Endspurt 2020

Das Jahr 2020 ist angezählt. Fast überall stehen sie jetzt wieder in den Wohnungen, Adventskalender.

Auch wenn dieses Jahr im großen und ganzen eher ein gebrauchtes Jahr war. Etwas sehr Schönes ist passiert. Ein neuer, kleiner Mensch hat die Bühne betreten und sein Publikum in seinen Bann gezogen. Mein Enkel schafft es, dass ich morgens gleich nach dem Aufstehen lächle. Das ist noch niemandem gelungen.

Aber eigentlich sollte es hier um etwas ganz Anderes gehen. Wie so viele Jahre zuvor, steht wieder der LEGO-StarWars-Adventskalender bei mir.

Heute wurde er schon mal vorbereitet, damit es am 1. gleich losgehen kann.

Leider wird für meinen Geschmack schon wieder zu viel auf der Verpackung verraten. Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja noch eine Überraschung. Das werden wir spätestens am 24. wissen.

Ach ja, eine Sache muss ich ganz dringend noch erwähnen. Im letzten Jahr hatte ich euch einen Adventskalender unterschlagen. Dieser enthielt LEGO-Steine und selbstgezeichnete Anleitungen. Ich hatte bis zum 24. wirklich keine Ahnung was es wird – Captain Phasma.

Hier noch einmal einen riesigen Dank an meine Tochter. Und ein dickes „Sorry“ dazu.

Der Keks muss kreisen

Beim Anschauen meiner „Glühlampen“-Sammlung kam meine Tochter auf eine interessante Idee. Sie hatte auch schon ein paar Lampen gezeichnet und wollte unsere Arbeiten miteinander verbinden.

Also wurde ein A6-Skizzenbuch mit einer Ringbindung gekauft. Jetzt zeichnet jeder im Wechsel eine Lampe. Um den Überraschungseffekt hoch zu halten, wird jeweils die fertige Zeichnung umgeblättert und verdeckt übergeben. Das wiederholt sich dann, bis kein leeres Blatt mehr vorhanden ist.

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Ich habe die erste Zeichnung fertig, das Buch liegt jetzt bei ihr. Mal sehen, wie lange wir brauchen.

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Tsambika

Heute gibt es nach langer Zeit wieder eine Bleistiftzeichnung. Dieses Mal ein Motiv, welches mir sehr am Herzen liegt. Es ist die Pforte zum Kloster Tsambika auf der Insel Rhodos. Es liegt auf der Spitze eines Berges. Dieses Kloster ist auch heute noch ein Pilgerziel unzähliger Paare, deren Kinderwunsch sich nicht erfüllt. Hier wird die Jungfrau Maria angebetet, dass es mit einer Schwangerschaft doch noch klappt.

Als wir das erste Mal vor 25 Jahren dort waren, war unsere Tochter 2 cm groß. Wir hatten das mit der Schwangerschaft also schon geschafft.

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Trotzdem haben wir das Gefühl, dass irgendjemand seitdem schützend die Hand über uns gehalten hat und wir eine wunderbare Tochter bekamen.

Beim Besuch im April diesen Jahres, war es ein ganz seltsames Gefühl dort oben auf dem Berg. Diese Zeichnung anzufertigen war mir sehr wichtig.