Tsambika

Heute gibt es nach langer Zeit wieder eine Bleistiftzeichnung. Dieses Mal ein Motiv, welches mir sehr am Herzen liegt. Es ist die Pforte zum Kloster Tsambika auf der Insel Rhodos. Es liegt auf der Spitze eines Berges. Dieses Kloster ist auch heute noch ein Pilgerziel unzähliger Paare, deren Kinderwunsch sich nicht erfüllt. Hier wird die Jungfrau Maria angebetet, dass es mit einer Schwangerschaft doch noch klappt.

Als wir das erste Mal vor 25 Jahren dort waren, war unsere Tochter 2 cm groß. Wir hatten das mit der Schwangerschaft also schon geschafft.

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Trotzdem haben wir das Gefühl, dass irgendjemand seitdem schützend die Hand über uns gehalten hat und wir eine wunderbare Tochter bekamen.

Beim Besuch im April diesen Jahres, war es ein ganz seltsames Gefühl dort oben auf dem Berg. Diese Zeichnung anzufertigen war mir sehr wichtig.

Erinnerung an Rhodos

Die Idee mit der Glühlampe fand ich so gut, dass ich gleich nach eigenen Ideen gesucht habe. Mal schauen, vielleicht wird ja eine Serie daraus.

Der Zusammenhang mit Rhodos ist leicht erklärt. Am Frühstückstisch auf der Hotelterrasse sitzend, konnten wir auf einen Felsen schauen. Auf diesem wohnten ein paar Bergziegen, die wir auf einer Wanderung auch getroffen hatten.

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Erleuchtung mit Tusche

Schon lange überlege ich, es auch einmal mit Tusche zu probieren. Ich habe mich nur nicht getraut. Jetzt wurden mir zum Geburtstag Tuschestifte geschenkt.

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Da mir auf die Rasche kein Motiv einfiel, durchstöberte ich Pinterest. Und siehe da, ich wurde fündig.

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Etwas in der Art hatte ich dort vor ein paar Tagen schon gesehen und an einer meiner Pinnwände gepinnt.

Beim Zeichnen fühlte ich mich noch etwas unsicher. Dadurch wurde der Umriss der Glühlampe etwas zittrig. Ich denke mal, dass sich das noch mit der Zeit gibt. Mit dem Bleistift habe ich immer noch die Möglichkeit zu korrigieren. Hier muss es gleich stimmen. Vielleicht sollte ich es mit Bob Ross halten: „We don’t make mistakes here, just happy little accidents“.

Kann mir jemand raushelfen

Hier kommen heute ein paar Sachen zusammen. Eine Bleistiftzeichnung von einer LEGO-Minifigur unter Einsatz eines neuen Radierstiftes.


Das Motiv spukte mir schon ein paar Tage durch den Kopf. Es wollte unbedingt raus. Deshalb musste die fertigzustellende Zeichnung aus Stolberg heute noch warten.

Ich kann nicht einmal sagen, wie ich darauf kam. Das Bild im Kopf war einfach plötzlich da.

Ich hoffe, es gefällt euch.

Vom neuen Radierer werde ich hier demnächst noch berichten.

Capdepera

Und wieder hole ich ein wenig Sonne in meinen Blog. Es ist eine Zeichnung, die ich auf Mallorca angefertigt habe.

Eigentlich war ich ja zum Tauchen dort. Dazu war das Wasser an diesem Tag aber zu wellig. Damit ich nicht am Strand rumliegen musste, wanderte ich zum nächstgelegenen Ort.

Capdepera hat viele enge Gassen mit schönen alten Häusern und eine sehenswerte Burganlage. Wer sich dort in der Gegend aufhält – ein Ausflug zu dieser Burg lohnt sich wirklich. Wobei das keine Burg im eigentlichen Sinne ist. Genaugenommen sind das die Stadtmauern der alten Stadt.

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Eines der noch erhaltenen Gebäude innerhalb dieser Mauern ist die Kapelle Nuestra Senyora de la Esperanza. Den Namen hat die Kapelle von der dort befindlichen Madonnenstatue, die, der Legende nach, einen Angriff auf die Stadt durch aufziehenden Nebel verhinderte.

Auf dem Dach der Kapelle  ist diese Zeichnung entstanden. Von dort hatte man einen herrlichen Rundumblick auf die Umgebung.

Sommererinnerungen

Mir ist aufgefallen, dass ich schon lange keine Zeichnung mehr veröffentlicht habe. Also habe ich mein Album einfach ohne zu blättern mittendrin aufgeschlagen.

Ach ja, Erinnerungen an den Sommer. Es ist eine etwas ältere Zeichnung. Ein Stück dieses Hauses war auf der zweiten Zeichnung in einem Beitrag aus dem letzten Jahr schon zu sehen. Leider sieht das Haus nicht mehr so aus wie hier. Es wurde leider modernisiert. Der Balkon hat zum Beispiel jetzt ein „Glasgeländer“.

Auch der Baum steht leider nicht mehr.

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Stachelbeere zum Geburtstag

Ich gebe zu, wir als Eltern sind an der Situation nicht ganz unschuldig. Aber das lässt sich im Nachhinein auch nicht mehr ändern. Unsere Tochter hat in der Vorweihnachtszeit Geburtstag.

Nun möchte man sich ja nicht unbedingt einen Strauß Blumen in die weihnachtlich geschmückte Wohnung stellen. Anders herum ist es auch unpassend, ein Weihnachtsgesteck zum Geburtstag zu schenken. Somit gab es meistens Gutscheine für einen Blumenstrauß, der im Laufe das Jahres eingelöst wurde.

Für dieses Jahr hat sie sich eine Stachelbeere für die Terrasse gewünscht. Da man ja jetzt nicht mit leeren Händen erscheinen möchte, musste also besagter Gutschein erstellt werden. Die Bitte meiner Frau war:“Zeichne doch bitte rasch einen Stachelbeerstrauch.“. Nun habe ich inzwischen einen gewissen Anspruch an meine Zeichnungen und „schnell“ geht nicht mehr. Leider findet sich zu dieser Jahreszeit schwerlich ein Strauch mit Blättern in der freien Natur. Daher musste eine Zeichnung von der Wikipedia-Seite als Vorlage herhalten.

Hier das Ergebnis:

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Zu Besuch bei den Mainzelmännchen

Wie mir gerade auffällt, haben diejenigen, die wegen meiner Zeichnungen herkommen in der letzten Zeit nicht viel geboten bekommen. Daher mal wieder ein Beitrag mit Zeichnung.

Diese Zeichnung ist in Mainz entstanden. Es ist der Blick durch einen Park (Fischtorplatz) auf den Mainzer Dom.


Bei meiner ersten kurzen Stippvisite hatte ich für mich beschlossen, nach Mainz musst du nicht nochmal. Aber mein Chef sah das anders. Ich war kurz darauf noch einmal eine ganze Woche dort. Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass Mainz durchaus schöne Ecken hat.

Sollte einer der Kollegen aus Mainz das hier lesen: ja, der Döner war wirklich gut.