Der Keks muss kreisen

Beim Anschauen meiner „Glühlampen“-Sammlung kam meine Tochter auf eine interessante Idee. Sie hatte auch schon ein paar Lampen gezeichnet und wollte unsere Arbeiten miteinander verbinden.

Also wurde ein A6-Skizzenbuch mit einer Ringbindung gekauft. Jetzt zeichnet jeder im Wechsel eine Lampe. Um den Überraschungseffekt hoch zu halten, wird jeweils die fertige Zeichnung umgeblättert und verdeckt übergeben. Das wiederholt sich dann, bis kein leeres Blatt mehr vorhanden ist.

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Ich habe die erste Zeichnung fertig, das Buch liegt jetzt bei ihr. Mal sehen, wie lange wir brauchen.

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Eine zündende Idee …

… hatte am 27.11.1826 ein englischer Apotheker. John Walker erfand, gerade noch rechtzeitig zum Advent, das Streichholz, wie wir es kennen.

Vorläufer gab es schon im 6. Jahrhundert in China. In der modernen Form jedoch erst seit diesem Tag. Damals waren die Dinger noch kreuzgefährlich. Sie entzündeten sich auch gern mal ungewollt. Unter diesen Umständen war das Aufbewahren einer Streichholzschachtel in der Hosentasche keine kluge Idee. Besser wurde das mit der Erfindung der Sicherheitsstreichhölzer 1848. Der zündende Phosphor musste hierfür umziehen. Er wanderte aus dem Zündkopf in die Reibefläche der Schachtel.

Und wieder habe ich etwas Neues gelernt, nicht die Reibungshitze ist für die Entstehung der Flamme verantwortlich, sondern das Zusammenbringen des Zündkopfes und dem Phosphor.

Na dann, lasst uns die dunklen Tage bei Kerzenlicht genießen.

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Vorlesetag, die Vierzehnte!

Heute, am 17.11., ist zum vierzehnten Mal der Bundesweite Vorlesetag.

Wer also jemandem eine Freude machen möchte, kann doch einfach mal wieder etwas vorlesen. Völlig egal was, Geschichten, Gedichte, Zeitungsartikel, Duschbad-Etiketten, … einfach mal wieder machen. Ihr werdet sehen, es macht Spaß.

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Nachträglich alles Gute zum Geburtstag

Als ich von dem Geburtstag gelesen habe, war mir klar, dazu sollte ich einen Beitrag schreiben. Dann war aber plötzlich der Tag zu Ende.

Aufgefallen war mir am 13.10. (ja, am Freitag) das Doodle von Google. Für diejenigen, die das nicht kennen, das ist das Bild über der Suchzeile zu verschiedenen Anlässen.

Der Anlass in diesem Tag ist der Geburtstag des Ampelmännchens. 56 Jahre ist es inzwischen alt und aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Also, auf die nächsten 56!

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Immer mehr, immer mehr, immer mehr …

Inzwischen ist der zweite Block mit Glühlampen gefüllt. Die Blöcke haben etwas mehr als 50 Blätter. Die „überzähligen“ Blätter werden für Zeichnungen genutzt, die verschenkt werden. So lässt es sich einfacher zählen.

Block 3 und 4 sind gekauft, es kann also weitergehen. Das Ideenheft ist noch gut gefüllt und es gibt auch noch zwei verschenkte Zeichnungen, die noch nicht im Block vorhanden sind.

Die Blöcke sind übrigens von der Firma Vang, die ich bei „Das creative Hobby“ gekauft habe.

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Zur Zeit trage ich mich mit dem Gedanken, mit den Zeichnungen ein eBook zu basteln. Mal schauen, was daraus wird.

Unter dem Hashtag #inkblb lade ich ab und zu Zeichnungen bei Instagram hoch. Meist jedoch die, die hier auch einen Eintrag haben.

Pitsch, patsch, Pinguin

In einer Nacht, in der die Ideen für die Glühlampen nur so sprudelten, entstand auch das Motiv mit dem Pinguin auf der Scholle.

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Am nächsten Tag dachte ich mir, den könnte ich doch auch für meine Tochter zeichnen. Gesagt, getan! Der nächste Vogel stand auf seiner Scholle. Dieses Mal ließ ich die kleinen Wellen weg.

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An der Fassung erkennt man recht gut die zeitliche Nähe der beiden Zeichnungen.

Im Urlaub wollten wir uns mit der britischen Biathletin Amanda Lightfoot treffen. Leider gab es terminliche Schwierigkeiten und es kam nicht dazu. Als Erinnerung an dieses „Beinahetreffen“ schickte ich auch ihr einen Pinguin. Dieser hat schon die „moderne“ Fassung.

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Wenn man seine Zeichnungen über die Zeit nebeneinander legt, erkennt man recht gut, wie man sich in seinem Stil ändert. Mir persönlich war diese Änderung überhaupt nicht bewusst.

Das aktuelle Design gefällt mir besser. Ich bin gespannt, wie die Lampen in einem Jahr aussehen.

Sonne, liebe Sonne …

Ich habe ja nichts gegen gelegentliche Regenschauer. Ein mehrtägiger Dauerregen und das auch noch, wenn man mit dem Wohnmobil unterwegs ist, nee, nicht mein Fall.

Vielleicht haben wir uns nur das falsche Gefährt ausgesucht.

Wenigstens haben wir keinen Keller, der volllaufen kann.

Irgendwie ist es eskaliert

Was als kleines Experiment begann, ist jetzt irgenwie eskaliert. Vorsichtig habe ich vor ein paar Wochen eine Zeichnung aus Pinterest mit Tuschestiften nachgezeichnet. Eine Glühlampe mit einem Baum und Vögeln. Glühlampen, diese Idee hat Besitz von mir ergriffen.

Inzwischen sind es knapp 60 Zeichnungen. Ein paar davon habe ich hier schon veröffentlicht. Das ist aber nur die Spitze des Eisberges. Ich habe noch einige Ideen im Skizzenbuch und im Kopf.

Wie gesagt, die Spitze des Eisberges.

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Morgen, ab in den Süden!

Morgen ist es soweit. Lange haben wir uns darauf gefreut. Urlaub! Die Wohnung sieht aus, wie kurz vorm Umzug. Die Meerschweinchen beobachten das Ganze mit leicht skeptischem Blick.

Morgen wird das Wohnmobil abgeholt. Die ganzen Stapel und Häufchen werden verstaut und ab ins Abenteuer.

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Morgen geht es Richtung Südtirol. Natürlich nicht in einem Rutsch. Wir haben ein paar geplante Zwischenstopps, aber das soll uns nicht davon abhalten, an schönen Orten zu verweilen. Unter den einzupackenden Dingen befinden sich natürlich auch meine Zeichenutensilien. Ich werde euch teilhaben lassen.

Morgen, ja morgen geht es los.

Wenn Bier die Rettung ist

Land unter! Leider galt das für den Keller meiner Mutter. Eigentlich wollte sie sich nur ein Bier holen. Unvermittelt stand sie vor einer Massendemonstration verirrter Regentropfen. Nicht nur, dass Paule Platsch seine Nelke verfehlte, nein, er landete im dunklen Keller.

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Der Übeltäter war dann schnell identifiziert. Das Wasser aus dem Fallrohr sammelte sich direkt an der Hauswand. Das konnte durch den Einsatz von Mülltüten, Kabelbinder und Plastikrohren behoben werden. Das fehlgeleitete Wasser wurde über Eimer aus dem Keller in die Freiheit entlassen.

Und was wurde aus dem Bier? Ja das musste leider im Keller bleiben. Bis zum nächsten Mal. Aber dann bitte ohne Indoor-Swimming-Pool.

Jetzt habe ich nach Paule Platsch den nächsten Ohrwurm: „… Noch muss er zum Keller schwimmen und zur Nacht sein Dach erklimmen …“.