Merseburg

Wieder war ich auf einer Dienstreise. Dieses Mal ging es nach Leuna. Das Hotel war jedoch in Merseburg. Um das Zeichnen mit Bleistiften nicht zu verlernen, sollte es mal wieder eine „klassische“ Zeichnung werden. Also machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Motiv. Viel gibt es dort nicht, aber das, was da ist, macht was her.

Irgendwann fiel mir dann ein Hinweis zu einem Fotopunkt mit Dom-Schloss-Blick auf. Wenn es sich lohnt, von dort zu fotografieren, sollte es auch für mich passen. Und siehe da, es passte:

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Tsambika

Heute gibt es nach langer Zeit wieder eine Bleistiftzeichnung. Dieses Mal ein Motiv, welches mir sehr am Herzen liegt. Es ist die Pforte zum Kloster Tsambika auf der Insel Rhodos. Es liegt auf der Spitze eines Berges. Dieses Kloster ist auch heute noch ein Pilgerziel unzähliger Paare, deren Kinderwunsch sich nicht erfüllt. Hier wird die Jungfrau Maria angebetet, dass es mit einer Schwangerschaft doch noch klappt.

Als wir das erste Mal vor 25 Jahren dort waren, war unsere Tochter 2 cm groß. Wir hatten das mit der Schwangerschaft also schon geschafft.

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Trotzdem haben wir das Gefühl, dass irgendjemand seitdem schützend die Hand über uns gehalten hat und wir eine wunderbare Tochter bekamen.

Beim Besuch im April diesen Jahres, war es ein ganz seltsames Gefühl dort oben auf dem Berg. Diese Zeichnung anzufertigen war mir sehr wichtig.

Die Bögen von Rhodos 

Die Altstadt von Rhodos Stadt ist faszinierend. Man fühlt sich in das Mittelalter zurückversetzt. Jeder Winkel sprüht förmlich vor Geschichte.

Besonders beeindruckend finde ich die Mauerbögen zwischen den Häusern. Aber auch die vielen Pflanzen, die in Ritzen und auf Vorsprüngen wachsen, tragen ihren Teil zum Gesamtbild bei. Nicht zu vergessen, gefühlt tausende von Katzen. Die haben es jedoch nicht auf meine Zeichnung geschafft.

Bei einer Tasse Kaffee im Jivino entstand diese Zeichnung. Wie gesagt, Mauerbögen, Blumen, aber keine Katzen.

Agiou Fanouriou

Griechischer Wein …

In der Altstadt von Rhodos gibt es unzählige Gaststätten. Für uns gab es einen Salat, gegrillten Feta und für jeden ein Glas Rotwein im Pizanias.

Das Essen war hervorragend und die Aussicht „zeichnenswert“.


Hier in der Altstadt könnte ich mich wirklich an fast jeder Ecke hinsetzen und zeichnen. Die zweite Zeichnung ist jedenfalls schon in Arbeit.

Tag des Bleistiftes

Heute früh hat mich meine Frau darauf hingewiesen, dass der 30.3. der „Tag des Bleistiftes“ ist. Der Grund dafür ist ein am 30.3.1858 in den USA erteiltes Patent für den Herren Hymen L. Lipman. Patentiert wurde hier die Verbindung von Bleistift und Radiergummi.

Die wenigsten meiner Bleistifte haben zwar einen Radiergummi, aber ich werde sie heute trotzdem ganz besonders ehren.

Und für euch habe ich noch eine kürzlich fertiggestellte Zeichnung. Eine halbfertige Version hatte ich hier bereits gezeigt. Es ist noch eine der Zeichnungen aus Stolberg.

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Ihr seht hier ein Gittertor mit Blick auf das erste Torhaus des Stolberger Schlosses.

Köln, die Zweite …

Meine letzte Dienstreise führte mich im Januar wieder nach Köln. Beim abendlichen Spaziergang kam ich am historischen Rathaus vorbei.

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Im Dunklen fiel der beleuchtete Bogengang des Rathauses ins Auge. Auf Grund der niedrigen Temperaturen machte ich vor Ort nur eine kurze Skizze mit groben Linien und ein Foto. Im Hotel  angekommen, wurde an der Zeichnung im Warmen mit dem Foto als Vorlage weitergearbeitet.

Fertiggestellt habe ich die Zeichnung in dieser Woche zu Hause.

Ein Teepott am Strand

Ihr seht hier die zweite Zeichnung nach meinem „künstlerischen Neustart“. Wir waren für ein paar Tage in Markgrafenheide und ich hatte dort das Zeichnen für mich wiederentdeckt.

In Warnemünde am Strand versuchte ich mich zeichnerisch am Leuchtturm und dem „Teepott“. Ehrlich gesagt bin ich mit dem Ergebnis auch ganz zufrieden. Aber ich sehe doch schon eine Entwicklung, wenn ich mir aktuelle Zeichnungen anschaue. Vermutlich würde die Zeichnung heute anders werden. Vielleicht mache ich mir mal den Spaß und wiederhole dieses Motiv irgendwann einmal.

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Stressabbau

Nach einem recht anstrengenden Tag in der Firma brauchte ich etwas Entspannung. Wie ich inzwischen festgestellt habe, hilft mir persönlich das Zeichnen dabei richtig gut.

Im Schrank lag noch eine angefangene Zeichnung aus Stolberg.

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Und es hat funktioniert. Ich konnte die Gedanken an die Arbeit komplett ausblenden. Ein netter Nebeneffekt, ich bin mit der Zeichnung wieder ein Stückchen weiter.

 

Capdepera

Und wieder hole ich ein wenig Sonne in meinen Blog. Es ist eine Zeichnung, die ich auf Mallorca angefertigt habe.

Eigentlich war ich ja zum Tauchen dort. Dazu war das Wasser an diesem Tag aber zu wellig. Damit ich nicht am Strand rumliegen musste, wanderte ich zum nächstgelegenen Ort.

Capdepera hat viele enge Gassen mit schönen alten Häusern und eine sehenswerte Burganlage. Wer sich dort in der Gegend aufhält – ein Ausflug zu dieser Burg lohnt sich wirklich. Wobei das keine Burg im eigentlichen Sinne ist. Genaugenommen sind das die Stadtmauern der alten Stadt.

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Eines der noch erhaltenen Gebäude innerhalb dieser Mauern ist die Kapelle Nuestra Senyora de la Esperanza. Den Namen hat die Kapelle von der dort befindlichen Madonnenstatue, die, der Legende nach, einen Angriff auf die Stadt durch aufziehenden Nebel verhinderte.

Auf dem Dach der Kapelle  ist diese Zeichnung entstanden. Von dort hatte man einen herrlichen Rundumblick auf die Umgebung.