Auf ein Bier beim Ampelmann

Es war Mai. Wir hatten unseren Hochzeitstag.

Zum Abschluss setzten wir uns beim Ampelmann ans Spreeufer und ließen es uns bei einem Bier gut gehen. Während meine Frau das Bier holte (Draußen bei den Liegestühlen ist Selbstbedienung.), packte ich den Block und die Stifte aus.

Ihr seht hier ganz links der Berliner Dom mit Friedrichsbrücke und rechts ein Stück der „Alten Nationalgalerie“. Die Galerie ist Teil der Museumsinsel.

Wer einen Platz zum Verweilen und „Leutegucken“ sucht. Hier ist beides möglich. So leer, wie es auf meiner Zeichnung aussieht, ist es dort sehr selten.

Zeit bringt Rosen, …

Vor einiger Zeit berichtete ich hier von einem neugekauften Bleistift. Die allererste Zeichnung, die ich mit ihm zeichnete, war für einen anderen Blog bestimmt. Auf Diesen bin ich über den WordPress-Reader über das Schlagwort „Zeichnen“ gestoßen. Es handelt sich um den Blog „999 Rosen“ von Martina Wald.

Die Zeichnung wurde dort sogar in die Liste der Gast-Zeichnungen aufgenommen. Vielen Dank an Martina!

Bleistiftzeichnung einer Rose

Ich bereue den Kauf des Stiftes übrigens nicht. Es macht Spaß, mit ihm zu Zeichnen. In den danach entstandenen Zeichnungen habe ich ihn meist für die filigranen Arbeiten benutzt. Wie man jedoch oben sieht, können mit ihm auch komplette Motive entstehen.

Mainhattan

Wieder mal eine Dienstreise nach Frankfurt am Main. Da meine Verabredung kurzfristig absagen musste, irrte ich etwas planlos durch die Stadt. Nach einem ausgiebigen Besuch im LEGO-Store und im Elbenwald gab es Sushi in einer kleinen Gaststätte.

Auf dem Rückweg zum Hotel „stolperte“ ich über das folgende Motiv.


Die verschnörkelte Laterne vor dem Gebäude der Deutschen Bank war ein interessanter Gegensatz.

Eigentlich wollte ich die Litfaßsäule weglassen, aber das kam mir dann falsch vor.

Auf dem Weg zur Fertigstellung 

Wie schon angekündigt, ich muss noch meine Arbeiten aus dem Urlaub aufarbeiten.

Ihr seht hier den Blick auf Stolberg mit dem Schloss. Ganz links ist noch ein Stück von der Kirche zu sehen. Die hat leider nicht mehr auf die Zeichnung gepasst.

Der Standort war am vermeintlichen unteren Bandweg. Wie wir aber später gelernt haben, der Bandweg biegt vorher ab. Ich hatte hier ja schon geschrieben, die Ausschilderung in der Gegend ist nicht immer so eindeutig. Wir saßen also genaugenommen am „verlängertem Bandweg“.

Wenn ich die Zeichnung fertig habe, werde ich sie hier einstellen.

Eine Sehfahrt die ist lustig, …

Vorab: der „Schreibfehler“ ist beabsichtigt, es gab wirklich viel zu sehen.

Vor ein paar Tagen entschlossen wir uns, mal wieder eine Brückenfahrt durch Berlin zu machen. Also, Fahrt gebucht und rauf auf die „Pankow“. Da wir noch Zeit bis zum Ablegen hatten, kramte ich meinen Block und die Stifte raus.

„Heute mache ich mal etwas Anderes!“, dachte ich mir und nahm mir nur einen einzigen Stift. Mit dem dicken 8B sollte die komplette Zeichnung entstehen. Eine gewisse Art von Minimalismus. Der Radiergummi sollte auch nicht benutzt werden, aber das habe ich nicht durchgehalten. Zu Hause angekommen, musste ich feststellen, dass ich mir einen kräftigen Fingerabdruck in die Zeichnung gebastelt hatte, der musste weg. So gut es ging. Ich denke, das zählt nicht.

Auf der Zeichnung sieht man die Weidendammer Brücke aus Richtung Reichstagsufer.

Die eigentliche Fahrt war wirklich sehr schön. Wir haben wieder viel Interessantes gehört und gesehen. Was ich zum Beispiel bis dahin nicht wusste, die Panke (Namensgeberin für den Stadtbezirk Pankow) mündet direkt neben der Weidendammer Brücke in die Spree. Es ist auch erstaunlich, wie sehr sich Berlin in den letzten Jahren verändert hat. (Zwischen Jannowitz- und Oberbaumbrücke nicht unbedingt zum Besseren.)

Ach ja, sollte sich unsere Stadtführerin auf meine Seite verirren, dass das Nikolaiviertel „Erichs Disneyland“ genannt wird, war uns komplett neu. Ich kenne niemanden, der das jemals gemacht hat. Aber vielleicht kenne ich ja nur die falschen Leute.

Wo Alt so richtig gemütlich ist …

Ein Tipp, den wir am Anfang des Urlaubs in Stolberg bekamen, war das Café Alt. Es liegt ein wenig versteckt in der Stubengasse, ganz in der Nähe des Saigerturmes. Dort erwartet den Gast unter Anderem frisch gebackener Kuchen, Kaffee-, Tee- und Trinkschokoladenspezialitäten. Das ist jedenfalls das, was wir selbst probiert hatten. Das ganze Haus ist bis zum Giebel liebevoll ausgebaut. Gerade die Balken im oberen Geschoss haben mich fasziniert. Toll fand ich auch die Lampen an den Wänden. In der Zeichnung ist nur eine davon zu sehen. Es sind die 3 dunklen Bretter an der Rückwand. Hinter diesen ist ein LED-Streifen angebracht. Dadurch hat man schönes indirektes Licht. Danke für die Idee.

Balken im Café Alt
Auch die Einrichtung passt zum Gesamtbild. Ich war aber zu faul, diese noch mit aufzunehmen. Ich habe bei dieser Zeichnung sowieso schon mehrmals Teile ausradiert und neu angefangen, weil ich „mit der Gesamtsituation unzufrieden war“. Inzwischen passt es.

Vielleicht kommen ja beim nächsten Mal auch Tische und Stühle mit aufs Bild. Dass das nicht der letzte Besuch war, ist jedenfalls schon klar.

Leider sind wir in diesem Moment schon wieder zu Hause. Ich habe zwei Zeichnungen, die ich noch fertigstellen muss und eine Idee, für die ein Foto als Vorlage schon da ist. Ach ja, und noch ein Versprechen, das ich gegeben habe. Das Gasthaus Kupfer ist auch noch dran. Das bin ich allein schon für die Menge an guten Tipps, die wir dort erhalten haben, schuldig.

Auf der Thyra-Höhe 

Das Hotel Freiwerk steht am Rande von Stolberg auf der Thyra-Höhe. Die Thyra ist ein Flüsschen, welches durch Stolberg fließt. Sie entsteht durch den Zusammenfluss der Lude sowie der Großen und der Kleinen Wilden. Hier oben ist davon jedoch nichts zu sehen. Hier sieht man nur ein paar wenige Häuser und viel Wald. Was man übrigens in den Wäldern auch nicht allzu oft sieht: Menschen. Wer also auf der Suche nach Abgeschiedenheit und Ruhe ist, hier kann man sie finden.

Hotel Freiwerk

Das Hotel ist wirklich sehr empfehlenswert. Der Service, die Zimmer, das Essen, die Aussicht … alles so, wie man es sich für ein paar erholsame Tage wünscht. Für Gäste, die mit Motorrad anreisen steht ein eigener Parkplatz zur Verfügung. Ich bin ja stark am Überlegen, ob ich meins nicht das nächste Mal mitnehme.

Besuch bei Henriette

Kennt jemand noch Henriette? Das Doppelkorn-suchende Huhn aus der Werbung? Nun, wir haben sie gestern besucht. Zu finden ist Henriette in Nordhausen in der „Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei„. Wenn wir schon mal hier sind, nehmen wir auch an der Führung teil. Bis zum Start der Führung um 14:00 Uhr war noch eine knappe halbe Stunde Zeit. Also, Block und Stifte ausgepackt und losgelegt. Als es dann losgehen sollte waren schon mal die Umrisse auf dem Papier. Noch schnell ein Foto gemacht und dann wurde in die Welt des Kornbrennens eingetaucht.

Die Führung und die anschließende Verkostung waren so kurzweilig und interessant, dass man überhaupt nicht merkte, wie die Zeit verging. Wir konnten gerade noch ein paar Einkäufe tätigen und schon wurde hinter uns abgeschlossen. Somit musste die Zeichnung an Hand des Fotos fertiggestellt werden.

Also, wer schon immer mal Henriette besuchen wollte. Ich kann es nur empfehlen.

„Prost!“

Harz – Frankenteich

Ja, ich gebe zu, der Eintrag von vorhin war ein wenig geflunkert. Wir sind nicht erst fast im Urlaub.

Wir hatten heute unseren Wanderauftakt. Damit wir uns nicht verlaufen habe ich mir auf meinem Telefon Maps3d installiert. Ich denke mal, die 4,99 waren gut investiert. Wanderrouten bekommt man hier von der Internetseite der Stadt Stolberg als gpx-Datei. So konnten wir zwischendurch immer mal schauen, ob wir noch auf dem geplanten Weg waren.

Wir wollten am Josephskreuz vorbei zum Frankenteich. Hat auch gut geklappt. Als wir uns zwischendurch einmal nur auf die Wegweiser verlassen hatten, liefen wir einen Umweg. Dafür haben wir später abgekürzt, weil wir nicht an der Straße laufen wollten.

Das Kreuz war schon sehr interessant aber so richtig schön war es am Teich. Hier saßen wir ungestört mitten in der Natur und konnten zeichnen.


Es ist noch nicht fertig, aber ich glaube man sieht schon, wo es hingeht.

Nach dem Abendbrot im Gasthaus Kupfer gab es von der Kellnerin noch ein paar Tipps rund um Stolberg und Stellen, an denen es sich lohnen soll, zu zeichnen. Ich bin ja mal gespannt.

Urlaubsvorbereitung

In Vorbereitung auf den Urlaub habe ich für meine Frau einen Skizzenblock gekauft. Damit er nicht so leer ist, habe ich ihr auf dem ersten Blatt eine Sonnenblume gezeichnet.


Die bleibt erst einmal im Block. Zur Sicherheit ist die Zeichnung mit Fixativ bearbeitet.

Ich hoffe, da kommen jetzt noch ganz viele Zeichnungen dazu. Immerhin sind ja noch 49 Seiten frei.

Es ist übrigens ein Block von Schwartz. Das 120g/m2 Papier ist in der Größe A5 und es lässt sich darauf wunderbar zeichnen. Wenn meine Blöcke leer sind, werde ich mir auch diesen holen. Es sei denn, es findet sich etwas noch Besseres.