2kg Holz in kleinen Spänen (Wand #6)

OK, ich gebe zu, das ist etwas übertrieben. Aber gefühlt kam das schon hin.

Heute durfte der Dremel zeigen, was er drauf hat. Nach dem Wurm zur Probe war nun der Baum dran. Dafür wurde der Fußboden aufgeräumt und die Sperrholzplatte mit dem vorgezeichneten Baum hingelegt. Dann nur noch Ohrstöpsel rein, Schutzbrille auf und ab ging die wilde Fahrt.


Am Anfang habe ich noch den Fehler gemacht, dass ich versucht habe, mich genau an die Vorzeichnung zu halten. Das führt aber zu einer etwas zittrigen Linie. Besser ist es, die Vorzeichnung als Vorschlag zu sehen. Das ist deutlich unverkrampfter.


Nach jedem Zweig musste der Staubsauger geschwungen werden.


Da kam schon eine Menge an Spänen zusammen.


Im nächsten Schritt werden jetzt die Kanten geschliffen und die ausgefrästen Nuten mit klarem Kunstharz gefüllt. Das werde ich aber erst am Wurm testen. Ich bin schon gespannt, wie das funktioniert.

Einsam auf dem Feld

Zur Abwechslung gibt es heute mal wieder eine Zeichnung. Sie ist während einer Rast in der Nähe von Stolberg entstanden.


Von mir aus hätte ich mich nicht an das Motiv herangetraut. Da kann man mal sehen, dass es sich lohnt auch mal auf seine Frau zu hören. Sie hatte sich diese Zeichnung gewünscht.

Bei den Bäumen im Hintergrund habe ich hier mal eine andere Technik ausprobiert. Also mir gefällt es.

Von Chilis und Enten

Wer jetzt etwas zum Thema Kochen erwartet, den muss ich leider enttäuschen.


Aber was haben Chilis nun mit Enten zu tun? Und wie passt das mit meiner gestrigen Ankündigung zusammen?

Ganz einfach: ich hatte die Möglichkeit Don Rosa zu treffen. Genau den Don Rosa, aus dessen Zeichenfeder das Leben der reichsten Ente der Welt entstammt. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, mit ihm ein paar Worte zu wechseln und ihm die Hand zu schütteln. Genau die Hand, die Onkel Dagoberts Abenteuer zu Papier gebracht hat.

Und wie passt nun die Chili dazu? Das war sozusagen eine Zugabe. Zu jedem Autogramm gab es eine Chili nach Wahl. „I grow them myself.“, sagte Don.

Verstärkung ist eingetroffen 

An diesem Wochenende fand die ComicCon in Berlin statt. Wieder kam ich nicht am Stand mit den Minifiguren vorbei. Hunderte kaum hörbare Stimmchen riefen: „Nimm mich mit!“. Vielleicht ja keine schlechte Idee. Von der Bank gibt es sowieso keine Zinsen mehr.

Leider hätte es mein Budget gesprengt, wenn ich alle mitgenommen hätte. So musste ich mich für eine Handvoll entscheiden. Es fiel mir wirklich nicht leicht.

Minifiguren

Was ich sonst noch auf der Messe erlebt habe … das erfahrt ihr beim nächsten Mal. Dazu muss ich erst einmal die Bilder von der Karte holen. Noch stecken sie im Fotoapparat.

Wart! Berg, du sollst mir eine Burg werden!

Wieder eine Dienstreise. Diesmal ging es im September nach Eisenach. Und während ich auf der Wartburg noch auf meine Kollegen wartete, fing ich eine neue Zeichnung an.

Schon als kleiner Junge faszinierte mich diese Burg. Damals bekam ich einen Bastelbogen mit dem man sich ein Modell der Burg basteln konnte. Es hat unglaublich Spaß gemacht, die vielen Teile auszuschneiden und zusammenzukleben. Sowas gibt es sogar heute noch.

Wartburg
Fertiggestellt habe ich die Zeichnung erst heute. Die Steine der Wände haben ziemlich aufgehalten.

Auf der Zeichnung ist der Übergang vom Zwinger in den eigentlichen Burghof zu sehen. Dort im Burghof, genauer gesagt im Pallas, starten auch die Führungen. Auf dem Weg durch die Burg läuft man auch über dieses Tor, kurz bevor man an der Lutherstube ankommt. Der Ausgang (nach der Führung) ist ungefähr an der Stelle, an der ich mich zum Zeichnen hingesetzt hatte.

Wie ich inzwischen erfahren habe, dient der Turm schon eine Weile als Wasserspeicher. Das Wasser wird über Rohrleitungen aus Quellen auf die Wartburg befördert. Da die Quellen höher als die Burg liegen, sind keine Pumpen erforderlich.

Physik ist doch immer wieder spannend.

Wer Geschichten zur Burg und ihren Gästen hören möchte, sollte den Wirt der Burgschenke ansprechen. Das war fast interessanter als die eigentliche Führung. Wobei, wo ich gerade noch einmal darüber nachdenke, kann ich das eigentlich gar nicht so sagen. Auch die Führung war erfrischend anders, als das was man so gewohnt ist.

Also, wer noch nicht auf der Wartburg war, hopp hopp, an die Reiseplanung. Das darf man sich nicht entgehen lassen. Zumal 2017 der 500. Jahrestag der Reformation gefeiert wird.

Ein Neuzugang: Sebulba

Damit sich der Dremel auf der Reise aus dem Amazon-Land zu mir nicht langweilt, hatte ich eine Begleitung bestellt. Leider hatte ich nicht aufgepasst. Wenn der Händler nicht der Gleiche ist, funktioniert das nicht. So kam der Dremel im Paket und Sebulba im Brief.


Zum Foto musste sich Sebulba auf eine Platte stellen. Ohne ist er immer umgefallen.

Willkommen Nr. 136. Nach dem Eintrag in die Sammeldatenbank geht es ab an die Wand.

Zeichnen mit dem Dremel (Wand #5)

Heute früh klingelte es an der Tür. Eigentlich waren wir gerade beim Frühstück. Aber es lohnte sich, die Tür zu öffnen. Der Paketbote stand vor mir und überreichte mir den bestellten Dremel mit dem Oberfräse-Vorsatz. Jetzt konnte der Spaß losgehen.


Aber erst wurde die Lattung für die Wandverkleidung angebracht. Das neue Spielzeug musste noch warten.

Kurz vorm Abendbrot war es dann soweit.

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Um erst einmal zu üben, bevor ich mich an den großen Baum wage, nahm ich mir einen Rest und zeichnete mit einem Bleistift meinen Wurm. An dem wollte ich ausprobieren, wie es sich mit dem Dremel arbeitet und ob sich meine Idee überhaupt umsetzen lässt.

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Die Umrisse zog ich mit der Oberfräse nach. Wenn man den Dreh raus hat, geht das recht gut.

Nur eine dünne Holzschicht (ca. 0,5 mm) ließ ich stehen. Auf diese Weise bekommt man auf der Vorderseite eine glatte Oberfläche. Mein erster Plan war es nämlich ganz durchzufräsen und den Zwischenraum dann mit Kunstharz zu verfüllen. Das hätte aber zur Folge, dass die Vorderseite noch geschliffen werden müsste. Die Arbeit kann ich mir nun sparen. Obwohl ich überlege, die Nuten trotzdem aufzufüllen. Möglicherweise wird das Licht dann gleichmäßiger und die Platte insgesamt stabiler.

Die Vorderseite soll dann weiß werden. Aber nur so, dass man die Maserung noch sehen kann.

Hier noch der Wurm vor einer schon vorhandenen LED-Leiste. Cool, genau so hatte ich mir das vorgestellt. Jetzt müssen wir noch eine Verwendung für das Teststück finden. Das kann man ja nicht wegwerfen.

Ein Rahmen für den Baum (Wand #4)

Als ich vor Kurzem über den Baum an der Wand berichtete, schrieb ich noch, dass er keinen Rahmen hat. Heute habe ich diesbezüglich nachgebessert.

Erstaunlich, wie viel Holz dabei „draufgegangen“ ist. Eigentlich dachte ich, deutlich zu viel gekauft zu haben. Gut, dass ich dann doch großzügig gerechnet hatte. Da sind jetzt 8 1/2 Leisten angeschraubt.

Als Nächstes muss ich mir einen Plan für die Verkabelung machen und die Platte mit dem Baum fertigstellen.

 

Wie der Baum auf die Platte kommen soll, zeige ich an einem Beispiel im folgenden Beitrag.

Bleistift auf Sperrholz (Wand #3) 

Jetzt wird es ernst. Die Platten und2ef81e2e-3a73-4f6f-89bb-451a3ae3678el0001-img_4298-jpg Leisten liegen im Zimmer. Den Baum wollte ich erst möglichst genau übertragen. Ich hatte sogar schon mit dem Einzeichnen eines 10cm-Rasters angefangen. Das war aber recht schnell verworfen.

Der Baum wurde einfach wieder neu gezeichnet. Die rechte Hälfte des Baumes gefällt mir noch nicht so richtig, die muss ich heute Abend noch einmal überarbeiten.

Weil ich, auf Grund der baulichen Gegebenheiten, keine breitere Platte (ohne sie zu zersägen) in das Zimmer bekommen habe, wird der Baum nun einen Tick schmaler. Mir fehlen auf jeder Seite 5cm. Aber das sollte kein Problem sein.

Kurz noch zum Material: ich habe mir 6mm starkes Pappel-Sperrholz geholt. Die Platten sind 1,20m x 2,50m groß.

Unten habe ich noch ein Detailfoto angehängt, da oben von der Zeichnung nicht viel zu sehen ist.

 

Stippvisite im Baumarkt (Wand #2)

Es geht weiter. Wie in „Whiteboard-Marker auf Raufasertapete“ angekündigt, steht ein neues Projekt an. Das ehemalige Kinderzimmer wird umgebaut. Eine Wand soll später als Raumbeleuchtung dienen.

Die Idee hatte ich ja schon auf der Wand skizziert. Jetzt liegen die Leisten für den Unterbau und zwei Sperrholzplatten zu Hause.

Ich habe vor, den auf die Tapete gezeichneten Baum, auf eine der Platten zu übertragen und diesen dann auszufräsen. Das Ganze soll danach mit klarem Kunstharz wieder aufgefüllt werden. Dahinter kommt die LED-Beleuchtung. Abschließend soll die Wand weiß gestrichen werden.

Soviel zum Plan. Ich werde hier ab und zu berichten.

Sollte sich einer meiner Leser mit so etwas auskennen und vielleicht den einen oder anderen Tipp haben, immer her damit!