farben. 

Es wird ernst (Wand #10)

Die LEDs sind da. Ein Netzteil und zwei 5m-Streifen RGBW-LEDs. Aber in der gelieferten Form passt es leider nicht so zu meinem Plan.

Die Streifen müssen also zerschnitten und mit Zwischenstücken wieder zusammengesetzt werden. Da ich zwar mit dem Lötkolben umgehen kann, jedoch mit LEDs noch nicht gearbeitet habe, holte ich mir professionelle Hilfe ins Haus. Meine Tochter arbeitet an einem sehr bekannten Theater hier in Berlin und hat dort regelmäßig damit zu tun.

So top hätten meine Lötstellen nicht ausgesehen. Und langsamer wäre ich auch gewesen. Ich habe aber genau aufgepasst. Das nächste Mal probiere ich das selber.

Ein erster Funktionstest – Daumen hoch! Es funktioniert, vielen Dank für die tatkräftige Hilfe.

Jetzt muss das Ganze nur noch an die Wand.

Living in a box

Living in a card board box – für meine Minifiguren ist das Lied aus den 80ern jetzt Wirklichkeit geworden.

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Seit gestern wohnen sie in einem Schuhkarton. Für die Zeit, bis wir mit dem Umbau fertig sind, haben sie jetzt ein neues Zuhause. Wenn die Lego-Wand fertig ist, werden sie wieder herausgeholt. Ich hoffe, sie vertragen sich alle bis dahin.

Damit sie nicht komplett durcheinander purzeln, hat meine Frau sogar zwischen jede Schicht Figuren ein Blatt Papier gelegt.

Zwischenspiel (Wand #9)

Da sich die LEDs noch etwas Zeit lassen, musste ich mir andere Arbeit suchen. Gut, dass das Zimmer noch 3 weitere Wände hat.

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Die werden mit weiß gewachstem Profilholz verkleidet. Um das Zimmer gemütlicher zu machen, wurde noch ein Balken mit an Wand und Decke gebaut. Der Entschluss, Profilholz zu verwenden, wurde bei einem IKEA-Rundgang gefasst. Eines der Beispielzimmer brachte uns auf den Gedanken.

Und ich muss sagen, die Ecke sieht schon einmal gut aus. Auch wenn ich sagen muss, dass ich mir unter „A-Sortierung“ mehr erwartet habe.

Wer aber denkt, man geht einfach in den Baumarkt und kauft, was man so braucht … nein, nein, mein Freund. In unserem Haus-und-Hof-Baumarkt hatten sie nur die zu kurze Sorte. Mir wurde ein Ersatzprodukt angeboten, welches sie dann nicht gefunden haben. Im Internet konnte ich das trotzdem reservieren (gute 40qm auf Lager). Leider kam kurz darauf der Anruf: „Tut uns leid, aber wir haben das Holz nicht.“. Also alles in einem anderen Markt bestellt. Da wir nun durch die halbe Stadt juckeln mussten, haben wir auch gleich einen Transporter gemietet. Der war dann so dreckig, dass wir uns weigerten, unser Holz direkt auf die Ladefläche zu legen. Da auch die Mitarbeiter des Marktes auch keine Lust hatten, den Besen zu schwingen, wurde alles mit der Palette per Stapler aufgeladen.

Im Endeffekt ist hier alles angekommen und in der Wohnung aufgestapelt. Wir haben jetzt also Baumarktfeeling in den eigenen 4 Wänden.

Es wird also nicht langweilig. Auch wenn ich schon ganz gespannt bin, wie das mit den LEDs hinter der Wand wird.