Umzug aus dem Blech

Bisher wohnten meine Stifte in der Original-Blechschachtel. Da waren sie gut geschützt und purzelten nicht durcheinander. Der Radierstift und der 0,2er Druckbleistift passten da jedoch leider nicht mit hinein.

In der Adventszeit waren wir in Potsdam auf dem böhmischen Weihnachtsmarkt. Dort gab es an einem Stand Stiftrollen aus Leder. Man versicherte uns, dass man die in Potsdam auch in einem Geschäft kaufen könne. Ich wollte die Entscheidung noch einmal überschlafen und nahm keine mit.

Am letzten Freitag haben wir endlich einen Laden gefunden, der diese Stiftrollen führte. Im Holländerviertel gibt es in der Benkertstraße 16 den Laden KettenChaosDesign. Hier wurde mir geholfen. Die kurze Verwirrung, ob die Stifte auch alle passen, konnte die Künstlerin nach kurzer Nachfrage durch die Ladeninhaberin, auflösen. Während ich meine Zeichenutensilien probewohnen ließ, half sie meiner Frau bei der Suche nach bestimmten Anhängern.

Überhaupt ist dieser Laden eine wahre Fundgrube. Der Name ist im positiven Sinne Programm. Ordnung sucht man vergebens, was hier aber zu 100% passt.

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Doch nun zur neuen Stiftrolle:

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Die Tasche hat Jule von Jellomoon angefertigt.

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Wie man sieht, entgegen meiner ersten Befürchtung, hat alles locker hineingepasst. Es ist sogar noch Platz. Der dicke Graphitstift ist etwas locker. Da er aber unten im Falz steckt, sollte er nicht herausfallen.

Nun muss sie sich nur noch im Alltag bewähren.

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Ich geh schaukeln

Die Sache mit den Glühlampen macht langsam richtig Spaß. Diesmal handelt es sich um eine Auftragsarbeit. Meine Frau hatte sich eine Zeichnung von einen Baum mit Schaukel gewünscht.

 

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An den Zeichnungsstil muss ich mich noch gewöhnen. Mit der Baumkrone habe ich mich ziemlich schwergetan.

Und ab in die dritte Ebene …

Und wieder geht es mit dem Aufzug in die nächste Ebene des Todessternes.

Auf dem ersten Bild ist schon einmal der Boden des Hangars 327 zu sehen.

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Nachdem alle Bodenplatten verbaut waren, fand eine intensive Qualitätskontrolle statt. Zum Glück wurden keine Fehler gefunden

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Am auffälligsten in dieser Ebene ist der große Superlaser. Ich hoffe, es gibt keine Zerstörungen im Zimmer.

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Weiter geht es zum Zellentrakt. Über das rechte Zahnrad öffnet sich die Gefängniszelle und über das linke Zahnrad der Schacht zur Müllpresse. Außerdem ist hier noch der Verhör-Droide mit der Spritze an der Seite zu sehen.

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Gleich neben dem Gefängnis befindet sich der Thronsaal des Imperators. Dieser ist sogar mit einem Geländer gesichert. Nicht, dass noch jemand ins Weltall fällt!

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Und wieder ist eine Ebene geschafft. Jetzt fehlt nur noch der Dachboden.

*Dingdong* Ebene 2, Müllpresse!

Sorry, eigentlich sollte es hier schneller vorangehen. Aber mit dem letzten Beitrag musste ich mir erst einmal den Frust von der Seele schreiben.

Weiter geht’s beim Todesstern! Nach dem „Keller“ kommt jetzt die zweite Ebene. Hier befindet sich auch endlich die berühmte Müllpresse.

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Wer genau hinschaut, kann in der Mitte auch das Dianoga erkennen. Über den Mechanismus am oberen Bildrand können die Wände zueinander bewegt werden. Auch die Stange ist da, mit der im Film verzweifelt versucht wurde, die Wände zu stoppen.

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Gleich daneben befindet sich ein Geschütz. Per Druck auf den roten Stein werden die Laserstrahlen abgefeuert. Sollten die dann im Zimmer nicht mehr zu finden sein, an der Wand hängt noch Nachschub.

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Der Raum unter dem Hangar. mit dem Aufzug ganz vorn können die Storm Trooper bequem zu den Raumschiffen gelangen.

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Hier kann Obi Wan den Traktorstrahl deaktivieren. Zieht man an dem vorderen Hebel, verschwindet das blaue Licht.

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Langsam bekommt man schon einen Eindruck, wie groß der Todesstern werden wird.

Wenn die Spannung zu groß wird

Frau von Storch fühlte sich heute bemüßigt, verschiedene Politiker aufgrund ihrer Beileidsbekundungen zu kritisieren. Ich frage mich, was diese Frau reitet. Was treibt sie und ihre Partei an, die Bevölkerung zu spalten? Wobei, auch aus den Reihen der AfD kamen Worte des Beileids. So richtig abgestimmt ist das nicht.


Immer wieder thematisieren sie den Islam als Wurzel allen Übels. Sie begreifen einfach nicht, dass es ‚den‘ Islam überhaupt nicht gibt. Genausowenig wie ‚das‘ Christentum. Hier würde niemand auf die Idee kommen, z.B. die evangelische Kirche mit radikalen Strömungen im Christentum in einen Topf zu werfen.

Der Islam steht plötzlich für alles Schlechte, nur weil es auch dort Idioten gibt.

Ja klar, jammern ist nicht die Lösung. Menschen jedoch die Hilfe zu versagen, weil Glaubens-„Brüder“ nicht mehr alle beisammen haben, kann auch nicht die Lösung sein. Was soll es denn bringen, die Grenzen zu schließen? Die Terroristen, die als Flüchtlinge getarnt hier auftauchen, finden den Weg zu uns auch durch geschlossene Grenzen.

Das Einzige jedoch, was die sogenannte Alternative schafft, ist Misstrauen im eigenen Land. Jeder, der fremd aussieht, wird verdächtig. Immerhin könnte er ja Moslem sein. Damit wird er, nach alternativer Lesart, zum Terrorverdächtigen. Wo das hinführen kann, haben wir vor ein paar Jahrzehnten schon einmal durch.

Ich hoffe, wir Deutschen rennen nicht wieder den einfachen „Lösungen“ hinterher. Wir dürfen gestriges Gedankengut nicht salonfähig werden lassen.

Der Keller des Todessternes

Wer jetzt an die Müllpresse denkt, der liegt falsch. Unter der Presse müssen sich ja noch Räume befinden. Wohin soll denn sonst das Dianoga (das Ding, welches Luke zum Fressen gern hatte) verschwunden sein.

Bevor es jedoch losgehen konnte, wurden die Unmengen von Tüten sortiert und die Bauanleitung bereitgelegt.

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So sieht der Bauplan aus. Schon alleine dieses Buch ist beeindruckend.

Jetzt geht’s los, jetzt geht’s los … *sing*

Nach dem ersten „Kapitel“ sah das Ganze so aus:

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Der Keller, ein Tie-Fighter, zwei Droiden, Darth Vader und ein Besatzungsmitglied des Todessternes. Ach ja, da ist auch noch ein kleiner blau-schwarzer Wagen, den ich noch nicht so recht einordnen kann.

Auf in die nächste Ebene!

Warum Vader die Baupläne nie fand

Ihr erfahrt heute die Wahrheit über die Baupläne des Todessternes. Ich habe sie bei mir zu Hause. Naja, ehrlich gesagt, kann man sie einfach bestellen. Sie werden dann inklusive des Baumaterials per DHL geliefert. 


Ein erster Blick in den Karton verheißt schon einmal eine Menge an Figuren, die sich auf so einem Todesstern herumtreiben. 


Ja, über 4000 Teile warten darauf, zusammengesetzt zu werden. Da liegt eine Menge Arbeit vor mir. Aber Rom wurde ja auch nicht an nur einem Tag erbaut. 

Erinnerung an Rhodos

Die Idee mit der Glühlampe fand ich so gut, dass ich gleich nach eigenen Ideen gesucht habe. Mal schauen, vielleicht wird ja eine Serie daraus.

Der Zusammenhang mit Rhodos ist leicht erklärt. Am Frühstückstisch auf der Hotelterrasse sitzend, konnten wir auf einen Felsen schauen. Auf diesem wohnten ein paar Bergziegen, die wir auf einer Wanderung auch getroffen hatten.

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Erleuchtung mit Tusche

Schon lange überlege ich, es auch einmal mit Tusche zu probieren. Ich habe mich nur nicht getraut. Jetzt wurden mir zum Geburtstag Tuschestifte geschenkt.

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Da mir auf die Rasche kein Motiv einfiel, durchstöberte ich Pinterest. Und siehe da, ich wurde fündig.

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Etwas in der Art hatte ich dort vor ein paar Tagen schon gesehen und an einer meiner Pinnwände gepinnt.

Beim Zeichnen fühlte ich mich noch etwas unsicher. Dadurch wurde der Umriss der Glühlampe etwas zittrig. Ich denke mal, dass sich das noch mit der Zeit gibt. Mit dem Bleistift habe ich immer noch die Möglichkeit zu korrigieren. Hier muss es gleich stimmen. Vielleicht sollte ich es mit Bob Ross halten: „We don’t make mistakes here, just happy little accidents“.