Es ist wieder soweit. Der Adventskalender darf geöffnet werden.

Ein Landspeeder versteckte sich hinter dem ersten Türchen. Der ist sehr schön aus 18 Teilen umgesetzt. Zwei Teile bleiben übrig.

Es ist wieder soweit. Der Adventskalender darf geöffnet werden.

Ein Landspeeder versteckte sich hinter dem ersten Türchen. Der ist sehr schön aus 18 Teilen umgesetzt. Zwei Teile bleiben übrig.

Vom Podcaster Travis J. Dow bekam ich den Tipp, die Kirche „St. Maria unter der Kette“ zu zeichnen. Diese Kirche hatte ich bisher noch nie für voll genommen. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Karlsbrücke.
Als Motiv habe ich den Innenhof mit Blick zum Ausgang gewählt. Aber auch von außen gab es schöne Ansichten.

Als weiteres Motiv stand die Karlsbrücke auf meinem Plan. Unklar war jedoch, wie die Zeichnung werden sollte. Mein erster Gedanke war eigentlich, die Brücke von der Seite mit dem Hradschin im Hintergrund zu zeichnen.
Spontan entschied ich mich dann jedoch für die Brückentürme der Kleinseite. Während in Richtung Altstadt ein einzelner Turm steht, sind es hier zwei Türme. Diese sind durch einen Torbogen verbunden.

Mit klammen Fingern musste ich mich nach der Vorzeichnung erst einmal, bei einer heißen Schokolade mit meiner Frau, aufwärmen.
Týn oder das eher bekannte Teyn bezeichnete einen Handelshof in der Prager Altstadt. Hier konnten ausländische Kaufleute übernachten. Außerdem wurden hier auch die Zölle kassiert.
Die daneben befindliche römisch-katholische Kirche bekam daher den Namen „Kirche der Jungfrau Maria vor dem Teyn“. Das war den Leuten aber wahrscheinlich zu lang, also kennt man sie unter dem Namen Teynkirche.
Mich fasziniert dieses Gebäude jedes Mal aufs Neue. Vor einigen Jahren habe ich sie schon einmal gezeichnet. Diese Zeichnung hatten wir Freunden zu einem Jubiläum geschenkt. Somit stand für mich bei diesem Pragbesuch das erste Motiv von vornherein fest. In meiner Sammlung durfte sie nicht fehlen.

In diesem Urlaub konnte ich meinen Zyklus „Sachsens Leuchttürme“ fertigstellen.

Da es sich bei dem Moritzburger Leuchtturm, laut Auskunft vor Ort, um den einzigen Leuchtturm in Sachsen handelt, ist es nur eine einzelne Zeichnung.
Dieser Leuchtturm ist einer der ältesten Binnenleuchttürme Deutschlands. Gebaut wurde er sozusagen als Kulisse für nachgestellte Seeschlachten. Aber auch der DEFA-Märchenfilm „Sechse kommen durch die Welt“ aus dem Jahr 1972 wurde teilweise hier gedreht.
Mit der Zeichnung für den November habe ich mich am schwersten getan. Lange wollte mir nicht das Passende einfallen. Im Endeffekt habe ich mich an den Rechner gesetzt und in der Google Bildersuche das Wort „November“ eingegeben.
Ein Foto von einem, im Nebel liegenden, Waldrand war dann der Auslöser.

Die verwaschenen Konturen sind also gewollt. Die beiden Bäume auf der linken Seite hatte ich erst deutlich kräftiger gezeichnet. Das sah aber komisch aus. Also musste der Radierer das wieder zurücknehmen.
Wer jetzt Angst hatte, dass ich aus dem Hamleys nicht mehr rausgekommen wäre, der sei hiermit beruhigt. Vier Zeichnungen wurden in Prag angefangen und eine davon ist schon fertig.
Die fertige Zeichnung zeige ich heute.

Es ist das Kloster Strahov. Es wurde im 12. Jahrhundert gegründet und über die Jahre immer weiter ausgebaut. Laut Wikipedia hat dieses Kloster eine sehenswerte Bibliothek mit zahlreichen Unikaten. Eine der größten Kostbarkeiten ist das „Evangeliar von Strahov“, eine Handschrift aus dem 9./10. Jahrhundert.
Freut euch noch auf das Tor der Karlsbrücke zur Prager Kleinseite, die Teynkirche und (für Travis; ich hoffe, dass du die hier meintest) „St. Maria unter der Kette“.
Für unseren Kurztrip nach Prag hatten ich mir vorgenommen, ein paar Zeichnungen anzufertigen. Was ich eigentlich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, war LEGO.
Da ich mal wieder vergessen hatte, Einsteckfolien für angefangene und fertige Zeichnungen mitzunehmen, wollten wir einfach dort welche kaufen. Dabei verschlug es uns auch ins Hamleys. Wer seinen Kindern einen Spieltag gönnen will, hier ist er richtig.
Im Untergeschoss erwartete mich dann eine riesige Überraschung. Es gab dort Massen an LEGO-Minifiguren einzelnen zu kaufen. Ich hatte die Qual der Wahl. Am liebsten hätte ich sie alle aus ihren Gefängnissen Tüten befreit und mitgenommen. Außerdem hatten wir eine sehr freundliche Verkäuferin. Vielen Dank an Anna!

Fünf Minifiguren durften dann mitkommen.
Alle haben inzwischen einen Platz an der Wand bekommen. Langsam wird es schon wieder eng. Um euch eine Vorstellung vom derzeitigen Stand zu geben, hier mal wieder ein aktuelles Bild:

Schon lange stand die Bohnsdorfer Kirche auf dem „Zettel“ der noch zu zeichnenden Motive. Es ist eine kleine sehr schöne Kirche. Der alte Dorfplatz bietet aber noch eine Menge weiterer Motive. Bestimmt kommen noch einige Zeichnungen dazu.
Noch vor ein paar Jahren stand vor der Kirche ein großes hölzernes Kreuz. Doch leider war es irgendwann so morsch, dass es umstürzte.

Noch ein paar Fakten zu Bohnsdorf:
Pünktlich zum Jahresende gibt es sie wieder, die Adventskalender. Mein Lieblings-Adventskalender steht schon bei mir zu Hause. Er bleibt aber noch zu, versprochen.
Ich werde also hier ab dem 1. Dezember wieder über die täglichen Überraschungen berichten.
