Mainhattan

Wieder mal eine Dienstreise nach Frankfurt am Main. Da meine Verabredung kurzfristig absagen musste, irrte ich etwas planlos durch die Stadt. Nach einem ausgiebigen Besuch im LEGO-Store und im Elbenwald gab es Sushi in einer kleinen Gaststätte.

Auf dem Rückweg zum Hotel „stolperte“ ich über das folgende Motiv.


Die verschnörkelte Laterne vor dem Gebäude der Deutschen Bank war ein interessanter Gegensatz.

Eigentlich wollte ich die Litfaßsäule weglassen, aber das kam mir dann falsch vor.

Auf dem Weg zur Fertigstellung 

Wie schon angekündigt, ich muss noch meine Arbeiten aus dem Urlaub aufarbeiten.

Ihr seht hier den Blick auf Stolberg mit dem Schloss. Ganz links ist noch ein Stück von der Kirche zu sehen. Die hat leider nicht mehr auf die Zeichnung gepasst.

Der Standort war am vermeintlichen unteren Bandweg. Wie wir aber später gelernt haben, der Bandweg biegt vorher ab. Ich hatte hier ja schon geschrieben, die Ausschilderung in der Gegend ist nicht immer so eindeutig. Wir saßen also genaugenommen am „verlängertem Bandweg“.

Wenn ich die Zeichnung fertig habe, werde ich sie hier einstellen.

Zeichnen ohne Bleistift ist möglich, aber nicht erstrebenswert!

Heute fuhr die Bahn. Ich war also nicht wieder im Zeitungsladen. Dafür habe ich auf dem iPad ein wenig in der App Paper experimentiert.


Mit meinem Touchpen und der Einstellung „Schreibfeder“ (das mit dem gelben Griff), ist dann spontan die folgende Zeichnung entstanden. Es ist schon gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich mit der ungewohnten Art zu Zeichnen angefreundet hat, funktioniert es recht gut. Beim nächsten Mal muss ich mal noch die anderen Zeichengeräte ausprobieren. Wenn es etwas wird, landet es möglicher Weise auch wieder hier.


Bevor Fragen kommen, mir geht es gut.

Fazit:

Für schnelle Skizzen zwischendurch kann das Pad durchaus genutzt werden. In Verbindung mit der App Paper und einem Stift erhält man recht gute Ergebnisse. Aber das Zeichnen mit einem (oder mehreren) Bleistift(en) auf Papier kann das nicht ersetzen.

Jetzt wird es ganz fein

Der Urlaub ist vorbei und ich war den ersten Tag wieder arbeiten. Zum Feierabend ging es nur mal kurz zum gucken durch die Schreibwarenabteilung. Für meinen Tikky-Stift könnte ich mir mal weichere Minen holen. Und was steht da genau neben diesen? Ein Pentel mit einer Strichstärke von 0,2 mm.

0,2 mm
Nein! Doch! Ooh!

Pentel offen
Den muss ich doch gleich mal ausprobieren. Damit die Spitze nicht abbricht, darf sie nicht aus der Metallführung herausschauen. Und so kann man zeichnen ohne zu kratzen? Ein kurzer Test – er läuft butterweich über das Papier. Hätte ich nicht gedacht. Ein Wunder der Technik.

Anleitung Pentel
Leise hörte ich den Stift flüstern: „Nimm mich mit!“. Ja, warum denn nicht, immerhin hatte ich gerade eben einen ganzen Tag im Büro relativ unbeschadet überstanden. Manchmal muss man sich belohnen.

Pentel ausgepackt
Jetzt muss er sich nur noch im Alltag bewähren.

Wo Alt so richtig gemütlich ist …

Ein Tipp, den wir am Anfang des Urlaubs in Stolberg bekamen, war das Café Alt. Es liegt ein wenig versteckt in der Stubengasse, ganz in der Nähe des Saigerturmes. Dort erwartet den Gast unter Anderem frisch gebackener Kuchen, Kaffee-, Tee- und Trinkschokoladenspezialitäten. Das ist jedenfalls das, was wir selbst probiert hatten. Das ganze Haus ist bis zum Giebel liebevoll ausgebaut. Gerade die Balken im oberen Geschoss haben mich fasziniert. Toll fand ich auch die Lampen an den Wänden. In der Zeichnung ist nur eine davon zu sehen. Es sind die 3 dunklen Bretter an der Rückwand. Hinter diesen ist ein LED-Streifen angebracht. Dadurch hat man schönes indirektes Licht. Danke für die Idee.

Balken im Café Alt
Auch die Einrichtung passt zum Gesamtbild. Ich war aber zu faul, diese noch mit aufzunehmen. Ich habe bei dieser Zeichnung sowieso schon mehrmals Teile ausradiert und neu angefangen, weil ich „mit der Gesamtsituation unzufrieden war“. Inzwischen passt es.

Vielleicht kommen ja beim nächsten Mal auch Tische und Stühle mit aufs Bild. Dass das nicht der letzte Besuch war, ist jedenfalls schon klar.

Leider sind wir in diesem Moment schon wieder zu Hause. Ich habe zwei Zeichnungen, die ich noch fertigstellen muss und eine Idee, für die ein Foto als Vorlage schon da ist. Ach ja, und noch ein Versprechen, das ich gegeben habe. Das Gasthaus Kupfer ist auch noch dran. Das bin ich allein schon für die Menge an guten Tipps, die wir dort erhalten haben, schuldig.

Auf der Thyra-Höhe 

Das Hotel Freiwerk steht am Rande von Stolberg auf der Thyra-Höhe. Die Thyra ist ein Flüsschen, welches durch Stolberg fließt. Sie entsteht durch den Zusammenfluss der Lude sowie der Großen und der Kleinen Wilden. Hier oben ist davon jedoch nichts zu sehen. Hier sieht man nur ein paar wenige Häuser und viel Wald. Was man übrigens in den Wäldern auch nicht allzu oft sieht: Menschen. Wer also auf der Suche nach Abgeschiedenheit und Ruhe ist, hier kann man sie finden.

Hotel Freiwerk

Das Hotel ist wirklich sehr empfehlenswert. Der Service, die Zimmer, das Essen, die Aussicht … alles so, wie man es sich für ein paar erholsame Tage wünscht. Für Gäste, die mit Motorrad anreisen steht ein eigener Parkplatz zur Verfügung. Ich bin ja stark am Überlegen, ob ich meins nicht das nächste Mal mitnehme.

Auf der Suche nach Spirituellem

Eigentlich war für heute ein Besuch des Ortes Zorge geplant. Aber wir mussten feststellen, dass es nur einen Grund gibt, dort hinzufahren, die Brennerei Hammerschmiede.

Whiskyfass
Hier wird der Harzer Whisky Glen Els gebrannt. Kleiner Tipp, wer hier eine Tour durch die Räume machen will, muss über die Internetseite vorbuchen. Bis zur Führung hatten wir noch 2,5 Stunden Zeit und wollten auch noch etwas essen. Da Zorge hier nicht allzuviel bietet, fuhren wir in den Nachbarort Walkenried. Ein Mitarbeiter von der Hammerschmiede empfahl uns den Fleischer beim Edeka (es war aber ein Norma). Frisch gestärkt machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Kloster. Leider hatten wir inzwischen nur noch eine Stunde Zeit. Also machten wir nur ein paar Fotos und fuhren wieder nach Zorge.

Pünktlich um 15 Uhr ging es dann los. Es war spannend, den Weg des Whiskys von den Zutaten bis zur Etikettierung und Verpackung zu verfolgen. Nach der Führung hat man dann die Möglichkeit die teilweise hochgeistigen Getränke zu verkosten.

Ein paar Euro ärmer machten wir uns wieder auf den Weg zum Kloster, um auch hier noch etwas für den Geist mitzunehmen. Das eigentliche Motiv hatte ich schon gewählt. Die Blickrichtung war erst noch unklar. Hier passte eine Bank gegenüber des Klosters. Auf der Bank dann ganz links sitzend, konnte ich durch das Fenster in der Mitte die Bäume hinter dem Kloster sehen.

Während ich mich in meine Zeichnung vertiefte, machte sich meine Frau auf die Suche nach einer Gaststätte. Aus der Klosterschänke rief sie mich an und gab mir die Speisekarte durch. Für mich sollte es eine Roulade sein. Da die Klöße frisch zubereitet wurden, konnte ich noch etwas weiterzeichnen. Ich war dann aber so vertieft, dass es 8 Anrufe bedurfte, damit ich mich auf den Weg zur Schänke machte.

Das Essen war richtig gut. Wir aßen auch brav auf, immerhin soll sich die Sonne ja mal wieder blicken lassen.

Besuch bei Henriette

Kennt jemand noch Henriette? Das Doppelkorn-suchende Huhn aus der Werbung? Nun, wir haben sie gestern besucht. Zu finden ist Henriette in Nordhausen in der „Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei„. Wenn wir schon mal hier sind, nehmen wir auch an der Führung teil. Bis zum Start der Führung um 14:00 Uhr war noch eine knappe halbe Stunde Zeit. Also, Block und Stifte ausgepackt und losgelegt. Als es dann losgehen sollte waren schon mal die Umrisse auf dem Papier. Noch schnell ein Foto gemacht und dann wurde in die Welt des Kornbrennens eingetaucht.

Die Führung und die anschließende Verkostung waren so kurzweilig und interessant, dass man überhaupt nicht merkte, wie die Zeit verging. Wir konnten gerade noch ein paar Einkäufe tätigen und schon wurde hinter uns abgeschlossen. Somit musste die Zeichnung an Hand des Fotos fertiggestellt werden.

Also, wer schon immer mal Henriette besuchen wollte. Ich kann es nur empfehlen.

„Prost!“

Harz – Frankenteich

Ja, ich gebe zu, der Eintrag von vorhin war ein wenig geflunkert. Wir sind nicht erst fast im Urlaub.

Wir hatten heute unseren Wanderauftakt. Damit wir uns nicht verlaufen habe ich mir auf meinem Telefon Maps3d installiert. Ich denke mal, die 4,99 waren gut investiert. Wanderrouten bekommt man hier von der Internetseite der Stadt Stolberg als gpx-Datei. So konnten wir zwischendurch immer mal schauen, ob wir noch auf dem geplanten Weg waren.

Wir wollten am Josephskreuz vorbei zum Frankenteich. Hat auch gut geklappt. Als wir uns zwischendurch einmal nur auf die Wegweiser verlassen hatten, liefen wir einen Umweg. Dafür haben wir später abgekürzt, weil wir nicht an der Straße laufen wollten.

Das Kreuz war schon sehr interessant aber so richtig schön war es am Teich. Hier saßen wir ungestört mitten in der Natur und konnten zeichnen.


Es ist noch nicht fertig, aber ich glaube man sieht schon, wo es hingeht.

Nach dem Abendbrot im Gasthaus Kupfer gab es von der Kellnerin noch ein paar Tipps rund um Stolberg und Stellen, an denen es sich lohnen soll, zu zeichnen. Ich bin ja mal gespannt.

Urlaub – fast schon weg


Wenn ich mir das so anschaue, sieht das fast schon zu viel aus. Aber in der Rolltasche ist soviel Platz, da können alle Stifte mitkommen. Außerdem würde es keinen Sinn ergeben, wenn ich überzählige Stifte raus nehmen würde, ich würde die wahrscheinlich so gut weglegen, dass ich sie nie wieder finde. Also bleiben die lieber zusammen. Eigentlich würde auch die Metallschachtel reichen … aber man weiß ja nie was kommt.