War nicht vor kurzem noch der 31. Mai? Nein, schon länger her? Ach was!
Na, dann liefere ich doch mal rasch noch den zweiten Teil von EDiM nach.
Tag 16: „something sticky“
Honig ist sehr klebrig. Mir ist schon einmal welcher in der Hosentasche ausgelaufen …!
Diesen hier hat meine Frau auf unserer Rhodosreise gekauft. Bisher ist er auch noch nicht ausgelaufen.
Tag 17: „a pencil case“
Anfangs hatte ich meine Stifte in einer Metallbox. Auf einem Markt fand ich später diese wundervolle Stifterolle aus Leder von Jellomoon. Zwei weitere kamen für die Tintenstifte noch dazu.
Tag 18: „hat or cap“
Er ist wieder unterwegs: Indiana Jones! Ich habe mich mal an seinen legendären Hut gewagt. Ja, er ist vorn etwas zu lang geraten. Aber sonst bin ich mit dem Ergebnis zufrieden.
Tag 19: „sport equipment“
Im Keller liegt ein Atemregler, der darauf wartet, wieder genutzt zu werden. Zum Glück ist das Original nicht so krumm und schief.
Tag 20: „garden tool“
Nach dem doch recht aufwändigen Atemregler sollte es etwas einfacher werden. Auf in den Garten, mit dem neuen Spaten!
Tag 21: „a paper bag“
Ja, eine Papiertüte, was soll man dazu schreiben?
Tag 22: „vegetables“
So ohne LEGO ist es doch langweilig, oder? Von DUPLO gibt es zur Zeit richtig tolle Möhren.
Tag 23: „contents of a drawer“
Wir waren an dem Tag gerade mit dem Wohnmobil in Rheinsberg. Da bot sich unser Garagenregal mit Auszug zu diesem Thema an.
Tag 24: „a water drop“
Was ich schon immer mal versuchen wollte, mich aber nie getraut habe: ein Wassertropfen. Einer der Gründe, warum ich bei EDiM mitmache!
Tag 25: „towel day“
Auch wenn ich Marvin wirklich klasse finde, in diesem Jahr muss mal ein anderes Motiv aus dem „Anhalter“ her. Dieses Mal sind es der Pottwal und der Geranientopf. Was es damit auf sich hat? Lest einfach die Bücher! Es lohnt sich!
Tag 26: „a glass of wine“
Das war wirklich eine Herausforderung. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Vielen Dank für den Anstoß ;-).
Tag 27: „favorite game“
Eines meiner Lieblingsspiele am Computer ist die „Monkey Island“-Serie. Der erste Teil war damals bei meinem ersten eigenen PC mit dabei. Mein Vater und ich spielten es gleichzeitig und konnten uns so auch meistens gegenseitig helfen, wenn man in der Handlung feststeckte.
Das Motiv ist die Insel Melée aus dem Spiel, auf der alles begann.
Den letzten Teil musste ich jetzt leider allein spielen.
Tag 28: „tin opener“
Viel einfacher als dieser alte Dosenöffner geht es ja nun wirklich nicht. Aufklappen, einhaken und los geht‘s!
Tag 29: „something under the magnifier“
Lange habe ich bei dem Thema überlegt, was ich unter die Lupe lege. Dann dachte ich mir, nimm doch einfach das Wort!
Tag 30: „a guitar“
Ich sollte meine Gitarre mal wieder aus dem Schrank nehmen und probieren, ob ich es noch kann.
Tag 31: „a coin“
Fast schon vergessen, das Geld meiner Kinderzeit und Jugend. Das 10-Pfennig-Stück, der Groschen! Benutzt heute noch jemand dieses Wort für ein Geldstück? Ich habe es lange nicht mehr gehört. Nur in Redewendungen kommt es ab und an vorbei.
Fazit
Es waren wieder sehr schöne, teilweise herausfordernde Themen dabei. Das ist es, was ich hieran auch so schätze. Viel zu oft schreckt man vor dem Versuch zurück. Hier wartet aber die Gruppe bei Facebook, die man nicht enttäuschen möchte.
Ja ich weiß, niemand in der Gruppe nimmt es übel, wenn man nicht alle „Zeichenaufträge“ erfüllt. Ich selbst treibe mich aber und das ist gut!
Kurz noch zur Konservierung der Zeichnungen – ich habe ein zweites Mal Fixativ gesprüht. Das scheint jetzt zu passen.
Schon lange wollte ich zu meinen Glühlampen Postkarten drucken lassen. Die Frage war immer, welches Motiv ich denn nehmen sollte.
Vor ein paar Tagen dachte ich mir, es wird keine der Lampen, die ich schon habe. Ich werde extra für die Postkarte ein Motiv entwerfen. So entstand dann „Rekursion“. Eine Glühlampe, die eine Glühlampe enthält, die eine Glühlampe enthält, die eine …
Re|kur|sion, die <lat>: siehe Rekursion
Ich hatte zwei Versionen zur Auswahl, der erste Versuch machte das Rennen.
Dann kam die nächste Qual der Wahl. Welche Druckerei sollte das jetzt drucken? Bei einem ersten Versuch war die Karte fertig gestaltet und der Browser erklärte plötzlich, dass die Sitzung nicht mehr gültig sei. Hallo! Die ganze Arbeit für die Katz? Am nächsten Tag versuchte ich es am Notebook. Vielleicht war das IPad nicht so geeignet. Und richtig, mit dem Rechner unter Windows lief es dann problemlos und die fertig gestalteten Karten wurden bei VistaPrint bestellt.
Schon wenige Tage später klingelte der Postbote zweimal an der Tür.
250 Stück, ich denke die reichen eine Weile. Interesse an einer Karte? Vielleicht laufen wir uns ja mal über den Weg, dann habe ich bestimmt eine dabei.
Liebe Grüße auch an die, die über den QR-Code auf der Karte hier in meinem Blog gelandet sind. Herzlich Willkommen!
Für das diesjährige “Every Day in May” hatte ich mir nichts Besonderes vorgenommen. Bei Bösner kaufte ich ein paar kleine Zeichenhefte, die mit 16 Seiten genau für einen Monat reichen.
Die Zeichnungen werden wieder einmal Bleistiftzeichnungen. Ob das eine gute Idee ist, wird sich im Laufe des Monats noch zeigen.
Aber legen wir los mit dem ersten Teil!
Tag 1: “a waffle”
Waffeln sind schon lecker! Hat da schon jemand genascht?
Tag 2 “a door or a gate”
Noch einer kurzen Suche in meinen Fotos fiel mir das Eingangstor der Festung in Kritina auf Rhodos in die Hände.
Tag 3: “a dandelion”
Hierfür habe ich nach einem leckeren Essen im ukrainischen Restaurant bei uns in der Nähe noch ein paar Fotos von “Löwenzähnen” gemacht.
Tag 4: “Star Wars Day”
Okay jetzt kommt doch wieder LEGO zum Zug. In jedem Jahr ist in meinem Adventskalender ein X-Wing als Minimodell. Naja, das mit der Perspektive übe ich nochmal.
Tag 5: “a traffic sign”
Bei den italienischen Worten “Caduta Sassi” drehen sich doch automatisch die Handflächen nach oben und die Fingerspitzen berühren sich. 🤌! So schön der Klang der Worte, so unangenehm die möglichen Folgen von Steinschlag.
Tag 6: „something hairy“
Die erste Idee war eins unserer Meerschweinchen, aber welches? Dann wurde im Tierpark nach Motiven gesucht. Ein Vari ließ sich (mit Erlaubnis der Pflegerin) streicheln. Kommt er aufs Bild?
Nein, es wurde ein Fell, welches meine Frau nach einer tollen Brauereiführung bei der Brauerei Lemke auf einem Holzfass liegen sah.
Tag 7: „a chair or an armchair“
Nach gefühlt hunderten von Fotos von Stühlen im Internet, eingehender Betrachtung aller Stühle in der Wohnung, entschied ich mich für den Fahrersitz unseres Wohnmobils „Kalle“.
Tag 8: „an ant“
Man versucht ja meist ein wenig aus der Reihe zu tanzen und unerwartete Motive der Gruppe zu präsentieren. Ich glaube mit der „Diesel-Ameise“ hatte niemand gerechnet.
Tag 9: „a rock or a stone“
Bei zeichenswerten Steinen/Felsen komme ich ziemlich schnell auf das Elbsandsteingebirge. Also suchte ich mir ein schönes Motiv aus dem Internet und zeichnete drauf los.
Tag 10: „cutlery“
Ein erster Gedanke war das Besteck unseres Enkels mit Moppi, Pitti und Schnatterinchen. Die hätten aber bei einer A6-Zeichnung nicht so richtig gewirkt.
Eine Internetsuche brachte mich dann auf ein Besteck im Scheck-Karten-Format.
Tag 11: „a lighthouse“
Inzwischen hing ich einen Tag hinterher. Das führte zum folgenden Motiv. Als ich am Morgen des 12. meinen Arbeitsrechner startete, zeigte Windows mir den Leuchtturm von Tourlitis in Griechenland. Der ist doch wirklich eine Zeichnung wert, oder?
Tag 12: „your house“
Nun, unser Haus war schon mal Motiv für Inktober. Also musste eine andere Idee her. Moment, wenn der „Stuhl“ doch schon aus dem Womo stammt, warum dann hier nicht Kalle selbst?
Auf der rechten Seite ging mir ein wenig das Papier aus. Meine Hand entschied aber, dass alles aufs Blatt passt. Nunja, jetzt sieht der Kühlergrill etwas komisch aus. Man muss sich ja auch Raum für Verbesserung lassen.
Tag 13: „an elephant“
Mit einem Elefanten fing alles an. Genauer gesagt, mit dem Ottifanten. Nach dem „Zerlesen“ von „OTTO – das Buch“ zierten lauter kleine Ottifanten meine Schulhefter und Briefe.
Tag 14: „something typical from your region“
Nein Schatz, es wird nicht die Currywurst! Die möchte ich nicht zeichnen! Aber was zeichne ich stattdessen? Wird es der Fernsehturm, das Brandenburger Tor, die Litfaßsäule, …?
Bei der Bildersuche im Netz fand ich eine Collage. Na das wäre ja mal etwas, was ich noch nicht hatte.
Tag 15: „artwork you love“
Was soll ich nehmen? Etwas von Dürer, Escher, DaVinci, …?
Okay, es wurde Escher! Beim ersten Versuch scheiterte ich grandios, da ich nicht mal einen Ansatz für den Anfang fand. Der Zweite war dann doch noch von Erfolg gekrönt. Es wurde eine Zeichnung, die auf einer frühen Skizze zum berühmten Wasserfall beruht.
Auf jeden Fall muss ich noch nach Den Haag, ins Escher-Museum.
Zwischenfazit
Die Motivsuche und das Umsetzen macht wieder einmal richtig Spaß. Auch wenn die Suche manchmal etwas holprig ist.
Was nicht so toll läuft, trotz Fixierung, verwischen die Zeichnungen etwas. Ich werde noch einmal eine Schicht Fixativ drübersprühen. Hoffentlich hilft das. Ansonsten muss ich mir noch etwas einfallen lassen.
Jedes Mal, wenn wir auf Rhodos waren, kamen wir am Kloster des heiligen Nektarios vorbei. Wir hielten inne, schauten uns das Ganze von der Straße aus an, warfen einen Blick in den hohlen Baum und fuhren weiter.
In diesem Jahr stand das Tor offen und man durfte näher treten. Die Kapelle sieht nicht nur von außen wunderschön aus. Die Wände innen sind komplett bemalt. Das Licht durch die vielen bunten Scheiben ist irgendwie besonders.
Zur Mittagszeit wurde das Tor wieder geschlossen. Man muss auch mal Glück haben.
Wieder einmal gönnen wir uns ein paar Tage Erholung auf der Insel Rhodos.
Bei unserem letzten Besuch wollte ich auf jeden Fall den Leuchtturm auf der Halbinsel Prasonisi zeichnen. Aber leider war der verbindende Strand überspült. Das passiert von Zeit zu Zeit.
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Als wir heute dort ankamen und sahen, dass der Weg zur Halbinsel frei war, kam schon einmal Vorfreude auf.
Der Leuchtturm ist schon lange nicht mehr im Betrieb und man sieht es ihm auch an. Er ist jedoch trotzdem ein lohnendes Motiv.
Hatte ich erwähnt, dass ich eine Idee für mein neues Skizzenbuch habe? Ja? Ich denke, ich habe jetzt lang genug mit der Auflösung gewartet.
Also dann mal los! Der Plan ist, Zeichnungen aus meiner direkten Umgebung in Bohnsdorf (Berlin) anzufertigen. Damit es auch ein wenig herausfordernd wird, werden es Zeichnungen mit Tuschestiften. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt.
Der Arbeitstitel des Ganzen ist „Paradies & Umgebung“. Die Wohnsiedlung hier ist die Arbeiter-Baugenossenschaft „Paradies“.
Hier also der erste Streich!
Ich kann mich zwar nur schwach daran erinnern, die erste Wohnung in Bohnsdorf war über dem Konsum, Buntzelstraße Ecke Paradiesstraße, direkt unterm Dach.
Auf dem Bürgersteig rund um den Konsum lernte ich das Fahrrad- und Rollschuhfahren. Und wenn ein wenig Geld über war, kaufte ich auf dem Heimweg nach der Schule ab und zu etwas Süßes ein.
Nach dem Konsum hatten wir dort einen SPAR, dann kam SCHLECKER und nun ist dort eine Apotheke.
Auf alten Fotos kann man sehen, dass der Vorbau erst später dazu kam. Das eigentliche Haus, stammt (wie so einiges in der Gegend hier) aus der Feder der Brüder Max und Bruno Taut.
Ich werde versuchen, hier eigene Erinnerungen und gegebenenfalls auch Geschichtliches zu den jeweiligen Zeichnungen zu schreiben. Es wird also recht persönlich.
Ein paar Tage dem Alltag entfliehen – Kurzurlaub in Sassnitz auf Rügen. Wir sitzen in einer Fischgaststätte an der Hafenpromenade und genießen die ersten Eindrücke.
Viel zu lange war ich nicht mehr hier auf der Insel.
Beim Blick aus dem Fenster fiel mir der Baum auf. Nach einer schnellen Zeichnung, kann ich ihn mit nach Hause nehmen.