Wer billig kauft, kauft zweimal!

Warum man kurz vorm Einschlafen nicht shoppen sollte

Vor einiger Zeit hatte ich mein iPad noch mit ins Bett genommen, um ein wenig bei Amazon zu stöbern. Meine Frau wollte auch noch ein wenig lesen. Beim Durchsehen der Ergebnisliste der Suche „LEGO Starwars Minifiguren“ fiel mir ein unschlagbares Angebot auf. Sabine Wren und Darth Bubi (Kylo Ren) in einem Paket … der Weg zum Bestell-Knopf war kurz, zu kurz.

So schnell, wie es bestellt war, so lange dauerte die Lieferung. Angeblich sollte der Anbieter direkt aus Österreich versenden. Nach mehreren Wochen kam dann ein Päckchen aus China. Na toll!

Da sie sich ja nun extra für mich auf den langen Weg gemacht hatten, durften sie zum Luft schnappen aus der Tüte raus.

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Nachdem ich mir die Teile betrachtet hatte, stand fest, die gehen wieder zurück. So eine Qualität hat in meiner Sammlung nichts zu suchen. Das war auf gar keinen Fall LEGO. Eine kurze Suche im Internet (warum nicht vorher?) brachte zu Tage, dass der Hersteller Dargo heißt.

Wie wird man so etwas wieder los?

Die Frage war also, wie schicke ich die zurück. Und vor Allem, wohin schicke ich sie? Die Frage ließ sich aber leicht beantworten. Ich musste lediglich bei Amazon die Rücksendung beantragen und bekam dann die entsprechenden Informationen per Mail. Ich erhielt einen Rücksendeschein, mit dem ich die Figuren auf die Reise ins Nachbarland schicken sollte.

Ein Versand in einem einfachen Päckchen kam nicht in Frage, wer weiß ob das nicht „verloren“ geht. Dann würde ich mein Geld nie wieder sehen. Leider kostete der verfolgbare Versand nach Österreich aber 14 Euro. Wenn ich das jetzt von den 20 Euro abziehe, die ich wiederhaben wollte, war die Relation nicht mehr gewahrt.

Nach einem kurzen Nachdenken wurde entschieden, die Figuren bleiben doch hier. Aber … sie kommen nicht mit an die Wand. Das konnte ich den „Echten“ nicht antun.

Was lernt mich das?

Wenn man nicht mehr in der Lage ist, bei einem „saugünstigen“ Angebot, das Ganze nochmal intensiv unter die Lupe zu nehmen, Finger weg vom Bestell-Knopf. Lieber einmal drüber schlafen und sich das Ganze am Morgen danach nochmals anschauen.

Ich habe ja nun ganze 9 Figuren, die mich immer wieder daran erinnern werden.

Auf dem Weg zur Fertigstellung 

Wie schon angekündigt, ich muss noch meine Arbeiten aus dem Urlaub aufarbeiten.

Ihr seht hier den Blick auf Stolberg mit dem Schloss. Ganz links ist noch ein Stück von der Kirche zu sehen. Die hat leider nicht mehr auf die Zeichnung gepasst.

Der Standort war am vermeintlichen unteren Bandweg. Wie wir aber später gelernt haben, der Bandweg biegt vorher ab. Ich hatte hier ja schon geschrieben, die Ausschilderung in der Gegend ist nicht immer so eindeutig. Wir saßen also genaugenommen am „verlängertem Bandweg“.

Wenn ich die Zeichnung fertig habe, werde ich sie hier einstellen.

Zeichnen ohne Bleistift ist möglich, aber nicht erstrebenswert!

Heute fuhr die Bahn. Ich war also nicht wieder im Zeitungsladen. Dafür habe ich auf dem iPad ein wenig in der App Paper experimentiert.


Mit meinem Touchpen und der Einstellung „Schreibfeder“ (das mit dem gelben Griff), ist dann spontan die folgende Zeichnung entstanden. Es ist schon gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich mit der ungewohnten Art zu Zeichnen angefreundet hat, funktioniert es recht gut. Beim nächsten Mal muss ich mal noch die anderen Zeichengeräte ausprobieren. Wenn es etwas wird, landet es möglicher Weise auch wieder hier.


Bevor Fragen kommen, mir geht es gut.

Fazit:

Für schnelle Skizzen zwischendurch kann das Pad durchaus genutzt werden. In Verbindung mit der App Paper und einem Stift erhält man recht gute Ergebnisse. Aber das Zeichnen mit einem (oder mehreren) Bleistift(en) auf Papier kann das nicht ersetzen.

Für das Kind im Manne

Was macht man, wenn die Bahn im Bahnhof liegen bleibt? Warten. Um das Warten jedoch etwas angenehmer zu gestalten, kann man ja mal in den Zeitungsladen gehen.

Natürlich nur zum Gucken.

Oder doch nicht? Die hatten doch tatsächlich ein Heft mit einem Hoth-Rebel als Minifigur.


Wie man sieht, das Heft musste mit und meine kleine Sammlung ist um eine weitere Figur angewachsen.

Eine Sehfahrt die ist lustig, …

Vorab: der „Schreibfehler“ ist beabsichtigt, es gab wirklich viel zu sehen.

Vor ein paar Tagen entschlossen wir uns, mal wieder eine Brückenfahrt durch Berlin zu machen. Also, Fahrt gebucht und rauf auf die „Pankow“. Da wir noch Zeit bis zum Ablegen hatten, kramte ich meinen Block und die Stifte raus.

„Heute mache ich mal etwas Anderes!“, dachte ich mir und nahm mir nur einen einzigen Stift. Mit dem dicken 8B sollte die komplette Zeichnung entstehen. Eine gewisse Art von Minimalismus. Der Radiergummi sollte auch nicht benutzt werden, aber das habe ich nicht durchgehalten. Zu Hause angekommen, musste ich feststellen, dass ich mir einen kräftigen Fingerabdruck in die Zeichnung gebastelt hatte, der musste weg. So gut es ging. Ich denke, das zählt nicht.

Auf der Zeichnung sieht man die Weidendammer Brücke aus Richtung Reichstagsufer.

Die eigentliche Fahrt war wirklich sehr schön. Wir haben wieder viel Interessantes gehört und gesehen. Was ich zum Beispiel bis dahin nicht wusste, die Panke (Namensgeberin für den Stadtbezirk Pankow) mündet direkt neben der Weidendammer Brücke in die Spree. Es ist auch erstaunlich, wie sehr sich Berlin in den letzten Jahren verändert hat. (Zwischen Jannowitz- und Oberbaumbrücke nicht unbedingt zum Besseren.)

Ach ja, sollte sich unsere Stadtführerin auf meine Seite verirren, dass das Nikolaiviertel „Erichs Disneyland“ genannt wird, war uns komplett neu. Ich kenne niemanden, der das jemals gemacht hat. Aber vielleicht kenne ich ja nur die falschen Leute.

Eine Zeichnung für mich

Wie ich schon in einem LEGO-Beitrag geschrieben habe, war ich im Juni diesen Jahres in Stuttgart auf der ComicCon (Noch mal Danke an meine Tochter für das schöne Wochenende!).

Hier habe ich nicht selbst zum Stift gegriffen, sondern Zeichnen lassen ;-). In diesem Beitrag geht es um eine Zeichnung, die ich von Ingo Römling bekommen habe. Es war beeindruckend, wie so eine Zeichnung entsteht. Und nicht nur das, es gab auch einen Tipp, der mit einem Handschuh zu tun hatte. Dieser lässt nämlich die zeichnende Hand leichter über das Papier gleiten. Das hilft Absätze in Linien zu vermeiden. Ich muss das unbedingt mal ausprobieren.

Jetzt brauche ich nur noch Sabine Wren als LEGO-Minifigur. Das würde das Ganze perfekt machen. Beides muss ich dann irgendwie in/an einem Rahmen kombinieren. Ich werde das Ergebnis hier vorstellen.

Zum Schluss nochmal: „Danke Ingo!“

Und läuft und läuft und läuft …

Heute gibt es mal eine andere Art Zeichnung von mir. Weder Papier noch Bleistift wurden hier verwendet, sondern Plastik und Edding. Es ist mein Motivationszeitchip. Er hat mich heute auf dem Viertelmarathon (klingt irgendwie cooler als 10,5 km) wieder begleitet.

Jetzt ist für den Rest des Tages Entspannung angesagt. Vielleicht kümmere ich mich nachher noch um eine unvollendete Urlaubszeichnung.

General Grievous

Jetzt gab es schon lange keinen Beitrag zum Thema LEGO. Also stelle ich mal wieder eine meiner Minifiguren vor.

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Gestatten, Grievous, General Grievous

Diese Figur musste ich unbedingt haben. Es ist einer meiner Lieblingscharaktere aus StarWars. Leider gab es ihn zu dem Zeitpunkt nur in einem großen Bausatz, der Malevolence. Aber – Weihnachten 2014 war es soweit. Der Kasten lag unterm Weihnachtsbaum. Woher der Weihnachtsmann so etwas immer weiß?

Jedenfalls wohnt er jetzt an meiner Minifigurenwand, möglichst weit weg von den Jedi. Sicher ist Sicher.

Jetzt wird es ganz fein

Der Urlaub ist vorbei und ich war den ersten Tag wieder arbeiten. Zum Feierabend ging es nur mal kurz zum gucken durch die Schreibwarenabteilung. Für meinen Tikky-Stift könnte ich mir mal weichere Minen holen. Und was steht da genau neben diesen? Ein Pentel mit einer Strichstärke von 0,2 mm.

0,2 mm
Nein! Doch! Ooh!

Pentel offen
Den muss ich doch gleich mal ausprobieren. Damit die Spitze nicht abbricht, darf sie nicht aus der Metallführung herausschauen. Und so kann man zeichnen ohne zu kratzen? Ein kurzer Test – er läuft butterweich über das Papier. Hätte ich nicht gedacht. Ein Wunder der Technik.

Anleitung Pentel
Leise hörte ich den Stift flüstern: „Nimm mich mit!“. Ja, warum denn nicht, immerhin hatte ich gerade eben einen ganzen Tag im Büro relativ unbeschadet überstanden. Manchmal muss man sich belohnen.

Pentel ausgepackt
Jetzt muss er sich nur noch im Alltag bewähren.

Wo Alt so richtig gemütlich ist …

Ein Tipp, den wir am Anfang des Urlaubs in Stolberg bekamen, war das Café Alt. Es liegt ein wenig versteckt in der Stubengasse, ganz in der Nähe des Saigerturmes. Dort erwartet den Gast unter Anderem frisch gebackener Kuchen, Kaffee-, Tee- und Trinkschokoladenspezialitäten. Das ist jedenfalls das, was wir selbst probiert hatten. Das ganze Haus ist bis zum Giebel liebevoll ausgebaut. Gerade die Balken im oberen Geschoss haben mich fasziniert. Toll fand ich auch die Lampen an den Wänden. In der Zeichnung ist nur eine davon zu sehen. Es sind die 3 dunklen Bretter an der Rückwand. Hinter diesen ist ein LED-Streifen angebracht. Dadurch hat man schönes indirektes Licht. Danke für die Idee.

Balken im Café Alt
Auch die Einrichtung passt zum Gesamtbild. Ich war aber zu faul, diese noch mit aufzunehmen. Ich habe bei dieser Zeichnung sowieso schon mehrmals Teile ausradiert und neu angefangen, weil ich „mit der Gesamtsituation unzufrieden war“. Inzwischen passt es.

Vielleicht kommen ja beim nächsten Mal auch Tische und Stühle mit aufs Bild. Dass das nicht der letzte Besuch war, ist jedenfalls schon klar.

Leider sind wir in diesem Moment schon wieder zu Hause. Ich habe zwei Zeichnungen, die ich noch fertigstellen muss und eine Idee, für die ein Foto als Vorlage schon da ist. Ach ja, und noch ein Versprechen, das ich gegeben habe. Das Gasthaus Kupfer ist auch noch dran. Das bin ich allein schon für die Menge an guten Tipps, die wir dort erhalten haben, schuldig.