Wieder ist bereits mehr als der halbe Monat um. Aber noch ist es ja nicht zu spät.
Durch den August begleitet uns ein Feldrand. Der Drahtzaun erinnert mich an unsere Wanderungen im letzten Jahr.

Wieder ist bereits mehr als der halbe Monat um. Aber noch ist es ja nicht zu spät.
Durch den August begleitet uns ein Feldrand. Der Drahtzaun erinnert mich an unsere Wanderungen im letzten Jahr.

Vor dieser Frage standen wir an einem Urlaubstag, an dem die Temperaturen weit jenseits der 30°C waren. Jedenfalls waren das gefühlt die beiden kühlsten Orte in Norden.
Da wir keine Lust auf „Shopping“ im Drogeriemarkt hatten, landeten wir in der Kirche. Die hatte ich ja schon von außen gezeichnet. Nun wollten wir sie uns auch von innen betrachten.
Es war überwältigend! So eine Kirche hatten wir noch nicht gesehen. Wir wussten nicht, wo wir zuerst hinschauen sollten. Ein paar Eindrücke wollte ich skizzieren und danach auf einem größeren Blatt eine Zeichnung davon anfertigen. Nach 3 Skizzen dachte ich mir jedoch: „Hey, das sieht doch gar nicht mal so schlecht aus!“. Ich entschied mich, die ursprünglichen Skizzen noch ein wenig nachzubearbeiten.
Schon lange wollte ich mir eine Zeichentechnik zulegen, mit der ich schneller zum Ziel komme. Und siehe da, das hier gefällt mir schon mal.

Ein wenig Schuld an der ganzen Sache ist auch ein Dozent eines Zeichenkurses. Dieser saß in Greetsiel am Nebentisch und erklärte seinen Schülern die Probleme rund um Perspektiven. Dazu zeichnete er mit spielerischer Leichtigkeit Beispielbilder.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich mich beim Zeichnen in Kleinigkeiten verliere. Dann muss ich aufpassen, nicht ungeduldig zu werden und zu schludern. Möglicher Weise ist das ein Kompromiss, mit dem ich zwischendurch auch mal ein „schnelles“ Bild zeichnen kann.
Bei einem Besuch in Ostfriesland stand natürlich auch der Pilsumer Leuchtturm auf dem Programm. Ohne den gesehen zu haben, wäre ich nicht nach Hause gefahren.
Ich muss sagen, es hatte sich gelohnt. Es ist ein wirklich schöner Leuchtturm. Leider leuchtet er nicht mehr.
Was mich ein wenig gestört hatte, war ein Zaunfeld, an welchem gefühlt tausende „Liebesschlösser“ hingen. Ich kann zum einen diesem Trend nichts abgewinnen, zum anderen störte das das Gesamtbild. Ich habe mir die künstlerische Freiheit gelassen, das einfach wegzulassen.
Wer sich den Leuchtturm übrigens auch von innen betrachten möchte, muss an einem Sonntag dort hin. Dann sind wohl auch Führungen.

Bei unserem Besuch in Emden haben wir es uns nicht nehmen lassen, in die Duckomenta zu gehen.
Die Ausstellung hat mich schlicht begeistert. Auf dem Weg wieder ins Hotel stellte ich mir die Frage, ob nicht auch mein „klassischer“ Wurm eine Entsprechung im Parallel-Universum der Enten hat.
Zu meinem Erstaunen bin ich fündig geworden. Wer hätte das gedacht. Vielleicht sollte ich das Team der Duckomenta informieren.

Unser Sommerurlaub führte uns nach Norden, in die Stadt Norden in Ostfriesland.
Gewohnt haben wir im Stadthotel Smutje. Wenn wir noch einmal in der Gegend sein sollten, dort würden wir wieder „absteigen“. Dieses Hotel ist wirklich eine Empfehlung wert. Das ganze Team sorgt für eine Wohlfühl-Atmosphäre. Hier nochmal ein „Danke“ dafür.
Woran es in Ostfriesland auf keinen Fall mangelt: Motive zum Zeichnen. Angefangen habe ich mit der Lutgeri-Kirche direkt in Norden. Gezeichnet habe ich sie sozusagen von der Rückseite aus. Der ehemalige Friedhof bot den besten Blick auf dieses imposante Gebäude.
Ich habe beim Zeichnen wieder versucht, durch die Schatten, Tiefe ins Bild zu bringen. Mir persönlich gefällt, ehrlich gesagt, der Mittlere der 3 Grabsteine fast am besten.

Für den Juli stand ein Igel Modell.
Von Zeit zu Zeit wohnen Igel auch bei uns im Garten. Es ist immer wieder eine Freude, die putzigen Gesellen ab und zu zu treffen. Wenn sie dann auch noch die braunen Nacktschnecken fressen würden, wäre es perfekt.

In der Tauentzienstraße in Berlin befindet sich, unübersehbar, die Skulptur „Berlin“. Sie wurde anlässlich der 750-Jahr-Feier 1987 erbaut und sollte die Teilung der Stadt symbolisieren.

Im Hintergrund, Richtung Kurfürstendamm, befindet sich die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.
Am 19.6.1978 erblickte am Schreibtisch von Jim Davis ein frecher, fetter, fauler und filosofischer Kater das Licht der Welt.
So richtig kann ich es nicht glauben, aber wenn ich auf mein eigenes Alter schaue, ja, wir werden alle nicht jünger. Aber im Gegensatz zu mir, sieht man dem Kater sein Alter nicht an.
Ich drücke mal die Daumen, dass uns Garfield noch viele Jahre begleitet. Alles Gute zu deinem Geburtstag (wenn auch leicht verspätet)!

Ich hoffe ja nur, dass mich jetzt nicht das neue Leistungsschutzrecht trifft. Ich habe Jim Davis nicht um Erlaubnis gefragt (*verlegenamkopfkratz*).
Hier kommt der Juni. Ich wurde inzwischen schon „gerügt“, dass die Zeichnung noch nicht veröffentlicht wurde.
Für diesen Monat habe ich einen Löwenzahn ausgewählt. Mit dieser Pflanze fühle ich mich schon seit meiner Kindheit verbunden. Zum einen durch Peter Lustig und zum anderen habe ich unzählige davon an Kaninchen und Meerschweinchen verfüttert.

Heute, am 25. Mai, ist Handtuchtag. Ein Tag an dem, dem großartigen Douglas Adams gedacht wird.
Ich hoffe, jeder hat sein Handtuch dabei.

So long and thanks for the fish!