Es werde Licht (Wand #11)

Es geht Schlag auf Schlag. Gestern noch auf dem Fußboden, heute schon an der Wand.


Sollte der Klebestreifen auf der Unterseite nicht ausreichen, wird das Ganze vom Heißkleber gehalten. Den habe ich auf Anraten meiner Tochter alle 10 Zentimeter angebracht.

Nachdem alles angebracht war, erfolgte ein weiterer Funktionstest.

efe00ecb-6286-4eff-9508-373ab5928268l0001-img_4849-jpg
Ja, so soll es aussehen. Nun noch die Farben:

Rot:

08e8e385-58ec-4306-9632-2e92e0b688a2l0001-img_4850-jpg
Check!

Blau:

224d4473-0e55-4058-8e85-2db63ae4e9d6l0001-img_4851-jpg
Check!

Grün:

079a34e4-ae3c-4c5a-b18b-8b65e8b83e9fl0001-img_4852-jpg
Che… – Nee, warte mal, was ist denn das? Da haben sich ein paar LEDs entschieden zu streiken. Das gibt es doch nicht. Mist!

So kann das nicht bleiben. Aber es wäre ja langweilig, wenn es einfach funktioniert hätte.

Ansonsten, auf jeden Fall schon einmal herrliche Farben. 

Es wird ernst (Wand #10)

Die LEDs sind da. Ein Netzteil und zwei 5m-Streifen RGBW-LEDs. Aber in der gelieferten Form passt es leider nicht so zu meinem Plan.

Die Streifen müssen also zerschnitten und mit Zwischenstücken wieder zusammengesetzt werden. Da ich zwar mit dem Lötkolben umgehen kann, jedoch mit LEDs noch nicht gearbeitet habe, holte ich mir professionelle Hilfe ins Haus. Meine Tochter arbeitet an einem sehr bekannten Theater hier in Berlin und hat dort regelmäßig damit zu tun.

So top hätten meine Lötstellen nicht ausgesehen. Und langsamer wäre ich auch gewesen. Ich habe aber genau aufgepasst. Das nächste Mal probiere ich das selber.

Ein erster Funktionstest – Daumen hoch! Es funktioniert, vielen Dank für die tatkräftige Hilfe.

Jetzt muss das Ganze nur noch an die Wand.

Living in a box

Living in a card board box – für meine Minifiguren ist das Lied aus den 80ern jetzt Wirklichkeit geworden.

f39bec66-7cf8-42e1-ae0f-43ab26efa316l0001-img_4815-jpg
Seit gestern wohnen sie in einem Schuhkarton. Für die Zeit, bis wir mit dem Umbau fertig sind, haben sie jetzt ein neues Zuhause. Wenn die Lego-Wand fertig ist, werden sie wieder herausgeholt. Ich hoffe, sie vertragen sich alle bis dahin.

Damit sie nicht komplett durcheinander purzeln, hat meine Frau sogar zwischen jede Schicht Figuren ein Blatt Papier gelegt.

Zwischenspiel (Wand #9)

Da sich die LEDs noch etwas Zeit lassen, musste ich mir andere Arbeit suchen. Gut, dass das Zimmer noch 3 weitere Wände hat.

b4636a25-673a-4a73-905d-d9d45cd8dd35l0001-img_4792-jpg


Die werden mit weiß gewachstem Profilholz verkleidet. Um das Zimmer gemütlicher zu machen, wurde noch ein Balken mit an Wand und Decke gebaut. Der Entschluss, Profilholz zu verwenden, wurde bei einem IKEA-Rundgang gefasst. Eines der Beispielzimmer brachte uns auf den Gedanken.

Und ich muss sagen, die Ecke sieht schon einmal gut aus. Auch wenn ich sagen muss, dass ich mir unter „A-Sortierung“ mehr erwartet habe.

Wer aber denkt, man geht einfach in den Baumarkt und kauft, was man so braucht … nein, nein, mein Freund. In unserem Haus-und-Hof-Baumarkt hatten sie nur die zu kurze Sorte. Mir wurde ein Ersatzprodukt angeboten, welches sie dann nicht gefunden haben. Im Internet konnte ich das trotzdem reservieren (gute 40qm auf Lager). Leider kam kurz darauf der Anruf: „Tut uns leid, aber wir haben das Holz nicht.“. Also alles in einem anderen Markt bestellt. Da wir nun durch die halbe Stadt juckeln mussten, haben wir auch gleich einen Transporter gemietet. Der war dann so dreckig, dass wir uns weigerten, unser Holz direkt auf die Ladefläche zu legen. Da auch die Mitarbeiter des Marktes auch keine Lust hatten, den Besen zu schwingen, wurde alles mit der Palette per Stapler aufgeladen.

Im Endeffekt ist hier alles angekommen und in der Wohnung aufgestapelt. Wir haben jetzt also Baumarktfeeling in den eigenen 4 Wänden.

Es wird also nicht langweilig. Auch wenn ich schon ganz gespannt bin, wie das mit den LEDs hinter der Wand wird.

Eingefrorenes hält länger

Genaugenommen ist das ja keine Figur im eigentlichen Sinne. Ich musste auch den Sockel für die Wand ein wenig anpassen. Trotzdem, Han in Karbonit musste unbedingt in die Sammlung.

img_4783
Die Arme sehen leider so aus, als hätte sie jemand abgetrennt und danebengelegt. Bei einer Legofigur sollte das jedoch ohne Schmerzen reparierbar sein. Ich habe aber auch nicht vor, ihn aufzutauen.

Advent, Advent, ein Lichtschwert brennt … 

Vor ein paar Tagen kam hier ein Paket an, dessen Inhalt kurz zu sehen war.


Na dann bin ich schon einmal ganz gespannt, was der Dezember so bringen wird. Ich nehme mir jedenfalls schon mal vor, mindestens von den Minifiguren zu berichten.

Und jetzt muss mich mal schnell jemand blitzdingsen, damit es eine Überraschung wird.

Kunstharz, die Zweite! (Wand #8)

Der zweite Durchgang ist erledigt. Alle Nuten sind ausgegossen, das Material ist ausgehärtet und die Sperrholzplatte erst einmal aus dem Weg geräumt.

d1e26f0f-f224-40f6-b80a-87eeae60d548l0001-img_4653-jpg

Zeit für ein paar Nachbetrachtungen:

Grundsätzlich kann SKresin 72 für diesen Zweck verwendet werden. Da ich nicht wusste, wie viel ich davon brauchen würde, hatte ich auf Verdacht die 1,3-kg-Variante bestellt. Als ich die Flaschen dann in der Hand hielt, war ich mir doch nicht so sicher, ob das wirklich reichen würde. Die Menge passte aber recht gut. Ein kleiner Rest für eventuelle Nacharbeiten ist noch vorhanden.

Für die Einhaltung des vorgegeben Mischungsverhältnisses von Harz und Härter (10:3) habe ich eine digitale Küchenwaage genutzt. Jeweils einen Becher, bei denen ich immer darauf geachtet habe, sie nicht zu vertauschen. Damit es sich noch leicht gießt, habe ich immer 100g Harz mit 30g Härter angesetzt. Angerührt habe ich das Ganze in einen Kunststoffbecher mit einem Glasspachtel.

Was ich nicht bedacht hatte, wie hier auch schon vor ein paar Tagen erwähnt, war der Fakt, dass Sperrholz (Pappel) sehr saugfähig ist. Auf diese Weise hat sich eine komplette Gießharz-Füllung ins Holz verteilt. Sollte ich so etwas noch einmal machen, werde ich die Nuten mit dem Kunstharz im ersten Durchgang nur ausstreichen. Dann ist die Oberfläche „versiegelt“ und der Verbrauch sollte geringer werden. Außerdem könnte man vielleicht auf diesem Weg auch um die „Flecken“ im Holz herumkommen. Zuerst war ja geplant, die Platte nur mit einer Lasur zu streichen, damit die Holzmaserung noch zu sehen ist. Der Plan wurde jetzt zu Gunsten einer einfarbig weißen Lackierung fallen gelassen.

Die Zahl 72 im Produktnamen steht für die Zeit, die für das Aushärten erforderlich ist. Nach 24 Stunden fängt es an zu gelieren. Das bedeutet aber, dass das Werkstück absolut plan liegen muss. Ich hatte leider eine kaum zu messende Schräge – prompt bildeten sich kleine Pfützen und die Nuten für den Stamm des Baumes waren im Endeffekt nicht mehr bis zum Rand gefüllt. Das schaue ich mir nochmal in Ruhe an, wenn das Licht montiert ist. Sollte das nicht zu sehen sein, bleibt das so.

Vielleicht hätte ich wirklich erst an einem kleinen Projekt üben sollen. Aber jedesmal die 72 Stunden abwarten …

Noch ein paar Worte zum Geruch. Nach einigen Rezensionen zu Konkurrenzprodukten bei Amazon, hatte ich schon Schlimmes erwartet. Aber die Aussage „kaum Geruch“ auf der Website der Harzspezialisten trifft wirklich zu. Auf Grund des Wetters und der Größe der Platte musste ich das Ganze vor Ort im Zimmer bearbeiten. Mit normaler Lüftung (ein offenes Fenster) war das auch kein Problem. Ich habe auch keine Fabelwesen in der Wohnung getroffen. Da riecht der Fixierer für meine Bleistiftzeichnungen deutlich mehr.

Sollte jemand noch Anmerkungen oder Fragen haben, gern doch.

Weiß, ja weiß sind alle meine Kleider …

Eine Bestellung bei Amazon ist keine echte Bestellung, wenn keine Minifigur dabei ist. Dieses Mal war es eine Sonderausgabe, die in keinem regulären Set zu finden ist.

2015 gab es als Zugabe im Buch „LEGO Star Wars Character Encyclopedia: Updated and Expanded“ die Figur von Boba Fett in einer weißen mandalorianischen Rüstung. Auf dem Rücken trägt er ein JetPack. Einen Blaster gab es nicht dazu.

Na dann, willkommen an der Sammelwand.

Kunstharz, die Erste! (Wand #7)

Die Sache mit dem Kunstharz gestaltet sich doch nicht so, wie geplant. Eigentlich wollte ich nur die Nuten ausgießen und warten bis es fest ist. Da hatte ich aber die Rechnung ohne das Holz gemacht.


Die Holzplatte hatte nichts Besseres zu tun, als das ganze Kunstharz aufzusaugen. Jetzt lasse ich das Ganze aushärten und gehe mal davon aus, dass die zweite Füllung da bleibt, wo sie soll.

Die Welt ist voll alltäglicher Wunder.

Wie recht er doch damit hatte, der gute alte Martin Luther.

In Wittenberg kommt man nicht um ihn herum. Überall scheinen sich die Wittenberger auf das Jubiläum im kommenden Jahr vorzubereiten. An jeder Ecke finden Bauarbeiten statt. Wir drücken die Daumen, dass sie noch rechtzeitig fertig werden.

Etwas abseits vom Trubel fand ich das folgende Motiv. Auf dem Rückweg von der Schiffsanlegestelle Richtung Altstadt, schaute die Spitze des Turmes der Schlosskirche über die Bäume. Neben dem Weg verlief ein schon teilweise zugewachsenes Bahngleis.

Turm der Schlosskirche Wittenberg

Abendbrot gab es danach übrigens bei „Tante Emma“ am Markt. Eine sehr gute Entscheidung. Fast wollte man sagen: „Warum rül…“ – naja, lassen wir den Herren mal ruhen. Er wird 2017 noch genügend Stress haben.