Sommererinnerungen

Mir ist aufgefallen, dass ich schon lange keine Zeichnung mehr veröffentlicht habe. Also habe ich mein Album einfach ohne zu blättern mittendrin aufgeschlagen.

Ach ja, Erinnerungen an den Sommer. Es ist eine etwas ältere Zeichnung. Ein Stück dieses Hauses war auf der zweiten Zeichnung in einem Beitrag aus dem letzten Jahr schon zu sehen. Leider sieht das Haus nicht mehr so aus wie hier. Es wurde leider modernisiert. Der Balkon hat zum Beispiel jetzt ein „Glasgeländer“.

Auch der Baum steht leider nicht mehr.

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Stachelbeere zum Geburtstag

Ich gebe zu, wir als Eltern sind an der Situation nicht ganz unschuldig. Aber das lässt sich im Nachhinein auch nicht mehr ändern. Unsere Tochter hat in der Vorweihnachtszeit Geburtstag.

Nun möchte man sich ja nicht unbedingt einen Strauß Blumen in die weihnachtlich geschmückte Wohnung stellen. Anders herum ist es auch unpassend, ein Weihnachtsgesteck zum Geburtstag zu schenken. Somit gab es meistens Gutscheine für einen Blumenstrauß, der im Laufe das Jahres eingelöst wurde.

Für dieses Jahr hat sie sich eine Stachelbeere für die Terrasse gewünscht. Da man ja jetzt nicht mit leeren Händen erscheinen möchte, musste also besagter Gutschein erstellt werden. Die Bitte meiner Frau war:“Zeichne doch bitte rasch einen Stachelbeerstrauch.“. Nun habe ich inzwischen einen gewissen Anspruch an meine Zeichnungen und „schnell“ geht nicht mehr. Leider findet sich zu dieser Jahreszeit schwerlich ein Strauch mit Blättern in der freien Natur. Daher musste eine Zeichnung von der Wikipedia-Seite als Vorlage herhalten.

Hier das Ergebnis:

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Zu Besuch bei den Mainzelmännchen

Wie mir gerade auffällt, haben diejenigen, die wegen meiner Zeichnungen herkommen in der letzten Zeit nicht viel geboten bekommen. Daher mal wieder ein Beitrag mit Zeichnung.

Diese Zeichnung ist in Mainz entstanden. Es ist der Blick durch einen Park (Fischtorplatz) auf den Mainzer Dom.


Bei meiner ersten kurzen Stippvisite hatte ich für mich beschlossen, nach Mainz musst du nicht nochmal. Aber mein Chef sah das anders. Ich war kurz darauf noch einmal eine ganze Woche dort. Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass Mainz durchaus schöne Ecken hat.

Sollte einer der Kollegen aus Mainz das hier lesen: ja, der Döner war wirklich gut.

Die Welt ist voll alltäglicher Wunder.

Wie recht er doch damit hatte, der gute alte Martin Luther.

In Wittenberg kommt man nicht um ihn herum. Überall scheinen sich die Wittenberger auf das Jubiläum im kommenden Jahr vorzubereiten. An jeder Ecke finden Bauarbeiten statt. Wir drücken die Daumen, dass sie noch rechtzeitig fertig werden.

Etwas abseits vom Trubel fand ich das folgende Motiv. Auf dem Rückweg von der Schiffsanlegestelle Richtung Altstadt, schaute die Spitze des Turmes der Schlosskirche über die Bäume. Neben dem Weg verlief ein schon teilweise zugewachsenes Bahngleis.

Turm der Schlosskirche Wittenberg

Abendbrot gab es danach übrigens bei „Tante Emma“ am Markt. Eine sehr gute Entscheidung. Fast wollte man sagen: „Warum rül…“ – naja, lassen wir den Herren mal ruhen. Er wird 2017 noch genügend Stress haben.

Einsam auf dem Feld

Zur Abwechslung gibt es heute mal wieder eine Zeichnung. Sie ist während einer Rast in der Nähe von Stolberg entstanden.


Von mir aus hätte ich mich nicht an das Motiv herangetraut. Da kann man mal sehen, dass es sich lohnt auch mal auf seine Frau zu hören. Sie hatte sich diese Zeichnung gewünscht.

Bei den Bäumen im Hintergrund habe ich hier mal eine andere Technik ausprobiert. Also mir gefällt es.

Wart! Berg, du sollst mir eine Burg werden!

Wieder eine Dienstreise. Diesmal ging es im September nach Eisenach. Und während ich auf der Wartburg noch auf meine Kollegen wartete, fing ich eine neue Zeichnung an.

Schon als kleiner Junge faszinierte mich diese Burg. Damals bekam ich einen Bastelbogen mit dem man sich ein Modell der Burg basteln konnte. Es hat unglaublich Spaß gemacht, die vielen Teile auszuschneiden und zusammenzukleben. Sowas gibt es sogar heute noch.

Wartburg
Fertiggestellt habe ich die Zeichnung erst heute. Die Steine der Wände haben ziemlich aufgehalten.

Auf der Zeichnung ist der Übergang vom Zwinger in den eigentlichen Burghof zu sehen. Dort im Burghof, genauer gesagt im Pallas, starten auch die Führungen. Auf dem Weg durch die Burg läuft man auch über dieses Tor, kurz bevor man an der Lutherstube ankommt. Der Ausgang (nach der Führung) ist ungefähr an der Stelle, an der ich mich zum Zeichnen hingesetzt hatte.

Wie ich inzwischen erfahren habe, dient der Turm schon eine Weile als Wasserspeicher. Das Wasser wird über Rohrleitungen aus Quellen auf die Wartburg befördert. Da die Quellen höher als die Burg liegen, sind keine Pumpen erforderlich.

Physik ist doch immer wieder spannend.

Wer Geschichten zur Burg und ihren Gästen hören möchte, sollte den Wirt der Burgschenke ansprechen. Das war fast interessanter als die eigentliche Führung. Wobei, wo ich gerade noch einmal darüber nachdenke, kann ich das eigentlich gar nicht so sagen. Auch die Führung war erfrischend anders, als das was man so gewohnt ist.

Also, wer noch nicht auf der Wartburg war, hopp hopp, an die Reiseplanung. Das darf man sich nicht entgehen lassen. Zumal 2017 der 500. Jahrestag der Reformation gefeiert wird.

Bleistift auf Sperrholz (Wand #3) 

Jetzt wird es ernst. Die Platten und2ef81e2e-3a73-4f6f-89bb-451a3ae3678el0001-img_4298-jpg Leisten liegen im Zimmer. Den Baum wollte ich erst möglichst genau übertragen. Ich hatte sogar schon mit dem Einzeichnen eines 10cm-Rasters angefangen. Das war aber recht schnell verworfen.

Der Baum wurde einfach wieder neu gezeichnet. Die rechte Hälfte des Baumes gefällt mir noch nicht so richtig, die muss ich heute Abend noch einmal überarbeiten.

Weil ich, auf Grund der baulichen Gegebenheiten, keine breitere Platte (ohne sie zu zersägen) in das Zimmer bekommen habe, wird der Baum nun einen Tick schmaler. Mir fehlen auf jeder Seite 5cm. Aber das sollte kein Problem sein.

Kurz noch zum Material: ich habe mir 6mm starkes Pappel-Sperrholz geholt. Die Platten sind 1,20m x 2,50m groß.

Unten habe ich noch ein Detailfoto angehängt, da oben von der Zeichnung nicht viel zu sehen ist.

 

Auf ein Bier beim Ampelmann

Es war Mai. Wir hatten unseren Hochzeitstag.

Zum Abschluss setzten wir uns beim Ampelmann ans Spreeufer und ließen es uns bei einem Bier gut gehen. Während meine Frau das Bier holte (Draußen bei den Liegestühlen ist Selbstbedienung.), packte ich den Block und die Stifte aus.

Ihr seht hier ganz links der Berliner Dom mit Friedrichsbrücke und rechts ein Stück der „Alten Nationalgalerie“. Die Galerie ist Teil der Museumsinsel.

Wer einen Platz zum Verweilen und „Leutegucken“ sucht. Hier ist beides möglich. So leer, wie es auf meiner Zeichnung aussieht, ist es dort sehr selten.

Zeit bringt Rosen, …

Vor einiger Zeit berichtete ich hier von einem neugekauften Bleistift. Die allererste Zeichnung, die ich mit ihm zeichnete, war für einen anderen Blog bestimmt. Auf Diesen bin ich über den WordPress-Reader über das Schlagwort „Zeichnen“ gestoßen. Es handelt sich um den Blog „999 Rosen“ von Martina Wald.

Die Zeichnung wurde dort sogar in die Liste der Gast-Zeichnungen aufgenommen. Vielen Dank an Martina!

Bleistiftzeichnung einer Rose

Ich bereue den Kauf des Stiftes übrigens nicht. Es macht Spaß, mit ihm zu Zeichnen. In den danach entstandenen Zeichnungen habe ich ihn meist für die filigranen Arbeiten benutzt. Wie man jedoch oben sieht, können mit ihm auch komplette Motive entstehen.