
Wenn ich mir das so anschaue, sieht das fast schon zu viel aus. Aber in der Rolltasche ist soviel Platz, da können alle Stifte mitkommen. Außerdem würde es keinen Sinn ergeben, wenn ich überzählige Stifte raus nehmen würde, ich würde die wahrscheinlich so gut weglegen, dass ich sie nie wieder finde. Also bleiben die lieber zusammen. Eigentlich würde auch die Metallschachtel reichen … aber man weiß ja nie was kommt.
Schlagwort: Bleistift
Für die Ewigkeit …
Damit die Zeichnungen nicht nach kurzer Zeit verwischen, benutze ich ein Fixativ. Ich habe mich vorher nicht wirklich intensiv damit beschäftigt. Somit bestand die Auswahl der Sorte bei einem Spontankauf aus: „Guck mal hier haben die sowas, ich nehme das mal mit!“.
Ich muss aber sagen, dass es wunderbar funktioniert. Es fixiert nicht nur den Bleistiftstrich auf dem Papier, es macht auch gute Laune.
Ich sprühe meine Zeichnungen drei mal ein und lasse sie zwischendrin durchtrocknen. Bis jetzt haben sich dabei auch keine Flecken gebildet. Ich kann hinterher auch folgenlos über das Papier wischen.
Wichtig für die Anwendung ist es, das Zeug möglichst nicht in geschlossenen Räumen zu verwenden. Nach einer Handvoll Anwendungen am Stück ist man versucht, die rosa Elefanten zur Party einzuladen.
Was die Langzeitwirkung betrifft, kann ich noch nichts sagen. Weder für die Zeichnungen noch für mich.
Urlaubsvorbereitung
In Vorbereitung auf den Urlaub habe ich für meine Frau einen Skizzenblock gekauft. Damit er nicht so leer ist, habe ich ihr auf dem ersten Blatt eine Sonnenblume gezeichnet.

Die bleibt erst einmal im Block. Zur Sicherheit ist die Zeichnung mit Fixativ bearbeitet.
Ich hoffe, da kommen jetzt noch ganz viele Zeichnungen dazu. Immerhin sind ja noch 49 Seiten frei.
Es ist übrigens ein Block von Schwartz. Das 120g/m2 Papier ist in der Größe A5 und es lässt sich darauf wunderbar zeichnen. Wenn meine Blöcke leer sind, werde ich mir auch diesen holen. Es sei denn, es findet sich etwas noch Besseres.
Wo geht es hin?
Ab und an braucht man einen Wegweiser in seinem Leben.
Dieser steht auf dem Schneekopf am Rennsteig. Es war eine sehr schöne Wanderung dorthin.

Seit dieser Woche wissen wir, wo es in diesem Jahr im Sommerurlaub hingeht. Eins ist jedenfalls sicher: der Skizzenblock und die Stifte sind im Gepäck. Man darf gespannt sein.
Wien, nur Wien …
Im April diesen Jahres war ich ein paar Tage dienstlich in Wien. In dieser Stadt könnte ich mich an jeder zweiten Ecke hinsetzen und den Zeichenblock rausholen. Aber dann käme man ja zu nichts Anderem mehr. Und wenn die Firma bezahlt muss man ja auch im Büro erscheinen. Nichtsdestotrotz habe ich auf meinen Streifzügen durch die Stadt ein lohnendes Motiv abseits der Touristenströme gefunden. Eigentlich war ich in dem Moment überhaupt nicht auf der Suche nach einem Zeichenmotiv. Ursprünglich wollte ich ein paar Türen fotografieren. So kam es, dass ich mal wieder auf einem Hinterhof landete und …

Was ihr auf der Zeichnung seht, ist der Durchgang vom ersten Hof zur Schottengasse im 1. Bezirk.
Ich konnte hier schön auf einer Bank sitzen und mich ganz auf das Motiv konzentrieren. Nach einer Weile parkte jedoch jemand mit einem Kleintransporter genau vor meiner Nase. Zum Glück war ich aber schon soweit, dass ich das Ganze bei Frittatensuppe und Schwarzbier in der Stadtbrauerei Schwarzenberg fertigstellen konnte.
Cala Ratjada (Mallorca)
Eigentlich war ich zum Tauchen auf der Insel. Da ich aber keine Lust hatte, mit Schwimmhäuten nach Hause zu fliegen, waren auch meine Zeichenutensilien mit dabei. Naja, eigentlich habe ich die inzwischen fast immer dabei. Man weiß ja nie …

Beide Zeichnungen entstanden in der Avenida Americana in Cala Ratjada. (GoogleMaps). Vor ein paar Jahren hatte ich in unmittelbarer Nachbarschaft bereits schon einmal eine Zeichnung angefertigt. Die werde ich mal bei Gelegenheit hier noch hinzufügen. (seit 30.1.2017 hier)
In einem Eiscafé ca. 100m weiter Richtung Hafen, wurde mir erzählt, dass der „geköpfte“ Esel auf dem oberen Bild wohl aus einer bestimmten Perspektive richtig zusammengesetzt wäre. Also ich habe es nicht geschafft. Mit dem Besitzer des kleinen Ladens ist die Veröffentlichung hier abgesprochen. Immerhin habe ich ja auch Bilder, die in seinem Laden hängen, übernommen. 😉 Wobei mir grad einfällt, ich hätte ihn ja zum Esel befragen können.
Die zweite Zeichnung entstand wenige Tage später an fast gleicher Stelle. Würde man in diesem Bild rechts um die Ecke biegen, steht man vor dem schiefen Esel.

An diesem Tag gab es nicht ein einziges Wölkchen am Himmel. Die Sonne schien recht intensiv. Damit ich nicht auch noch einen Sonnenbrand mit nach Hause nehmen musste, setzte ich mich zum Zeichnen unter eine Hecke in den Schatten. Vielleicht sollte man auch einen kleinen Hocker zum Zeichnen mit sich führen, oder ein kleines Kissen? Ich werde mal darüber nachdenken.
Hotel Dünenschloß
Heute habe ich eine neuere Zeichnung. Sie ist erst 4 Jahre alt. Es ist das Hotel Dünenschloß in der Stadt Zinnowitz auf Usedom. (Webseite des Hotels)
Eine Kopie der Zeichnung hängt auch im Treppenhaus des Hotels. Damit ist es die Erste aber auch die Einzige, die öffentlich „ausgestellt“ ist. Naja, wenn man jetzt von diesem Blog hier absieht.

Eine Tür
Ich liebe alte Türen und fertige gern Bleistiftzeichnungen an. Hier kam jetzt beides zusammen.
Es handelt sich hier nicht um eine bestimmte Tür, die ich irgendwo gesehen habe. Für diese Zeichnung habe ich mich damals (ich habe gerade gesehen, dass das bereits 2005 war) einfach hingesetzt und drauflos gezeichnet.

Leider wusste ich damals noch nichts vom Fixieren und somit ist die Zeichnung leider etwas verwischt.
