Advent, Advent, ein Lichtschwert brennt … 

Vor ein paar Tagen kam hier ein Paket an, dessen Inhalt kurz zu sehen war.


Na dann bin ich schon einmal ganz gespannt, was der Dezember so bringen wird. Ich nehme mir jedenfalls schon mal vor, mindestens von den Minifiguren zu berichten.

Und jetzt muss mich mal schnell jemand blitzdingsen, damit es eine Überraschung wird.

Kunstharz, die Zweite! (Wand #8)

Der zweite Durchgang ist erledigt. Alle Nuten sind ausgegossen, das Material ist ausgehärtet und die Sperrholzplatte erst einmal aus dem Weg geräumt.

d1e26f0f-f224-40f6-b80a-87eeae60d548l0001-img_4653-jpg

Zeit für ein paar Nachbetrachtungen:

Grundsätzlich kann SKresin 72 für diesen Zweck verwendet werden. Da ich nicht wusste, wie viel ich davon brauchen würde, hatte ich auf Verdacht die 1,3-kg-Variante bestellt. Als ich die Flaschen dann in der Hand hielt, war ich mir doch nicht so sicher, ob das wirklich reichen würde. Die Menge passte aber recht gut. Ein kleiner Rest für eventuelle Nacharbeiten ist noch vorhanden.

Für die Einhaltung des vorgegeben Mischungsverhältnisses von Harz und Härter (10:3) habe ich eine digitale Küchenwaage genutzt. Jeweils einen Becher, bei denen ich immer darauf geachtet habe, sie nicht zu vertauschen. Damit es sich noch leicht gießt, habe ich immer 100g Harz mit 30g Härter angesetzt. Angerührt habe ich das Ganze in einen Kunststoffbecher mit einem Glasspachtel.

Was ich nicht bedacht hatte, wie hier auch schon vor ein paar Tagen erwähnt, war der Fakt, dass Sperrholz (Pappel) sehr saugfähig ist. Auf diese Weise hat sich eine komplette Gießharz-Füllung ins Holz verteilt. Sollte ich so etwas noch einmal machen, werde ich die Nuten mit dem Kunstharz im ersten Durchgang nur ausstreichen. Dann ist die Oberfläche „versiegelt“ und der Verbrauch sollte geringer werden. Außerdem könnte man vielleicht auf diesem Weg auch um die „Flecken“ im Holz herumkommen. Zuerst war ja geplant, die Platte nur mit einer Lasur zu streichen, damit die Holzmaserung noch zu sehen ist. Der Plan wurde jetzt zu Gunsten einer einfarbig weißen Lackierung fallen gelassen.

Die Zahl 72 im Produktnamen steht für die Zeit, die für das Aushärten erforderlich ist. Nach 24 Stunden fängt es an zu gelieren. Das bedeutet aber, dass das Werkstück absolut plan liegen muss. Ich hatte leider eine kaum zu messende Schräge – prompt bildeten sich kleine Pfützen und die Nuten für den Stamm des Baumes waren im Endeffekt nicht mehr bis zum Rand gefüllt. Das schaue ich mir nochmal in Ruhe an, wenn das Licht montiert ist. Sollte das nicht zu sehen sein, bleibt das so.

Vielleicht hätte ich wirklich erst an einem kleinen Projekt üben sollen. Aber jedesmal die 72 Stunden abwarten …

Noch ein paar Worte zum Geruch. Nach einigen Rezensionen zu Konkurrenzprodukten bei Amazon, hatte ich schon Schlimmes erwartet. Aber die Aussage „kaum Geruch“ auf der Website der Harzspezialisten trifft wirklich zu. Auf Grund des Wetters und der Größe der Platte musste ich das Ganze vor Ort im Zimmer bearbeiten. Mit normaler Lüftung (ein offenes Fenster) war das auch kein Problem. Ich habe auch keine Fabelwesen in der Wohnung getroffen. Da riecht der Fixierer für meine Bleistiftzeichnungen deutlich mehr.

Sollte jemand noch Anmerkungen oder Fragen haben, gern doch.

Weiß, ja weiß sind alle meine Kleider …

Eine Bestellung bei Amazon ist keine echte Bestellung, wenn keine Minifigur dabei ist. Dieses Mal war es eine Sonderausgabe, die in keinem regulären Set zu finden ist.

2015 gab es als Zugabe im Buch „LEGO Star Wars Character Encyclopedia: Updated and Expanded“ die Figur von Boba Fett in einer weißen mandalorianischen Rüstung. Auf dem Rücken trägt er ein JetPack. Einen Blaster gab es nicht dazu.

Na dann, willkommen an der Sammelwand.

Kunstharz, die Erste! (Wand #7)

Die Sache mit dem Kunstharz gestaltet sich doch nicht so, wie geplant. Eigentlich wollte ich nur die Nuten ausgießen und warten bis es fest ist. Da hatte ich aber die Rechnung ohne das Holz gemacht.


Die Holzplatte hatte nichts Besseres zu tun, als das ganze Kunstharz aufzusaugen. Jetzt lasse ich das Ganze aushärten und gehe mal davon aus, dass die zweite Füllung da bleibt, wo sie soll.

Die Welt ist voll alltäglicher Wunder.

Wie recht er doch damit hatte, der gute alte Martin Luther.

In Wittenberg kommt man nicht um ihn herum. Überall scheinen sich die Wittenberger auf das Jubiläum im kommenden Jahr vorzubereiten. An jeder Ecke finden Bauarbeiten statt. Wir drücken die Daumen, dass sie noch rechtzeitig fertig werden.

Etwas abseits vom Trubel fand ich das folgende Motiv. Auf dem Rückweg von der Schiffsanlegestelle Richtung Altstadt, schaute die Spitze des Turmes der Schlosskirche über die Bäume. Neben dem Weg verlief ein schon teilweise zugewachsenes Bahngleis.

Turm der Schlosskirche Wittenberg

Abendbrot gab es danach übrigens bei „Tante Emma“ am Markt. Eine sehr gute Entscheidung. Fast wollte man sagen: „Warum rül…“ – naja, lassen wir den Herren mal ruhen. Er wird 2017 noch genügend Stress haben.

2kg Holz in kleinen Spänen (Wand #6)

OK, ich gebe zu, das ist etwas übertrieben. Aber gefühlt kam das schon hin.

Heute durfte der Dremel zeigen, was er drauf hat. Nach dem Wurm zur Probe war nun der Baum dran. Dafür wurde der Fußboden aufgeräumt und die Sperrholzplatte mit dem vorgezeichneten Baum hingelegt. Dann nur noch Ohrstöpsel rein, Schutzbrille auf und ab ging die wilde Fahrt.


Am Anfang habe ich noch den Fehler gemacht, dass ich versucht habe, mich genau an die Vorzeichnung zu halten. Das führt aber zu einer etwas zittrigen Linie. Besser ist es, die Vorzeichnung als Vorschlag zu sehen. Das ist deutlich unverkrampfter.


Nach jedem Zweig musste der Staubsauger geschwungen werden.


Da kam schon eine Menge an Spänen zusammen.


Im nächsten Schritt werden jetzt die Kanten geschliffen und die ausgefrästen Nuten mit klarem Kunstharz gefüllt. Das werde ich aber erst am Wurm testen. Ich bin schon gespannt, wie das funktioniert.

Einsam auf dem Feld

Zur Abwechslung gibt es heute mal wieder eine Zeichnung. Sie ist während einer Rast in der Nähe von Stolberg entstanden.


Von mir aus hätte ich mich nicht an das Motiv herangetraut. Da kann man mal sehen, dass es sich lohnt auch mal auf seine Frau zu hören. Sie hatte sich diese Zeichnung gewünscht.

Bei den Bäumen im Hintergrund habe ich hier mal eine andere Technik ausprobiert. Also mir gefällt es.

Von Chilis und Enten

Wer jetzt etwas zum Thema Kochen erwartet, den muss ich leider enttäuschen.


Aber was haben Chilis nun mit Enten zu tun? Und wie passt das mit meiner gestrigen Ankündigung zusammen?

Ganz einfach: ich hatte die Möglichkeit Don Rosa zu treffen. Genau den Don Rosa, aus dessen Zeichenfeder das Leben der reichsten Ente der Welt entstammt. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, mit ihm ein paar Worte zu wechseln und ihm die Hand zu schütteln. Genau die Hand, die Onkel Dagoberts Abenteuer zu Papier gebracht hat.

Und wie passt nun die Chili dazu? Das war sozusagen eine Zugabe. Zu jedem Autogramm gab es eine Chili nach Wahl. „I grow them myself.“, sagte Don.

Verstärkung ist eingetroffen 

An diesem Wochenende fand die ComicCon in Berlin statt. Wieder kam ich nicht am Stand mit den Minifiguren vorbei. Hunderte kaum hörbare Stimmchen riefen: „Nimm mich mit!“. Vielleicht ja keine schlechte Idee. Von der Bank gibt es sowieso keine Zinsen mehr.

Leider hätte es mein Budget gesprengt, wenn ich alle mitgenommen hätte. So musste ich mich für eine Handvoll entscheiden. Es fiel mir wirklich nicht leicht.

Minifiguren

Was ich sonst noch auf der Messe erlebt habe … das erfahrt ihr beim nächsten Mal. Dazu muss ich erst einmal die Bilder von der Karte holen. Noch stecken sie im Fotoapparat.

Wart! Berg, du sollst mir eine Burg werden!

Wieder eine Dienstreise. Diesmal ging es im September nach Eisenach. Und während ich auf der Wartburg noch auf meine Kollegen wartete, fing ich eine neue Zeichnung an.

Schon als kleiner Junge faszinierte mich diese Burg. Damals bekam ich einen Bastelbogen mit dem man sich ein Modell der Burg basteln konnte. Es hat unglaublich Spaß gemacht, die vielen Teile auszuschneiden und zusammenzukleben. Sowas gibt es sogar heute noch.

Wartburg
Fertiggestellt habe ich die Zeichnung erst heute. Die Steine der Wände haben ziemlich aufgehalten.

Auf der Zeichnung ist der Übergang vom Zwinger in den eigentlichen Burghof zu sehen. Dort im Burghof, genauer gesagt im Pallas, starten auch die Führungen. Auf dem Weg durch die Burg läuft man auch über dieses Tor, kurz bevor man an der Lutherstube ankommt. Der Ausgang (nach der Führung) ist ungefähr an der Stelle, an der ich mich zum Zeichnen hingesetzt hatte.

Wie ich inzwischen erfahren habe, dient der Turm schon eine Weile als Wasserspeicher. Das Wasser wird über Rohrleitungen aus Quellen auf die Wartburg befördert. Da die Quellen höher als die Burg liegen, sind keine Pumpen erforderlich.

Physik ist doch immer wieder spannend.

Wer Geschichten zur Burg und ihren Gästen hören möchte, sollte den Wirt der Burgschenke ansprechen. Das war fast interessanter als die eigentliche Führung. Wobei, wo ich gerade noch einmal darüber nachdenke, kann ich das eigentlich gar nicht so sagen. Auch die Führung war erfrischend anders, als das was man so gewohnt ist.

Also, wer noch nicht auf der Wartburg war, hopp hopp, an die Reiseplanung. Das darf man sich nicht entgehen lassen. Zumal 2017 der 500. Jahrestag der Reformation gefeiert wird.