Zeichnen mit Schlagern im Ohr

Auf der Köpenicker Schlossinsel finden ab und zu Konzerte statt. Am 11.07.26 war es die „Schlagernacht“. Nun ist das nicht so die Musik, die ich höre, aber damit meine Frau da nicht alleine hin musste, begleitete ich sie. Im Gepäck waren, wie immer, Papier und Stifte.

Zu Liedern von Helene Fischer und Andrea Berg saß ich dann auf der Wiese und zeichnete. Für das Schloss fehlte mir der richtige „Blick“. Im Hof stand die Bühne davor und vom Park aus die Bäume.

So wurde die Schlosskirche mein erstes Motiv.

Da das Konzert nach dieser Zeichnung noch im vollen Gange war, suchte ich mir zu „Atemlos“ ein zweites Motiv.

Zum ersten Mal fiel mir bewusst auf, dass man den Turm des Rathauses und das Türmchen auf dem Haus am Schlossplatz aus dem Park sieht. Das wurde das zweite Motiv.

Wozu so ein Besuch bei einem Schlagerkonzert doch alles gut ist.

Die Welt ist voll alltäglicher Wunder.

Wie recht er doch damit hatte, der gute alte Martin Luther.

In Wittenberg kommt man nicht um ihn herum. Überall scheinen sich die Wittenberger auf das Jubiläum im kommenden Jahr vorzubereiten. An jeder Ecke finden Bauarbeiten statt. Wir drücken die Daumen, dass sie noch rechtzeitig fertig werden.

Etwas abseits vom Trubel fand ich das folgende Motiv. Auf dem Rückweg von der Schiffsanlegestelle Richtung Altstadt, schaute die Spitze des Turmes der Schlosskirche über die Bäume. Neben dem Weg verlief ein schon teilweise zugewachsenes Bahngleis.

Turm der Schlosskirche Wittenberg

Abendbrot gab es danach übrigens bei „Tante Emma“ am Markt. Eine sehr gute Entscheidung. Fast wollte man sagen: „Warum rül…“ – naja, lassen wir den Herren mal ruhen. Er wird 2017 noch genügend Stress haben.