Auf der Thyra-Höhe 

Das Hotel Freiwerk steht am Rande von Stolberg auf der Thyra-Höhe. Die Thyra ist ein Flüsschen, welches durch Stolberg fließt. Sie entsteht durch den Zusammenfluss der Lude sowie der Großen und der Kleinen Wilden. Hier oben ist davon jedoch nichts zu sehen. Hier sieht man nur ein paar wenige Häuser und viel Wald. Was man übrigens in den Wäldern auch nicht allzu oft sieht: Menschen. Wer also auf der Suche nach Abgeschiedenheit und Ruhe ist, hier kann man sie finden.

Hotel Freiwerk

Das Hotel ist wirklich sehr empfehlenswert. Der Service, die Zimmer, das Essen, die Aussicht … alles so, wie man es sich für ein paar erholsame Tage wünscht. Für Gäste, die mit Motorrad anreisen steht ein eigener Parkplatz zur Verfügung. Ich bin ja stark am Überlegen, ob ich meins nicht das nächste Mal mitnehme.

Auf der Suche nach Spirituellem

Eigentlich war für heute ein Besuch des Ortes Zorge geplant. Aber wir mussten feststellen, dass es nur einen Grund gibt, dort hinzufahren, die Brennerei Hammerschmiede.

Whiskyfass
Hier wird der Harzer Whisky Glen Els gebrannt. Kleiner Tipp, wer hier eine Tour durch die Räume machen will, muss über die Internetseite vorbuchen. Bis zur Führung hatten wir noch 2,5 Stunden Zeit und wollten auch noch etwas essen. Da Zorge hier nicht allzuviel bietet, fuhren wir in den Nachbarort Walkenried. Ein Mitarbeiter von der Hammerschmiede empfahl uns den Fleischer beim Edeka (es war aber ein Norma). Frisch gestärkt machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Kloster. Leider hatten wir inzwischen nur noch eine Stunde Zeit. Also machten wir nur ein paar Fotos und fuhren wieder nach Zorge.

Pünktlich um 15 Uhr ging es dann los. Es war spannend, den Weg des Whiskys von den Zutaten bis zur Etikettierung und Verpackung zu verfolgen. Nach der Führung hat man dann die Möglichkeit die teilweise hochgeistigen Getränke zu verkosten.

Ein paar Euro ärmer machten wir uns wieder auf den Weg zum Kloster, um auch hier noch etwas für den Geist mitzunehmen. Das eigentliche Motiv hatte ich schon gewählt. Die Blickrichtung war erst noch unklar. Hier passte eine Bank gegenüber des Klosters. Auf der Bank dann ganz links sitzend, konnte ich durch das Fenster in der Mitte die Bäume hinter dem Kloster sehen.

Während ich mich in meine Zeichnung vertiefte, machte sich meine Frau auf die Suche nach einer Gaststätte. Aus der Klosterschänke rief sie mich an und gab mir die Speisekarte durch. Für mich sollte es eine Roulade sein. Da die Klöße frisch zubereitet wurden, konnte ich noch etwas weiterzeichnen. Ich war dann aber so vertieft, dass es 8 Anrufe bedurfte, damit ich mich auf den Weg zur Schänke machte.

Das Essen war richtig gut. Wir aßen auch brav auf, immerhin soll sich die Sonne ja mal wieder blicken lassen.

Besuch bei Henriette

Kennt jemand noch Henriette? Das Doppelkorn-suchende Huhn aus der Werbung? Nun, wir haben sie gestern besucht. Zu finden ist Henriette in Nordhausen in der „Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei„. Wenn wir schon mal hier sind, nehmen wir auch an der Führung teil. Bis zum Start der Führung um 14:00 Uhr war noch eine knappe halbe Stunde Zeit. Also, Block und Stifte ausgepackt und losgelegt. Als es dann losgehen sollte waren schon mal die Umrisse auf dem Papier. Noch schnell ein Foto gemacht und dann wurde in die Welt des Kornbrennens eingetaucht.

Die Führung und die anschließende Verkostung waren so kurzweilig und interessant, dass man überhaupt nicht merkte, wie die Zeit verging. Wir konnten gerade noch ein paar Einkäufe tätigen und schon wurde hinter uns abgeschlossen. Somit musste die Zeichnung an Hand des Fotos fertiggestellt werden.

Also, wer schon immer mal Henriette besuchen wollte. Ich kann es nur empfehlen.

„Prost!“

Harz – Frankenteich

Ja, ich gebe zu, der Eintrag von vorhin war ein wenig geflunkert. Wir sind nicht erst fast im Urlaub.

Wir hatten heute unseren Wanderauftakt. Damit wir uns nicht verlaufen habe ich mir auf meinem Telefon Maps3d installiert. Ich denke mal, die 4,99 waren gut investiert. Wanderrouten bekommt man hier von der Internetseite der Stadt Stolberg als gpx-Datei. So konnten wir zwischendurch immer mal schauen, ob wir noch auf dem geplanten Weg waren.

Wir wollten am Josephskreuz vorbei zum Frankenteich. Hat auch gut geklappt. Als wir uns zwischendurch einmal nur auf die Wegweiser verlassen hatten, liefen wir einen Umweg. Dafür haben wir später abgekürzt, weil wir nicht an der Straße laufen wollten.

Das Kreuz war schon sehr interessant aber so richtig schön war es am Teich. Hier saßen wir ungestört mitten in der Natur und konnten zeichnen.


Es ist noch nicht fertig, aber ich glaube man sieht schon, wo es hingeht.

Nach dem Abendbrot im Gasthaus Kupfer gab es von der Kellnerin noch ein paar Tipps rund um Stolberg und Stellen, an denen es sich lohnen soll, zu zeichnen. Ich bin ja mal gespannt.

Urlaub – fast schon weg


Wenn ich mir das so anschaue, sieht das fast schon zu viel aus. Aber in der Rolltasche ist soviel Platz, da können alle Stifte mitkommen. Außerdem würde es keinen Sinn ergeben, wenn ich überzählige Stifte raus nehmen würde, ich würde die wahrscheinlich so gut weglegen, dass ich sie nie wieder finde. Also bleiben die lieber zusammen. Eigentlich würde auch die Metallschachtel reichen … aber man weiß ja nie was kommt.

Für die Ewigkeit …

Damit die Zeichnungen nicht nach kurzer Zeit verwischen, benutze ich ein Fixativ. Ich habe mich vorher nicht wirklich intensiv damit beschäftigt. Somit bestand die Auswahl der Sorte bei einem Spontankauf aus: „Guck mal hier haben die sowas, ich nehme das mal mit!“.

FixativIch muss aber sagen, dass es wunderbar funktioniert. Es fixiert nicht nur den Bleistiftstrich auf dem Papier, es macht auch gute Laune.

Ich sprühe meine Zeichnungen drei mal ein und lasse sie zwischendrin durchtrocknen. Bis jetzt haben sich dabei auch keine Flecken gebildet. Ich kann hinterher auch folgenlos über das Papier wischen.

Wichtig für die Anwendung ist es, das Zeug möglichst nicht in geschlossenen Räumen zu verwenden. Nach einer Handvoll Anwendungen am Stück ist man versucht, die rosa Elefanten zur Party einzuladen.

Was die Langzeitwirkung betrifft, kann ich noch nichts sagen. Weder für die Zeichnungen noch für mich.

Urlaubsvorbereitung

In Vorbereitung auf den Urlaub habe ich für meine Frau einen Skizzenblock gekauft. Damit er nicht so leer ist, habe ich ihr auf dem ersten Blatt eine Sonnenblume gezeichnet.


Die bleibt erst einmal im Block. Zur Sicherheit ist die Zeichnung mit Fixativ bearbeitet.

Ich hoffe, da kommen jetzt noch ganz viele Zeichnungen dazu. Immerhin sind ja noch 49 Seiten frei.

Es ist übrigens ein Block von Schwartz. Das 120g/m2 Papier ist in der Größe A5 und es lässt sich darauf wunderbar zeichnen. Wenn meine Blöcke leer sind, werde ich mir auch diesen holen. Es sei denn, es findet sich etwas noch Besseres.

Wo geht es hin?

Ab und an braucht man einen Wegweiser in seinem Leben.

Dieser steht auf dem Schneekopf am Rennsteig. Es war eine sehr schöne Wanderung dorthin.


Seit dieser Woche wissen wir, wo es in diesem Jahr im Sommerurlaub hingeht. Eins ist jedenfalls sicher: der Skizzenblock und die Stifte sind im Gepäck. Man darf gespannt sein.

Noch 5 Monate bis Weihnachten …

… und ich habe mir schon etwas Vorfreude bestellt.

Ein Paket, nur für mich.

Yippie!

Warum schaut der mich so böse an? Naja, wer weiß, in welchen dunklen Lagerecken er seit 2012 rumliegen musste. Obwohl, dunkle Ecken sollten ihm ja eigentlich liegen. 

Vielleicht wusste er, dass ich jetzt keine 24 Tage damit zubringen werde, die Türchen zu öffnen. Es hat aber auch länger als 24 Minuten gedauert. 

Spannung, Spiel und Schokolade … wobei letzteres leider nicht dabei war. 

Der eigentliche Grund für die Bestellung waren aber die Figuren. 

Und sollte es wider Erwarten bei uns mal wieder schneien – Darth Maul hat die Schneeschippe. 

Darth Maul

Heute gibt es mal wieder eine LEGO-Figur. Diesmal ist es Darth Maul. Die Figur stammt aus dem Set 75022 und hat im Gegensatz zu den anderen Ausgaben mechanische Beine. Wenn man seines Unterleibes verlustig gegangen ist, muss man eben für Ersatz sorgen.


Ihn habe ich auch aus Stuttgart von der ComicCon mitgebracht. Leider hatte er keine Laserschwerter. Die musste ich extra bestellen. Diesbezüglich kann ich Brick-Store empfehlen.

(Ich habe mal nachträglich noch die Set-Nummer in den Text aufgenommen.)