Es werde Licht (Wand #11)

Es geht Schlag auf Schlag. Gestern noch auf dem Fußboden, heute schon an der Wand.


Sollte der Klebestreifen auf der Unterseite nicht ausreichen, wird das Ganze vom Heißkleber gehalten. Den habe ich auf Anraten meiner Tochter alle 10 Zentimeter angebracht.

Nachdem alles angebracht war, erfolgte ein weiterer Funktionstest.

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Ja, so soll es aussehen. Nun noch die Farben:

Rot:

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Check!

Blau:

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Check!

Grün:

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Che… – Nee, warte mal, was ist denn das? Da haben sich ein paar LEDs entschieden zu streiken. Das gibt es doch nicht. Mist!

So kann das nicht bleiben. Aber es wäre ja langweilig, wenn es einfach funktioniert hätte.

Ansonsten, auf jeden Fall schon einmal herrliche Farben. 

Es wird ernst (Wand #10)

Die LEDs sind da. Ein Netzteil und zwei 5m-Streifen RGBW-LEDs. Aber in der gelieferten Form passt es leider nicht so zu meinem Plan.

Die Streifen müssen also zerschnitten und mit Zwischenstücken wieder zusammengesetzt werden. Da ich zwar mit dem Lötkolben umgehen kann, jedoch mit LEDs noch nicht gearbeitet habe, holte ich mir professionelle Hilfe ins Haus. Meine Tochter arbeitet an einem sehr bekannten Theater hier in Berlin und hat dort regelmäßig damit zu tun.

So top hätten meine Lötstellen nicht ausgesehen. Und langsamer wäre ich auch gewesen. Ich habe aber genau aufgepasst. Das nächste Mal probiere ich das selber.

Ein erster Funktionstest – Daumen hoch! Es funktioniert, vielen Dank für die tatkräftige Hilfe.

Jetzt muss das Ganze nur noch an die Wand.

Zwischenspiel (Wand #9)

Da sich die LEDs noch etwas Zeit lassen, musste ich mir andere Arbeit suchen. Gut, dass das Zimmer noch 3 weitere Wände hat.

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Die werden mit weiß gewachstem Profilholz verkleidet. Um das Zimmer gemütlicher zu machen, wurde noch ein Balken mit an Wand und Decke gebaut. Der Entschluss, Profilholz zu verwenden, wurde bei einem IKEA-Rundgang gefasst. Eines der Beispielzimmer brachte uns auf den Gedanken.

Und ich muss sagen, die Ecke sieht schon einmal gut aus. Auch wenn ich sagen muss, dass ich mir unter „A-Sortierung“ mehr erwartet habe.

Wer aber denkt, man geht einfach in den Baumarkt und kauft, was man so braucht … nein, nein, mein Freund. In unserem Haus-und-Hof-Baumarkt hatten sie nur die zu kurze Sorte. Mir wurde ein Ersatzprodukt angeboten, welches sie dann nicht gefunden haben. Im Internet konnte ich das trotzdem reservieren (gute 40qm auf Lager). Leider kam kurz darauf der Anruf: „Tut uns leid, aber wir haben das Holz nicht.“. Also alles in einem anderen Markt bestellt. Da wir nun durch die halbe Stadt juckeln mussten, haben wir auch gleich einen Transporter gemietet. Der war dann so dreckig, dass wir uns weigerten, unser Holz direkt auf die Ladefläche zu legen. Da auch die Mitarbeiter des Marktes auch keine Lust hatten, den Besen zu schwingen, wurde alles mit der Palette per Stapler aufgeladen.

Im Endeffekt ist hier alles angekommen und in der Wohnung aufgestapelt. Wir haben jetzt also Baumarktfeeling in den eigenen 4 Wänden.

Es wird also nicht langweilig. Auch wenn ich schon ganz gespannt bin, wie das mit den LEDs hinter der Wand wird.

Kunstharz, die Zweite! (Wand #8)

Der zweite Durchgang ist erledigt. Alle Nuten sind ausgegossen, das Material ist ausgehärtet und die Sperrholzplatte erst einmal aus dem Weg geräumt.

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Zeit für ein paar Nachbetrachtungen:

Grundsätzlich kann SKresin 72 für diesen Zweck verwendet werden. Da ich nicht wusste, wie viel ich davon brauchen würde, hatte ich auf Verdacht die 1,3-kg-Variante bestellt. Als ich die Flaschen dann in der Hand hielt, war ich mir doch nicht so sicher, ob das wirklich reichen würde. Die Menge passte aber recht gut. Ein kleiner Rest für eventuelle Nacharbeiten ist noch vorhanden.

Für die Einhaltung des vorgegeben Mischungsverhältnisses von Harz und Härter (10:3) habe ich eine digitale Küchenwaage genutzt. Jeweils einen Becher, bei denen ich immer darauf geachtet habe, sie nicht zu vertauschen. Damit es sich noch leicht gießt, habe ich immer 100g Harz mit 30g Härter angesetzt. Angerührt habe ich das Ganze in einen Kunststoffbecher mit einem Glasspachtel.

Was ich nicht bedacht hatte, wie hier auch schon vor ein paar Tagen erwähnt, war der Fakt, dass Sperrholz (Pappel) sehr saugfähig ist. Auf diese Weise hat sich eine komplette Gießharz-Füllung ins Holz verteilt. Sollte ich so etwas noch einmal machen, werde ich die Nuten mit dem Kunstharz im ersten Durchgang nur ausstreichen. Dann ist die Oberfläche „versiegelt“ und der Verbrauch sollte geringer werden. Außerdem könnte man vielleicht auf diesem Weg auch um die „Flecken“ im Holz herumkommen. Zuerst war ja geplant, die Platte nur mit einer Lasur zu streichen, damit die Holzmaserung noch zu sehen ist. Der Plan wurde jetzt zu Gunsten einer einfarbig weißen Lackierung fallen gelassen.

Die Zahl 72 im Produktnamen steht für die Zeit, die für das Aushärten erforderlich ist. Nach 24 Stunden fängt es an zu gelieren. Das bedeutet aber, dass das Werkstück absolut plan liegen muss. Ich hatte leider eine kaum zu messende Schräge – prompt bildeten sich kleine Pfützen und die Nuten für den Stamm des Baumes waren im Endeffekt nicht mehr bis zum Rand gefüllt. Das schaue ich mir nochmal in Ruhe an, wenn das Licht montiert ist. Sollte das nicht zu sehen sein, bleibt das so.

Vielleicht hätte ich wirklich erst an einem kleinen Projekt üben sollen. Aber jedesmal die 72 Stunden abwarten …

Noch ein paar Worte zum Geruch. Nach einigen Rezensionen zu Konkurrenzprodukten bei Amazon, hatte ich schon Schlimmes erwartet. Aber die Aussage „kaum Geruch“ auf der Website der Harzspezialisten trifft wirklich zu. Auf Grund des Wetters und der Größe der Platte musste ich das Ganze vor Ort im Zimmer bearbeiten. Mit normaler Lüftung (ein offenes Fenster) war das auch kein Problem. Ich habe auch keine Fabelwesen in der Wohnung getroffen. Da riecht der Fixierer für meine Bleistiftzeichnungen deutlich mehr.

Sollte jemand noch Anmerkungen oder Fragen haben, gern doch.

Kunstharz, die Erste! (Wand #7)

Die Sache mit dem Kunstharz gestaltet sich doch nicht so, wie geplant. Eigentlich wollte ich nur die Nuten ausgießen und warten bis es fest ist. Da hatte ich aber die Rechnung ohne das Holz gemacht.


Die Holzplatte hatte nichts Besseres zu tun, als das ganze Kunstharz aufzusaugen. Jetzt lasse ich das Ganze aushärten und gehe mal davon aus, dass die zweite Füllung da bleibt, wo sie soll.

2kg Holz in kleinen Spänen (Wand #6)

OK, ich gebe zu, das ist etwas übertrieben. Aber gefühlt kam das schon hin.

Heute durfte der Dremel zeigen, was er drauf hat. Nach dem Wurm zur Probe war nun der Baum dran. Dafür wurde der Fußboden aufgeräumt und die Sperrholzplatte mit dem vorgezeichneten Baum hingelegt. Dann nur noch Ohrstöpsel rein, Schutzbrille auf und ab ging die wilde Fahrt.


Am Anfang habe ich noch den Fehler gemacht, dass ich versucht habe, mich genau an die Vorzeichnung zu halten. Das führt aber zu einer etwas zittrigen Linie. Besser ist es, die Vorzeichnung als Vorschlag zu sehen. Das ist deutlich unverkrampfter.


Nach jedem Zweig musste der Staubsauger geschwungen werden.


Da kam schon eine Menge an Spänen zusammen.


Im nächsten Schritt werden jetzt die Kanten geschliffen und die ausgefrästen Nuten mit klarem Kunstharz gefüllt. Das werde ich aber erst am Wurm testen. Ich bin schon gespannt, wie das funktioniert.

Zeichnen mit dem Dremel (Wand #5)

Heute früh klingelte es an der Tür. Eigentlich waren wir gerade beim Frühstück. Aber es lohnte sich, die Tür zu öffnen. Der Paketbote stand vor mir und überreichte mir den bestellten Dremel mit dem Oberfräse-Vorsatz. Jetzt konnte der Spaß losgehen.


Aber erst wurde die Lattung für die Wandverkleidung angebracht. Das neue Spielzeug musste noch warten.

Kurz vorm Abendbrot war es dann soweit.

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Um erst einmal zu üben, bevor ich mich an den großen Baum wage, nahm ich mir einen Rest und zeichnete mit einem Bleistift meinen Wurm. An dem wollte ich ausprobieren, wie es sich mit dem Dremel arbeitet und ob sich meine Idee überhaupt umsetzen lässt.

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Die Umrisse zog ich mit der Oberfräse nach. Wenn man den Dreh raus hat, geht das recht gut.

Nur eine dünne Holzschicht (ca. 0,5 mm) ließ ich stehen. Auf diese Weise bekommt man auf der Vorderseite eine glatte Oberfläche. Mein erster Plan war es nämlich ganz durchzufräsen und den Zwischenraum dann mit Kunstharz zu verfüllen. Das hätte aber zur Folge, dass die Vorderseite noch geschliffen werden müsste. Die Arbeit kann ich mir nun sparen. Obwohl ich überlege, die Nuten trotzdem aufzufüllen. Möglicherweise wird das Licht dann gleichmäßiger und die Platte insgesamt stabiler.

Die Vorderseite soll dann weiß werden. Aber nur so, dass man die Maserung noch sehen kann.

Hier noch der Wurm vor einer schon vorhandenen LED-Leiste. Cool, genau so hatte ich mir das vorgestellt. Jetzt müssen wir noch eine Verwendung für das Teststück finden. Das kann man ja nicht wegwerfen.

Ein Rahmen für den Baum (Wand #4)

Als ich vor Kurzem über den Baum an der Wand berichtete, schrieb ich noch, dass er keinen Rahmen hat. Heute habe ich diesbezüglich nachgebessert.

Erstaunlich, wie viel Holz dabei „draufgegangen“ ist. Eigentlich dachte ich, deutlich zu viel gekauft zu haben. Gut, dass ich dann doch großzügig gerechnet hatte. Da sind jetzt 8 1/2 Leisten angeschraubt.

Als Nächstes muss ich mir einen Plan für die Verkabelung machen und die Platte mit dem Baum fertigstellen.

 

Wie der Baum auf die Platte kommen soll, zeige ich an einem Beispiel im folgenden Beitrag.

Bleistift auf Sperrholz (Wand #3) 

Jetzt wird es ernst. Die Platten und2ef81e2e-3a73-4f6f-89bb-451a3ae3678el0001-img_4298-jpg Leisten liegen im Zimmer. Den Baum wollte ich erst möglichst genau übertragen. Ich hatte sogar schon mit dem Einzeichnen eines 10cm-Rasters angefangen. Das war aber recht schnell verworfen.

Der Baum wurde einfach wieder neu gezeichnet. Die rechte Hälfte des Baumes gefällt mir noch nicht so richtig, die muss ich heute Abend noch einmal überarbeiten.

Weil ich, auf Grund der baulichen Gegebenheiten, keine breitere Platte (ohne sie zu zersägen) in das Zimmer bekommen habe, wird der Baum nun einen Tick schmaler. Mir fehlen auf jeder Seite 5cm. Aber das sollte kein Problem sein.

Kurz noch zum Material: ich habe mir 6mm starkes Pappel-Sperrholz geholt. Die Platten sind 1,20m x 2,50m groß.

Unten habe ich noch ein Detailfoto angehängt, da oben von der Zeichnung nicht viel zu sehen ist.

 

Stippvisite im Baumarkt (Wand #2)

Es geht weiter. Wie in „Whiteboard-Marker auf Raufasertapete“ angekündigt, steht ein neues Projekt an. Das ehemalige Kinderzimmer wird umgebaut. Eine Wand soll später als Raumbeleuchtung dienen.

Die Idee hatte ich ja schon auf der Wand skizziert. Jetzt liegen die Leisten für den Unterbau und zwei Sperrholzplatten zu Hause.

Ich habe vor, den auf die Tapete gezeichneten Baum, auf eine der Platten zu übertragen und diesen dann auszufräsen. Das Ganze soll danach mit klarem Kunstharz wieder aufgefüllt werden. Dahinter kommt die LED-Beleuchtung. Abschließend soll die Wand weiß gestrichen werden.

Soviel zum Plan. Ich werde hier ab und zu berichten.

Sollte sich einer meiner Leser mit so etwas auskennen und vielleicht den einen oder anderen Tipp haben, immer her damit!