Unter alten Olivenbäumen

Auf dem Rückweg von unserer Wanderung heute, kamen wir durch einen Olivenhain. Neben relativ jungen Bäumen standen auch viele, die offensichtlich schon sehr alt waren. Bei einigen fragte man sich, wie die es wohl schaffen, immer noch Blätter und Blüten zu bilden.

Einer dieser alten Bäume stand mir Modell für diese Zeichnung. Trotz des Windes hatte er schön stillgehalten.

Übrigens vermisse ich meinen alten Skizzenblock. Sollte ich den jemals wieder in einem Geschäft sehen, kaufe ich einen ganzen Stapel. Er hatte gegenüber dem aktuellen Block einen kleinen aber angenehmen Vorteil. Durch die Mikroperforierung konnte man die Seiten problemlos herauslösen.

Also, Augen auf beim Papierkauf!

Hoch hinaus

Unser Kurzurlaub im Elbsandsteingebirge ist nun leider schon wieder eine ganze Weile her. Trotzdem erinnern wir uns gern an diese schöne Zeit.

Letzte Woche habe ich auch die dritte Zeichnung von dort fertiggestellt. Begonnen hatte ich sie auf den Schrammsteinen. Ihr seht hier einen Ausblick vom Gipfelweg aus.

Übrigens haben wir unseren Sommerurlaub jetzt gebucht. Es geht zu den Friesen. Dort finden sich ganz bestimmt einige Motive. Wir können also gemeinsam gespannt sein.

Zum Himmel hoch …

In den Himmel kommt man über die Himmelsleiter. Oben angekommen, fühlt man sich dem Himmel wirklich ein Stück näher und genießt eine herrliche Aussicht.

Pflichtprogramm für Urlaube im Kirnitzschtal ist bei uns eine Wanderung zum Kuhstall. Schon als kleiner Junge war ich von dieser Felsformation beeindruckt. Und selbstverständlich wurde auch immer die Himmelsleiter erklommen. So auch dieses Mal wieder.

Oben angekommen, nahm ich mir die Zeit für eine weitere Zeichnung.

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Fertiggestellt wurde sie bei einem leckeren Linseneintopf in der Gaststube am Kuhstall und bei einem sehr schmackhaften Abendbrot am Lichtenhainer Wasserfall.

Einmal rund um Stolberg

Stolberg Panorama

Ich habe noch ein paar angefangene Zeichnungen im Block, aber heute gibt es ein paar Fotos rund um Stolberg.

Als Erstes ein Panoramablick mit Schloss und Sankt-Martini-Kirche von „Unteren Bandweg“ aus aufgenommen. Der untere und der obere Bandweg führen um Stolberg herum. Viele Bänke laden ein, den jeweiligen Ausblick zu genießen.

Wenn man am (stillgelegten) Bahnhof startet, läuft man auf dem oberen Bandweg wie durch einen Tunnel aus Bäumen.

Oberer Bandweg

Wundersame Wurzeln regen die Fantasie an und lassen die abenteuerlichsten Tiere entstehen.

Wurzel

Im Bild ist das leider nicht so gut zu erkennen, aber für uns lag dort eine dicke Echse auf dem Stamm.

Minibrücke

Diese „Käferbrücke“ hat mich beeindruckt. Ich hatte sie erst von der anderen Seite aus fotografiert. Das wirkte aber nicht halb so gut, wie von dieser Seite aus. Wenn man aber alles Interessante hätte fotografieren wollen, wir wären nicht allzu weit gekommen.

Pilze

Pilze, Beeren, Schnecken (Was wollen die ganzen Weinbergschnecken eigentlich auf den Bäumen?), Vögel, Füchse und noch viel mehr war zu entdecken. Sogar ein Paketdienstfahrer, der im Wald seine Mittagspause verschlief.

Hunrods EicheAuf dem Weg nach Hainfeld kamen wir an der über 1000 Jahre alten Hunrods Eiche vorbei. Leider sieht die nicht mehr so richtig lebendig aus. Zum Glück wurde 2015 gleich nebenan eine neue Eiche gepflanzt. Die ist mit ihren jetzt 21 Lenzen noch sehr klein, aber wir hoffen mal auf die nächsten 1000 Jahre. Wer will, kann dann ja mal nachschauen, was draus geworden ist.
Weiter durch Hainfeld ging es an einer Wiese vorbei, auf der ein einzelner Baum stand. Der landete später noch im Zeichenblock.

Vorher standen wir aber noch an der Ampel (Viehtrieb?). Sie hat aber nicht auf grün umgeschaltet. Wir sind dann einfach weitergegangen. Es kam auch keiner. Dolles Ding! Interessanter Weise stand in der Gegenrichtung keine Ampel.

Ampel

Danach gab es ein Picknick auf der Wiese.4046319690img_2719

Zu Obst, Wasser und Marzipan gab es die Erkenntnis, dass es nicht sehr klug ist, sich auf Brennnesseln zu setzen. Die Wade brennt jetzt noch. Wieder was von meiner Frau gelernt. „Schau hin, bevor du dich setzt!“ ;-). Seltsamer Weise waren auch nur dort, wo ich saß, die Brennesseln. Als Tee mag ich die Dinger ja wirklich. Aber sonst … es gibt Schöneres.

Weiter ging es wieder Richtung Stolberg. Irgendwann gab es ein Déjà-vu. An dieser Kreuzung waren wir bei unserer Wanderung zum Birkenkopf schon vorbeigekommen.

Da wir so viel vom Stolberger Hirsch gehört hatten, stand der auch noch auf der Liste. Also auf der anderen Straßenseite wieder in den Wald und den Hirsch suchen.

Hirschdenkmal
Hier fällt mir gerade etwas ein, die Gegend um Stolberg herum ist ein wunderbares Wandergebiet. Ohne Karte und/oder Wander-App ist man jedoch schnell länger unterwegs, als gewollt. Auf die Ausschilderung ist in vielen Fällen kein Verlass. Entweder gibt es gar keine Schilder, die Schilder sind missverständlich oder die Zeichen am Weg sind nicht die, die auf den Schildern stehen. So sollte heute ein Weg mit einem gelben Punkt markiert sein, der aber an keinem Baum zu finden war. Gefunden haben wir nur Dreiecke und rote Striche.

Baumpilz
Kurz vor dem Schloss konnten wir an den Wurzeln einer toten Buche noch riesige Pilze bewundern.

Am Schloss angekommen, belohnten wir uns mit einem Stück FriWi-Kuchen. FriWi kann man aber nicht beschreiben, wer die Kekse von früher noch kennt (VEB Feingebäck), die schmecken noch genau so. Der Kuchen und das Eis sind ein Gedicht. Und wer ordentlich gelaufen ist, der darf sich auch verwöhnen.

FriWi-Kuchen
Zum Abendbrot haben wir uns noch in der Fleischerei Schneider eingedeckt. Zusammen mit Sultan-Zwieback von Friwi gab es das in einer der Sitzecken auf dem Hotelgelände bei herrlichem Ausblick. Ach ja, das Bier haben wir uns von der Hotelbar geholt.